Caro Sodar, Mia Grieg, Sitala Helki und Karo Steinn auf der Buch Berlin

Sonntag, 14. Februar 2016

Valentinstag

Ich wünsche euch allen einen schönen, fröhlichen, besinnlichen, gemütlichen, kuscheligen und liebevollen Valentinstag beziehungsweise Sonntag.
Vielleicht kann ich ihn euch zusätzlich mit einer kleiner Geschichte versüßen. Es hat nicht lange gedauert, bis das Gewinnerfoto mir eine kleine Idee zugeflüstert hat.
Viel Spaß beim Lesen und noch einmal einen ganz
Herzlichen Glückwunsch an die Gewinnerin.
Ich hoffe natürlich, dass ihr die Story gefallen wird.
Ein Dankeschön geht an dieser Stelle auch an Caro Sodar, die aus dem Bild ein Cover gestaltet hat, das auch die Tasse zieren wird.  



Montag, 8. Februar 2016

Wenn es Liebe ist...

Vor ein paar Tagen habe ich es geschafft und die letzten vier Buchstaben unter mein neues Buch geschrieben: ENDE
Natürlich ist es noch längst nicht zu Ende, aber das, was jetzt kommt, gehört nicht zu den Aufgaben, die ich als Schreiberling gern mache. Obwohl ich das Lektorat durchaus spannend finde, denn es gibt mir die Gelegenheit, sowohl die Geschichte als auch meine Art zu schreiben, zu reflektieren. Schließlich lernt man mit jedem Buch dazu. Sich weiterzuentwickeln ist wichtig und macht auch eine Menge Spaß.
Mein neues Buch ist im Grunde gar nicht so neu, denn vor knapp einem Jahr gab es die Kurzgeschichte dazu hier auf dem Blog. Es war die Gewinnergeschichte des Valentinstagsgewinnspiel.
Als mir der Cursed-Verlag anbot, daraus ein Buch zu machen, habe ich voller Übermut zugestimmt und dann hat es doch ein ganzes Jahr gedauert, bis aus einer Idee mit ungefähr 6000 Wörtern, ein Manuskript mit 86.000 Wörtern entstanden ist.
Das lag vor allem an mir und meiner Art zu schreiben, aber auch an den vielen wirren Gedanken in meinem Kopf und den verrückten Projekten, wie das "Flammenerbe"
Immer wieder habe ich angefangen, die Idee verschoben, versucht das enge Korsett der Kurzgeschichte auszufüllen und habe mich selbst damit demotiviert.
Ich bin ja eine Spontanschreiberin. Es gibt von mir nur wenige Aufzeichnungen zum Verlauf. Ich mache mir nur selten Notizen zum Plot und erstelle so gut wie nie Lebensläufe meiner Charaktere. Das gibt mir die wunderbare Freiheit, dass ich meinen Gedanken fließen lassen kann, aber es hat eben auch gewisse Grenzen. Bei Oneshots ist es im Grunde noch extremer, denn da gibt es gar nichts. Ich habe eine Idee im Kopf, setze mich vor ein leeres Dokument und hämmere wild in die Tasten. Hin und wieder ändere ich ein paar Gedanken und passe Szenen an, sodass es am Ende einigermaßen rund ist. Dabei vergesse ich gern, meinen Protas Namen zu geben, interessiere mich kaum für ihr Aussehen oder ob sie heimlich, wenn es niemand sieht, gern in der Nase bohren. Ich beschränke mich auf das, was für die Geschichte notwenig ist und vergesse hinterher, wenn alles aufgeschrieben ist, auch den Rest. Oh Mann, da zeichne ich aber gerade ein echt mieses Bild von mir als Autorin *lach*
Das war es auch, was mich so gehemmt hat. Ich habe einen Plot rund um meinen Hauptcharakter Julian erstellt, habe mir Gedanken zu seinem Leben gemacht, aber ich kam nicht in die Geschichte hinein. Es hat eine Ewigkeit gedauert, obwohl ich so gern diese Geschichte schreiben wollte, bis ich mich innerlich von der Kurzgeschichte getrennt habe. Nicht komplett, denn einige Szenen haben es sogar relativ komplett ins Buch geschafft. Aber ich habe meinem Julian Raum gegeben und ihm einen ziemlich guten und verrückten Freund zur Seite gestellt. Ich habe versucht ihm ein Leben zu geben und ihm zur Aufgabe gemacht, sich endlich darin zurecht zu finden. Danach ist er tatsächlich aus dem begrenzten Raum der Kurzgschichte gesprungen und hat sich durch die kleinen Abenteuer gekämpft, die ich ihm in den Weg gestellt habe. Wie die meisten meiner Bücher gibt es nicht das ganz große Drama, dafür viel Liebe, Spaß und Kinder.
Apropos Kinder, ein bisschen Recherchearbeit war auch von Nöten und die hat wie immer sehr viel Spaß gemacht. Gesucht habe ich unter anderem nach Kinderbüchern, in denen Homosexualität eine Rolle spielt, ohne sie ausdrücklich zu thematisieren. Ich habe mich für zwei entschieden, die ich euch gleich kurz vorstellen möchte.
"König und König" von Linda de Haan und Stern Nijland
In dieser Geschichte sucht die Königin eine Gemahlin für den Sohn, der dann endlich der König des Landes werden soll, denn sie ist das Regieren leid. Eine Vielzahl von Prinzessinen kommen aus allen Teilen der Welt, aber in keine von ihnen verliebt sich der Prinz. Als der Prinz schon aufgeben will, meldet sich noch eine Prinzessin, die zusammen mit ihrem Bruder anreist ...
Die Prinzen sehen sich und rufen gleichzeitig: Was für ein schöner Prinz!
Hach ja, da schmilzt mein Herz. Die Liebe wird nicht in Frage gestellt, sondern die Hochzeit vorbereitet und jeder freut sich, ganz besonders die Königin, weil sie nun endlich Zeit für sich hat.
Die Geschichte ist wirklich schön, wobei ... wenn man ganz kritisch sein und den viel diskutierten Alltagsrassimus in Betracht ziehen möchte, dann könnte man anmerken, dass die Prinzessinen, samt ihrer Herkunftsländer nicht besonders gut wegkommen. Aber das ist eigentlich unnützes Gemecker, ebenso wie die Sache mit den Indianern (ein ganz anderes Thema, aber auch eines, das mich in meinem Buch beschäftigt hat).
Okay, die Illustrationen finde ich furchtbar. Ich kann es mir kaum angucken, so seltsam finde ich es, allerdings habe ich keine Kinder im entsprechenden Alter, um das bestätigen zu lassen. Vermutlich mögen Kinder es.

Das zweite Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Seite mitgenommen. Es war, als wäre dieses Buch für meine Geschichte geschrieben wurden. Ich habe es mittlerweile bestimmt schon zehnmal gelesen, was natürlich nicht schwer ist, denn man braucht nur ein paar Minuten dafür. Wenn es so weitergeht, werde ich es wohl auswendig können.
"Luzie Libero und der süße Onkel" von Pija Lindenbaum
Die kleine Luzie unternimmt am liebsten etwas mit ihrem coolen Onkel. Sie gehen zusammen ins Kino, Eis essen oder gucken sich im Einkaufszentrum Leute an. Er färbt ihr die Haare und sie haben so viel Spaß zusammen, bis da plötzlich ein anderer Mann auftaucht und überall mit will. Luzie findet ihn natürlich von der ersten Sekunde an doof und spielt ihm einige Streiche, stellt fest, dass er ja von überhaupt nichts eine Ahnung hat und möglichst schnell wieder verschwinden soll. Natürlich kommt dann die Szene, die alles verändert.
Ich habe mich so wunderbar amüsiert. Wirklich, Luzie ist großartig! Auch hier könnte man an den Illustrationen meckern, aber na ja, sie sind besser als im anderen Buch und vermutlich bin ich ohnehin zu sehr disneylastig.
Alles in allem kann ich diese Bücher durchweg empfehlen. Ich mag die Selbstverständlichkeit und würde wirklich gern wissen, wie Kinder diese Geschichten empfinden.
Im Übrigen stammen beide Bücher nicht aus deutschen Federn... Ich finde, da gibt es noch Potential.

Eine anstrengende Schreibzeit liegt hinter mir, auch wenn ich mich schon wieder auf neue Projekte freue. Die nächste Kurzgeschichte steht ja bereits vor der Tür und bald werde ich euch sicherlich auch von meinem zweiten Buchprojekt erzählen und euch das schicke Cover vorführen.
Ich freue mich auf mein Buch "Wenn es Liebe ist" und hoffe, ihr werdet die Geschichte mögen. 


Montag, 1. Februar 2016

Valentinstagsgewinnauslosung

Das war wirklich nicht leicht...
So viele tolle Bilder! Danke, das so viele von euch mitgemacht haben
Ich gestehe, dass ich am liebsten mehr als eins augesucht hätte, aber dann habe ich an meine Aktion vom letzten Jahr gedacht. Da stehen leider immer noch drei Geschichten aus. Also habe ich versucht, vernünftig zu sein und mich an meine eigenen Regeln zu halten.

Hier kommt das Gewinnerbild: 

Herzlichen Glückwunsch an Anja!
bitte schick mir deine Adresse, damit ich dir demnächst deinen Gewinn senden kann.
Es tut mir schon beinahe für all die anderen schönen Bilder leid. Da war wirklich eine Menge Inspiration dabei.
Okay, das Bild steht fest, jetzt werde ich mich auf Ideensuche begeben, damit ihr am 14. Februar eine kleine Geschichte bekommt.