Donnerstag, 18. Januar 2018

Valentinstagsaktion

Auch in diesem Jahr möchte ich nicht auf eine kleine Aktion zum Valentinstag verzichten.
Ich hoffe, ihr habt Lust auf eine lustige Herausforderung, eine Kurzgeschichte und auf einen dazu passenden Gewinn.
Obwohl der Valentinstag bei vielen nicht so beliebt ist und ich ihn im wahren Leben auch nur halbherzig zelebriere, liebe ich ihn auf dem blog.
Es macht mir immer viel Spaß nach euren Vorgaben eine Geschichte zu schreiben und manchmal auch zu lesen, dass ihr eine ganz andere Intention hattet, als das, was mir eingefallen ist.
In den letzten Jahren habe ich einige verschiedene Themen, wie Stichworte, Bilder und Sprüche ausprobiert.
Diesmal ist mir etwas "Neues" eingefallen und ich bin schon sehr gespannt auf eure Vorgaben und hoffe natürlich, dass einige von euch mitmachen.
Hier kommt sie, die diesjährige Valentinstagsaktion:

Thema: Best Setting
Schreibt mir auf, was ihr am liebsten lest. Mögt ihr einen großen Altersunterschied, First Love, Cowboys (oh Gott, bitte keine Cowboys)? Was ist mit Dreierkonstellationen, Gestaltwandler, mpreg? Klischees, Tunten, Einhörner, Polizisten, Sportler?
Ich denke, es ist klar, worauf eure Aufgabe hinausläuft. Also fordert mich heraus!

Ende der Aktion: 
Eure Wünsche könnt ihr mir bis zum 31.Januar mitteilen und zwar sowohl hier unter den Post, als auch per email oder auf meiner Facebookautorenseite. Ich sammle alles und teile euch den Gewinner am 01. Februar mit.

Kurzgeschichte:
Hoffentlich pünktlich am 14. Februar gibt es die Geschichte hier auf meinem blog und kostenlos auf allen Portalen.

Gewinn:
Einen kleinen Gewinn gibt es auch: Diesmal gibt es wieder eine Tasse, ganz exklusiv mit dem Cover der Geschichte.

Wie immer freue ich mich über zahlreiche Zuschriften und bin schon jetzt ganz gespannt auf eure Vorgaben. 


Dienstag, 9. Januar 2018

Willkommen im Jahr 2018

Jetzt ist das Jahr bereits eine Woche alt. Es wird also Zeit, auch auf meinem Blog 2018 zu begrüßen.
Ich mag dieses Gefühl von einem Neuanfang und die Möglichkeit, jeden Monat mit neuen Erlebnissen zu füllen, neue Erfahrungen zu machen und auch die Tatsache, dass die gefassten Vorsätze irgendwann im Laufe des Jahres an Bedeutung verlieren. Wobei ich in diesem Jahr kaum Vorsätze habe und ich allmählich auch begreife, dass Pläne nur dafür gut sind, einen gewissen Überblick zu behalten.

Deshalb habe ich mir, auch wenn ich weiß, dass ich nicht alles schaffen oder realisieren werde und meine Muse gern ein bisschen verrückt spielt, auch für dieses Jahr wieder einen Plan erstellt. Am Ende des Jahres wird sich zeigen, was davon in Erfüllung gegangen ist, welche Ideen verworfen oder mit ins nächste Jahr wandern, aber vor allem welche Ideen mich spontan anspringen und auf eine sofortige Umsetzung drängen. 

Der Beginn eines neuen Jahres bedeutet für mich allerdings auch, ein bisschen Ballast abzuwerfen, aufzuräumen und Ordnung in mein geliebtes Chaos zu bringen. Ich weiß nicht woran es liegt, dass ich vor allem im Januar sehr motiviert bin, Schränke auszuräumen, Einrichtungsgegenstände zu erneuern oder mich von alten Dingen zu trennen.

In diesem Jahr wende ich die Taktik auch auf meine mediale Anwesenheit an. Ich habe schon vor einer ganzen Weile festgestellt, wie zeitintensiv die Pflege sämtlicher Kanäle, die ich im Moment betreue, ist. Oftmals fehlen mir die Ideen für guten Content. Anstatt mich dem Schreiben zu widmen, grüble ich darüber nach, worüber ich schreiben sollte und manchmal vertrödele ich auf diese Weise wirklich ganze Stunden. Es frustriert mich und setzt mich gleichzeitig unter Druck.

Deshalb werde ich damit beginnen, zwei meiner Facebookseiten zu schließen. Im Moment betreue ich neben meinem Account und der Autorenseite noch zwei Buchseiten: MargeritenEngel/WhiskyTeufel und  Alles Liebe.
Irgendwann habe ich mir einreden lassen, dass Bücher eine eigene Seite brauchen würden. So entstand die Seite für den MargeritenEngel. Allerdings habe ich schon am Anfang festgestellt, dass ich, sobald das Buch auf dem Markt ist, kaum noch etwas darüber schreiben kann. Ohne Inhalt verschwindet eine Seite irgendwann im Nirvana. Also kam der WhiskyTeufel dazu.
Schließlich habe ich es als eine Art "Verlagsbuchseite" weiterlaufen lassen. Leider ließ sich der Name nicht noch einmal ändern. Aber ehrlich gesagt frage ich mich mittlerweile, weshalb ich meine Verlagsbücher von den anderen Büchern trennen soll. Obendrein schaffe ich es ohnehin kaum, mehr als an einem maximal zwei Ideeen gleichzeitig zu schreiben. Alle Häppchen, freudigen Zwischenbilanzen und sonstige Bemerkungen finden auch auf meiner Autorenseite platz. Zumal die Reichweite dort auch höher ist.

Ähnlich verhält es sich mit der Seite meiner kleinen Serie Alles Liebe. Meine Güte, ich dachte wirklich, dass ich sie schneller fertigbekomme. Aber noch stehen die Ideen für die letzten beiden Bücher und ich hoffe, dass zumindest eins davon in diesem Jahr das Licht der Welt erblicken wird. Aber auch hier passen die Informationen bestens auf meine Autorenseite. Es ist auch leichter die News auf einer Seite zu haben, als sie auf drei Seiten aufzuteilen. Von daher bitte ich an dieser Stelle alle, die ausschließlich eine der beiden Seiten geliked haben, doch zu meiner Autorenseite zu wechseln. Ich werde die Löschung natürlich noch einmal auf den Seiten ankündigen.

Auf dem Blog wird sich voraussichtlich nichts ändern. Ich werde auch in Zukunft versuchen, mindestens vier Beiträge im Monat zu schaffen und euch über alle Neuigkeiten auf dem Laufenden halten. Es wird auch in diesem Jahr wieder verschiedene Aktionen geben. Der Valentinstag ist nicht mehr weit und diverse Feiertage bekommen natürlich auch ihren Platz. Es bleibt bunt und chaotisch und hoffentlich informativ. 

Wie sieht es mit konkreten Plänen aus?
Mit dem Ende des letzten Jahres habe ich ein für mich ziemlich großes Buchprojekt abgeschlossen. Ich bin sehr gespannt, wie euch die Geschichte gefallen wird. Danny und Jo, die ihr eventuell bereits aus "Wenn es Liebe ist" kennt, erzählen euch ihre eigene Geschichte, die wirklich nicht leicht ist. Ich schätze, ich habe selten so viel geweint, war frustriert und unsicher und einige Male habe ich auch abgebrochen. Jetzt ist sie aufgeschrieben und ich freue mich darauf, das Buch bald in den Händen halten zu dürfen. Es wird voraussichtlich zur LBM erscheinen.
Zum Glück gibt es nur wenige, die die Leseprobe zu "Auffallend verliebt" kennen, denn dort steht am Ende, dass das Buch Mitte Januar erscheinen wird. Das ist natürlich Unsinn. Ich hoffe auf Ende Januar/Anfang Februar. Damit schließt sich der Kreis der "verliebt" Reihe, die als solche gar nicht geplant war.
Es gibt noch diveres Projekte und Bücher, die ich gern schreiben, fertigstellen oder überarbeiten möchte. Was es am Ende wird, kann ich selbst nicht absehen, aber ich hoffe, dass die Muse, ein bisschen Disziplin und ganz viel Schreiblust dafür sorgen, dass ihr bald wieder Lesestoff bekommt.

Ich werde euch auch darüber auf dem Laufenden halten. Vielleicht sogar mit einem Newsletter, den ich in Zukunft gern versenden möchte. Das wird natürlich kein Spam, sondern ihr bekommt nur dann Post von mir, wenn ich auch wirklich Neuigkeiten habe, ein paar besondere Leckerbissen oder kleine Gewinnspiele. Bisher ist der Newsletter erst in Planung, aber ich hoffe, dass sich ein paar Leute finden, die ihn abonnieren werden.

Ansonsten könnt ihr euch auch gern per email für den blog anmelden, um keinen Beitrag zu verpassen.

Ich freu mich auf das neue Jahr und bin gespannt, was es für mich bereithält. Ein erstes Highlight gibt es für mich schon, denn ich werde in zwei Wochen nach Hamburg fahren und mir Kinky Boots anschauen. Ich bin schon ganz hibbelig.
Bis dahin gibt es jedoch noch eine Menge zu tun und zu schreiben. 

Samstag, 30. Dezember 2017

Jahresrückblick 2017

Wie die Kalenderaktion ist auch der Rückblick auf das vergangene Jahr schon beinahe so etwas wie eine Tradition auf diesem blog.
Deshalb werde ich damit auch in diesem Jahr nicht brechen und noch einmal auf die vergangenen Monate zurückblicken.
2017 war in vielerlei Hinsicht besonders. Es gab so viele bemerkenswerte Momente und wunderbare Begegnungen, dass ich Angst habe, irgendetwas zu vergessen.
Angefangen hat das Jahr leider mit einem wirklich unangenehmen Krankenhausaufenthalt. Ich hätte nicht gedacht, wie schnell man sich in einem Krankenbett wiederfindet. Zum Glück ist alles gutgegangen. 
Da ich aber grundsätzlich ein positiver Mensch bin,  fange ich mit den Augenblicken an, die mir besonders in Erinnerung geblieben sind und die mich geprägt und gestärkt haben.

Die Leipziger Buchmesse im März gehört ganz unzweifelhaft dazu. Obwohl ich in diesem Jahr kein neues Verlagsbuch hatte, was mich wirklich ziemlich unglücklich gemacht hat, so hatte ich doch eine wunderbare Zeit auf der Messe. Ich habe mich mit meiner Mitbewohnerin Cat T. Mad absolut wohlgefühlt. Unsere spätnächtlichen Treffen in der Küche mit Tee und Schokolade waren unvergleichlich. Aber auch die Tage auf der Messe haben mir sehr gefallen. Diesmal hatte ich den, vermutlich perfekten Mix zwischen privat und Autorin. Ich war in sämtlichen Hallen, hatte eine kleine Lesung,  habe tolle Gespräche geführt und eine überaus lustige Zeit mit MS Kelts, Susanne Scholz und Susann Julieva verbracht. Nicht zu vergessen, das traditionelle Cursed-Essen, bei dem es so lustig zuging, dass ich von Glückshormonen überschwemmt wurde. Leipzig war einfach großartig und ich freue mich schon so auf die nächste Messe (diesmal hoffentlich mit Buch).

Ein weiteres großes Highlight war meine Wohnzimmerlesung. Ich hatte wirklich Angst vor meiner eigenen Courage, als ich die Versteigerung einer Wohnzimmerlesung zugunsten einer Spendenaktion für die Lesben und Schwulen von Tschetschenien ins Netz gestellt habe. Umso glücklicher war ich, dass tatsächlich Gebote abgegeben wurden. Am Ende hat es mich quasi ans andere Ende von Deutschland verschlagen, aber ich hatte eine großartigen Tag und so viel Spaß, dass die lange Reise vollkommen in den Hintergrund trat.

Apropos Lesungen: Ich habe in diesem Jahr so oft gelesen, wie noch nie. Dabei ist mir einmal mehr bewusst geworden, wie sehr ich es liebe. Quedlinburger Bücherfrühling, die Wohnzimmerlesung, zum CSD in Rostock, eine Lesung zum 20-jährigen Bestehen des Dachvereins Reichenstraße e.V., im Rahmen des Weltaidstages in Kassel, am Gymnasium und zum Abschluss noch für die Aidshilfe Sachsen-Anhalt Nord e.V. in Magdeburg. Wahnsinn!

Ein weiteres großes Ereignis war zweifellos die Buch Berlin. Der eigene Stand mit Caro Sodar, Mia Grieg und Sitala Helki war ein spannendes Abenteuer. Wir haben uns viele Gedanken gemacht, gemeinsam alles vorbereitet und viele Ideen umgesetzt. Ich finde, wir waren durchaus erfolgreich und hatten eine wunderbare Zeit. Ich liebe die besondere Atmosphäre in Berlin und die vielen Autoren und Leser mit denen ich Zeit verbringen konnte.

Ich durfte zwei wunderbare Konzerte genießen, war beim Picknick der Schwestern der perpetuellen Indulgenz in Berlin, war bei der Premiere der queeren Kinoreihe in Goslar, bei der Aidsgala im Goslar und beim CSD in Magdeburg. Gerade letzteres hat eine ganz besondere Bedeutung für mich, denn nachdem im Jahr 2016 einiges schief gelaufen ist, waren die zwei Tage, die ich in Magdeburg verbracht habe, Balsam für meine Seele. Zuerst hatte ich viel Spaß bei der Klosterschule und dann am nächsten Tag beim Straßenfest. Mit dem bezauberndsten Einhorn habe ich die Zeit sehr genossen.und ganz nebenbei am eigenen Leib erfahren, wie schnell man in Schubladen gesteckt wird. Das war ziemlich lustig, aber vielleicht auch nur, weil ich in dieser Hinsicht die nötige Gelassenheit besitze.

Was die Gelassenheit anbelangt, so ist sie auch im Hinblick auf Gay Romance und weibliche Autoren ein Stück angewachsen. Ich versuche, viele negative Aussagen nicht so heftig an mich heranzulassen und die vielen positiven Erfahrungen in meinem Herzen zu bewahren. Das ist nicht immer leicht, aber gerade im letzten Jahr habe ich so viele berührende Beweise dafür bekommen, dass es wirklich sträflich wäre, die Menschen, die einfach nur gemein oder mit ihrem eigenen Leben unzufrieden sind, gewinnen zu lassen. Wieso gelingt es negativen Kommentaren eigentlich immer so viel besser, sich im Gehirn festzusetzen?

Mein Schreiberfolg war in diesem Jahr jedoch nicht besonders groß. Damit meine ich nicht die Verkäufe oder Platzierungen, sondern eher die "Produktion". Ich hatte wirklich lange Durststrecken, in denen ich kaum ein Wort geschrieben habe. Manchmal war ich frustriert, manchmal hatte ich regelrecht Angst. Es gibt so viele angefangene Projekte, so viele Geschichten, die auf ein Ende warten oder darauf, überhaupt geschrieben zu werden.
Zum Jahresende hat es sich zum Glück wieder gebessert und ich hoffe,  ich nehme den Elan  mit ins neue Jahr. Immerhin habe ich gestern  noch ein großes Buch fertiggeschrieben. Außerdem stürze ich mich auf den dritten Teil meiner "Verliebt"- Reihe.
Keine Pläne, aber jede Menge Motivation und Hoffnung, dass das nächste Jahr wieder ein paar mehr Bücher und Geschichten bereithält.

Ein besonderer Moment war auch die Eheöffnung. Ich saß mit meinem kleinen Sohn vor dem Fernseher und wir haben beide gejubelt, als die Mehrheit für die Ehe für Alle gestimmt hat. 
Außerdem bin ich jetzt Mitglied in einem Verein, habe neue Freunde gefunden und festgestellt, dass es manchmal Jahre dauert, um zu erkennen, dass manche Menschen mir nicht guttun.

Mit meiner Tanzgruppe hatte ich so viele Auftritte, wie noch nie und jeder einzelne Auftritt war besonders und so voller Energie. Tanzen tut so viel für die Seele und das Wohlbefinden.


Auch privat war 2017 wirklich schön. Die Jugendweihe meines Sohnes, zwei wunderbare Urlaube und ein neues Auto. Ich liebe noch immer meinen kleinen Garten. Seit zwei Monaten machen meinen Mann und ich einen Salsatanzkurs und haben echt viel Spaß dabei.

Wenn ich all das lese, dann bekomme ich ein bisschen Angst vor dem neuen Jahr. 2017 war so vielseitig und besonders, dass ich nur hoffen kann, dass 2018 ähnliche wunderbare Erfahrungen für mich bereithält.

Zum Schluss danke ich all den Menschen, die mich im letzten Jahr begleitet haben.
Familie, Freunde, Bekannte, Autoren und Leser.
All jene, die meine Bücher gekauft haben, die mir Rezensionen geschrieben oder mir private Rückmeldungen geschickt haben.
Danke für die Mühe und eure Treue!
Danke für euer Interesse und die vielen Kommentare auf meinem blog!
Ich bedanke mich bei den Autoren, die ich im letzten Jahr kennengelernt habe, mit denen ich zusammenarbeiten durfte, die mich unterstützten, mir bei meinen Büchern halfen und mich motivierten. Danke für wunderbare Gespräche, lustige Aktionen und Events.
Ich bin dankbar für das Talent, Geschichten aufschreiben zu können und genieße diesen Job mit jeder Faser.

Ich freue mich auf das neue Jahr und hoffe, es hält ebenfalls einige wundervolle Ereignisse für mich bereit. Immerhin ist die LBM ja schon irgendwie in Sicht.

Kommt alle gut ins neue Jahr. 
Wir sehen uns 2018 wieder!