Montag, 26. Juni 2017

Autorenglück

Es gibt Momente, da wird mir ganz deutlich bewusst, was für ein riesiges Glück es ist, eine Autorin sein zu dürfen.
Diese Augenblicke, in der sich so eine verklärte und romantische Vorstellung über das Leben von Autoren mit der Realität gewissermaßen vereint.
Schreiben ist oftmals anstrengende Arbeit und erfordert viel Disziplin. Letzters ist für mich wirklich anstrengend, denn mein Weg ist noch immer das Chaos.
Trotzdem verbringe ich sehr viel Zeit am Schreibtisch und habe zu wenig Bewegung. Oftmals bin ich dabei nicht einmal besonders produktiv, weil mein Kopf mit anderen Dingen überlastet ist oder ich zu viel Zeit auf Facebook und den anderen sozialen Medien verbringe. Dann ärgere ich mich über mich selbst, aber vor allem darüber, dass gerade Facebook so viel positive Lebensenergie in Frust verwandelt.
Ich weiß, dass ich diejenige bin, die das abstellen kann und sollte und trotzdem ... Es ist wohl so etwas wie Neugier, aber eben auch das Bewußtsein, teil der Szene zu sein. Damit will ich nichts verteufeln. Ich habe auch schon viel Schönes auf Facebook erlebt und Menschen kennengelernt, die mir viel bedeuten. Ganz zu schweigen von wunderbaren Schreibprojekten, die sich dort ergeben haben (ein neues wird auch bald das Licht der Welt erblicken und ich freue mich so sehr darüber)
In den letzten Tagen habe ich das Schreiben auf jeden Fall sehr genossen und der Grund dafür ist ziemlich einfach: Sonne, blauer Himmel und ein wunderbarer Gartenarbeitsplatz. Schon früh am Morgen habe ich mich in meinen kleinen Garten zurückgezogen und angefangen zu schreiben. Die Ruhe und die wunderbare Natur waren unglaublich. Vogelgezwitscher, ein leichter Wind, Sonnenschein ... Das hat sich nicht nur auf die Anzahl der geschriebene Wörter ausgewirkt, sondern auch auf mein Gemüt. Glückshormone tanken! Die Luft duftete nach Blumen und Gräsern und manchmal hat der Wind den süßen Duft der Walderdbeeren zu mir getragen. Dann musste ich regelrecht innehalten und tief durchatmen. Es ist so schön im Garten zu schreiben. Auch mein winziges Häuschen schenkt mir so viel mehr Inspiration als ich erwartet hatte. Am liebsten wäre ich gar nicht mehr nach Hause gegangen. 
Die neue Woche fängt trüb und kalt an, aber sie hindert mich nicht daran, nachher alles zusammenzupacken und wieder in die Natur zu verschwinden. Auch wenn ich mich dank Smartphone nicht ganz von der Welt abschotte, so spüre ich doch, wieviel besser und intensiver ich schreibe, wenn ich nicht über all die Dinge, die auf Facebook und Co passieren, informiert bin.
Ich bin wirklich dankbar über diese Möglichkeit mein Leben zu gestalten, über das bisschen Talent, mit dem ich gesegnet bin und über die Freude, die ich immer noch beim Schreiben von romantischen Geschichten empfinde.


Freitag, 16. Juni 2017

Meine Wohnzimmerlesung


Die wohl verrücktesten, erstaunlichsten und wundervollsten fünf Tage liegen hinter mir. Wohnzimmerlesung im Saarland, Depeche Mode Konzert in Hannover und Coldplay Konzert in Leipzig. Im Grunde kann ich noch gar nicht begreifen, was ich erleben durfte und spüre obendrein, wie die Müdigkeit allmählich und mit ganzer Kraft von mir Besitz ergreift.
Trotzdem möchte ich euch die Erlebnisse meiner ersten und vermutlich auch einzigen Wohnzimmerlesung nicht vorenthalten.

Es war schon ein kleines Abenteuer, als ich die Versteigerung auf ebay eingestellt habe. Letztendlich gab es keine wirkliche Absicherung für mich, aber ich wusste von Anfang an, dass ich es auf jeden Fall durchziehen werde, egal wohin es mich verschlagen wird.
Irgendwie war ja klar, dass die Gewinnerin der Auktion nicht um die Ecke wohnt. Also habe ich mich, zusammen mit meinem Mann am vergangenen Samstag auf den Weg ins doch recht weit entfernte Saarland gemacht.
 Mehr als sechs Stunden später (dank einiger kleinerer Staus und einer beachtlichen Anzahl an Baustellen) haben wir unser Hotel mitten im Nirgendwo gefunden und bezogen.
Kurz ausruhen, nochmal das Buch zur Hand nehmen und das eigene Äußere aufhübschen und dann ging es los.

Egal wie oft ich darüber im Vorfeld nachgedacht habe, ich hatte keinen Plan, was auf mich zukommen würde. Würde das Eis auf Anhieb brechen oder vielleicht gar nicht? Würde mein Mann sich furchtbar langweilen? Mit wieviel Zeit sollte ich rechnen? Wie würde die Stimmung insgesamt sein?
Natürlich hofft man immer auf das Beste, aber letztendlich hätte es auch ganz anders kommen können.
Ist es aber zum Glück nicht!

Ich schätze, da gab es gar kein Eis, das gebrochen werden musste. Die Stimmung war von der erste Sekunde an super.
Wir wurden herzlich empfangen und haben den Nachmittag mit leckerem Kuchen begonnen.

In Anbetracht des schönen Wetters wurde die Lesung spontan nach draußen verlegt. So konnte ich auch gleich noch ein bisschen von der schönen Landschaft sehen.
Gemütlich haben wir zusammengesessen und dann ging es los. Zuerst habe ich ein Stück aus meinem noch etwas geheimen Projekt (also eine ganz besondere Prämiere) gelesen, später dann ein wenig aus "Herzschmerz inklusive".
Wir haben uns über das Schreiben und Lesen unterhalten. Ich hoffe, ich konnte alle Fragen zu mir und meiner Leidenschaft für Gay Romance beantworten.

Anschließend haben die "Mädels" den Grill angeworfen und es gab eine riesige Menge leckeres Essen.
Wir haben viel gelacht und hatten jede Menge Spaß zusammen.
Über die Blumen und das süße Einhorn habe ich mich auch riesig gefreut. Die Blümchen stehen im Fenster, während ich von nun an mit großen dunklen Knopfaugen auf meinem Schreibtisch beobachtet werde.

Was auch immer ich als Zeitplan im Hinterkopf hatte, dass es am Ende 22.30 Uhr sein würde, damit hätte ich wirklich nicht gerechnet. 
Selbst mein Mann fand, dass die Lesung kaum besser hätte laufen können.
Ich bin froh und glücklich über diesen schönen Tag und bedanke mich noch einmal für die Spende, die dieses Zusammentreffen ermöglichst hat.
Es war mir ein echtes Vergnügen!



Mittwoch, 7. Juni 2017

Auslosung Pride Month

Während ich die letzten Tage in meiner Minihütte im Garten saß und wie verrückt an meiner Kurzgeschichte geschrieben habe, habe ich doch glatt vergessen, die Gewinner der beiden T-shirts bekannt zu geben. Das passiert, wenn man in der Natur kein Internet hat, einmal abgesehen vom Handy.
Aber heute bin ich extra Zuhause geblieben, um mich hier zu kümmern.
Ich freue mich, dass ein paar Leute Interesse an den Shirts gezeigt haben und hoffe, die Gewinner werden eine schöne Zeit mit den Sachen haben. Ich liebe ja meine "Regenbogen-Shirts".
Bevor ich mich gleich wieder nach draußen begebe und endlich das Ende meiner etwas verrückten Geschichte schreibe, spiele ich heute mit Hilfe eines Zufallsgenerators aus dem Internet allein die Glücksfee und verkünde folgende Namen:

Das Herzshirt hat gewonnen: 

Anne Sommerfeld

Herzlichen Glückwunsch!

Das Shirt mit dem Mund hat gewonnen: 

Anja E ohne B

Herzlichen Glückwunsch! 

Schickt mir eure Adresse und dann macht sich euer Gewinn ganz schnell auf den Weg.

Freitag, 2. Juni 2017

Pride Month

Der Juni gehört nicht zu meinen Lieblingsmonaten (ganz im Gegenteil).
Vermutlich haben die meisten Menschen in ihrem Leben eine Art von Trauer, Wut und Verlust erlebt. Tatsächlich wird der Schmerz irgendwann kleiner, auch wenn er wohl niemals ganz vergeht. Irgendwann in den letzten Jahren habe ich meine Taktik mit dem Juni umzugehen geändert und versucht, schöne Vorhaben in die Tat umzusetzen. So auch in diesem Jahr.
Am nächsten Wochenende findet meine Wohnzimmerlesung statt. Ich bin schon unglaublich gespannt und auch ein bisschen aufgeregt, wie mein Besuch im Saarland wohl ablaufen wird.
Ich fahre nach Hannover zum Depeche Mode Konzert und erfülle mir damit so etwas wie einen Jugendtraum. Gott, ich kann es noch gar nicht fassen, dass ich diese unglaublich großartige Band live erleben darf.
Und dann fahre ich auch noch zu einem Coldplay Konzert mit lieben Freunden / Autorenkolleginnen. Darauf freue ich mich auch schon, denn Coldplay soll ja eine fantastische Bühnenshow haben.
Für einen Monat, in dem man sich jahrelang am liebsten nur im Bett versteckt wollte, ist das doch ein wirklich ansehnliches Programm.

Und dann ist der Juni ja bekanntermaßen auch der Pride Month. Zur Erinnerung an den Stonewallaufstand am 28. Juni 1969 in New York veranstalten viele Städte rund um den Erdball in den Sommermonaten Straßenumzüge um für die Rechte von Schwulen, Lesben,  Bisexuellen und Transgender (LGBT*) zu demonstrieren, um Präsenz, aber auch Lebensfreude zu zeigen.  Für die LGBT* Community ist das vermutlich das größte Ereignis des Jahres, an dem viele Leute vergnügt, aber durchaus auch kämpferisch miteinander feiern.

Wenn man, so wie ich in einer Kleinstadt wohnt, ist man ein bisschen weg von diesen Dingen, außerdem sollte ich meine Zeit in erster Linie zum Schreiben nutzen.
Trotzdem, und wer mich ein bisschen kennt, weiß, dass ich es mag, das eine oder andere Statement setzen und auch immer gern meine Unterstützung und Anteilnahme bekunde (dafür muss man zum Glück nicht bei einem CSD vor Ort sein)

Leider habe ich im letzten Jahr bei diesem Unterfangen zwei Fehlgriffe getätigt.
Pech für mich, aber vielleicht Glück für euch.
Pride Month- und ich schenke zwei Personen ein passendes Outfit zum Feiern.
Ich habe hier zwei T-shirts (neu und ungetragen, nur leider ein bisschen zerknautscht), die ein Fehlkauf waren, aber irgendwie im Streß nicht zurückgeschickt wurden.
Der Regenbogenmund ist laut Etikett eine XL (ich würde sagen, dass es maximal eine M ist)
Das Herz angeblich XXL, aber höchstens eine L.
Dazu gibt es noch ein Fähnchen zum Winken und ein Karte.
Ich würde mich riesig freuen, wenn es jemanden gibt, den ich mit diesen Shirts glücklich machen kann.
Was müsst ihr tun?
Schreibt einen Kommentar mit Herz oder Mund unter diesen Post (gern auch auf meiner Autorenseite auf FB) und wandert, falls es mehr als zwei Interessenten gibt, in den Lostopf. Ich lasse das Gewinnspiel über Pfingsten laufen und lose dann am Dienstag, 06.6.2017 aus.



Ich weiß, einige CSD´s sind bereits durch, aber zumindest die großen in Berlin, Hamburg, Köln finden erst statt und auch viele weitere wie Rostock, Magdeburg, Schwerin.
Ich treibe mich auf keinen dieser Veranstaltungen herum, aber ich wünsche jedem, der teilnimmt ganz viel Spaß, vielleicht sogar mit einem neuen Shirt.



Montag, 22. Mai 2017

Ich schenk dir eine Geschichte

Jetzt hat es doch ein bisschen länger gedauert, bis ich den Gewinnerwunsch umsetzen konnte. Dafür ist die Geschichte allerdings auch ein klein wenig mehr Umfang bekommen, als ich es geplant hatte.
Ein Oneshot zum "WhiskyTeufel" ... ich habe es sehr genossen, Michael und Kevin noch einmal die Möglichkeit zu geben, mir und euch aus ihrem Leben zu erzählen.
Beinahe ein bisschen zu sehr genossen, denn ich muss ehrlich zugeben, ich liebe sie und es macht unglaublich viel Spaß, über sie zu schreiben. So viel, dass ich am liebsten ... nein, darüber denke ich besser nicht nach.
Wer den WhiskyTeufel kennt, weiß, dass die beiden ziemlich heiß sind ... zu heiß für diesen blog. Deshalb gibt es die Story auf Fanfiktion.de. Dort lässt es sich auch besser lesen.

Ich wünsche euch auf jeden Fall viel Spaß, würde mich sehr sehr über Feedback freuen und hoffe, ihr habt einen guten Start in die Woche.

Liebe Kerstin Müller und alle anderen, die sich eine Szene aus dem WhiskyTeufel gewünscht haben: Hier kommt meine Geschichte für euch!Schatten der Vergangenheit


Mittwoch, 17. Mai 2017

IDAHOT* 2017

Irgendwie ist es in diesem Jahr gar nicht so schön bunt auf meinem blog. Ich weiß auch nicht genau, aber mir ist keine gute Aktion eingefallen.
Vielleicht hatte ich auch einfach keine Kraft dafür, denn ich bin noch immer nicht mit der Ostergeschichte fertig (Weihnachten naht ja schon fast), habe erst 2/3 vom WhiskyTeufel-Oneshot und das Geheimprojekt schwimmt quasi noch im Wasser.
Trotzdem gibt es zumindest ein paar virtuelle Luftballons mit all den Wünschen für einen respekt-und liebevollen Umgang, ganz egal welche Farbe, Rasse, Geschlecht oder sexuelle Identität dein Gegenüber auch haben möge.
In den Jahren als Autorin im Gay Romance Genre habe ich viel über Toleranz und Akzeptanz gelernt, gemerkt, dass diese Worte manchmal auch seltsame Einbahnstraßen sind und weiß, dass ich trotzdem nicht aufgeben darf, mich dafür einzusetzen. Meine eigenen (manchmal auch engen) Grenzen habe ich oft gesprengt und erkannt, dass ich mich mit bestimmten Dingen einfach nur ein bisschen auseinandersetzen muss, um sie zu begreifen und letztendlich auch zu akzeptieren.
Es sind ganz oft Berührungsängste, die einen zurückschrecken und dann auch irrational reagieren lassen.
Dabei glaube ich ganz fest daran, dass wir alle friedlich neben-und miteinander leben können. Ich muss nicht wissen, was meine Nachbarn in ihren Betten treiben. Es interessiert mich nicht, ob der Mann, der mir gegenübersteht, auch wirklich einen Schwanz in der Hose hat. Es ist nicht meine Entscheidung wie sehr sich jemand zu Männern und Frauen hingezogen fühlt, oder ob sich jemand nicht eindeutig als Mann oder Frau identifizieren kann. Wieso ist es so schwer zu akzeptieren, dass es für manche eben nicht so eine genaue Abgrenzung gibt?

IDAHOT oder wie auch immer all die neuen und politisch korrekten Buchstabenverbindungen sein mögen, ist der Internationale Tag gegen Homophobie, Transphobie, Interphobie, Biphobie ... Ein internationaler Tag um das Anderssein zu feiern, um ein Miteinander zu zelebrieren und Lebensfreude zu bekunden.
Also lasst Luftballons in den Himmel steigen, hängt eure Wünsche und Träume von einer wundervollen Zukunft daran und genießt den Tag.

Ich habe mal geguckt, wo in meiner "Nähe" ein Rainbowflash geplant ist. Vielleicht wohnt ihr (im Gegensatz zu mir) tatsächlich dort in der Nähe und habt noch nichts vor:

Magdeburg: 17.30 Uhr auf dem Willy-Brand-Platz, organisiert vom LSVD Sachsen-Anhalt, CSD Magdeburg und Jugendtreff ComeIn  

Halle: 15.30 Uhr Markplatz, organisiert vom AK Queer, ab 17.05 steigen die Luftballons (was für eine coole Idee) 

Leipzig: 13 Uhr Richard- Wagner- Platz, organisiert von RosaLinde Leipzig e.V mit finanzieller Unterstützung der Aktion Mensch und dem Referat für Gleichstellung und Lebensweisenpolitik des Studierendenrates der Universität Leipzig.

Berlin:  10.00 Uhr am Reichstag, organisiert von ENOUGH is ENOUGH - OPEN YOUR MOUTH und Deutsche AIDS-Hilfe
Am 17.5. um 10 Uhr versammeln wir uns in unserer ganzen Vielfalt unterm Regenbogen. Auf den Fotos wird dieser Regenbogen zugleich den Reichstag überspannen.  

Also macht euch auf, genießt den Tag und zeigt wie bunt und vielfältig das Leben sein kann. 



Donnerstag, 11. Mai 2017

Das leidige Zeitproblem


Es ist schon ein seltsames Phänomen mit der Zeit. Auch Disziplin und Muse passen nicht immer zusammen. Und manchmal passt leider gar nichts und das zu einem Zeitpunkt, von dem man dachte, er wäre perfekt.

Schon seit ein paar Wochen habe ich mich genau auf diese jetzige Woche gefreut. Beide Kinder auf Klassenfahrt, das bedeutet, ganz, ganz, ganz viel Schreibzeit, weil weder das Mittagessen pünktlich fertig sein muss, noch muss ich mich um schulische oder andere Angelegenheiten kümmern.
Ich habe es mir genau ausgemalt, wie ich emsig, nahezu bienchengleich am meinem Laptop sitze, Musik auf den Ohren, die Kanne Tee in Reichweite, vielleicht auch ein paar Apfelspalten ... Eben alles, was ich für ein glückliches Schreiben brauche. Dafür kein einziger Blick auf die Uhr oder auf Wortzahlen, also quasi keinerlei zeitlicher Druck. Erst wenn mein Mann von Arbeit nach Hause kommt, würde ich voller positiver Energie und Stolz über die geschaffte Leistung den Laptop herunterfahren und dann würden wir die "freie" Zeit wunderbar zweisam genießen.
Soweit der Plan!

Am Montag haben ich die Jungs also verabschiedet. Okay, dachte ich mir, der Abschiedsschmerz wiegt natürlich. Da kann man schon mal nicht so motiviert sein. Lustlos habe ich ein bisschen auf der Tastatur herumgeklimpert, mich über das Wetter geärgert, natürlich pünktlich Mittag gekocht und dann ... habe ich mich aufs Sofa gesetzt und einen Film geguckt. Nebenbei hat mein Mann eine Whatsapp bekommen, dass er doch bitte pünktlich nach Hause kommen soll.

Dienstag habe ich erst mal prompt verschlafen. Und wenn man schon viel zu lange im Bett bleibt, ist klar, dass auch der Rest des Tages nicht wirklich produktiv wird. Also habe ich mich aufs Sofa geschleppt und weitere Mädchenträume verfolgt. "Rubinrot", "Saphirblau" und "Smaradgrün" habe ich jetzt gesehen und war ganz angetan. Gelesen habe ich auch, aber in meinem Kopf herrschte dagegen absolute Stille. Kein Kerl wollte mit mir reden, nicht mal ein unpassend neues Plotbunny ist herumgehüpft. Nichts ... absolut gar nichts. Meine Datei habe ich am Dienstag gar nicht erst geöffnet. Wie gut, dass die Primebox noch ein paar Filme auf Lager hatte.
Das Wetter war auch immer noch mies, was ja nicht zur Steigerung der guten Laune beziehungsweise zur Steigerung der Aktivität führt.

Am Mittwoch aber (der Tag an dem ein Kind wieder nach Hause gekommen ist) .... Ich bin schon gut gelaunt aus dem Bett gehüpft, habe den ganzen Vormittag fleißig getippt, wichtige Dinge geklärt, Muffins gebacken, geputzt und mich quasi vor Energie überschlagen.

Heute ist Donnerstag. Ich tippe an diesem blogbeitrag, anstatt mein Skript voranzubringen. Und pünktlich um 12 Uhr ist der Sohn aus der Schule gekommen und hat Hunger und ich ärgere mich, dass ich jetzt kochen muss, obwohl ich doch NUN so schön an der Geschichte weitertippen könnte, aber NUN habe ich ja keine Zeit.
Manchmal ist es doch wirklich verrückt.

Samstag, 6. Mai 2017

3,2,1...

Die letzten Tage waren für mich furchtbar aufregend. Auch wenn ich versucht habe, ruhig zu bleiben und nicht ständig daran zu denken, habe ich doch einige Male am Tag bei ebay reingeschaut. Selbst beim Schreiben habe ich gemerkt, dass ich mich nicht genug in die Story fallen lassen konnte. In Gedanken habe ich schon eine Reise geplant, auch wenn ich gar nicht genau wusste, wohin sie gehen würde. Auch wenn sich recht schnell die ersten Zweifel an meiner Versteigerung gelegt hatten, weil es tatsächlich Leute gab, die Gebote abgegeben haben, so blieb es doch bis zum Schluss für mich spannend.
Nun ist die erste Hürde geschafft.
116, 00 Euro sind es geworden.
Ich fahre ins Saarland und besuche Bianca Becker.
Das ist nicht gerade um die Ecke, aber eine Gegend, in der ich noch nie war.
Über einen Termin haben wir uns noch nicht geeinigt, aber das Geld ist bereits an das Aktionsbündnis gegen Homophobie geflossen.

An dieser Stelle sage ich noch einmal vielen, vielen Dank!

Ich freue mich auf die Reise und natürlich auch darüber, dass meine Idee funktioniert hat. 
Heute vor einer Woche war ich noch total aufgeregt und nervös. Ich wusste nicht, ob ich das wirklich durchziehen kann und habe mir Horrorszenarien ausgemalt. Jetzt bin ich froh über meinen Mut *lach* und hoffe, dass auch die Lesung schön werden wird.



Mittwoch, 3. Mai 2017

Ein kleines Update


Die Hälfte der Versteigerungszeit ist bereits um und ich bin schon jetzt überwältigt und dankbar. Zur Zeit steht meine Wohnzimmerlesung bei 116 Euro. Das ist echt großartig.
Bis Freitag gegen 15 Uhr könnt ihr noch mitbieten. Zumindest dann, wenn ihr wollt, dass ich zu euch nach Hause komme. Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt, wohin mich die Reise führen wird. Ich habe ja schon immer mal von einer Lese-Reise geträumt und das ist doch quasi ein kleiner Anfang. Darüber hinaus hat sich in den letzten Tagen deutlicher denn je gezeigt, dass das Geld wirklich dringend benötigt wird.
Hier ist noch einmal der Link zur Versteigerung:  
und hier könnt ihr euch über die Lage in Tschetschenien und die Hilfsaktion informieren: 

Noch immer schreibe ich fleißig an meiner Ostergeschichte. Noch gebe ich die Hoffnung nicht auf, dass ich sie am Ende dieser Woche fertig haben werde, aber da ich auch nicht damit gerechnet habe, dass mich dieser Plot so überrennen würde, sollte ich mich mit Prognosen wirklich zurückhalten. Momentan habe ich knapp 35.000 Wörter und 13 Kapitel. In Anbetracht der Größe dieser Geschichte, denn das ist ja nur der erste Teil, wird es ein neues Cover geben. Sobald die Story fertig korrigiert ist, werde ich sie als ebook herausbringen. Der zweite Teil und damit auch der zweite Teil des Spruchs kommt zu Weihnachten. Auch hier werde ich vier Kapitel als Leseprobe bzw. als Teil meines Weihnachtskalenders posten und die komplette Geschichte als ebook. Der Print wird dann beide Teile vereinen. Ich bin gespannt, ob ich das auch wirklich so hinbekomme, aber ich bin jetzt einfach mal vorsichtig zuversichtlich. 

Michael und Kevin trampeln ebenfalls nervös in den Startlöchern und wollen euch ein Stück aus ihrem gemeinsamen Leben erzählen. Im Moment ignoriere ich sie noch ein bisschen, aber sobald ich die Osterstory beendet habe, sind die beiden dran. Zuversichtlich ... Ende nächster Woche.

Und für alle, die sich regelmäßig auf meinem Blog herumtreiben (worüber ich mich natürlich riesig freue) und die sich fragen, weshalb sich der Schreibfortschritt schon seit einer Ewigkeit nicht mehr bewegt hat ... Ich seufze tief und werfe einen Blick auf das Skript, an dem es dann wohl erst im Juni weitergehen wird.

Weil das natürlich längst nicht alles ist, gibt es auch noch ein Geheimprojekt. Gott, ich liebe dieses Wort *lach*, für das ich eine Kurzgeschichte schreibe. Dafür klettere ich mal wieder ein bisschen über den Rand meiner Komfortzone und schreibe Urban Fantasy. Ich schätze, es wird ein echtes Vergnügen werden.

Tja, also ... da kommt einiges auf euch und mich zu und wie immer befürchte ich, dass meine Pläne zu groß sind und das Zeitfenster zu eng ist. Trotzdem bin ich voller Vorfreude und ziemlich sicher, dass es zumindest annähernd funktionieren wird.




Sonntag, 30. April 2017

Autor4Tschetschenien

Vermutlich haben die meisten von euch bereits mitbekommen, unter welchen furchtbaren Umständen Homosexuelle in Tschetschenien leben müssen bzw. um ihr Leben bangen müssen.
Aus diesem Grund hat enough is enough eine große Spendenaktion ins Leben gerufen, der auch bereits einige Autoren gefolgt sind. Unter dem Hashtag autoren4tschetschenien wurden Bücher und Anthologien auf ebay versteigert. Ich finde das Engagement sowohl von den Autoren als auch von den Lesern, die die Bücher ersteigert haben, absolut großartig.
Natürlich habe ich auch darüber nachgedacht, mitzumachen.In gewisser Weise habe ich es bereits, zumindest mit meiner Unterschrift und einigen Goodies.
Manchmal bin ich ein bisschen verrückt und habe erschreckend verrückte Ideen. Und die Leute, von denen ich dachte, sie würden mich abhalten, haben mich ermuntert, es durchzuziehen ... Was soll ich sagen? Ab sofort gibt es auch von mir eine Auktion auf ebay.

Was könnt ihr ersteigern?
Eine Wohnzimmerlesung mit Karo Stein

Wahnsinn ... Also ich bin furchtbar aufgeregt und kann es kaum glauben, aber ich ziehe es jetzt durch und hoffe, es findet sich jemand, der Lust darauf hat, mich in sein Wohnzimmer einzuladen und meinen Geschichten zu lauschen.
Was mache ich, wenn das nicht funktioniert? Eigentlich möchte ich wirklich nicht darüber nachdenken, aber ich wohne in einer Gegend mit vielen Felsen und Abhängen ... ich werde einfach zukünftige, verrückte Ideen dort hinunterwerfen und ganz brav hinter meinem Laptop sitzen bleiben *lach* Okay, hier spricht Panik aus mir!

Ich fasse noch einmal zusammen:
  • Auf ebay könnt ihr eine Wohnzimmerlesung mit mir ersteigern.
  • Zu ebay muss ich sicherlich nichts mehr sagen: bieten, überbieten, weiter bieten und am Ende das höchste Gebot haben. 
  • Danach das Geld an mich überweisen. Ich werde (natürlich mit Screenshot zum Beweis) das Geld sofort als Spende weiterleiten. 
  • Wir machen einen Termin aus und ich stehe dann vor deiner Tür. 
  • Ich lese und wir haben eine schöne Zeit zusammen. Natürlich kannst du auch ein paar Leute dazu einladen, dann macht es sicherlich noch viel mehr Spaß.
  • Der Begriff Wohnzimmer ist nicht so eng gefasst. Terrasse, Balkon, Garten oder Küche gehen natürlich ebenso. Sollte ein Verein Interesse haben und mitsteigern, lese ich natürlich auch gern dort. 

Ich würde mich riesig freuen, wenn diese Aktion bwz. Auktion funktioniert und wir auf diese Weise noch ein bisschen Geld zur Unterstützung der tschetschenischen LGBTI* zusammen bekommen.

Ihr dürft den Beitrag gern teilen, damit so viele Leute wie nur möglich von der Auktion erfahren. Das wäre echt großartig!

Hier geht es zur Auktion (nicht wundern, das ist der Account meines Mannes *gg*)
Wohnzimmerlesung


Dienstag, 25. April 2017

Auslosung zum Welttag des Buches


Es ist soweit. Welche Protagonisten dürfen euch einen kleinen Einblick in ihr Leben nach dem "Buch" geben?

Bei jedem neuen Kommentar, dachte ich: Jaaaa, über die beiden würde ich auch gern schreiben!

Den Kommentar zu meiner Sorgenkindgeschichte "Verschlossene Türen" konnte ich leider nicht mit in die Auslosung nehmen, denn wie die meisten wissen, ist diese Story noch immer nicht abgeschlossen. Es treibt mich schier in die Verzweiflung, dass ich bisher nicht geschafft habe, diese Geschichte zu ihrem verdienten Ende zu bringen. Ich weiß, dass immer noch viele Leser an Hannes und Farid hängen und sicherlich gern etwas über die beiden lesen möchten, aber das hier ist leider nicht der richtige Rahmen dafür. Tut mir wirklich leid. Ich gebe allerdings noch nicht auf und vertraue darauf, dass irgendwann der richtige Zeitpunkt kommt, um die Geschichte zu beenden.

Am liebsten hätte ich mich auf das Flammenerbe gestürzt (egal ob eins oder zwei), denn ich weiß, auch wenn der zweite Teil die Leser möglicherweise nicht so sehr erreicht hat wie der erste, dass es noch mindestens ein weiteres Buch, in meiner übergeschnappten Fantasie sogar noch zwei geben wird) Ich möchte so gern noch über eine besondere Liebe und ein Flammenkind schreiben.

Hach ja, wenn ich so viel Zeit und Disziplin hätte ... aber die habe ich leider nicht, was mir auch am strengen Blick der Glücksfee bewusst geworden ist. Deshalb hat sie (also eigentlich er) ausgelost, mich noch einmal unerbittlich angesehen und gemahnt, dass es nur diesen einen Oneshot geben wird.

Gewonnen hat:
Ketin
und damit auch auch alle, die sich eine Geschichte von Michael und Kevin aus "WhiskyTeufel" gewünscht haben. 


Ich freu mich auf die beiden und hoffe, ich kann den Oneshot schon bald posten.
Vielen Dank an alle fürs Mitmachen! 




Sonntag, 23. April 2017

Welttag des Buches

Heute, am 23. April, ist der Welttag des Buches, und damit quasi der höchste Feiertag für uns Autoren, Leser und Buchliebhaber.
1995 machte die UNESCO diesen Tag weltweit zum Feiertag für das Lesen, für Bücher und für die Rechte der Autoren.
Es ist mittlerweile zu einer Tradition geworden, an diesem Tag Bücher zu verschwenken. Vermutlich werdet ihr heute allerlei Gewinnaktionen bei Autoren und Verlagen entdecken.  Natürlich habe ich auch sofort darüber nachgedacht, ein Buch zu verlosen, allerdings liegt meine Osteraktion erst knapp eine Woche zurück. Also habe ich die Idee verworfen und weiter überlegt.

Seit 1997 heißt es in Deutschland Ich schenke dir eine Geschichte Diese Aktion richtet sich zwar in erster Linie an Kinder, die mit Gutscheinen dazu motiviert werden sollen, mehr zu lesen und sich hin und wieder auch mal eine Buchhandlung von innen anzuschauen. Ich finde, das ist eine echt großartige Idee, denn noch immer bedauere ich es sehr, dass meine Jungs so gar kein Interesse an Büchern haben. Vermutlich ist es eine Art Rebellion gegen die ständig schreibende oder lesende Mutter *lach*

Ich schenke euch eine Geschichte ... die Idee gefällt mir, trotz meines nicht gerade kleinen Stapels unfertiger Geschichten und Bücher. Auch meine Osterstory nimmt allmählich einen Umfang an, mit dem ich überhaupt nicht gerechnet hätte. Aber Justus hört einfach nicht auf zu reden, schließlich ist gerade alles so neu und aufregend und auch ziemlich beängstigend.
Trotzdem ... und weil ich eine chaotische Person bin und Herausforderungen mag ...
Ich schenke euch eine Geschichte und ihr dürft aussuchen, wer die Hauptpersonen dieser Geschichte sein sollen.

Worum geht es:
Eines meiner Bücher gehört zu euren Lieblingsbüchern? Und ihr wollt wissen, was die beiden Hauptcharaktere oder vielleicht auch ein Nebencharakter gerade machen oder wie es ihnen geht?
Dann schreibt mir bis morgen (24.04.) einen Kommentar mit den Namen der Protagonisten und des Buches unter diesen Beitrag.
Meine Glücksfee wird am Dienstag ihre Flügel ausbreiten, den Gewinner ermitteln und ich schau mal, wie schnell mir ein kurzer Oneshot einfällt.

Ich schenke euch eine Geschichte und hoffe, ihr habt Lust, mitzumachen!
 

Donnerstag, 20. April 2017

Meine Lesung zum Quedlinburger Bücherfrühling

Alle guten Dinge sind drei, aber vielleicht oder hoffentlich werden es noch viel mehr.
Wie in jedem Jahr war ich furchtbar aufgeregt, wie immer habe ich meine Umwelt damit genervt, dass vielleicht überhaupt niemand kommt und (das behauptet mein Mann jedenfalls)  ich war schlecht vorbereitet. Nicht auf die Lesung ansich, aber ich habe die Bücherkiste erst kurz vor der Abfahrt gepackt und musste natürlich auch noch duschen. Beim Fönen habe ich mir eine seltsame "Delle" ins Haar gezaubert und mein Lieblingsregenbogentuch habe ich auch nicht gefunden.
Aber vermutlich muss es genau so sein, denn natürlich (und zum Glück!!!) war ich nicht allein. Ein Teil der Anspannung verflog, sobald ich auf der Bühne saß und meine Leidenschaft fürs Vorlesen durchbrach.

In diesem Jahr habe ich im Vorfeld eine kleine, vermutlich ziemlich emotionale und flammende Rede über meine Motivation und meine Liebe zur Gay Romance gehalten. Ein Teil davon war in den Dingen begründet, die mir im letzten Jahr geschehen sind, ein Teil hing aber auch mit der Diskussionsrunde auf der LBM zusammen. Aber vor allem habe ich sie deshalb "gehalten", weil dort im Publikum Leute saßen, die, vielleicht eher unbeabsichtigt, mich aufgefangen und mir gezeigt haben, dass es sich lohnt weiterzumachen, dass es so einfach sein kann, Teil einer Gruppe zu sein und es wirklich keine Rolle spielt, wen man liebt oder wie man lebt, weil man eben auch einfach miteinander Spaß haben kann.
Manchmal wurde zwischendurch geklatscht und mir wurde ganz warm ums Herz und wenn ich nicht dort oben auf der Bühne gesessen hätte, angestrahlt von grellen Scheinwerfern, dann hätte ich vermutlich vor Glück sogar ein bisschen geheult.

Aber natürlich ging es an diesem Abend nicht darum große Reden zu schwingen, sondern um Bücher. Ich muss es ja gestehen, lustige Geschichten zu lesen, macht natürlich ungeheuer viel Spaß. Deshalb und weil der diesjährige Gewinner der Valentinstagsaktion zu den Leuten gehört, die mich so lieb unterstützen, habe ich zuerst ein Stück der Kurzgeschichte "Ein Amor zum Valentinstag" gelesen. Es ist schon ziemlich cool, wenn die Zuhörer an den Stellen lachen, von denen man beim Schreiben hofft, dass sie lustig sind.

Der Hauptakt war dann aus "Unglaublich verliebt" Auch wenn es natürlich grundsätzlich weniger lustig war, hatte ich trotzdem das Gefühl, die Zuhörer gut zu unterhalten. Es war gar nicht so einfach, die richtigen Stellen zu finden. Bei diesem Buch bestand  vor allem die Schwierigkeit, dass es im Grunde zwei Handlungsverläufe gab: das Verhältnis der Brüder, aber eben auch die Liebesgeschichte zwischen Daniel und Lukas. Ich hoffe, ich konnte auf beide Seiten gleichermaßen neugierig machen.

Am Ende war die Stimme ein bisschen angeschlagen, dafür der Körper voller Glückshormone und die zwei Gläser Rotwein, die ich danach quasi in einem Zug und auf nüchternem Magen getrunken habe, haben mich noch ein bisschen taumliger werden lassen.

Ein großes Dankeschön dafür, dass ich auch in diesem Jahr lesen durfte. 
Es war mir ein ausgesprochenes Vergnügen!



Dienstag, 18. April 2017

Auslosung Fröhliche Ostern Teil 4

Ich hoffe, ihr habt die Osterzeit auf angenehme Art und Weise verbracht und seid gut erholt in die kurze Arbeitswoche gestartet.
Als erstes möchte ich allen danken, die sich an meiner kleinen Osteraktion beteiligt und meine Geschichte kommentiert haben. Vielen Dank!

Ich freue mich, dass euch der Anfang der Geschichte so gut gefallen hat. Allerdings muss ich gestehen, dass ich gestern ziemlich verwundert darüber war, dass ihr das Ende des Kapitels als Cliff empfunden habt. Das war ehrlich gesagt gar nicht beabsichtigt und ... also ... ursprünglich geht das nächste Kapitel auch überhaupt nicht an dieser Stelle weiter...
Okay, damit habt ihr mich zum Grübeln gebracht. Ich schätze, ich werde es wohl ändern und noch ein Kapitel einfügen, um einen sanfteren Übergang zu haben.

Ich gebe mir auf jeden Fall Mühe, dass ihr auf das ebook nicht allzu lange warten müsst und hoffe, dass ich die Geschichte auf jeden Fall in diesem Monat fertig bekomme.

Und hier kommt auch schon die Gewinnerin:
Zwackl
Herzlichen Glückwunsch!




Montag, 17. April 2017

Fröhliche Ostern Teil 4

Und schon ist Ostermontag und das lange Osterwochenende fast vorbei. Ich hoffe, ich konnte euch mit dem Anfang meiner kleinen Geschichte ein wenig unterhalten. Heute kommt das letzte Kapitel, aber ich bin zuversichtlich, dass ihr nicht lange auf die komplette Story warten müsst.

Das heutige Osterei enthält nun den letzten Print "Schatten und Liebe". Auch hier werde ich mir in den nächsten Wochen Gedanken über eine Neuauflage machen.
An dieser Stelle hoffe ich jedoch, dass jemand dem Büchlein ein Zuhause geben möchte.
Wie immer befördert euch ein kleiner Kommentar bis Mitternacht in den Lostopf.
Viel Glück!
Dieses Osterei enthält: Schatten und Liebe, ein Button, ein Lesezeichen, ein Magnet "Willst du ein Eis?" und eine Karte
Und hier ist die Gewinnerin vom Ostersonntag: 
 Manuela Furtmeier

 Herzlichen Glückwunsch! 

Ich wünsche Euch einen schönen Tag und viel Spaß mit dem letzten Kapitel meiner Leseprobe "Wer Ostern mit den Eiern spielt"

Sonntag, 16. April 2017

Fröhliche Ostern Teil 3

Ich wünsche Euch allen einen wunderschönen und entspannten Ostersonntag. Ich hoffe, der Osterhase hat viele bunte Eier für euch versteckt und ihr könnt den Tag so genießen, wie ihr es euch wünscht.

Auch heute habe ich ein kleines Osterei für euch zusammengestellt. Es ist tatsächlich der letzte Print der Liebesschlösser, was schon irgendwie seltsam ist. In den nächsten Wochen werde sicherlich mal den Druck mit dem "neuen" Cover in Angriff nehmen.
Ihr könnt bis Mitternacht in den Lostopf hüpfen. 
Viel Glück!
Dieses Osterei enthält: Liebesschlösser, Lesezeichen, Button, Magnet "Willst du ein Eis?", Karte)
 Und hier kommt die Gewinnerin von gestern: 
Brimel
Herzlichen Glückwunsch!

Ich bin ein bisschen neidisch auf die beiden Männer meiner Geschichte und ihre spontane Tour. Wäre jetzt wirklich auch gern an Ostsee, egal, wie kalt es auch sein mag.
Viel Spaß mit dem dritten Kapitel:

Samstag, 15. April 2017

Fröhliche Ostern Teil 2

Und schon geht es mit dem zweiten Kapitel weiter.
Ich freue mich sehr, dass euch der Anfang gefallen hat. Das motiviert mich natürlich noch mehr, fleißig weiterzutippen, damit ihr dann auch ganz zeitnah die komplette Geschichte lesen könnt.

Auch heute gibt es wieder ein Buch, das in dieser Form als Print nicht mehr erhältlich ist.
Wie immer hüpft ihr mit einem kleinen Kommentar bis Mitternacht in den Lostopf.
Dieses Osterei enthält: Schatten und Liebe, ein Button, ein Lesezeichen, ein Magnet "Willst du ein Eis?" und eine Karte

Viel Glück und einen schönen Samstag! 
***
Und hier kommt der Gewinner von gestern: 
Brigitte Böhm

Herzlichen Glückwunsch!

Freitag, 14. April 2017

Fröhliche Ostern Teil 1

Heute beginnt meine kleine Osteraktion. Ich will nicht schon wieder darüber philosophieren wie schnell die Zeit und ein Jahr vergeht, aber meine Güte, es ist schon wieder Mitte April.

Osterzeit, Zeit für bunte Eier und kleine süße Geschenke.
Ich habe in den nächsten vier Tagen beides für Euch und hoffe, ihr habt Spaß auf meinem blog.

Als mir die Idee für die Ostergeschichte kam, war ich noch voller Optimismus, dass die geplanten vier Kapitel ausreichen werden. Allerdings zeichnete sich schon beim zweiten Kapitel ab, dass ich mich hoffnungslos verschätzt hatte. Einen Moment lang habe ich darüber nachgedacht, die Idee zu verwerfen und etwas anderes zu schreiben, aber ehrlich gesagt, gefällt sie mir ziemlich gut und jetzt bin ich auch neugierig, wohin die Reise gehen wird.
Deshalb wird das hier ein bisschen anders als sonst, aber ich hoffe, ihr findet es trotzdem okay. Ihr bekommt die ersten vier Kapitel als eine Art Leseprobe. Die komplette Geschichte kommt ein bisschen später als ebook heraus.
Eine Ostergeschichte nach Ostern *seufz*, aber zum Glück geht es in erster Linie um zwei Männer und nicht ausschließlich um bunte Eier.

Bis Ostermontag gibt es jeden Tag auch einen kleinen Gewinn. Ich habe in meiner Bücherkiste noch vier Bücher gefunden, die es weder mit diesen Covern, noch momentan als Print gibt. Vermutlich kennen die meisten diese Geschichten schon, aber vielleicht ist ja noch jemand dabei, der den letzten Exemplaren ein Zuhause geben möchte. Dafür müsst ihr lediglich einen kleinen Kommentar bis Mitternacht hinterlassen.
Dieses Osterei enthält: Liebesschlösser, ein Lesezeichen, ein Button, ein Magnet von "Willst du ein Eis? und eine Karte
Ich wünsch euch einen ruhigen und besinnlichen Karfreitag und viel Spaß mit dem ersten Kapitel von "Wer Ostern mit den Eiern spielt"

Montag, 10. April 2017

Quedlinburger Bücherfrühling

In knapp 1 1/2 Wochen findet meine Lesung aus "Unglaublich verliebt" im Rahmen des Quedlinburger Bücherfrühlings statt.
Genau genommen am Mittwoch, den 19. April 2017 im 19.30 Uhr im KUZ Reichenstraßen.
Ich freue mich riesig, dass ich auch in diesem Jahr wieder dabei sein darf. In verschiedenen regionalen Zeitungen wurden bereits auf die Lesung hingewiesen, was immer wieder ein seltsames Gefühl für mich ist. Aber es macht mich natürlich auch ein bisschen stolz, dass ich mit meinen Geschichten nun schon seit drei Jahren Teil des Quedlinburger Bücherfrühlings bin.

In diesem Zusammenhang fällt mir noch etwas ein, was mich in der letzten Woche zum Nachdenken gebracht hat.
Ich habe nach langer Zeit eine Freundin getroffen, die zwar wusste, dass ich schreibe, aber nicht genau was, bis sie mich in der Zeitung entdeckt hat. Sie sagte ungefähr zu mir, dass es ja auch für schwule Männer Liebesgeschichten geben muss. Darauf habe ich ihr geantwortet, dass ziemlich viele Frauen diese Geschichten lesen und sie war sichtlich erstaunt.
Als ich am Abend noch einmal über das Gespräch nachgedacht habe, musste ich auch an diese seltsame Diskussionsrunde auf der LBM (und im Vorfeld) denken. Gay Romance ... Geschichten, die doch nur von Frauen für Frauen geschrieben werden. Inhaltslos, platt und mit unrealistischen Happy Ends... Ich konnte direkt hören, wie die Schublade hinter mir zufällt. Wenn das alles nicht so traurig wäre ... Ach Shit, eigentlich ist es verdammt lächerlich! Und trotzdem hängt da auch eine einzelne Träne, weil trotz aller gepredigten Toleranz und Akzeptanz, die meisten Menschen ihr Schubladendenken hegen und pflegen.Warum kann man nicht einfach eine Liebesgeschichte als solche annehmen? Natürlich mag nicht jeder Lovestorys, was ja vollkommen okay ist. Ich mag ja auch nicht jedes Genre lesen. Trotzdem ist es doch nicht nötig, sich gleich so auszuschließen, wenn man grundsätzlich nichts gegen ein bisschen Romantik hat. Vielleicht mag ja ein schwuler Mann genau diese Art von Kitsch, vielleicht holt sie ihn aus dem Alltag für ein paar Stunden, denn wie seine Realität ist, weiß er doch schließlich selbst. Vielleicht findet auch eine Frau so eine Geschichte wunderschön, weil Liebe eben schön ist, vielleicht auch, weil man sich für eine kurze Zeit nicht mit gängigen Frauenbildern auseinandersetzen muss. 
Ach, ich weiß es auch  nicht, aber ich wünschte, es würden mehr Leute dagegen ankämpfen, dass alles so strikt getrennt ist, denn gerade das Miteinander macht das Leben doch erst schön und bunt.
 
Wie in jedem Jahr hoffe ich, dass ich nicht ganz allein mit den lieben Veranstaltern dort sitze (was bisher zum Glück noch nicht vorgekommen ist) und freue mich auf jeden, der einen gemütlichen Abend mit mir verbringen möchte. Ich gebe mir auf jeden Fall Mühe, dass er schön wird :)


Dienstag, 28. März 2017

Von Schienen, Zahnbürsten und Büchern

Vier Tage Leipziger Buchmesse sind vorbei und ich war mehr oder weniger die ganze Zeit dabei. Damit liegt ein wunderbares Highlight hinter mit und ich kann noch immer kaum fassen, wie schön die Zeit in Leipzig war.

Eigentlich hatte ich gar keine Lust zu fahren. Das Jahr 2017 fing für mich nicht besonders gut an und ich habe quasi bis zum Tag der Abfahrt darauf gewartet, dass noch irgendwas passieren würde, das mich von der LBM fernhält. Okay, die Bahn bzw. ein Tieflader haben tatsächlich einen Versuch gestartet ... kurz vor Halle wurde die Reise gestoppt und ich musste zurück nach Magdeburg und von dort Halle noch einmal ansteuern. Eisern habe ich durchgehalten und bin schließlich nach knapp 6!!! anstatt 2 Stunden in meiner Ferienwohnung gelandet. Wie gut, dass so viele ebooks auf meinem Reader sind!

Nachdem Cat T.Mad und ich unsere Klamotten schnell in die Wohnung abgeladen haben, sind wir gleich zur Messe. Wenigstens einmal Messeluft schnuppern und "Hallo" sagen.
Den Abend habe ich in wunderbarer Runde mit Susann Julieva, Susanne Scholze, M.S. Kelts und einer Freundin von ihr beim Italiener verbracht. Es war mir ein Vergnügen mit euch zu essen, zu erzählen und zu lachen. Ganz allein habe ich mich spätabends auf den Weg zurück gemacht. Mit der Straßenbahn bis zum Messebahnhof zu kommen, war weniger gruselig, als mich danach allein im Dunkeln wieder zurück zur Wohnung zu finden. Google Maps hat mich jedoch sehr gut geführt, sodass ich kurz vor Mitternacht endlich "daheim" war und den Abend mit Cat bei Tee und Keksen in der Küche ausklingen lassen konnte.

Freitag war der erste volle Messetag. Ich habe natürlich erst mal alle für mich wichtigen Stände besucht. Den Cursed Verlag, die Kuschelgang, Dead Soft und natürlich auch den neuen Weibsbilderverlag. All die Autorenkollegen und Freunde zu treffen ist jedes Mal, als würde man nach Hause kommen. Ein unbeschreiblich gutes Gefühl.

Und natürlich auch die Leser! Ein Koffer voller Bücher zum Signieren, liebevolle Geschenke, gemeinsame Fotos ... Es ist für mich immer noch ein echtes Wunder.
Vielen Dank an Ines Heindl-Beck für das Duschgel und an Eve Klein. Deine Häkelfiguren sind echt toll!

Freitagabend gab es das alljährige Cursed Essen. Darauf freue ich mich vermutlich bei der LBM am meisten. Es macht viel Spaß und ist so lustig, dass man tatsächlich Muskelkater vom Lachen bekommt. Allerdings könnte es sein, dass ich von nun an für alle Zeit für Erotikszenen jeder Art verdorben worden bin *lach*
Abends noch einen Tee in der Küche mit Cat. Schon am zweiten Abend erschien es mir wie eine liebgewordene Tradition .... Es hat einfach so gut gepasst und war perfekt, um nach einem langen Tag runterzukommen.

Samstag auf der LBM ist Horror und Faszination gleichzeitig. Die Menschenmassen sind echt unglaublich und doch möchte ich auf den Samstag nicht verzichten.


Ein erstaunliches Highlight am Samstag war eine Diskussionrunde zum Thema "Queere Literatur und Gay Romance" an der Julia Schwenk, meine Verlegerin teilgenommen hat. Schon im Vorfeld war diese Diskussion ein heißes Eisen. Das Bild,  das sich mir dann letztendlich dort geboten hat, kann ich gar nicht in kurze Worte fassen. Dafür gehen mir so viele Gedanken im Kopf herum, aber noch immer finde ich, dass sich Julia wirklich großartig für unseren Bereich der Literatur eingesetzt hat. Letztendlich bin ich entsetzt darüber, dass die Toleranz, die gerade auch von Homosexuellen eingefordert, nur in geringem Maße auch zurückgegeben wird. Da mich das Thema nicht wirklich in Ruhe lässt, werde ich vermutlich demnächst darüber noch einmal einen ausführlicheren Blogbeitrag schreiben. An dieser Stelle möchte ich einfach die vielen positiven und wunderschönen Erlebnisse im Vordergrund stehen lassen. Die Messe ist schließlich ein Ort, wo Vielfalt wirklich gelebt wird, wo es ein Mit-und Nebeneinander gibt, das seinesgleichen sucht.

Am Sonntag hatte ich meine Lesung und war entsprechend aufgeregt. Auf der LBM zu lesen, das erscheint mir noch jetzt surreal. Und da saßen sogar Leute, die mir zugehört haben und zwar nicht nur diejenigen, die mich unterstützen wollten ... Es hat so viel Spaß gemacht.

In diesem Jahr habe ich es geschafft, mehrmals durch sämtliche Halle zu gehen. Natürlich habe ich trotzdem längst nicht alles gesehen und vermutlich sind auch viele Ereignisse an mir vorbeigezogen. Die Messe ist groß und man kann sich im Gewühl ziemlich verlieren, aber etwas geht nicht verloren: Die Lust am Schreiben und der Spaß an Büchern.

Wer sich an dieser Stelle fragt, was es mit den Zahnbürsten in der Überschrift zu tun hat, bekommt jetzt die Antwort.

Es war eine Feststellung von Cat, als sie unsere Zahnbürsten so einvernehmllich im Bad stehen sah: Wer hätte gedacht, dass wir beide mal zusammen wohnen und es so wunderbar klappt. Nicht, dass es jemals irgendwelche negativen Erlebnisse zwischen uns gab. Wir kannten uns einfach vorher nicht wirklich gut und sind trotzdem das "Risko" eingegangen, zusammen zu wohnen. Ich finde, es hat sich sehr gelohnt, denn es war entspannend, unterhaltsam und sehr angenehm.
Die Messe ist vorbei und ich  bedauere es tatsächlich. Auch wenn die Füße wehtun, der Rücken schmerzt und die Haut von der trockenen Luft spannt. Selbst das Gefühl, optisch um Jahre gealtert zu sein und am liebsten eine Woche durchzuschlafen, ändern nichts daran, dass ich mich schon jetzt auf das nächste Jahr freue.
Dann gibt es auf jeden Fall auch wieder ein Verlagsbuch!