Montag, 23. April 2018

Welttag des Buches

Beinahe wäre mir der besondere Feiertag doch tatsächlich entgangen. Dabei feiere ich ihn auch schon ein paar Jahre auf meinem blog. Vermutlich werde ich in jedem Jahr davon überrascht.
Trotzdem möchte ich mit euch auch heute den Welttag des Buches feiern.
In Deutschland ist der Welttag des Buches eng mit dem Slogan "Ich schenk dir eine Geschichte" verbunden. Das habe ich in den letzten Jahren auch getan. Weshalb sollte ich also nach einer neuen Idee suchen?
Ich schenke euch eine Geschichte, eine, die bisher noch nicht veröffentlicht wurde, die allerdings bereits seit letztem Sommer auf meiner Festplatte liegt. Ursprünlich hatte ich sie für den anonymen Geschichtenwettbewerb auf bookrix geschrieben, um dann festzustellen, dass das Thema anders lautete, als meine Geschichte. Zuerst habe ich darüber nachgedacht, es für eine Anthologie zu nutzen, aber der heutige Tag ist auch ein guter Zeitpunkt für eine kostenlose Veröffentlichung.
Ich wünsche euch einen wunderschönen Tag (auch wenn heute Montag ist) und hoffe, die kleine Story gefällt euch.

Achtung! P18slash
Ich habe die Geschichte auch bei Fanfiktion.de hochgeladen. Für alle, die dort lieber lesen.
Die Brücke zwischen den Welten

Freitag, 13. April 2018

Meine Lesung zum Bücherfrühling 2018

Was ich am meisten an Lesungen liebe? Zuerst ist es die unbeschreibliche Aufregung davor. Mein Körper vibriert regelrecht, der Kopf ist leer und der Anflug von Panik lässt mich immer den Ausgang im Auge behalten. Dabei frage ich mich, wie es wohl sein würde, wenn die Autorin Hals über Kopf aus dem Saal verschwindet *lach*
Nein, so schlimm ist es dann doch nicht, aber ohne eine Spur von Lampenfieber wäre es sicherlich auch seltsam.

Natürlich liebe ich ganz besonders das Lesen ansich. Zu spüren, dass ich das Publikum in meinen Bann ziehe und ich sie mit den Auszügen aus der Geschichte erreiche, das ist wohl das Schwierigste und Beste zugleich.  Egal, wie gut ich mich vorbereitet fühle, ich weiß doch nie genau, ob und wie das ankommt, was ich mir ausgesucht hat. Okay, bisher hatte ich in dieser Hinsicht noch kein Negativerlebnis (klopft auf Holz und alles, was in dieser Hinsicht für gute Schwingungen sorgt). Aber neben dem Wissen, was ich lese, ist auch das Gespür dafür wichtig, wann ich aufhören soll. Auch hier stelle ich immer wieder fest, dass ich es nicht in der Form zu Hause üben kann, wie es dann auf der Bühne läuft.
Jedenfalls nicht komplett, aber ein bisschen Improvisation ist ja immer gut.

Und dann kommt quasi das Highlight und ja, es ist für mich tatsächlich nach der Lesung, in Teilen auch schon in der Pause spürbar. Es ist das Gefühl, es geschafft zu haben. Die eigene Angst überwunden zu haben und zu erkennen, dass die Lesung richtig gelaufen ist. Die Zuhörer sind zufrieden und dann kommt dieser Rausch, der mich wirklich vom Boden abheben lässt. Und er hält an, Stunden, Tage ... lässt mich euphorisch, aber vor allem dankbar sein.
Das ist schon irgendwie verrückt, aber es ist wirklich wahr. Ich liebe Lesungen, würde so gern viel öfter und viel mehr lesen ...

Zum vierten Mal habe ich nun bereits im Rahmen des Quedlinburger Bücherfrühlings gelesen. Ich danke dem KUZ Reichenstraße für diese wunderbare Möglichkeit. Ich fühle mich dort wirklich immer sehr wohl und habe ganz viel Spaß mit den Zuhörern. Natürlich ist ein Heimspiel immer etwas Besonderes, weil es weniger fremde Leute sind, dafür aber viele Freunde und Verwandte (und ja, meine Mutter kommt jedes Jahr zur Lesung). Es ist quasi eine öffentlich-private Runde, was es jedoch nicht weniger aufregend macht.

Wenn ich ehrlich bin, fehlen mir ein bisschen die Worte. Es gibt so viel zu erzählen und gleichzeitig möchte ich diese besonderen Momente einfach nur tief in mein Herz einschließen und sie bewahren.
Ich bin dankbar dafür, dass ich so tolle Freunde und "Fans" habe, die diesen Abend mit mir verbracht haben. Es ist in jedem Jahr ein Highlight für mich. 
Es war ein toller Abend. Ich freue mich, dass mein ganz frisch geschlüpftes Buchbaby so gut angekommen ist. Paul und Max haben mich auch beim Schreiben total glücklich gemacht. Umso größer ist dann natürlich auch die Freude, dass dieses Gefühl aufs Publikum übergesprungen ist.

Ich bin wirklich dankbar dafür, dass ich all diese Geschichten aufschreiben kann und es Leser gibt, die sie mögen und mich mit dem Kauf der Bücher/Ebooks unterstützen.
Es ist mir immer wieder ein überaus heftiges Vergnügen!

Ach ja, und ganz abgesehen von all diesen wunderbaren Emotionen, ist es so ein richtig geiles Gefühl, die drei Bücher nebeneinander liegen zu sehen ... und zu wissen, dass da noch ein viertes dazukommen wird ... 


Montag, 9. April 2018

bleiben oder gehen?

Auch ich verfolge schon eine Weile die Ereignisse rund im die neue Datenschutzverordnung.
Zugegebenermaßen qualmt mein Kopf bei all den Artikeln, die ich bisher gelesen habe. Dabei schwanke ich ein bisschen zwischen Panik und Gelassenheit, weil ich inzwischen durchaus gelernt habe, dass ich vieles nicht so heiß gegessen wird ... Trotzdem lese ich immer wieder, dass blogs geschlossen oder gelöscht werden, weil das alles so kompliziert, unsicher und auch Dank der Strafen und automatisierter Abmahnverfahren gefährlich ist.
Auf der anderen Seite frage ich mich natürlich, ob das alles überhaupt auf mich zutrifft. Dieser Blog ist reines Vergnügen. Ich habe keine Werbebanner und betreibe kein Affiliate-Marketing, aber natürlich mache ich für meine eigenen Bücher Werbung, was dann wohl auch irgendwie ein Aspekt ist.
Ich liebe diesen blog und ich freue mich an dem, was ich bisher hier alles schon gepostet habe und die vielen Kommentare, die ich bereits von euch bekommen habe. All die kleinen Geschichten, die Berichte, Ostern, Weihnachten ... Gewinnspiele ... Ich habe wirklich Spaß daran. Natürlich, wenn ich mir den Traffic anschaue, sollte es ein Leichtes sein, diesen Blog zu löschen und zu sagen, dass ich meine Zeit mit anderen Dingen (vorzugsweise dem Schreiben von Geschichten) verbringen könnte. Aber ich will ... und hier stampfe ich ein bisschen mit dem Fuß auf und ärgere mich über verdammte Datenskandale. Denn ehrlich ... ich habe nicht viel Ahnung davon, was hier alles gespeichert wird. Im Grunde brauche ich nichts davon. Aber was wäre ein Blog ohne Kommentare? Es gibt jedoch kein Kontaktformular, ich versende keinen Newsletter, sondern habe bisher nur die Möglichkeit, mir per email zu folgen, zur Verfügung gestellt.
Und abgesehen von all diesen Dingen? ...
Die leichteste und unspektakulärste Möglichkeit, dem DSGVO aus dem Weg zu gehen, ist löschen ... Ich könnte den Blog auf meiner Webseite nutzen und zumindest einen Teil von dem dort weiterbetreiben.
Ich könnte auch auf Facebook eine Gruppe gründen, in der ich exklusiv für Mitglieder (dafür stelle ich dann natürlich keine speziellen Voraussetzungen an euch) weiterhin Oster-und Weihnachtsaktionen starte und natürlich auch divere Feiertage wie Coming out Day oder IDAHOT mit euch feiere.
Vielleicht gibt es auch jemanden, der sich so richtig perfekt hier auskennt und mir sagt, wie ich meinen Blog sicher machen kann.
Ihr seht, ich bin ein bisschen "verzweifelt". Die Zeit wird knapp ... Manche Dinge sind so absurd, dass ich sie einfach nicht begreifen kann. 

Freitag, 6. April 2018

Auffallend verliebt

Mein neues Buch erblickt das Licht der Welt.
Und ich gebe es zu, es war quasi eine Sturzgeburt. Nachdem ich die ersten vier Kapitel bereits im November fertig und als Leseprobe zur Buch Berlin mitgebracht hatte, ging irgendwie gar nichts mehr.
Dabei wollte ich die Geschichte so gern schreiben, habe sie sogar bereits für eine Lesung angemeldet, fest in dem Glauben, dass ich spätestens im Februar das Buch fertiggestellt habe.
Jetzt haben wir April. Meine Lesung ist in fünf! Tagen und ich bin wirklich ausgelaugt. Der Rücken schmerzt, die Finger auch, meine Augen brennen und ich bin insgesamt ein bisschen brummig. Zu wenig Schlaf, zu viele Stunden am Laptop.
Aber ... es hat sich gelohnt, denn ich bin fertig und bereit die Datei hochzuladen. Das ist echt unglaublich und macht mich verdammt glücklich!
Auch wenn es sich so anhört, das Schreiben war eigentlich gar nicht so stressig. Ich wollte es. Die Geschichte wollte plötzlich raus. Die Männer haben nach ihrem Happy End verlangt. Die Szenen flossen und verdichteten sich, haben mich zum Lachen, Weinen und Seufzen gebracht. Das letzte berühmte Wort fiel mir schwer, weil ich irgendwie nicht bereit war, sie gehen zu lassen und gleichzeitig wusste, dass sie alles haben, was sie für ihr gemeinsames Leben brauchen.

Auffallend verliebt ... der dritte Teil meiner verliebt-Reihe (ich bin immer so einfallslos was Namen anbelangt) Eine Reihe, an die ich gar nicht gedacht habe, als ich Positiv verliebt geschrieben habe, bei der ich dachte, dass nach Unglaublich verliebt alles erzählt ist und die nun ... vermutlich noch einen weiteren Teil erhalten wird.

Wie auch bei den anderen beiden Teilen, geht es um ein nicht ganz alltägliches Thema. Ich hoffe, ihr werdet meine beiden Protagonisten ebenso ins Herz schließen, wie ich es getan habe.


Hier gibt es die ersten Eckdaten:

Klappentext: 
Nachdem sich Max eingestanden hat, dass seine Beziehung gescheitert ist, flüchtet er in ein kleines Dorf, in dem sein Freund Moritz als Pfarrer arbeitet. Max hofft auf seine Unterstützung, auch wenn er im Moment keinerlei Vorstellung davon hat, wie es für ihn weitergehen soll. Dann begegnet ihm Paul, ein Mann, der mit knapp 1,40 Meter Max´Leben mächtig durcheinanderwirbelt. Er kann sich Pauls Unbeschwertheit nicht entziehen, auch wenn er gleichzeitig von der Chance träumt, dass Moritz doch noch mehr als nur freundschaftliche Gefühle für ihn entwickelt. Dabei übersieht er beinahe, dass sein Herz längst einem anderen Mann zugeflogen ist. Es stellt sich bloß noch die Frage, ob Liebe etwas mit der Körpergröße zu tun hat oder nicht. 

Umfang: 287 Seiten, ca 75.000 Wörter, 22 Kapitel

Print und ebook 

Im Grunde ist die Geschichte abgeschlossen und eigenständig. Ich glaube, dass ich alles, was wichtig ist, auch einigermaßen gut erklärt habe, aber da die Protagonisten der anderen Bücher ebenfalls vorkommen, könnte vielleicht doch die eine oder andere Frage auftauchen. Sie bezieht sich dann allerdings ausschließlich auf den Rahmen der Geschichte. Die Liebesgeschichte zwischen Paul und Max ist auf jeden Fall eigenständig. 

und für alle, die vielleicht am Mittwoch, den 11. April Zeit und Lust haben und irgendwie in der Nähe wohnen: 
Kommt zu meiner Lesung im Rahmen des Quedlinburger Bücherfrühlings im KUZ Reichenstraße, 06484 Quedlinburg
Ich freu mich auf euch!



Dienstag, 3. April 2018

Auslosung Ostern

Vielen Dank für eure Teilnahme an meinem kleinen Osterrätsel!
Ich hoffe, euch hat die Geschichte gefallen. Witzigerweise hat es bei mir tatsächlich am Samstag wie verrückt geschneit. Plötzlich lagen mindestens fünf Zentimeter Neuschnee auf der Wiese vor dem Haus. Dicke Flocken flogen wild herum und haben dafür gesorgt, dass ich keine Lust hatte, aus dem Haus zu gehen. Anstatt zum Osterfeuer zu gehen, habe ich gebacken. Leider ist meine Schmetterlingsform kaputt gegangen, aber ein paar von den "falschen" Pilzen waren tatsächlich dabei.

Normalerweise ist Ostern bei uns eher gemütlich. Allerdings bildete dieses Jahr wohl eine kleine Ausnahme. Zum einen, weil die Abschlussprüfungen meines großen Sohnes direkt vor der Tür stehen, sodass das Matheprüfungsbuch quasi ständig anwesend war und mein Mann so viel Mathe geübt hat, wie schon seit Jahren nicht mehr. Ich war zwischen Belustigung und Bedauern hin und hergerisen.
Allerdings hatte ich selbst auch nur wenig Zeit, denn ich stecke mit dem Kopf und den Gedanken so sehr in meinem neuen Buch, dass ich jede Minute genutzt habe, um schreiben zu können. Ich bin echt froh, so eine verständnisvolle Familie zu haben. Es gibt also noch in dieser Woche Buchneuigkeiten für euch und wie immer bin ich sehr gespannt, wie euch die Geschichte gefallen wird.

Aber nun zum eigentlich Grund für diesen Post: Die Auslosung des Ostergewinnspiels.
Ich freue mich, dass ihr mein kleines Rätsel nicht so schwierig fandet. Ich hatte schon ein bisschen Sorge, weil man selbst so etwas manchmal schlecht einschätzen kann. Allerdings wollte ich euch natürlich auch  nicht stundenlang auf die Suche schicken.
An dieser Stelle danke ich einfach auch den Rezensionsschreibern für ihre Mühe und für die wundervollen Worte zu meinen Geschichten. Ich freue mich, über jede Rezension, auch wenn sie kritisch ist (okay, wenn sie gemein sind, dann bin ich natürlich auch traurig und unglücklich darüber, aber das passiert zum Glück nicht sehr oft)
Also traut euch und schreibt eure Meinung zu meinen Geschichten!

Ihr hattet alle recht.
  • Sehr romantisch und einfach nur süss: Willst du ein Eis (1C)
  • Kann man Niedlichkeit übertreffen? : MargeritenEngel (2A)
  • Liebe ist die beste Medizin!!!: Positiv Verliebt (3B)
Gewonnen hat: 

Bee Ji (Julia) 
Herzlichen Glückwunsch!
(bitte schick mir deine Adresse per email an; kath74@gmx.de

Damit ist die Osteraktion beendet!
Die Geschichte werde ich in den nächsten Tagen bei fanfiktion.de einstellen. 

Montag, 2. April 2018

Ostermontag


Und schon ist Ostern wieder vorbei.
Genießt den Tag und den letzten Teil meiner winzigen Geschichte.
Vergesst nicht, dass ihr noch immer am Gewinnspiel teilnehmen könnt. Ich drücke euch auf jeden Fall die Daumen.

Ostern im Schnee
Karo Stein 
(unkorrigiert)
Wir haben es uns auf dem Sofa gemütlich gemacht, knabbern Kekse und schauen bereits die zweite Staffel Shadowhunters. Draußen wütet seit gestern Nachmittag ein elender Schneesturm, aber das ist mir egal, denn mir ist ganz wunderbar warm.

Ich kann nicht glauben, dass Karl die ganze Zeit bei mir geblieben ist, mich küsst, streichelt und mich seine Härte fühlen lässt. Wir sind wie zwei Teenager, die sich endlich eingestanden haben, dass sie total verknallt sind, sich aber irgendwie nicht trauen, daran zu glauben. Ich frage mich, ob es nur ein Traum ist und Karl sich augenblicklich bewusst wird, dass das hier ein verdammter Fehler ist. So richtig habe ich noch nicht verstanden, woher dieser Sinneswandel gekommen ist. Sein Gestammel war mehr verwirrend als erklärend. Lediglich seine Küsse ... also ich glaube, so etwas kann man nicht fälschen. Jedenfalls hoffe ich das.

„Ich habe schon vor einer Weile gemerkt, dass ich etwas für dich empfinde, was über Freundschaft hinausgeht“, sagt er, als hätte er meine Gedanken erraten. Er hält mir die Schüssel mit den Plätzchen entgegen. Ich nehme einen der Schwänze und beginne daran zu knabbern.

„Zuerst habe ich es nicht begriffen, weil ich noch nie zuvor irgendwelche Gefühle für einen Jungen hatte. Also ich meine, da gab es nichts in der Pubertät oder so. Es hat mich ziemlich schockiert.“
„Schon mal was davon gehört, dass man sich nicht in das Geschlecht, sondern in den Menschen verliebt?“, frage ich mit einem Zwinkern.
„Ja, aber das erschien mir eher wie das Geschwätz von irgendwelchen alternativen Besserwissern oder so. Irgendwie hat sich mein Verstand bisher daran geklammert, dass es hetero und homo gibt und ich ... ich habe mich ausschließlich zur Kategorie hetero dazugehörend gefühlt.“
„Und jetzt glaubst du, dass ...“
 „Ich glaube an uns“, sagt er schlicht. Wie gut, dass ich bereits liege, denn spätestens jetzt wäre ich wohl umgefallen. „Wenn du es auch willst.“
„Ich habe mir solche Mühe gegeben, mich nicht in dich zu verknallen, aber ich war erfolglos. Und dann habe ich versucht, diese Gefühle loszuwerden, weil ich unsere Freundschaft nicht gefährden wollte.“ Ich sehe ihn an. Karl legt seine Hand auf meine Wange, wischt einen Krümel von meinem Mundwinkel und beugt sich zu mir. Seine Lippen berühren meine so sanft, dass ich ein Seufzen nicht unterdrücken kann. Seine verdammten Schmetterlingskekse befinden sich anscheinend alle in meinem Bauch und sind dort zum Leben erwacht. Sie flattern jedenfalls wie verrückt darin herum.

„Ein Kuss hat sich noch nie so gut und erregend angefühlt. Ich muss mich wirklich zusammenreißen, um mich nicht kopflos auf dich zu stürzen.“ Er zieht meine Unterlippe zwischen seine Zähne und saugt daran. Ich werde augenblicklich hart.

„Weißt du, was wirklich geil ist?“, frage ich und sehe ihn lüstern an „Ich muss nicht darauf warten, dass du den Kopf verlierst.“ Ich richte meinen Oberkörper auf und drücke Karl gleichzeitig nach hinten. Er stöhnt leise, als ich mit meiner Hand über seinen Bauch nach unten streiche. Ich spüre, das Zittern seiner Muskeln je näher ich dem Bund der Jogginghose komme. Sie gehört mir, denn Karl fand es zu unbequem mit der Jeans auf dem Sofa und ohne wollte er auch nicht. Aber ich ... ich hätte ihn wahnsinnig gern nackt neben mir gehabt. Das alles ist jedoch so neu und beinahe so stürmisch, wie das Wetter draußen. Weiß und fluffig, nur sehr viel heißer. Diese Hitze in meinem Inneren bringt mir regelrecht um.

Ich rolle mich halb auf Karl und schaue ihn aufmerksam an. Jetzt wirkt das Blau noch eine Nuance dunkler. Es ist wirklich faszinierend.
„Du bist so unglaublich schön“, sagt Karl und fährt mit einer Hand durch meine Haare. „Ich weiß nicht, ob man das zu einem Mann sagen darf, aber ich möchte dich am liebsten die ganze Zeit anschauen und anfassen und küssen.“
„Ich steh auf Komplimente“, behaupte ich mit einem breiten Lächeln. Dann lecke ich mir aufreizend über die Lippen. „Und ich will das alles auch, vielleicht sogar noch ein bisschen mehr, aber wir müssen ja nichts überstürzen.“ Es ist ein bisschen gelogen, denn verdammt, ich will es überstürzen. Ich bin schon solange scharf auf ihn, dass es mir wirklich schwerfällt, die Hände bei mir zu behalten. Ich möchte ihn erkunden und ablecken und deutlich sichtbar „meins“ auf seinen Körper schreiben.

„Wenn wir doch schon eine ganze Weile ineinander verliebt sind“, sagt Karl nachdenklich. „Dann sind wir es doch theoretisch langsam angegangen und können jetzt ...“ Ich presse meine Lippen stürmisch auf seinen Mund und dränge meine Zunge zwischen seine Zähne. Karl stöhnt und drängt sein Becken nach oben. Ich zögere einen Moment und schiebe dann meine Hand entschlossen in seine Hose.

Oh mein Gott! Ich halte tatsächlich Karls Ständer in meiner Hand. Mein Karl ... der Kerl, der vor wenigen Stunden noch meilenweit entfernt war und der sich jetzt unter mir windet und dieses verdammt geilen Geräusche macht.
„Ostern im Schnee“, nuschle ich gegen seine Lippen, hebe den Kopf und schaue zum Fenster. Dicke weiße Flocken fliegen noch immer in alle Richtungen, aber auf einmal erscheint mir das Wetter geradezu perfekt zu sein. Ich will Osern nie wieder anders und vor allem mit niemanden außer Karl feiern.
„Absolut perfekte Ostern“, sagt er mit rauer Stimme.
„Zeit zum Eiersuchen“, raune ich Karl zu und beobachte, wie er heftig schluckt. Seine Wangen beginnen zu glühen, als ich mich langsam auf Tauchstation begebe.

Ende



Sonntag, 1. April 2018

Ostersonntag

Zuerst wünsche ich euch einen wunderbaren Ostersonntag! 
Viel Spaß beim Eiersuchen und Finden, beim Brunch mit der Familie oder mit Freunden, vielleicht auch allein vor dem Fernseher, am Laptop oder wie auch immer ihr eure freie Zeit gern verbringt.

Ich hoffe, die ersten zwei winzigen Kapitel haben euch neugieig auf den dritten Teil gemacht, der jetzt hier gleich kommt. Im Anschluss gibt es ein kleines Rätsel, das ich vor ein paar Tagen bei einer anderen Autorin in ähnlicher Weise gesehen habe. Und da mich Ostern ja wieder so überrascht hat, habe ich die Idee gleich aufgegriffen.


Ostern im Schnee
Karo Stein
(unkorrigiert)
Mit vereinten Kräften rollen wir den Teig aus. Ich werfe Karl immer wieder verwirrte Blicke zu, aber er tut so, als wäre er total konzentriert bei der Sache. Es ist irgendwie lächerlich.
„Ich hole mal die Pilzausstecher aus dem Schubkasten“, sage ich grinsend.
„Idiot“, mault er und wirft mir einen grimmigen Blick zu. „Willst du tatsächlich Schwänze zu Ostern backen?“
„Hey, du hast gesagt, es sind Pilze und ich vertraue dir, denn weshalb solltest du wollen, dass ich mir einen Phallus backe?“
„Es war ein Versehen“, nuschelt er, aber irgendwie glaube ich ihm diese Ausrede nicht. Sie ist genauso blöd, wie die Ausrede mit den Pilzen. Manchmal werde ich echt nicht schlau aus ihm. Provokant werfe ich die Formen auf den Tisch und hole ein Blech aus dem Backofen.

„Wieso verbringst du den Tag nicht mit Susann?“
„Wir haben uns getrennt.“
„Oh mein Gott! Das tut mir leid. Was ist denn passiert? Ihr habt doch so glücklich gewirkt.“ Ich bin wirklich schockiert, denn ich dachte, die beiden würden das neue Traumpaar sein. Es hat eine ganze Weile gedauert, bis ich meine Eifersucht im Griff hatte und erkannt habe, dass Susann wirklich sympathisch ist.
„Wir sind ... Es gab ... Ich habe ...“ Er bricht ab und presst die Lippen zusammen. Eifrig beginnt Karl den Teig auszustechen, vermeidet jedoch die versauten Formen, sondern produziert Schmetterlinge und Herzen.
„Das nimmt dich ganz schön mit“, stelle ich fest, während ich das Blech mit den rohen Plätzchen am liebsten in den Mülleimer werfen würde. Schmetterlinge und Herzen ... das schreit so laut nach Liebeskummer, dass mir der Appetit vergeht.

„Es kam nicht unerwartet“, sagt Karl seufzend.
„Ihr habt doch vor zwei Tagen noch so einen glücklichen Eindruck gemacht. Hattet ihr nicht Pläne für Ostern und ... und überhaupt?“
„Da haben wir euch und uns wohl etwas vorgemacht. Die Wahrheit ist ... also in Wahrheit ... also ...“
„Karl“, schimpfe ich grummelnd und schiebe das Blech in den Ofen. „Hör auf herumzustammeln und rede endlich mit mir. Das macht mich ...“ Weiter komme ich nicht, denn plötzlich liegen seine Lippen auf meinen und ich hänge in seinen Armen. Mit weit aufgerissenen Augen starre ich ihn an und begreife nicht, was hier gerade passiert. Offenbar bemerkt Karl, dass seine Attacke unbeantwortet bleibt, denn er löst sich von mir und senkt den Blick.

„Sorry“, nuschelt er, aber damit kommt er ganz bestimmt nicht davon. Ich brauche nur ein paar Augenblicke, um meine Stimme wiederzufinden und das kitzlige Gefühl auf den Lippen zu vertreiben.
„Du hast mich geküsst“, stelle ich dämlich fest.
„Ja, tut mir leid, das war wohl ... ähm, ziemlich bescheuert.“
„Ja, also nein, eigentlich ... Verdammt, was passiert hier gerade?“
„Wir backen Plätzchen?“, sagt er und lächelt mich verlegen an. Versucht er tatsächlich in diesem Moment witzig zu sein?
„Dann sollten wir uns wohl darauf konzentrieren, anstatt ... also anstatt. Keine Ahnung, was das gerade war.“ Frustriert puste ich die verdammte Strähne aus dem Gesicht. Ich hätte vor Ostern noch zum Friseur gehen sollen.
„Okay“, stimmt Karl zu.

Ich weiß nicht, ob ich erleichtert oder wütend sein soll. Er hat mich geküsst und jetzt reden wir nicht darüber und verdammt ... Ich habe den Kuss nicht einmal erwidert, dabei ... Ich kann nichts gegen das Knurren machen, das meiner Kehle entkommt, aber ich nehme ihm die blöden Ausstechformen weg und schiebe ihm einen der Penisse zu. Auf das zweite Blech kommen ganz bestimmt keine Schmetterlinge oder Herzen.

Karl sagt nichts dazu und so stechen wir Penisplätzchen aus, während die ersten Klänge von „The Power of Love“ laufen. Was für ein mieses Karma. Auch Karl scheint den fucking Zufall zu bemerken, hebt den Kopf und sieht mich schmunzelnd an. Hätte ich nicht so mehlige und klebrige Hände, würde ich die Musik ausschalten, aber wenn ich mich vorher erst waschen muss, macht es keinen Sinn.

„Die Sache mit Susann war von Anfang an ein Fehler“, sagt Karl plötzlich. „Ich wollte mir beweisen, dass ich ... ich immer noch auf Frauen stehe.“
„Hä? Wieso das denn?“ Die Worte entkommen mir, ohne dass ich sie aufhalten kann. „Du warst doch schon immer mit Frauen zusammen.“
„Eigentlich hatte ich schon eine Ewigkeit keine Freundin mehr.“
„Na ja, aber dafür jede Menge kleine Affären und One Night Stands.“
„So viele auch nicht. Bei den meisten war ich total besoffen.“
„Aber ich ... Willst du vielleicht einfach weitererzählen?“
„Eigentlich würde ich dich einfach noch mal küssen wollen.“
„Karl, das ist ...“ Ich sehe ihn an und die Worte bleiben mir im Hals stecken. Seine Augen haben dieses dunkle Blau angenommen, dass ich bisher nur gesehen habe, wenn er wütend ist. Aber jetzt ist er es ganz offensichtlich nicht und ich ... Ich spüre, wie mein Herz vor Aufregung zu hüpfen beginnt und ein heftiges Kribbeln in meinem Bauch mich um den Verstand bringt.

„Steven?“, fragt er vorsichtig. Ich schlucke schwer, gehe einen Schritt auf ihn und nicke.
„Das würde mir wirklich gut gefallen“, flüstere ich aufgeregt und ernte dafür ein Strahlen, das jeden Zweifel wegschmelzen lässt.

***
Ich hoffe, ihr habt ein kleines Seufzen auf den Lippen. Ich hatte es beim Schreiben jedenfalls. Morgen gibt es den letzten Teil.

Und hier kommt meine Mitmach-Osteraktion zum Suchen oder Raten. 
Es heißt: Rezensionsraten! 
und geht folgendermaßen: 
Ich schreibe euch drei Überschriften von Rezensionen auf, die ich auf Amazon bekommen habe. Dazu bekommt ihr auch die Namen der drei Bücher und ihr müsst einfach nur die Rezension dem Buch zuordnen. (Also, die Rezensionen bekommen 1, 2, 3 und die Bücher A, B, C und ihr schreibt: 1B, 2A, 3C. Das ist natürlich nur ein Beispiel!)

Ihr habt dafür Zeit bis zum 03. April, dann lose ich unter allen richtigen Einsendungen den Gewinner aus.
Dieses Osternest besteht aus: Von Männern und der großen Liebe (print), Regenbogenschlüsselband, Kugelschreiber, Karten

 Los gehts: 
  1. Sehr romantisch und einfach nur süss
  2. Kann man Niedlichkeit übertreffen?
  3. Liebe ist die beste Medizin!!!
     A: MargeritenEngel
     B: Positiv Verliebt
     C: Willst du ein Eis?

Ich glaube, es ist nicht sehr schwer. Ich habe auch keine "alten" Rezensionen genommen, für den Fall, dass jemand wirklich auf die Suche geht.

Ich wünsche Euch viel Glück beim Raten!


Samstag, 31. März 2018

Ostersamstag

Ostern im Schnee
Karo Stein

 (unkorrigiert)
Der Teig befindet sich seit knapp einer dreiviertel Stunde im Kühlschrank. Das ist genau die Zeit, die ich für eine Folge Shadowhunters gebraucht habe. Am liebsten würde ich sofort weitergucken, aber zuerst sind die Plätzchen dran.

Es fällt mir schwer, aufzustehen, aber als ich die Kugel mit dem leckeren Teig heraushole, ertappe ich mich dabei, schon wieder ein Weihnachtslied zu summen. Ich aktive die Musikliste erneut, verteile Mehl auf der Arbeitsfläche und bewaffne mich mit dem Nudelholz, um aus der Kugel eine dünne Platte zu machen. Das ist verdammt anstrengend, denn der Teig ist klebriger als gedacht und wickelt sich ständig um die Rolle.

Grummelnd verteile ich mehr Mehl, streiche mir eine Haarsträhne aus dem Gesicht und will gerade neu ansetzen, als es an der Tür klingelt. Einen Moment überlege ich, nicht zu öffnen, denn ich erwarte keinen Besuch. Allerdings bin ich viel zu neugierig, vor allem, weil es bereits zu zweiten Mal läutet und derjenige vor der Tür den Finger offenbar nicht vom Knopf bekommt.

„Hallo?“, rufe ich in die Gegensprechanlage und versuche möglichst wenig mit meinen bemehlten Fingern zu berühren.
„Steven, bist du da?“, schallt mir eine etwas verzerrte Stimme entgegen. Ich schüttle grinsend den Kopf.
„Nein, Karl, ich bin nicht da. Mein Anrufbeantworter spricht mit dir.“
„Idiot“, knurrt er. „Mach auf.“
„Bei so einer freundlichen Begrüßung bleibt mir gar nichts anderes übrig“, erwidere ich spitz und betätige den Summer. Mit dem Ellenbogen drücke ich die Klinke der Tür herunter und warte gespannt, dass Karl die Treppe nach oben kommt.
Ich frage mich, was er will und schlucke schwer, als ich ihn dabei beobachte, wie er mit einem seltsam unsicheren Lächeln die letzten Stufen hochkommt. Er gehört zu meinen besten Freunden. Wir kennen uns schon eine gefühlte Ewigkeit und auch wenn ich weiß, dass es total bescheuert ist, stehe ich auf ihn.

Er ist supersüß und sexy, mit Grübchen in den Wangen, strubbligen dunkelblonden Locken und wunderbar blauen Augen, die ganz dunkel werden, wenn er wütend ist. Vermutlich auch, wenn er erregt ist, aber das werde ich wohl niemals herausfinden. Grundsätzlich ist es nicht schlimm, denn wir verstehen uns wirklich super. Unsere Freundschaft möchte ich auf gar keinen Fall riskieren, ganz abgesehen davon, dass seine Freundin auch ganz nett ist.

„Was willst du hier?“, frage ich, als er vor mir steht. Er ist wie immer ein bisschen außer Atem.
„Ich werde nie verstehen, weshalb jemand freiwillig unters Dach zieht“, sagt er schnaufend und greift sich theatralisch ans Herz.
„Die beste Aussicht und so“, knurre ich lediglich. Diesen Satz bringt er jedes Mal, wenn er mich besucht. Ich kann nichts dafür, dass er so unsportlich ist, außerdem ist es lediglich die vierte Etage und kein Wolkenkratzer ohne Fahrstuhl.
„Kann ich rein?“, fragt er und sieht mich merkwürdig an. „Wieso siehst du so komisch aus?“ Er deutet auf meine Stirn. Automatisch drehe ich die Augen nach oben und versuche zu erkennen, was er meint. Mehr als eine lange Haarsträhne, die mir auch prompt in die Augen piekst, sehe ich jedoch nicht.
„Was treibst du denn schon wieder?“, erkundigt sich Karl mit ernster Stimme und wischt mir über die Wange. Ich zucke vor der intimen Berührung zurück, denn so ganz ist dieses Gefühl des Verliebtseins noch nicht vorbei.
„Die Frage könnte ich dir auch stellen“, erwidere ich schließlich und sehe ihn abwartend an.
„Mir war langweilig“, sagt er mit einem schiefen Grinsen. Verfärben sich seine Wangen etwa? Verwirrt betrachte ich Karl und weiß nicht, was ich von seinem Erscheinen halten soll.
„Willst du reinkommen? Ich backe allerdings gerade.“
„Das ist nicht zu übersehen“, antwortet er glucksend. „Du siehst aus, wie Indianer auf dem Kriegspfad.“
„Wenn schon, dann bitte American Native“, sage ich kichernd und gehe einen Schritt zur Seite, um Karl hereinzulassen.
„Schlaumeier“, knurrt er und verpasst mir einen Stoß mit dem Ellenbogen, als er an mir vorbeigeht. „Ist das etwa Weihnachtsmusik?“, fragt er und bleibt wie erstarrt im Flur stehen. Hektisch dreht er sich zu mir um. „Steven, was um alles in der Welt treibst du hier?“
„Ich backe“, erwider ich grinsend. „Aber das habe ich doch schon gesagt. Also bleibt nur die Frage, was für eine unglaubliche Langeweile dich zu mir getrieben hat. Was ist mit deiner Freundin?“
Karl seufzt, knabbert scheinbar verlegen auf seiner Unterlippe und sieht dabei so sexy aus, dass ich mich abwende und in die Küche gehe. Mein Herz schlägt viel zu schnell. Ich dachte, meine Gefühle für ihn wären schon weniger heftig geworden.

„Kann ich mitmachen?“, fragt er und lehnt bereits ohne Jacke und Schuhe im Türrahmen.

***
Morgen geht es weiter und der Osterhase hat auch noch einen kleinen Gewinn ins Nest gelegt.

Freitag, 30. März 2018

Osterzeit!

Als mir vor zwei Tagen bewusst wurde, dass Ostern vor der Tür steht und ich noch überhaupt keine Idee für meinen Blog hatte, bin ich ein wenig in Panik geraten.
Druck hat jedoch oftmals eine wirklich seltsame Wirkung auf mich. Denn ich habe nicht nur ein Miniostergeschichte in vier Teilen für euch, sondern auch eine lustige Ostergewinnaktion für den Ostersonntag. Jedenfalls hoffe ich, dass die Idee euch gefällt und ihr Lust auf eine kleine Rate/ Suchaktion habt.

Heute gibt es  hier den ersten Teil einer wirklich keinen Geschichte. Sie ist diesmal auch abgeschlossen, denn mit einem furchtbar schlechten Gewissen habe ich auch an die Ostergeschichte vom letzten Jahr gedacht.
2017 war wirklich kein gutes Schreibjahr für mich. Es gibt so viele angefangene Ideen und jetzt streckt das Chaos auch schon wieder seine langen, dürren Finger nach mir aus. Aber noch glaube ich, dass ich alles irgendwie schaffen kann und den Überblick dabei nicht verliere. Ganz abgesehen davon, dass ich große Lust zum Schreiben habe.
Deshalb gibt es diesmal auch nur etwas für den süßen Kuchenzahn. Klein, romantisch und zum Wegnaschen wie ein Schokoladenei.

Ich hoffe, eure Vorbereitungszeit war entspannt und ihr könnt nun die freien Tage, vielleicht sogar bei frühlingshaftem Wetter genießen.

Viel Spaß mit dem ersten Teil meiner Geschichte 

Ostern im Schnee
Karo Stein
(ohne Korrektur)
 
Frustriert bohre ich meine Ellenbogen in das harte Fensterbrett und stütze mein Gesicht mit den Händen ab. Ostern im Schnee, das ist doch vollkommen bescheuert. Weihnachten waren es zwölf Grad Plus und jetzt zeigt das Thermometer fünf Grad Minus. Ich will Sonne und Frühling und Wärme. Stattdessen drehe ich die Heizung ein Stück höher und frage mich, ob ich doch noch den dicken Pullover über das Shirt ziehen soll. Ich bin eigentlich keine Frostbeule, aber das deprimierende Wetter lässt mich frösteln.

Eine Weile schaue ich nach draußen, dann richte ich mich auf und gehe zum Sofa, um mich in die weichen Polster sinken zu lassen. Es scheint, als würde es ein sehr langes Serienwochenende werden.
Eigentlich verbringe ich Ostern bei meinen Eltern, aber meine Mutter hat bereits zu Weihnachten verkündet, dass sie eine Kreuzfahrt gebucht haben. Karibik mit allem Drum und dran. Ich bin nicht neidisch, aber ich wäre wirklich gern in den Koffer geklettert und hätte die Zeit als blinder Passagier verbracht. Grinsend schüttle ich den Kopf. Meine Eltern haben sich diese Reise verdient und ich freue mich, dass sie nach all den Jahren immer noch so deutlich verliebt sind und ihr Zusammensein genießen. Davon bin ich leider ganz weit entfernt.

Die halbherzige Einladung meiner Schwester habe ich ohne nachzudenken abgelehnt. Zwischen meinem Schwager und mir herrscht eine eisige Stimmung, die ihren Höhepunkt beim letzten Weihnachtsfest fand. Seine Meinung über Schwule, Flüchtlinge und jeden, der irgendwie von seiner persönlichen Moralvorstellung abweicht, hat dazu geführt, dass wir die besinnliche Stimmung ein wenig gesprengt haben. Genau genommen, musste mein Vater mich davon abhalten, über den Tisch zu springen und dem Kerl die Augen auszukratzen. Ich begreife nicht, weshalb meine Schwester mit so einem Mann zusammenlebt, allerdings hatte ich schon immer das Gefühl, dass sie ... Ich schüttle mich, denn ich will einfach nicht darüber nachdenken. Wir hatten nie ein besonders gutes Verhältnis und jetzt ist wohl auch jede Chance vertan, dass es jemals besser wird.

Also sitze ich hier in meiner Wohnung. Natürlich könnte ich mich bei Freunden einnisten, aber die meisten ... und ich weiß wirklich nicht, wie das passiert ist ... Der Anfang dieses Jahres hat irgendwie dazu geführt, dass aus einer Gruppe von Singles plötzlich lauter Paare geworden ist. Glückliche, verliebte Pärchen, wohin das Auge auch blickt. Nur ich bin irgendwie übrig geblieben, was bedeuten würde, dass ich das dritte Rad am Wagen wäre. Das werde ich mir ganz bestimmt nicht antun.
Also gehen Netflix und ich an diesem Wochenende wohl eine ganz besondere Beziehung ein. Es gibt so viele Serien, die ich schon lange schauen wollte und verschneite Ostern sind doch die perfekte Gelegenheit.

Ehe ich jedoch zur Fernbedienung greife, halte ich inne und ... Eigentlich könnte ich vorher noch ein paar Plätzchen backen.
„Plätzchen?“, frage ich laut und bin mir nicht sicher, woher dieser Gedanke so plötzlich kommt. Gleichzeitig macht sich ein warmes Gefühl in meinem Bauch breit. Ich habe schon ewig nicht mehr gebacken. Selbst in der Weihnachtszeit bin ich nicht in Stimmung gewesen. Vermutlich lag es an den lauen Temperaturen, die mich eher dazu gebracht haben, mich an der frischen Luft zu bewegen. Aber jetzt ist es eiskalt und ich ... ich glaube, ich habe sogar Hasen und Schmetterlinge als Ausstecher und diese Penisse, die mir Karl im Herbst geschenkt hat. Er meinte, es wären Pilze, weil er die Form verkehrt herumgehalten hat. Die ganze Clique war nötig, um ihn zu überzeugen, dass er mir Ausstechschwänze geschenkt hat. Karl ist knallrot angelaufen und wollte die Dinger wieder zurücknehmen. Er ist hetero und befürchtete wohl, dass ich es als ein Angebot betrachte. Wenn er wüsste, wie nah er damit der Wahrheit gekommen ist. Ich fange an zu lachen, auch wenn es in meiner Brust ein wenig schmerzt. Sein Gesicht war wirklich urkomisch. Dabei frage ich mich, weshalb er überhaupt die Idee hatte, mir Ausstechformen mitzubringen. Seine Erklärung war jedenfalls ziemlich dürftig.

Egal, der Plan steht und eine erstaunliche Energie flutet augenblicklich meinen Körper. Ich werde jetzt Plätzchen backen und danach kann der Serienmarathon beginnen.
Voller Vorfreude gehe ich in die Küche, suche in meinem Weihnachtsbackbuch nach einem einfachen Rezept und hole die Zutaten aus dem Schrank. Die Butter ist ein bisschen hart, deshalb stelle ich sie für einen kurzen Moment in die Mikrowelle. Dabei fällt mir auf, dass ich Musik brauche. Ich suche die Playlist heraus, die ich irgendwann Ende November zum Backen zusammengestellt hatte. Als die ersten Töne eines ziemlich bekannten und verhassten Liedes der Weihnachtszeit erklingt, summe ich grinsend mit.

Auf einmal finde ich es gar nicht mehr so schlimm, dass es kalt und wolkenverhangen draußen ist.

***
Morgen geht es weiter! 


Montag, 19. März 2018

LBM 2018 im Schneechaos

Wenn ich nach dem Messewochenende zu Hause an meinem Schreibtisch sitze und darüber nachdenke, wie ich den Bericht hier auf meinem Blog anfange, dann kommen stets zuerst solche Fragen wie: Hast du genug erlebt, dich wirklich intensiv mit Lesern unterhalten, alle Autoren getroffen, die dir wichtig sind? Warst du in allen Hallen? Hast du die Zeit richtig ausgelebt?
Und immer wieder weiß ich, dass ich die meisten Fragen nicht mit ja beantworten kann, denn es gibt immer etwas, was ich verpasst, jemanden, den ich nicht getroffen oder Messehallen, die ich nicht gesehen habe.

So ist es nun mal, auch wenn vier Tage Buchmesse eigentlich für alles aussreichend sein sollten.
Aber nach den Zweifeln kommen auch all die wunderbaren Momente, die tollen Begegnungen, der Spaß und das großartige Messegefühl zurück und ich fange an zu lächeln (es ist ein müdes Lächeln, denn so eine Messe ist auch verdammt anstrengend).
Meine Messe fing schon im Vorfeld ein bisschen chaotisch an. Meine Mitbewohnerin konnte leider nicht kommen, die Mitfahrgelegenheit brach kurzfristig weg und eigentlich steckte ich mit dem Kopf so sehr in einer neuen Geschichte, dass ich gar nicht vom Laptop wegwollte. Deshalb habe ich ihn zum ersten Mal mitgenommen und tatsächlich auch geschrieben.
Am Ende waren das aber alles nur kleine Hindernisse, gemein wurde erst der Schnee, verbunden mit furchtbar kaltem Wind und noch mehr Schnee. Bisher fand ich meine Ferienwohnung in direkter Nähe zur Messe super, wenn du aber zu Fuß durch den Schneesturm gehen musst, wird der Weg plötzlich unendlich lang und es macht wirklich keinen Spaß total nass und mit zerstörten Haaren anzukommen. Aber Wetter ist Wetter und darüber zu meckern macht es weder besser noch ändert es was. Meine erste Buchmesse im Schneechaos, aber alles ist möglich und die Hallen sind ja zum Glück wasserfest.
Es tut mir jedoch für all jene leid, die es am Wochenende dank des Wetterchaos gar nicht nach Leipzig geschafft haben und irgendwo in Zügen oder Autos festsaßen.


Das erste, was mir in jedem Jahr auffällt: Es ist ein bisschen wie "Nachhausekommen". Die vielen Menschen, die wunderbaren Cosplayer, die Stände und die Luft, die vor Aufregung vibriert. Das Gefühl Zuhause zu sein, verstärkt sich, wenn ich am Stand des Cursed Verlages stehe und all die Leute sehe, die mir so sehr ans Herz gewachsen sind.
Und natürlich mein neues Buch! Ich habe es mit einem breiten Grinsen in die Hand genommen und darin geblättert. Es war ein unglaublich gutes Gefühl, auch wenn ich weiß, dass die Geschichte nicht jedem gefallen wird.
Natürlich besuche ich auch die anderen Stände in unserem Genre und freue mich, die "alten" und bekannten Gesichter zu sehen, aber auch neue Autoren zu treffen. Dazu gehört auch das alljährliche Kaffeetrinken mit Karolina Peli in der Autorenlounge.
Es ist jedes Mal ein echtes Fest und macht mich wirklich glücklich.
Eine ganz besonders schöne Zeit habe ich mit M.S. Kelts verbracht. Wir waren jeden Abend zusammen essen, haben viel gelacht, geredet und waren immer wieder erstaunt darüber, welche Gemeinsamkeiten doch zutage kommen. Das hat mich wirklich beeindruckt und ich habe die Zeit mit ihr sehr genossen.


Ich danke allen Lesern, die zu mir an den Stand gekommen sind, freue mich über die Bücher, die ich signieren durfte und wünsche euch viel Spaß mit meinem neuen Buch.

Und ich habe Andrew Grey gesehen .... Was für ein charmanter Mann!
Es waren wieder ganz wunderbare Tage.
Ich hatte jede Menge Spaß, eine für mich großartige Mischung aus Privatmensch und Autorin und jede Menge guter, ernster und lustiger Gespräche.
Am Ende stelle ich immer wieder fest, dass die LBM für mich die schönste Buchmesse ist.
Ich habe noch nie drei Bücher auf einer Messe gekauft und mir signieren lassen. Im Escort Dreams steht auch eine Widmung, aber sie ist persönlich und sehr bsonders.
Schätze!!! Meine Postkartenaktion hat mich dazu gebracht, auch ein paar Postkarten für mich selbst mitzunehmen.




Donnerstag, 15. März 2018

Mein neues Buch


Heute ist es endlich soweit. Mein neues Buchbaby erblickt das Licht der Welt. Ich bin unglaublich gespannt darauf, wie euch die Geschichte von Danny und Jo gefallen wird.
"Wenn es Schicksal ist" gehört in die Welt von "Wenn es Liebe ist", auch wenn es kein Fortsetzungsroman ist, sondern beide Geschichten eigenständig sind. Um die Männer besser kennenzulernen ist es vermutlich sinnvoll mit dem ersten Roman anzufangen, aber ich denke, für die eigentliche Geschichte ist es nicht nötig.
Ich habe ja schon einige Zeilen über die Entstehung des Buches geschrieben, immer wieder erwähnt, wie anstrengend es für mich war, die Story aufzuschreiben und wie oft ich tatsächlich an meine Grenzen gestoßen bin.
Als ich die Idee dazu hatte, war ich sofort begeistert. Ich wusste, dass es schwierig sein würde, es genau so zu erzählen, aber ich wollte es unbedingt. Aber schon nach wenigen Kapiteln hatte ich den Eindruck in einem Strudel von Trauer und Schmerz zu versinken, sodass ich überhaupt nicht mehr erkennen konnte, wo die schöne und romantische Liebesgeschichte sein sollte. Also habe ich aufgegeben und andere Sachen geschrieben. Deshalb ist das Buch auch nicht, wie ich ursprünglich geplant hatte, im letzten Jahr zur LBM erschienen.
Manche Geschichten brauchen offensichtlich Zeit, manchmal muss die Muse sich ausruhen, um dann noch einmal zu starten. Als ich im August das Manuskript nach beinahe einem Jahr wieder geöffnet habe, wusste ich, dass es mir diesmal gelingen würde. Letztendlich habe ich länger gebraucht, als gedacht, aber ich glaube, es ist eine besondere Geschichte über Liebe, Mut, Schmerz, Tod, Trauer und Hoffnung entstanden.
Ich habe beim Schreiben oft geweint und meine Verlegerin meinte, dass ich ihr eine Großpackung Taschentücher schulde.
Ehrlich gesagt, habe ich ein bisschen Angst vor den Reaktionen. Ich weiß, dass dieses Buch durchaus polarisieren wird, aber ich wünsche mir trotzdem, dass die Leser ihr Herz dafür öffnen und vielleicht auch verstehen, weshalb die Geschichte so ist wie sie ist.
Letztendlich ist alles Geschmackssache und ich verspreche, dass in Zukunft wieder viele romantische, kitschige und fröhliche Geschichten von mir erscheinen werden. Trotzdem kann ich nicht leugnen, dass der Tod und speziell der Umgang damit, für mich immer wieder faszinierend ist.
Ich habe viel recherchiert, mir Videos angesehen, verschiedene Glaubensansätze gelesen und sogar mit dem Buch "Wer hat Angst vorm Schwarzen Mann" von Jan van Helsing angefangen.
Begleitet hat mich jedoch folgende Aussage, die ich leider nicht mit ins Buch schreiben konnte (Zitatrecht ist so eine schwierige Sache *seufz*)

Der Tod schenkt uns auch die Erkenntnis, dass die wahre, tiefe Liebe weit über den Tod hinausreicht. In diesem Sinne gehören Tod und Liebe zusammen. Der Tod kann ihr nichts anhaben. Weil der Tod wie das Leben zur Liebe gehört. 
                                    „Die sieben Geheimnisse guten Sterbens“ Dorothea Mihm (zum Buch)
 
Trotzdem müsst ihr keine Angst vor der Geschichte haben. Ich glaube, sie hat alles, was ihr von mir gewohnt seid: Liebe, Sex und natürlich ein Happy End.
Hier kommt noch eine kleine Leseprobe für euch:

 Wenn es Schicksal ist
Karo Stein 
  Kapitel 2 Im Schatten der Nacht (Jo) 

Ich kann nicht glauben, dass Danny mich mit heruntergelassenen Hosen im Darkroom stehen lässt. Wie von Sinnen ist er losgerannt und ich stehe hier wie ein verfickter Idiot.
"Warst du etwa so schlecht?“, lästert ein bäriger Kerl neben mir und schlägt mir lachend auf die Schulter. Ich erspare mir eine Antwort, kann aber nicht leugnen, dass die Frage meinem Ego einen deutlichen Knacks verpasst. War es etwa tatsächlich so mies für Danny? Für mich hat es sich nämlich fantastisch angefühlt. Besser als alles, was ich bisher in diesem Raum erlebt habe, besser als jedes anonyme Sexdate. Ich habe mir doch nicht eingebildet, dass Danny total abgegangen ist. Er hat sich auf uns eingelassen und mich vollkommen mitgerissen. Da waren so viele Momente, in denen ich am liebsten mich mit ihm aus dem Raum und in ein gemütliches Bett gebeamt hätte, weil ich einfach mehr erleben wollte. Es war nicht nur verdammt geil, sondern auch unglaublich faszinierend. Trotzdem stehe ich jetzt hier allein und ein seltsames Gefühl in meinem Bauch bringt mich regelrecht um den Verstand. Ich versuche die Sache logisch zu sehen und als Sex abzuhaken.

Unter Aufbietung aller Coolness und Kraftreserven ziehe ich den Gummi von meinem Schwanz und entsorge ihn im Mülleimer. Ich schließe die Hose, fahre mir durch die Haare, straffe die Schultern und verlasse den Raum.
Davor erwarten mich Mark und Juli. Ich kann wählen zwischen einem entsetzten und einem vorwurfsvollen Gesichtsausdruck und überlege, ob ich mich einfach wortlos an den beiden vorbei schiebe. Ein Grinsen gelingt mir nicht und das ungute Gefühl in meinem Bauch schlägt mit voller Wucht zu.

"Was hast du getan?“, fährt Juli mich fassungslos an.
"Wo ist er?“, frage ich ihn anstatt einer Antwort.
"Rausgerannt als wäre der Teufel hinter ihm her. Was hast du denn nur angestellt?“
"Was glaubst du denn, was ich gemacht habe, Julian? Wir haben gefickt, mehr nicht, und ich habe ihn ganz bestimmt nicht dazu gezwungen.“
"Warst du etwa nicht vorsichtig?“
Ich muss alles aufbieten, um ruhig zu bleiben, allerdings haben sich meine Hände längst zu Fäusten geballt.
"Er hat sich nicht beschwert. Was soll der Scheiß?“ Wütend schließe ich die Augen, kann nicht glauben, dass Juli mir dermaßen lächerliche Vorhaltungen macht.
"Wo ist Danny?“, frage ich Mark. Irgendwie werde ich den Eindruck nicht los, dass er weiß, was hier gerade schief gelaufen ist.
"Lass ihn in Ruhe“, antwortet er lediglich und bestätigt damit meinen Verdacht.
Ich schüttle den Kopf, schaue erneut Juli an, der offensichtlich über Marks Reaktion verwundert ist. Schließlich deutet er auf den Ausgang.
"Er ist raus. Wir haben versucht, ihn aufzuhalten, aber er hat es gar nicht bemerkt, war wie weggetreten.“
Ich nicke, aber mein Gehirn hat den postkoitalen Zustand noch längst nicht verlassen, sodass ich immer noch nicht begreife, was hier gerade geschehen ist.
"Vielleicht sollten wir ihn suchen“, schlägt Juli vor. Instinktiv bewege mich in Richtung Ausgang. Mark packt mich jedoch am Arm und hält mich zurück.
"Ich meine es ernst. Es ist besser, wenn wir Danny in Ruhe lassen. Ich kann ihn anrufen und fragen, ob alles in Ordnung ist.“

Irritiert mustere ich Mark und frage mich, ob Juli mir verzeiht, wenn ich seinem Freund eine reinhaue. Ein nervöses Kribbeln durchfährt meinen Körper bei der Vorstellung, wie meine Faust in seinem Gesicht landet. Im gleichen Moment spüre ich jedoch Julis Hand auf meiner Schulter, die dafür sorgt, dass ich wieder ein wenig runter komme.
"Willst du ihm nicht nachlaufen?“, fragt er, sieht mich aufmunternd an und ignoriert Marks scharfen Seitenblick vollkommen. „Vielleicht ist er noch nicht so weit weg.“
"Vermutlich hat er sich ein Taxi genommen“, werfe ich resigniert ein.
"Kann sein, aber du solltest es zumindest versuchen. Ihr habt auf der Tanzfläche so gut zusammen ausgesehen.“
"Es hat sich auch gut angefühlt“, gebe ich zu und erstarre, weil mir die Worte so leicht über die Lippen gehen. Es ist verdammt wahr. Vermutlich ist die Erkenntnis der letzte Ruck, den ich brauche, um mich endlich in Bewegung zu setzen. Es wundert mich fast ein bisschen, dass Mark nicht noch einmal versucht, mich aufzuhalten. Aber vielleicht lenkt Juli ihn auch ab.

Ich verlasse den Club, sehe mich vor der Tür einen Augenblick suchend um und entscheide mich, nach links zu gehen. Schon nach wenigen Schritten halte ich inne und kann es kaum fassen, dass ich Danny nur wenige Meter entfernt entdecke, wo er an eine Hauswand lehnt.
Instinktiv möchte ich losstürmen und ihn zur Rede stellen, aber etwas an seiner Haltung verunsichert mich. Die hochgezogenen Schultern kann ich selbst im spärlichen Licht der Straßenlaternen erkennen.

Erneut beginnt es in meinem Bauch zu grummeln und ich frage mich, was zwischen uns im Darkroom schiefgelaufen ist. Ich kann den Fehler nicht finden. Ganz abgesehen davon, dass es so gut war, dass ich es am liebsten auf der Stelle wiederholen möchte. Vielleicht ist es genau das. Wir sind zwei Kerle, die nie mehr als einen One- Night- Stand wollen und jetzt...
"Hey“,sage ich schließlich und bleibe vor ihm stehen. Danny antwortet nicht, sieht mich nur an und schüttelt den Kopf. Ich gehe noch einen Schritt näher.
„Deine Flucht bringt mich dazu, an meinen Fähigkeiten als Hengst zu zweifeln.“ Die Worte klingen nur halb so selbstsicher und arrogant, wie ich es mir gewünscht hätte. Ich halte die Luft an, während ich auf eine Reaktion von Danny warte. Er starrt mich an. Ich bilde mir ein, dass sich seine Mundwinkel ein wenig anheben.
"So was ist dir wohl noch nicht passiert?“, erkundigt er sich schließlich und sein amüsierter Tonfall sorgt dafür, dass ich erleichtert ausatme.
"Darauf kann ich nur mit einem ehrlichen nein antworten. Mein Ego hat einen deutlichen Knacks bekommen.“
"Das tut mir leid“, erwidert er und schließt die Augen.
"Wirklich?“,frage ich und mustere ihn eindringlich. Er sieht trotz der Dunkelheit so verdammt blass aus. Seine Haare stehen wirr in alle Richtungen. Noch ehe ich darüber nachdenke, schiebe ich ein paar Strähnen aus seinem Gesicht. Danny öffnet daraufhin die Augen und sieht mich unsicher an. Ich würde ihn gern küssen, aber ich bin mir nicht sicher, ob er dann vielleicht erneut die Flucht ergreift. "Der Sex war okay“, sagt er schließlich leise und ein Lächeln umspielt seine Lippen. „Ich war nur... Es hat mich irgendwie… Also...“
"Nur okay?“, unterbreche ich ihn grinsend und fasse mir theatralisch ans Herz. „Mein Selbstbewusstsein liegt in Scherben vor dir.“
Ich sehe ihn betont zerknirscht an und Danny beginnt zu lachen. Er schlingt die Arme um meinen Hals und lehnt seinen Kopf gegen meine Schulter.
"Ich könnte versuchen, sie wieder zusammenzukleben“, flüstert er mir ins Ohr.
Ich bekomme eine Gänsehaut. Nun bin ich es, der am liebsten weglaufen würde. Stattdessen umarme ich ihn ebenfalls und versuche mein wild schlagendes Herz zu ignorieren.
 ***

Neugierig und interessiert? Dann folgt dem Link zu Amazon (natürlich könnt ihr das Buch auch direkt beim Cursed Verlag oder in allen anderen Shops kaufen) 


Dienstag, 13. März 2018

Messeneuigkeiten Teil 2


In zwei Tagen ist es soweit. Die LBM startet und mein neues Buch "Wenn es Schicksal ist" geht in den Verkauf. Ich schätze, ich war schon lange nicht mehr dermaßen hibbelig.
Wie immer herrscht bei mir im Vorfeld Chaos. Meine Mitbewohnerin sagt ab, mein Mitfahrgelegenheit (bequem mit dem Auto, damit ich das ganze Zeug nicht schleppen muss) sagt ebenfalls ab ... Also muss ich mir heute noch schnell eine Fahrkarte besorgen und die Gepäcksituation noch einmal überdenken.
Aber das alles kann mich natürlich nicht davon abhalten, mich auf die Messe zu freuen und darauf zu hoffen, dass die Tage einfach toll werden.
Ich hoffe, ich treffe ganz viele von euch.

Am einfachsten geht das vermutlich bei der
 Signierstunde am Samstag von 12 bis 13 Uhr 
am Stand des Cursed Verlages 
C101 Halle 1.

Habt ihr schon mitbekommen, dass Dreamspinner Press zusammen mit dem Cursed Verlag an einem Stand ist? Und dass Andrew Grey anwesend sein wird? Oh mein Gott, ich bin ja wirklich keine Autogrammjägerin, aber ich brauche ein signiertes Buch von ihm.

Ansonsten werde ich vermutlich zwischen Halle 1 und Halle 5 pendeln, denn ich freue mich natürlich auch auf all die anderen Autoren aus unserem Genre.

Wer mich auf gar keinen Fall verpassen möchte und jetzt schon weiß, dass er zur Signierstunde nicht anwesend sein kann, der kann mich auch gern für ein Date anschreiben.
Natürlich signiere ich euch alle Bücher (auch die mitgebrachten), nicht nur zur Signierstunde, sondern egal, wo ihr mich trefft. Sprecht mich einfach an.
Da ich weder einen eigenen Stand habe, noch mit dem Auto fahre, bringe ich meine Bücher (außer die Verlagsbücher) nur als Vorbestellung mit. Wenn ihr gern eines meiner Bücher haben möchtet, dann meldet euch bei mir.

Ich glaube, damit ist alles Wichtige vor der Messe geschrieben. Wenn ihr noch Fragen habt, dann meldet euch. Ich genieße noch ein wenig die aufsteigende Vorfreudepanik, bastle die letzten Messegoodies und überlege, woher ich einen Packesel bekomme, der das alles für mich schleppt.
meine Messegoodies zum neuen Buch
 PS: Für alle, die nicht zur Messe nach Leipzig fahren, gibt es auf Facebook eine besondere Veranstaltung, in der ganz viele Autoren ihre Bücher mit kurzen Leseproben vorstellen. Es gibt Gewinnspiele und Bilder von der Messe. Schaut doch dort einfach mal vorbei.



Donnerstag, 22. Februar 2018

Messeneuigkeiten Teil 1

Bis zur Leipziger Buchmesse dauert es nicht mehr lang. Für mich gehört sie zu den absoluten Highlights meines Jahres. Riesig, spannend, voller Menschen, Inspiration, Energie und Spaß!
Dazu die Cosplayer mit ihren unglaublichen Kostümen.
Ich freue mich in jedem Jahr auf die Messe im März. Deshalb wird es nun langsam Zeit, euch ein paar Neuigkeiten mitzuteilen ud ich fange mit den Büchern an.

1.
Wer mir auf Facebook folgt oder einen Blick auf meine Webseite geworfen hat, hat es sicherlich schon mitbekommen. In diesem Jahr bin ich wieder mit einem neuen Buch beim Cursed Verlag am Start. Ich bin schon ganz hibbelig und aufgeregt.
Ich hoffe, ihr habt Lust, Julian, Mark, Jo und Danny zu treffen, denn ich erzähle euch in meinem neuen Buch die steinige Geschichte von Jo und Danny.
Dieses Buch hat mich gefordert und zum Weinen gebracht. Ich dachte, ich würde es nicht schaffen und war wirklich von Zweifeln geplagt. Selbst jetzt bin ich mir nicht sicher, ob so eine Geschichte euch gefallen wird. Hier werden die Grenzen der Liebe gesprengt, aber auch die Grenzen der eigenen Vorstellungskraft. Trauer, Wut, Sehnsucht, Liebe, Sex ... So viele Emotionen habe ich vermutlich noch nie in einem Buch vereint.
Das, was der Verlag und ich daraus gemacht haben, kann sich hoffentlich sehen lassen. Ich bin jedenfalls stolz, das diese Geschichte nun bald das Licht der Welt erblickt.
Das ist mein viertes Verlagsbuch und es gibt bereits zwei weitere in der Planung, was mich unglaublich freut.
"Wenn es Schicksal ist" erscheint am 15. März als ebook und Print. Ab 1. März ist es bereits vorbestellbar.

Klappentext: 
Jo ist der Prototyp eines Aufreißers: schneller Sex, keine Fragen und schon gar keine Bindung zu irgendeinem seiner namenlosen Ficks. Doch dann tritt Danny in sein Leben, der in jeder Hinsicht der ideale Darkroom-Partner für Jo sein könnte... wäre da nicht die Tatsache, dass Danny mehr Faszination auf Jo ausübt, als diesem lieb ist. Schon nach kurzer Zeit weiß Jo nicht mehr, wo ihm der Kopf steht, doch Danny verbirgt etwas vor ihm. Etwas so Ungeheuerliches, dass Jos Welt aus den Fugen zu geraten droht, als er davon erfährt...

Der Print kostet 10,95 Euro und das Ebook 7,49 Euro.





2.
Ich habe es endlich geschafft und meine Valentinstagsgeschichte fertiggeschrieben. Sie wird voraussichtlich in der nächsten Woche erscheinen und bekommt auch noch einmal ein anderes Cover. Ich bin sehr gespannt.
Die Geschichte ist am Ende auf knapp 25.500 Wörter angewachsen, was ungefähr 100 Seiten entspricht. Es wird auch einen Print geben, zusammen mit meinem Weihnachtsmärchen "Traumprinz und Märchenkönig". Die beiden Geschichten sind märchen-und zauberhaft und passen sicherlich gut zusammen.
Ich werde nicht darüber länger darüber jammern, dass mein Zeitplan dadurch durcheinander geraten ist. Es ist wie es ist und ich freue mich darauf, meine beiden Zauberer bald ins Universum entlassen zu können. Vielleicht gefällt euch die kleine, seltsame und kitschige Geschichte.

3.
Das ist keine Neuigkeit im eigentlichen Sinn, weil ich in jedem Jahr dieselbe Frage stelle. Wer Bücher auf der Messe (abgesehen von Verlagsbüchern) von mir haben möchte, der möge mich bitte anschreiben. Ich bringe nur mit, was angefordert wird. Außer vielleicht die Zauberergeschichte, weil sie neu ist.
Ihr könnt alle meine Bücher über mich beziehen und ich bringe sie euch gern zur Messe mit. Wer also einen Bedarf hat, ich freue mich drauf, eure Wünsche zu erfüllen.

4.
Und dann ist da noch die Frage nach den Messegoodies. Ich bin noch ein bisschen planlos. Signierkarten von sämtlichen Büchern werde ich dabeihaben. Für "Wenn es Schicksal ist" habe ich mir eine kleine Bastelei ausgedacht.
Habt ihr spezielle Wünsche oder Ideen?




Mittwoch, 14. Februar 2018

Valentinstag

Es ist wirklich manchmal unglaublich, wie schnell die Zeit vergeht und wie rasant sich Pläne ändern können.
Meine Valentinstagsaktion hat bereits einige erstaunliche Projekte zum Vorschein gebracht. Neben den "normalen" kleinen Geschichten, ist schon ein Buch entstanden "Wenn es Liebe ist" und es gab eine kleine Reihe "Alles Liebe" (auch wenn da immer noch zwei Teile fehlen).
Ich bin immer wieder gespannt, was am Ende herauskommt und wohin sich eine Geschichte entwickelt.
Bisher ist es mir noch nicht passiert, dass sich eine Idee bereits beim Schreiben ungemein vergrößert hat. Ich konnte richtig spüren, wie die Geschichte immer größer wurde. Die Anzahl der Worte erhöhte sich stetig, sodass ich irgendwann zu dem Entschluss kam, nicht mehr auf eine Kurzgeschichte zu hoffen, sondern mich mit einer Novelle abzufinden, die knapp 20.000 Wörter haben wird.
Kleine Idee ... große Wirkung.
Ich habe leider das Ende noch nicht erreicht, auch wenn es mittlerweile in greifbarer Nähe ist. Dafür habe ich bereits ein wunderschönes Cover bekommen.
Heute möchte ich euch mit einer Leseprobe locken. In der nächsten Woche erscheint das Buch bei Amazon.
Ehrlich gesagt bin ich immer noch ein bisschen perplex, dass meine Muse sich dermaßen für diese Geschichte interessiert hat. Manchmal ist das Leben als Autor echt verrückt.

An dieser Stelle gibt es noch einmal die Eckdaten zur Geschichte:
Gewonnen hat Do Ro mit ihrem Wunsch nach einer "Liebesgeschichte zwischen zwei "sich gegenseitig nicht mögenden" oder Konkurrenten Zauberern, da ich derzeit sehr auf Magie stehe."
Tja, was soll ich sagen? Hier kommen die ersten fünf "zauberhaften" Kapitel.

Ich wünsche euch einen wunderschönen Valentinstag oder einfach einen großartigen Mittwoch.


Freitag, 2. Februar 2018

Meine neue Webseite

Kennt ihr den süßen Duft der Prokrastination? Ich habe ihn in diesem Monat in vollen Zügen genossen und wünsche mir, dass der Vorrat am besten bis zum Jahresende ausreichend ist.Vermutlich wird es nicht so sein, aber man darf ja wohl davon träumen.
Eigentlich hatte ich gehoffe, dass ich im Januar überaus produktiv sein und nicht in das übliche Loch nach einem fertigen Manuskript fallen würde. Aber leider ist es mir doch wieder passiert. Okay, die Geschichte war auch ziemlich aufreibend, tränenreich, traurig und bittersüß. Im Grunde entspricht sie gar nicht meinen Vorlieben und doch wollte sie unbedingt aufgeschrieben werden. Ich habe sogar beinahe ein Jahr Pause beim Schreiben gemacht und versucht, eine andere Story für die Männer zu finden. Das hat leider nicht funktioniert, aber nun bin ich froh und stolz, dass es so ist. Ich freue mich auf die Veröffentlichung zur Leipziger Buchmesse und bin gespannt, wie euch die Geschichte gefallen wird.
Aber das war ja schon im Dezember ...
Abgesehen von der Lektoratsarbeit, habe ich in diesem Monat wirklich wenig geschafft. Der Januar ist immer so ein Monat der Veränderungen. Das neue Jahr beginnt, Zeit, um aufzuräumen, etwas Neues zu beginnen, die Dinge zu sortieren ... Ich weiß nicht, woher dieser Elan dann immer kommt, denn er sorgt dafür, dass ich bei den wichtigen Aufgaben (wie Schreiben) nicht weiterkomme.
Wie auch immer ...

Mein Prokrastinationsprojekt möchte ich euch heute zeigen. Schon lange habe ich darüber nachgedacht, mir eine Webseite zuzulegen. Natürlich habe ich die meisten Dinge hier auf meinem blog, aber so richtig zufrieden war ich damit nicht. Nachdem ich eine Diskussion auf Facebook verfolgt habe, wuchs der Entschluss noch ein wenig mehr. Obendrein haben die Tentakeln der Ablenkung mich fest umgarnt, sodass ich mir kurzentschlossen eine Domain gesichert und eine Webseite zugelegt habe.
Das Basteln hat ziemlich viel Zeit in Anspruch genommen und ich habe längst noch nicht alle Seiten mit Inhalten gefüllt.
Inzwischen glaube ich jedoch, dass sie soweit vorzeigbar ist.
Einen Newsletter gibt es noch nicht, aber da könnte sich in den nächsten Wochen noch etwas tun.
Für alle, die es interessiert, hier ist meine neue Webseite:

 
Falls ihr euch fragt, was mit dem Blog passiert ... Ich werde auch weiterhin hier mehr oder weniger regelmäßig posten, Berichte schreiben, Mitmachaktionen- und Gewinnspiele anbieten und Feiertagsevents planen. Es bleibt also alles wie gehabt, nur ein paar Seiten sind von hier auf meine Webseite gewandert.
Allmählich ist der süße Duft verflogen. Es kribbelt in meinen Fingern und das ist immer ein gutes Zeichen dafür, dass es endlich weitergeht mit dem Schreiben. Noch hält eine Erkältung mich ein bisschen im Griff, aber das werde ich hoffentlich bald überwunden haben. Immerhin kann ich in der Ferne schon den Valentinstag sehen und die LBM erkennen.
Ich würde mich auf jeden Fall sehr freuen, wenn ihr mich hin und wieder auf meiner Webseite besucht.


Donnerstag, 1. Februar 2018

Auslosung Valentinstag


Vor dem heutigen Tag hatte ich ein bisschen Angst. Sogar mehr als bei jeder anderen Valentinstagsaktion...
Natürlich scheue ich die Herausforderung nicht, aber ich gebe zu, dass ich beim Lesen eurer Kommentare teilweise in Panik ausgebrochen bin. Zum ersten Mal habe ich mir im Vorfeld wirklich keinerlei Gedanken über eine mögliche Geschichte gemacht. Nicht nur, weil mich eine elende Erkältung vor ein paar Tagen außer Gefecht gesetzt hat, sondern auch, weil ich nicht einmal annähernd so etwas wie einen Favoriten hatte. Ich schwöre, das ist die verrückteste Valentinstagsaktion, die ich je hatte.
Als ich mir heute noch einmal alle Kommentare durchgelesen habe, dachte ich, dass so viel dabei ist, was ich noch nie geschrieben habe, dass es unglaublich spannend ist und ich mich am liebsten an mehreren Ideen versuchen möchte. Da ich so ein Experiment jedoch schon hatte und noch heute daran schreibe, bleibt es bei einer Geschichte, die euch hoffentlich allen mehr oder weniger gefallen wird.

Ich habe also den Zufallsgenerator angeworfen, die Augen zugedrückt, die Luft angehalten und mein Herz hat so laut geklopft, dass die Nachbarn an die Wand gehämmert haben ... nein, keine Sorge, ich habe ziemlich nette Nachbarn und so schlimm war es dann doch nicht.
Und das Schicksal wollte mich wohl doch nur vor eine kleine Herausforderung stellen. Was mich auf der einen Seite ziemlich glücklich macht, aber da ist auch dieses winzige Bedauern ... Nein, ist es nicht! Ich habe schließlich nur zwei Wochen Zeit und vermutlich bräuchte ich bei einigen Ideen schon für die Recherche länger. 


 Herzlichen Glückwunsch, Doro!

Ich habe die Wahl zwischen einer verbotenen Lovestory und Zauberern. Mal sehen, was meine Muse dazu meint.

Ich danke allen, die bei dieser kleinen Aktion mitgemacht haben. Eure Ideen waren echt unglaublich. Vielleicht werde ich die ein oder andere tatsächlich noch mal aufgreifen und mich an Themen versuchen, die ich bisher noch nicht auf dem Schirm hatte. Aber zuerst sorge ich dafür, dass ihr am 14. Februar neuen Lesestoff bekommt.


Donnerstag, 18. Januar 2018

Valentinstagsaktion

Auch in diesem Jahr möchte ich nicht auf eine kleine Aktion zum Valentinstag verzichten.
Ich hoffe, ihr habt Lust auf eine lustige Herausforderung, eine Kurzgeschichte und auf einen dazu passenden Gewinn.
Obwohl der Valentinstag bei vielen nicht so beliebt ist und ich ihn im wahren Leben auch nur halbherzig zelebriere, liebe ich ihn auf dem blog.
Es macht mir immer viel Spaß nach euren Vorgaben eine Geschichte zu schreiben und manchmal auch zu lesen, dass ihr eine ganz andere Intention hattet, als das, was mir eingefallen ist.
In den letzten Jahren habe ich einige verschiedene Themen, wie Stichworte, Bilder und Sprüche ausprobiert.
Diesmal ist mir etwas "Neues" eingefallen und ich bin schon sehr gespannt auf eure Vorgaben und hoffe natürlich, dass einige von euch mitmachen.
Hier kommt sie, die diesjährige Valentinstagsaktion:

Thema: Best Setting
Schreibt mir auf, was ihr am liebsten lest. Mögt ihr einen großen Altersunterschied, First Love, Cowboys (oh Gott, bitte keine Cowboys)? Was ist mit Dreierkonstellationen, Gestaltwandler, mpreg? Klischees, Tunten, Einhörner, Polizisten, Sportler?
Ich denke, es ist klar, worauf eure Aufgabe hinausläuft. Also fordert mich heraus!

Ende der Aktion: 
Eure Wünsche könnt ihr mir bis zum 31.Januar mitteilen und zwar sowohl hier unter den Post, als auch per email oder auf meiner Facebookautorenseite. Ich sammle alles und teile euch den Gewinner am 01. Februar mit.

Kurzgeschichte:
Hoffentlich pünktlich am 14. Februar gibt es die Geschichte hier auf meinem blog und kostenlos auf allen Portalen.

Gewinn:
Einen kleinen Gewinn gibt es auch: Diesmal gibt es wieder eine Tasse, ganz exklusiv mit dem Cover der Geschichte.

Wie immer freue ich mich über zahlreiche Zuschriften und bin schon jetzt ganz gespannt auf eure Vorgaben. 


Dienstag, 9. Januar 2018

Willkommen im Jahr 2018

Jetzt ist das Jahr bereits eine Woche alt. Es wird also Zeit, auch auf meinem Blog 2018 zu begrüßen.
Ich mag dieses Gefühl von einem Neuanfang und die Möglichkeit, jeden Monat mit neuen Erlebnissen zu füllen, neue Erfahrungen zu machen und auch die Tatsache, dass die gefassten Vorsätze irgendwann im Laufe des Jahres an Bedeutung verlieren. Wobei ich in diesem Jahr kaum Vorsätze habe und ich allmählich auch begreife, dass Pläne nur dafür gut sind, einen gewissen Überblick zu behalten.

Deshalb habe ich mir, auch wenn ich weiß, dass ich nicht alles schaffen oder realisieren werde und meine Muse gern ein bisschen verrückt spielt, auch für dieses Jahr wieder einen Plan erstellt. Am Ende des Jahres wird sich zeigen, was davon in Erfüllung gegangen ist, welche Ideen verworfen oder mit ins nächste Jahr wandern, aber vor allem welche Ideen mich spontan anspringen und auf eine sofortige Umsetzung drängen. 

Der Beginn eines neuen Jahres bedeutet für mich allerdings auch, ein bisschen Ballast abzuwerfen, aufzuräumen und Ordnung in mein geliebtes Chaos zu bringen. Ich weiß nicht woran es liegt, dass ich vor allem im Januar sehr motiviert bin, Schränke auszuräumen, Einrichtungsgegenstände zu erneuern oder mich von alten Dingen zu trennen.

In diesem Jahr wende ich die Taktik auch auf meine mediale Anwesenheit an. Ich habe schon vor einer ganzen Weile festgestellt, wie zeitintensiv die Pflege sämtlicher Kanäle, die ich im Moment betreue, ist. Oftmals fehlen mir die Ideen für guten Content. Anstatt mich dem Schreiben zu widmen, grüble ich darüber nach, worüber ich schreiben sollte und manchmal vertrödele ich auf diese Weise wirklich ganze Stunden. Es frustriert mich und setzt mich gleichzeitig unter Druck.

Deshalb werde ich damit beginnen, zwei meiner Facebookseiten zu schließen. Im Moment betreue ich neben meinem Account und der Autorenseite noch zwei Buchseiten: MargeritenEngel/WhiskyTeufel und  Alles Liebe.
Irgendwann habe ich mir einreden lassen, dass Bücher eine eigene Seite brauchen würden. So entstand die Seite für den MargeritenEngel. Allerdings habe ich schon am Anfang festgestellt, dass ich, sobald das Buch auf dem Markt ist, kaum noch etwas darüber schreiben kann. Ohne Inhalt verschwindet eine Seite irgendwann im Nirvana. Also kam der WhiskyTeufel dazu.
Schließlich habe ich es als eine Art "Verlagsbuchseite" weiterlaufen lassen. Leider ließ sich der Name nicht noch einmal ändern. Aber ehrlich gesagt frage ich mich mittlerweile, weshalb ich meine Verlagsbücher von den anderen Büchern trennen soll. Obendrein schaffe ich es ohnehin kaum, mehr als an einem maximal zwei Ideeen gleichzeitig zu schreiben. Alle Häppchen, freudigen Zwischenbilanzen und sonstige Bemerkungen finden auch auf meiner Autorenseite platz. Zumal die Reichweite dort auch höher ist.

Ähnlich verhält es sich mit der Seite meiner kleinen Serie Alles Liebe. Meine Güte, ich dachte wirklich, dass ich sie schneller fertigbekomme. Aber noch stehen die Ideen für die letzten beiden Bücher und ich hoffe, dass zumindest eins davon in diesem Jahr das Licht der Welt erblicken wird. Aber auch hier passen die Informationen bestens auf meine Autorenseite. Es ist auch leichter die News auf einer Seite zu haben, als sie auf drei Seiten aufzuteilen. Von daher bitte ich an dieser Stelle alle, die ausschließlich eine der beiden Seiten geliked haben, doch zu meiner Autorenseite zu wechseln. Ich werde die Löschung natürlich noch einmal auf den Seiten ankündigen.

Auf dem Blog wird sich voraussichtlich nichts ändern. Ich werde auch in Zukunft versuchen, mindestens vier Beiträge im Monat zu schaffen und euch über alle Neuigkeiten auf dem Laufenden halten. Es wird auch in diesem Jahr wieder verschiedene Aktionen geben. Der Valentinstag ist nicht mehr weit und diverse Feiertage bekommen natürlich auch ihren Platz. Es bleibt bunt und chaotisch und hoffentlich informativ. 

Wie sieht es mit konkreten Plänen aus?
Mit dem Ende des letzten Jahres habe ich ein für mich ziemlich großes Buchprojekt abgeschlossen. Ich bin sehr gespannt, wie euch die Geschichte gefallen wird. Danny und Jo, die ihr eventuell bereits aus "Wenn es Liebe ist" kennt, erzählen euch ihre eigene Geschichte, die wirklich nicht leicht ist. Ich schätze, ich habe selten so viel geweint, war frustriert und unsicher und einige Male habe ich auch abgebrochen. Jetzt ist sie aufgeschrieben und ich freue mich darauf, das Buch bald in den Händen halten zu dürfen. Es wird voraussichtlich zur LBM erscheinen.
Zum Glück gibt es nur wenige, die die Leseprobe zu "Auffallend verliebt" kennen, denn dort steht am Ende, dass das Buch Mitte Januar erscheinen wird. Das ist natürlich Unsinn. Ich hoffe auf Ende Januar/Anfang Februar. Damit schließt sich der Kreis der "verliebt" Reihe, die als solche gar nicht geplant war.
Es gibt noch diveres Projekte und Bücher, die ich gern schreiben, fertigstellen oder überarbeiten möchte. Was es am Ende wird, kann ich selbst nicht absehen, aber ich hoffe, dass die Muse, ein bisschen Disziplin und ganz viel Schreiblust dafür sorgen, dass ihr bald wieder Lesestoff bekommt.

Ich werde euch auch darüber auf dem Laufenden halten. Vielleicht sogar mit einem Newsletter, den ich in Zukunft gern versenden möchte. Das wird natürlich kein Spam, sondern ihr bekommt nur dann Post von mir, wenn ich auch wirklich Neuigkeiten habe, ein paar besondere Leckerbissen oder kleine Gewinnspiele. Bisher ist der Newsletter erst in Planung, aber ich hoffe, dass sich ein paar Leute finden, die ihn abonnieren werden.

Ansonsten könnt ihr euch auch gern per email für den blog anmelden, um keinen Beitrag zu verpassen.

Ich freu mich auf das neue Jahr und bin gespannt, was es für mich bereithält. Ein erstes Highlight gibt es für mich schon, denn ich werde in zwei Wochen nach Hamburg fahren und mir Kinky Boots anschauen. Ich bin schon ganz hibbelig.
Bis dahin gibt es jedoch noch eine Menge zu tun und zu schreiben.