Montag, 23. April 2018

Welttag des Buches

Beinahe wäre mir der besondere Feiertag doch tatsächlich entgangen. Dabei feiere ich ihn auch schon ein paar Jahre auf meinem blog. Vermutlich werde ich in jedem Jahr davon überrascht.
Trotzdem möchte ich mit euch auch heute den Welttag des Buches feiern.
In Deutschland ist der Welttag des Buches eng mit dem Slogan "Ich schenk dir eine Geschichte" verbunden. Das habe ich in den letzten Jahren auch getan. Weshalb sollte ich also nach einer neuen Idee suchen?
Ich schenke euch eine Geschichte, eine, die bisher noch nicht veröffentlicht wurde, die allerdings bereits seit letztem Sommer auf meiner Festplatte liegt. Ursprünlich hatte ich sie für den anonymen Geschichtenwettbewerb auf bookrix geschrieben, um dann festzustellen, dass das Thema anders lautete, als meine Geschichte. Zuerst habe ich darüber nachgedacht, es für eine Anthologie zu nutzen, aber der heutige Tag ist auch ein guter Zeitpunkt für eine kostenlose Veröffentlichung.
Ich wünsche euch einen wunderschönen Tag (auch wenn heute Montag ist) und hoffe, die kleine Story gefällt euch.

Achtung! P18slash
Ich habe die Geschichte auch bei Fanfiktion.de hochgeladen. Für alle, die dort lieber lesen.
Die Brücke zwischen den Welten

Freitag, 13. April 2018

Meine Lesung zum Bücherfrühling 2018

Was ich am meisten an Lesungen liebe? Zuerst ist es die unbeschreibliche Aufregung davor. Mein Körper vibriert regelrecht, der Kopf ist leer und der Anflug von Panik lässt mich immer den Ausgang im Auge behalten. Dabei frage ich mich, wie es wohl sein würde, wenn die Autorin Hals über Kopf aus dem Saal verschwindet *lach*
Nein, so schlimm ist es dann doch nicht, aber ohne eine Spur von Lampenfieber wäre es sicherlich auch seltsam.

Natürlich liebe ich ganz besonders das Lesen ansich. Zu spüren, dass ich das Publikum in meinen Bann ziehe und ich sie mit den Auszügen aus der Geschichte erreiche, das ist wohl das Schwierigste und Beste zugleich.  Egal, wie gut ich mich vorbereitet fühle, ich weiß doch nie genau, ob und wie das ankommt, was ich mir ausgesucht hat. Okay, bisher hatte ich in dieser Hinsicht noch kein Negativerlebnis (klopft auf Holz und alles, was in dieser Hinsicht für gute Schwingungen sorgt). Aber neben dem Wissen, was ich lese, ist auch das Gespür dafür wichtig, wann ich aufhören soll. Auch hier stelle ich immer wieder fest, dass ich es nicht in der Form zu Hause üben kann, wie es dann auf der Bühne läuft.
Jedenfalls nicht komplett, aber ein bisschen Improvisation ist ja immer gut.

Und dann kommt quasi das Highlight und ja, es ist für mich tatsächlich nach der Lesung, in Teilen auch schon in der Pause spürbar. Es ist das Gefühl, es geschafft zu haben. Die eigene Angst überwunden zu haben und zu erkennen, dass die Lesung richtig gelaufen ist. Die Zuhörer sind zufrieden und dann kommt dieser Rausch, der mich wirklich vom Boden abheben lässt. Und er hält an, Stunden, Tage ... lässt mich euphorisch, aber vor allem dankbar sein.
Das ist schon irgendwie verrückt, aber es ist wirklich wahr. Ich liebe Lesungen, würde so gern viel öfter und viel mehr lesen ...

Zum vierten Mal habe ich nun bereits im Rahmen des Quedlinburger Bücherfrühlings gelesen. Ich danke dem KUZ Reichenstraße für diese wunderbare Möglichkeit. Ich fühle mich dort wirklich immer sehr wohl und habe ganz viel Spaß mit den Zuhörern. Natürlich ist ein Heimspiel immer etwas Besonderes, weil es weniger fremde Leute sind, dafür aber viele Freunde und Verwandte (und ja, meine Mutter kommt jedes Jahr zur Lesung). Es ist quasi eine öffentlich-private Runde, was es jedoch nicht weniger aufregend macht.

Wenn ich ehrlich bin, fehlen mir ein bisschen die Worte. Es gibt so viel zu erzählen und gleichzeitig möchte ich diese besonderen Momente einfach nur tief in mein Herz einschließen und sie bewahren.
Ich bin dankbar dafür, dass ich so tolle Freunde und "Fans" habe, die diesen Abend mit mir verbracht haben. Es ist in jedem Jahr ein Highlight für mich. 
Es war ein toller Abend. Ich freue mich, dass mein ganz frisch geschlüpftes Buchbaby so gut angekommen ist. Paul und Max haben mich auch beim Schreiben total glücklich gemacht. Umso größer ist dann natürlich auch die Freude, dass dieses Gefühl aufs Publikum übergesprungen ist.

Ich bin wirklich dankbar dafür, dass ich all diese Geschichten aufschreiben kann und es Leser gibt, die sie mögen und mich mit dem Kauf der Bücher/Ebooks unterstützen.
Es ist mir immer wieder ein überaus heftiges Vergnügen!

Ach ja, und ganz abgesehen von all diesen wunderbaren Emotionen, ist es so ein richtig geiles Gefühl, die drei Bücher nebeneinander liegen zu sehen ... und zu wissen, dass da noch ein viertes dazukommen wird ... 


Montag, 9. April 2018

bleiben oder gehen?

Auch ich verfolge schon eine Weile die Ereignisse rund im die neue Datenschutzverordnung.
Zugegebenermaßen qualmt mein Kopf bei all den Artikeln, die ich bisher gelesen habe. Dabei schwanke ich ein bisschen zwischen Panik und Gelassenheit, weil ich inzwischen durchaus gelernt habe, dass ich vieles nicht so heiß gegessen wird ... Trotzdem lese ich immer wieder, dass blogs geschlossen oder gelöscht werden, weil das alles so kompliziert, unsicher und auch Dank der Strafen und automatisierter Abmahnverfahren gefährlich ist.
Auf der anderen Seite frage ich mich natürlich, ob das alles überhaupt auf mich zutrifft. Dieser Blog ist reines Vergnügen. Ich habe keine Werbebanner und betreibe kein Affiliate-Marketing, aber natürlich mache ich für meine eigenen Bücher Werbung, was dann wohl auch irgendwie ein Aspekt ist.
Ich liebe diesen blog und ich freue mich an dem, was ich bisher hier alles schon gepostet habe und die vielen Kommentare, die ich bereits von euch bekommen habe. All die kleinen Geschichten, die Berichte, Ostern, Weihnachten ... Gewinnspiele ... Ich habe wirklich Spaß daran. Natürlich, wenn ich mir den Traffic anschaue, sollte es ein Leichtes sein, diesen Blog zu löschen und zu sagen, dass ich meine Zeit mit anderen Dingen (vorzugsweise dem Schreiben von Geschichten) verbringen könnte. Aber ich will ... und hier stampfe ich ein bisschen mit dem Fuß auf und ärgere mich über verdammte Datenskandale. Denn ehrlich ... ich habe nicht viel Ahnung davon, was hier alles gespeichert wird. Im Grunde brauche ich nichts davon. Aber was wäre ein Blog ohne Kommentare? Es gibt jedoch kein Kontaktformular, ich versende keinen Newsletter, sondern habe bisher nur die Möglichkeit, mir per email zu folgen, zur Verfügung gestellt.
Und abgesehen von all diesen Dingen? ...
Die leichteste und unspektakulärste Möglichkeit, dem DSGVO aus dem Weg zu gehen, ist löschen ... Ich könnte den Blog auf meiner Webseite nutzen und zumindest einen Teil von dem dort weiterbetreiben.
Ich könnte auch auf Facebook eine Gruppe gründen, in der ich exklusiv für Mitglieder (dafür stelle ich dann natürlich keine speziellen Voraussetzungen an euch) weiterhin Oster-und Weihnachtsaktionen starte und natürlich auch divere Feiertage wie Coming out Day oder IDAHOT mit euch feiere.
Vielleicht gibt es auch jemanden, der sich so richtig perfekt hier auskennt und mir sagt, wie ich meinen Blog sicher machen kann.
Ihr seht, ich bin ein bisschen "verzweifelt". Die Zeit wird knapp ... Manche Dinge sind so absurd, dass ich sie einfach nicht begreifen kann.