Dienstag, 22. Mai 2018

Ende und Anfang



Nur noch wenige Tage bis zur neuen Datenschutzverordnung. In den letzten Wochen hatte ich viel Zeit zum Nachdenken und wenig Lust zum Posten.
Immerhin ist der Mai schon beinahe vorbei, der in jeder Hinsicht verdammt unproduktiv war. Aber so ist das vermutlich manchmal, wenn man immer wieder die gleichen Fragen durchgeht, das Gehirn längst die Antwort weiß, nur das Herz sie einfach nicht akzeptieren will.
Dabei glaube ich weniger daran, dass es nicht möglich ist, alles einigermaßen konform zu machen. Letztendlich geht es  auch gar nicht darum, alles auszuschalten und abzustellen, sondern den Nutzern aufzuzeigen, was eventuell passiert.
Aber für mich hat sich eine ganz andere Frage gestellt: Ich habe seit ein paar Monaten eine Webseite und diese bietet mir ebenfalls einen Blog. Das Ganze ist nicht umsonst, sodass ich mich also mehr dort aufhalten und euch im Idealfall ebenfalls dorthin lotsen sollte.
Vielleicht hat sich der eine oder andere bereits auf der Seite umgesehen. Bisher ist sie eher informativ, aber nun, da ich eine Entscheidung getroffen habe, werde ich den blog aktivieren und gewissermaßen umziehen.
Am Ende der Woche stelle ich hier alles auf privat, um noch einmal durch die Beiträge zu schauen und vielleicht ein paar davon zu retten.

Ich weiß nicht, wie aktiv und bunt und ideenreich ich in Zukunft sein werde, aber ich werde mir Mühe geben, auch dort einigermaßen regelmäßig zu schreiben, euch auf dem Laufenden zu halten und natürlich auch weiterhin ein paar Aktionen mit euch zu veranstalten. (natürlich alles ganz datenschutzkonform)

Nach sieben Jahren den Blog zu schließen, fällt mir ein bisschen schwer, gleichzeitig musste ich bei der Zahl grinsen: Es ist wohl doch etwas dran, dass man sich alle sieben Jahren verändert. Nun, in diesem Fall ist es im Grunde keine riesige Veränderung. Ich bleibe euch ja auch weiterhin erhalten.

Und hier, gewissermaßen zur Erinnerung, könnt ihr mich auch weiterhin finden:
Ihr seht, ich bin nicht aus der Welt und sogar ziemlich üppig in den sozialen Medien vertreten. Natürlich könnt ihr auch einfach eine email an kath74 (at) gmx.de schreiben.
Ich freue mich darauf, auch weiterhin mit euch in Verbindung zu bleiben und verabschiede mich an dieser Stelle in ein neues Abenteuer.  


Donnerstag, 26. April 2018

Happy Birthday!

Heute wird mein Blog SIEBEN JAHRE alt. Dieser Geburtstag fällt genau in eine Zeit, in der ich immer noch zwischen weitermachen und schließen hin und her gerissen bin.

Aber man soll ja die Feste feiern wie sie fallen, also freue ich mich darüber, dass ich es geschafft habe, sieben Jahre lang diesen Blog mit Inhalten zu füllen. Eigentlich weiß ich gar nicht mehr genau, weshalb ich mit dem bloggen angefangen habe. Vermutlich, weil einige andere Autoren aus dem Genre sich auch einen Blog zugelegt haben. Da wollte ich auch mitmachen *lach*

Ehrlich gesagt hatte ich niemals ein Konzept oder Plan für diesen Blog. Damit hadere ich noch heute. Es gibt keine Rubriken oder regelmäßige Themen.
Ich weiß auch nicht, ob oder was ich über das Schreiben schreiben sollte, bin mir nicht sicher, ob sich jemand für Schreibtipps von mir interessieren würde oder habe auch sonst nichts Cooles auf Lager ... Trotzdem sind es im Laufe der Zeit (Achtung, jetzt kommt Statistik!!!) 545 Beiträge geworden (davon stehen 26 allerdings auf Entwurf). Ich finde, das ist durchaus eine beachtliche Anzahl für jemanden, der nichts zu sagen/schreiben hat.

Ihr habt mit knapp 340.000 Seitenaufrufe den Blog am Leben erhalten ... Ich weiß nicht, ob diese Zahl groß oder klein ist und ich werde das jetzt auch nicht weiter analysieren. Ich persönlich finde sie nicht schlecht und freue mich über den Zuspruch, den ich in all den Jahren erhalten habe.
Ich freue mich über die Russen, die Polen, die Ukrainer, Philippiner und sonstige Menschen aus "ungewöhnlichen" Ländern, die aus irgendeinem Grund auf diesem Blog gelandet sind.

Es gibt eine Vielzahl kostenloser Geschichten und allerlei Gedanken über das Leben (mein Autorenleben), die Liebe (schwule Liebe) und manchmal auch über die Gesellschaft (Toleranz und Akzeptanz).

Ich habe es ja schon oft geschrieben, dass ich gern blogge und ich mich hier in meinem persönlichen Wohnzimmer sehr viel wohler fühle, als beispielsweise auf Facebook. Noch hadere ich ein bisschen mit dieser Datenschutzsache, aber ich hoffe, dass ich sie in den Griff bekomme. Vielleicht ziehe ich trotzdem meiner Webseite hinterher. Damit es einfacher und übersichtlicher für mich ist. Aber so richtig habe ich das noch nicht entschieden.


Sieben Jahre Blog ... sieben Fakten (Funfacts?) über mich: 

1. Ich liebe Herausforderungen egal welcher Art und stürze mich immer voller Enthusiasmus auf neue Themen, verbeiße mich, bis ich eine Lösung gefunden habe und vergesse danach alles wieder

2. Nach all den Jahren habe ich bei jedem neuen Buch das Gefühl ein absoluter Anfänger zu sein. Ich weiß nicht, ob ich zu viel oder wenig Werbung mache, kann mich nicht für oder gegen KU entscheiden und habe noch immer keine einheitliche Linie gefunden

3. Ich mag keine Leserunden ... Es tut mir wirklich furchtbar leid und vielleicht liegt es nur daran, dass ich noch nie an einer wirklich tollen Leserunde teilgenommen habe, aber bisher konnte ich dabei für mich nichts rausziehen. Aber wer weiß, vielleicht versuche ich es trotzdem irgendwann noch einmal

4. Ich vergesse die Namen meiner Protagonisten und zwar beinahe von allen. Eine Geschichte, die aufgeschrieben ist, verschwindet in gewisser Weise aus meinem Kopf. Vermutlich hat das auch Auswirkungen auf 3.

5. Ich bin ein Chaot. Es gibt Geschichten, bei denen steht die Idee schon seit Jahren in meinem Kopf, aber ich kann sie nicht aufschreiben. Dafür erobern, quasi aus dem Nichts, andere Charaktere mein Gehirn und fordern ihre Story sofort

6. Ich habe immer noch Schwierigkeiten zu begreifen, dass es tatsächlich Menschen gibt, die meine Bücher lesen und mögen, die sich über die Charaktere Gedanken machen und sich mit mir darüber austauschen wollen.

7. Ich bin abhängig von Zahlen: Seitenzahlen, Wortanzahl, Tagespensium, Kapitellänge ... Ich liebe den anwachsenden Balken bei Papyrus schon jetzt, obwohhl ich ihn erst vor ein paar Tagen entdeckt habe. Ich schreibe mit einer App, soviel wie möglich in einer bestimmten Zeit und manchmal fühlt es sich wie eine Sucht an, von der ich mich loseisen muss, damit ich den Fokus auf die Geschichte nicht verliere

Ich freue mich auf jeden Fall, dass es diesen blog gibt, dass es euch Leser gibt und dass ich schreiben darf. Ich bin gespannt, wie es in den nächsten Jahren weitergeht.


Montag, 23. April 2018

Welttag des Buches

Beinahe wäre mir der besondere Feiertag doch tatsächlich entgangen. Dabei feiere ich ihn auch schon ein paar Jahre auf meinem blog. Vermutlich werde ich in jedem Jahr davon überrascht.
Trotzdem möchte ich mit euch auch heute den Welttag des Buches feiern.
In Deutschland ist der Welttag des Buches eng mit dem Slogan "Ich schenk dir eine Geschichte" verbunden. Das habe ich in den letzten Jahren auch getan. Weshalb sollte ich also nach einer neuen Idee suchen?
Ich schenke euch eine Geschichte, eine, die bisher noch nicht veröffentlicht wurde, die allerdings bereits seit letztem Sommer auf meiner Festplatte liegt. Ursprünlich hatte ich sie für den anonymen Geschichtenwettbewerb auf bookrix geschrieben, um dann festzustellen, dass das Thema anders lautete, als meine Geschichte. Zuerst habe ich darüber nachgedacht, es für eine Anthologie zu nutzen, aber der heutige Tag ist auch ein guter Zeitpunkt für eine kostenlose Veröffentlichung.
Ich wünsche euch einen wunderschönen Tag (auch wenn heute Montag ist) und hoffe, die kleine Story gefällt euch.

Achtung! P18slash
Ich habe die Geschichte auch bei Fanfiktion.de hochgeladen. Für alle, die dort lieber lesen.
Die Brücke zwischen den Welten