Caro Sodar, Mia Grieg, Sitala Helki und Karo Steinn auf der Buch Berlin

Donnerstag, 31. Dezember 2015

Bye, bye 2015


Ich weiß nicht wie oft ich in diesem Jahr einen Post mit der Feststellung, dass die Zeit wahnsinnig schnell vergeht begonnen habe, aber da ich nun zurückblickend schreibe, fällt es mir ganz besonders auf.
Am letzten Tag des Jahres gibt es auch von mir eine kleine Zusammenfassung. 
Ich finde es schön, wenn man sich auf diese Weise noch einmal mit den vergangenen zwölf Monaten beschäftigt. Deshalb habe ich mir auch wieder ein Fotoalbum mit den Höhepunkten meines Autorendaseins gebastelt.
Das war nun mein zweites Jahr als freie Schriftstellerin. 
Buchtechnisch ist es eindeutig besser gelaufen. 
Wer einen Blick nach links riskiert, kann dort noch einmal sehen, was ich so im Laufe des Jahres geschrieben habe. 
Neben dem Verlagsbuch, habe ich mich auch zum ersten Mal in ein neues Genre gewagt und dazu noch mit einer absolut verrückten Idee. „Flammenerbe“ ist in jeder Hinsicht ein besonderes Buch für mich. Es hat unglaublich viel Spaß gemacht, aber ich hatte auch richtig Angst vor der Veröffentlichung und den Reaktionen. Erstaunlicherweise waren sie überwiegend positiv und ich wurde auf Ramonas blog sogar zum Buch des Monats gewählt. Das ist schon irgendwie irre und hat mich natürlich auch stolz und glücklich gemacht. 
Vielleicht gibt es irgendwann mal wieder ein bisschen Fantasy von mir … das neue Jahr ist schließlich in diesem Moment noch lang.
Dazu kommen noch Kurzgeschichten für verschiedene Anthologien der HomoSchmuddelNudel, der Kuschelgang und für „Love is Love“.
Auf dem blog gab es einige freie Geschichten. Zum Valentinstag gab es eine Kurzgeschichte nach euren Vorgaben. Dann hatte ich ein paar Minigeschichten im Sommer für euch.
Im September habe ich eine kleine Geschichte angefangen, bei der sich alles um Kuchen drehte. Dazu habe ich jede Menge regenbogenbunte Rezepte ausprobiert. Backen und Schreiben ist eine ziemlich coole Kombi. Ich hatte echt viel Spaß und habe mich auf jeden Freitag gefreut.
Zur Weihnachtszeit gab es mal wieder einen Adventskalender. Zusammen mit Sissi Kaipurgay, Caro Sodar, France Carol und Mia Grieg habe ich einen Kalender gebastelt, der voll mit Geschichten und kleinen Geschenken war. Ich denke, wir haben euch und uns auf diese Weise die Weihnachtszeit angenehm versüßt.
Ich war also nicht untätig, auch wenn ich längst nicht alles geschafft habe, was ich mir vorgenommen hatte. Dazu gehört vor allem meine Miniserie, in der bisher leider erst ein Buch erschienen ist. Ich hoffe, die anderen drei Geschichten erblicken im kommenden Jahr das Licht der Welt. 
Infolge von Übermut oder übermäßiger Motivation habe ich einen zweiten Teil von „GefühlsChaos“ angefangen und natürlich noch längst nicht beendet. Damit habe ich jetzt zwei Geschichten auf fanfiktion, die auf ihre Fortsetzung beziehungsweise Vollendung warten. Das ist ärgerlich, nicht nur für die Leser.
Dafür hat ein anderes Projekt wirklich Fahrt aufgenommen. „Willst du ein Eis“ wird im neuen Jahr erscheinen. Ein Teil davon ist bereits in Korrektur, einen Coverentwurf habe ich auch schon und es liegen nur noch wenige Seiten Überarbeitung vor mir. Ich denke, es könnte bereits im Januar soweit sein. Ich bin sehr gespannt und neugierig und hoffe, die überarbeitete Version wird euch gefallen. Ich muss allerdings ehrlich zugeben, dass ich es wahnsinnig anstrengend fand und mehr als einmal am liebsten alles hingeworfen hätte. Vermutlich bin ich besser darin, eine neue Geschichte zu schreiben.

Neben den Buchprojekten gab es natürlich auch reale Highlights. Da war die Buchmesse in Leipzig. Zum ersten Mal hatte die Kuschelgang einen eigenen Stand, zusammen mit dem Main-Verlag und Chris P. Rolls. Wir waren alle ziemlich aufgeregt, aber es waren tolle Messetage. Bei uns war immer was los und wir haben viele Leser und Autoren getroffen. 
Eine Signierstunde vom Cursed-Verlag hatte ich auch wieder. Wie im Jahr davor war ich furchtbar aufgeregt und nervös. Die Tatsache, dass ich zum zweiten Mal dabei war, hat mich nicht entspannter werden lassen. Die Stunde verging schnell und ich kann mich kaum an jemand erinnern, der dort in der Schlange stand. 2016 habe ich voraussichtlich einen weiteren Versuch, mal sehen, ob es dann für mich besser wird. Wie immer gilt: Sprecht die Autorin an und verwickelt sie in ein Gespräch! Von allein wird das bei ihr nämlich nichts.
Ich habe in diesem Jahr vier Lesungen bestritten. Die erste in meinem Heimatort im Rahmen einer Veranstaltungsreihe, die den Frühling umspannt. Ich war so aufgeregt, denn dort saßen nicht nur Freunde und Bekannte, sondern auch ein Teil meiner Familie. Ich glaube, ich habe es ganz gut hinbekommen und es sieht auch so aus, als wenn ich im nächsten Jahr erneut mit einer Lesung dabei bin.
Im April folgte ich der Einladung der Aidshilfe Goslar. Auch diese Lesung war wunderbar. Zum ersten Mal bin ich dort in Kontakt mit der Presse getreten und habe mich beinahe einseitig in der Goslarschen Zeitung wiedergefunden. Ich muss ehrlich zugeben, dass dieser Artikel für rote Ohren gesorgt hat... und ich wohl noch ein bisschen den Umgang mit Journalisten üben muss.
Im September durfte auch ich die Erfahrung machen, wie es ist, wenn zu einer Lesung niemand kommt. Okay, es stimmt nicht ganz, denn ich hatte zumindest eine Zuhörerin, neben dem Organisator und meinem Mann. Zu behaupten, dass es nicht enttäuschend ist, wäre gelogen, allerdings hat es mich auch nicht wirklich aus der Bahn geworfen. Ich lese gern und wenn mich jemand hören und sehen will, dann stelle ich meine Bücher vor, egal wieviele Gäste dabei sind.
Die größte Lesung war im Rahmen des Weltaidstages am Gymnasium in meiner Stadt. Vier mal neunzig Minuten … das war anstrengend, aber auch unglaublich toll.
Vermutlich das größte Highlight war die BuchBerlin Ende November. So viele Autoren und Freunde zu treffen, das ist einfach unglaublich. Vier anstrengende Tage voller Spaß, aber auch mit Erkenntnissen, die zu schmerzhaften Entscheidungen geführt haben. Ich danke allen, die dabei waren, die sich mit mir getroffen und unterhalten haben und die mich zum Lachen und Nachdenken gebracht haben, für diese wunderbare Zeit. Ich hoffe, solche Treffen gibt es im neuen Jahr öfter.
Für mich persönlich stellt der CSD in Rostock einen ganz besonderen Höhepunkt dar. Eigentlich war ich schon froh, dass ich meine Männer im Urlaub überreden konnte, mit mir zum CSD zu fahren, aber dann durfte ich sogar am Umzug teilnehmen und das zusammen mit meinem Sohn. Ich bin da echt ganz unglaublich stolz auf ihn und ich glaube, wir hatten ziemlich viel Spaß beim Fahnenschleppen.
Überhaupt bin ich stolz und dankbar für meine Männer, die mich so wunderbar unterstützen. Mein Mann ist mit mir zu jeder Lesung gefahren. Die Jungs ertragen ihre, manchmal ein wenig verrückte Mutter, mit stoischer Geduld.
In privater Hinsicht, war es ein ruhiges und eher ausgeglichenes Jahr. Wir waren einige Male im Urlaub und hatten ein paar schöne Ausflüge. Jetzt wird es jedoch ein wenig turbulenter, denn wir ziehen gleich Anfang des Jahres um. Im Moment steht der Weihnachtsbaum im Chaos. Halbleere Schränke und Kisten, wohin man nur schaut. Wir befinden uns ständig in irgendwelchen Einrichtungshäusern, weil ich eine neue Küche brauche, aber keine finde. Dazu noch Tapeten und Gardinen... aber ich freue mich auf die neue Wohnung, in der wir hoffentlich alle ein bisschen mehr Platz haben werden.
Zum Ende des Jahres habe ich noch ein paar Entscheidungen getroffen, die mir nicht leichtgefallen sind. Allerdings wusste ich schon eine ganze Weile, dass es keine Alternative gibt. Ich bin eigentlich niemand, dem solche Dinge leicht fallen. Ganz im Gegenteil, ich ordne mich lieber unter und ertrage … aber nun war ich an einem Punkt, wo ich damit nicht mehr leben wollte. Der Teilzeitvlogger schrieb vor ein paar Tagen:„Lasse alten Ballast hinter mir und bin selbst die Veränderung in meinem Leben, die ich mir lange gewünscht habe.“ Das trifft es ziemlich gut.
In diesem Sinne freue ich mich auf das neue Jahr. Auf neue Projekte, alte Bekannte und liebe Freunde und auf Herausforderungen.

Ich habe festgestellt, dass ich noch fünf Magnetkalender habe. Diese würde ich gern noch schnell verlosen, denn aufheben macht ja keinen Sinn. 
Wie immer hüpft jeder in den Lostopf, der einen kleinen Kommentar hinterlässt. 
Am Samstag, den 2.1. lose ich dann aus. 

Ich wünsche euch einen guten Rutsch 
und 
uns allen ein tolles Jahr 2016!


Sonntag, 27. Dezember 2015

Die letzte Auslosung


Ich hoffe, ihr habt die Weihnachtstage gut überstanden. 
24 Türchen sind geöffnet... 
Wir Autoren hatten viel Spaß
 und an den vielen lieben Kommentaren sehen wir,
 dass es euch ebenfalls gefallen hat. 
Vielen Dank dafür!

Diesmal hat mein Sohn die Glücksfee gespielt. 
Gewonnen hat: 

Angi (Angelika)
Herzlichen Glückwunsch!
 (bitte schick deine Adresse an:kath74@gmx.de)

 


Donnerstag, 24. Dezember 2015

Adventskalender 2015

Das letzte Türchen ... Heiligabend
Ich wünsche allen ein frohes, besinnliches, lustiges, erholsames und glückliches Weihnachtsfest. Egal, ob mit Freunden, Familie oder allein... 

Ich hoffe, ihr verbringt die Tage genau so, wie ihr es als richtig empfindet.

Caro Sodar, France Carol, Sissi Kaipurgay, Mia Grieg und ich bedanken uns recht herzlich für euer Interesse. Es war uns eine Freude und mir ein ganz besonderes Vergnügen mit den anderen Autoren diese kleine Idee zu verwirklichen.

Deshalb haben wir uns ein ganz besonderes Geschenk für euch ausgedacht.
Hinter dem 24. Türchen verbirgt sich ein Kalender, den es in dieser Art nur einmal gibt
(okay, gelogen, wir Autoren konnten natürlich auch nicht widerstehen) :

 

Wie immer hüpft jeder in den Lostopf, der einen kleinen Kommentar hier hinterlässt. Da die Weihnachtstage jedoch für den einen oder anderen recht stressig sind, habt ihr diesmal ein bisschen mehr Zeit, denn ich gebe den Gewinner erst am Sonntag, 27.12.2015 bekannt.
Viel Glück!

Und hier gibt es die letzte Zusammenfassung:
Türchen 1 bis 8 hier entlang
Türchen 9 bis 15 hier entlang

16. Dezember Das sechzehnte Türchen
17.Dezember Das siebzehnte Türchen
18. Dezember Das achtzehnte Türchen
19.Dezember Das neunzehnte Türchen
20. Dezember Das zwanzigste Türchen
21.Dezember  Das einundzwanzigste Türchen
22. Dezember Das zweiundzwanzigste Türchen
23. Dezember Das dreiundzwanzigste Türchen
24. Dezember: hier! 

Und nun wünsche ich euch viel Vergnügen mit dem letzten Teil meiner Weihnachtsgeschichte.

Sonntag, 20. Dezember 2015

Auslosung

Ich danke Euch für die wundervollen Kommentare zu dieser kleinen Weihnachtsgeschichte und bin schon ganz gespannt, wie Euch das letzte Kapitel gefallen wird.
In diesem Zusammenhang gebe ich ganz, ganz leise bekannt, dass wir fünf Autoren am letzten Kalendertag eine tolle Überraschung für euch haben. Seid gespannt auf den 24.12., und genießt natürlich auch die Türchen, die sich bis dahin noch öffnen werden.
Eine letzte Zusammenfassung wird es dann auch noch einmal geben.
Jetzt aber zum heutigen Gewinn:
Der Zufallsgenerator hat einmal mehr die Glücksfee gespielt, mir eine Zahl genannt und folgender Name versteckt sich dahinter:

Kerstin Dagga 
Herzlichen Glückwunsch!
(Schick mir deine Adresse bitte per mail: kath74@gmx.de)

Ich wünsche Euch einen schöne und besinnlichen vierten Advent!


Samstag, 19. Dezember 2015

Adventskalender 2015

Und wieder öffnet sich ein Türchen bei mir.
Es ist das vorletzte auf meinem blog. Weihnachten steht ja nun schon direkt vor der Tür. Habt ihr schon alle Geschenke zusammen? Seid ihr in Weihnachtstimmung? Ich bin irgendwie noch unentschlossen und nicht so richtig in Stimmung..
Es gibt noch so viel zu tun und einige Dinge davon würde ich wirklich gern in diesem Jahr fertigbekommen. Dazu gehört auch eine alte Geschichte, die es endlich zwischen zwei Buchdeckel schaffen wird. Januar 2016 ist es soweit, die letzten Seiten müssen noch bearbeitet werden, das Cover hat ebenfalls schon schöne Züge angenommen.
Ich bin beinahe aufgeregter, als zur Bescherung am 24.12.
Aber heute geht es ja um eine andere Geschichte. Das vorletzte Kapitel meines kleinen Weihnachtsmärchens. Ich habe zeitversetzt auch auf bookrix begonnen, die Geschichte hochzuladen. Caro Sodar hat mir dazu ein schönes Cover gezaubert, dass ich euch hier auch nicht vorenthalten möchte.

Einen kleinen weihnachtlichen Gewinn habe ich auch wieder. 
Wie immer landet jeder, der einen Kommentar hinterlässt und seinen Namen 
(Nick/ Pseudonym ...egal, solange nicht einfach nur anonym dasteht) 
bis Mitternacht hinterlässt, im Lostopf.
das Set besteht aus: Print, Signierkarte, Magnetkalender und Stickern

Morgen geht es bei Mia Grieg weiter.

Und nun wünsche ich euch viel Vergnügen mit dem neuen, ebenfalls unkorrigierten Kapitel:

Dienstag, 15. Dezember 2015

Auslosung und Übersicht Teil 2

Es freut mich riesig, dass euch mein kleines Weihnachtsmärchen so gut gefällt.
Vielen Dank für die wunderbaren Kommentare!
Ich kann euch gar nicht sagen, wie schwer mir das Auslosen immer fällt *lach*
Aber der Zufallgenerator hat mir wieder einmal hilfreich zur Seite gestanden und brav einen Zahl ausgeworfen.
Gewonnen hat: 

Sigrid Frings 
Herzlichen Glückwunsch!
(schick mir deine Adresse bitte per Mail kath74@gmx.de)

Und hier gibt es einen weiteren Überblick über die bereits geöffneten Türchen des Adventskalenders: 
Türchen 1 bis 8 findet ihr hier: Adventskalender 

 9. Dezember Das neunte Türchen
10.Dezember Das zehnte Türchen
11.Dezember Das elfte Türchen
15. Dezember Das fünfzehnte Türchen

Viel Spaß beim Schmökern und natürlich auch viel Freude mit den noch verbleibenden Kalendertagen.






Montag, 14. Dezember 2015

Adventskalender 2015

Ein bisschen später ... aber nun öffnet sich das 14. Türchen hier bei mir auf dem blog.  Ein paar unangehmen Dinge haben meinen Zeitplan durcheinander gebracht. Ich hoffe, ich habe es jetzt wieder im Griff.
Vielen Dank für die vielen Kommentare zu meiner kleinen Geschichte.

Auch heute gibt es wieder etwas zu gewinnen. 
Das Set besteht aus Tasse, Teebuch, zwei Stickern und Kuli
Wie immer wandert jeder Kommentar in den Lostopf, solange ihr euren Namen nicht vergesst.
Die Aktion läuft bis Mitternacht.
Morgen verkünde ich den Gewinner und werde dann auch eine weitere Zusammenfassung des Kalenders posten.
Jetzt wünsche ich euch aber viel Spaß mit dem neuen Kapitel.

Morgen geht es hier weiter: Caro Sodar

Dienstag, 8. Dezember 2015

Auslosung und Übersicht

Der Gewinner des gestrigen Türchens ist: 

Pummeluff

Herzlichen Glückwunsch!
(bitte schicke deine Adresse an kath74@gmx.de)

 Ich danke allen für die vielen wunderbaren Kommentare und schreibe leise und verschwörerisch, dass es noch drei Türchen hier auf dem blog geben wird.

Hier ist die erste Zusammenfassung unseres Kalenders für alle, die nicht von Anfang an dabei waren und natürlich auch für die, die gern noch einmal nachlesen möchten:

1. Dezember  Das erste Türchen
2. Dezember  Das zweite Türchen
3. Dezember  Das dritte Türchen
4. Dezember  Das vierte Türchen
5. Dezember  Das fünfte Türchen
6. Dezember  Das sechste Türchen
7. Dezember  Das siebte Türchen
8. Dezember  Das achte Türchen

Wir wünschen euch auch weiterhin viel Spaß mit unserem Adventskalender!

Montag, 7. Dezember 2015

Adventskalender 2015


Heute geht es bei mir weiter und diesmal habe ich auch eine kleine Überraschung für Euch.
Unter allen, die einen Kommentar hinterlassen (bitte mit Namen/Nicknamen) verlose ich folgendes kleines Paket.
Da ich beim ersten Türchen gar nicht an ein Goodi gedacht habe, springen alle, die dort einen Kommentar hinterlassen haben, automatisch mit in den Sack des Weihnachtsmannes:
das Set besteht aus: Tasse, Magnetkalender, zwei Sticker und Teebüchlein

Die Teilnahme endet heute um Mitternacht!
Ich wünsche euch viel Glück!

Und nun geht es bei meiner Geschichte weiter. Vielen Dank für die lieben Kommentare. Trotz aller gegenwärtigen Brisanz bleibt es eine Geschichte, das heißt, die Charaktere entspringen meiner Fantasie und das, was die beiden erleben, entspricht keiner wahren Begebenheit. Aber die Liebe kann uns überall begegnen und manchmal kommt sie zu Weihnachten.

Hier könnt ihr noch einmal das erste Kapitel lesen:  Weihnachten in Familie

und morgen geht es hier weiter: Mia Grieg

Freitag, 4. Dezember 2015

Schülerlesung zum Weltaidstag

Auch in diesem Jahr durfte ich wieder im Rahmen des Weltaidstages am Gymnasium in meinem Heimatort lesen. Bereits im letzten Jahr hatte ich viel Spaß daran.
Vermutlich reifte in mir auch deshalb in den letzten Monaten der Plot für das Buch "Die Arme ausbreiten und fliegen"
Diese Geschichte war für mich in verschiedenern Hinsicht eine Prämiere, denn Marvin ist nicht nur sehr jung, sondern auch dabei, seine Sexualität neu zu entdecken. Obendrein enthält sie so wenige explizite Sexszenen wie noch nie. Genau genommen nur eine und die ist auch nicht wirklich sehr ausführlich. Trotzdem hat das Schreiben viel Spaß gemacht und ich war entsprechend aufgeregt, als ich mit dem Buch bewaffnet das Schulgebäude betreten habe. Noch nie habe ich aus einem dermaßen neuen Buch gelesen. Ich war mir nicht einmal sicher, welche Stellen wirklich geeignet sind, aber ich hatte ja vier Versuche.
Die erste Lesung war somit mein Testlauf. Ich habe recht genau auf die Reaktionen der Schüler geachtet und danach tatsächlich ein paar Änderungen vorgenommen.
Ihr wisst ja, und ich kann es auch nicht oft genug erwähnen: Ich liebe es! Ich liebe Lesungen.
Vier an einem Tag waren jedoch eine echte Herausforderung, nicht nur was meine Stimme betraf.
Es war schon erstaunlich. Jede Lesung lief in eine andere Richtung. Natürlich nicht komplett anders. So viel gibt das Buch dann doch nicht her. In den Pausen ist mir jedoch immer wieder aufgefallen, dass gewisse Schwerpunkte von Lesung zu Lesung anders waren. Mal war es tatsächlich HIV ansich, mal war es das Interesse an meiner Person, an der Schriftstellerei oder an Fanfiktion. Mal wollten sie wissen, wie es für Marvin ausgeht und mal gab es einen kleineren Aufschrei, als ich es so nebenbei erzählt habe.
Am meisten erstaunt war ich von der letzten Runde. Dort bekam ich auch zum ersten Mal überhaupt die Frage gestellt, weshalb ich als Frau schwule Geschichten schreibe. Ich musste feststellen, dass ich darauf gar keine richtige jugendfreie Antwort hatte. Dabei habe ich die Frage schon so oft beantwortet, aber dieser junge Mann hat mich echt ins Schlingern gebracht. Letztendlich konnte ich aber doch eine passende Erklärung finden. Das war schon durchaus witzig.
Weniger witzig war die Tatsache, dass die meisten wirklich wenig über HIV wissen. Mal eben und ganz nebenbei gibt es einen kurzen Abriss in Biologie. Weil es zum Thema Immunsystem dazugehört. Der Rest wird anscheinend irgendwie vergessen oder es gibt all die Erklärungen über HIV und Aids im Zusammenhang mit den afrikansichen Ländern.
Versteht mich nicht falsch. Das ist auch wichtig und natürlich sind die Umstände, die Zustände und auch die fehlenden Medikamente ganz furchtbar, aber wenn man ehrlich ist, ist Afrika auch für einen erwachsenen Menschen weit weg. Wenn ich also sehe, dass dort so viele Kinder an HIV sterben, dann bedrückt mich das, dann macht mich das betroffen, aber tief in meinem Inneren weiß ich, dass das nichts mit mir zu tun hat. Aber HIV passiert auch hier in Deutschland und es infizieren sich nach wie vor junge Menschen, weil sie nicht gut genug informiert sind. Natürlich kann man argumentieren, dass ja längst nicht jeder zur Risikogruppe gehört, aber als Jugendlicher, der dabei ist, seine Sexualität erst zu erkunden, macht man sich nicht viele Gedanken über Risikogruppen.
Ebenso erstaunlich war es, dass auch die anwesenden Lehrer zugegeben haben, dass sie absolut keine Ahnung davon haben, was ein Leben mit HIV heute bedeutet.
Es gab für mich Momente, da hatte ich das Gefühl, dass das Buch gar nicht mehr wichtig ist, sondern dass man wirklich nur über HIV reden sollte, aber ich hoffe, dass ich trotzdem eine gute Mischung hinbekommen habe.
Es hat auf jeden Fall Spaß gemacht. Die Schüler waren toll, selbst die, die sehr schweigsam waren. Ich habe mich nicht eine Sekunde fehl am Platz gefühlt, auch wenn ich weiß, dass Liebe und Sex nicht gerade Themen sind, über die man in diesem Alter freizügig sprechen will.

Ich danke an dieser Stelle den Organisatoren, Lehrern und Schülern für diesen, für mich wunderbaren und eindrucksvollen Tag.


Donnerstag, 3. Dezember 2015

Buch Berlin

ich weiß, es ist unscharf, aber ich mag es trotzdem 
Vier Tage Aufregung, Spannung, Spaß und jede Menge Unterhaltung.
Obwohl ich schon ein paar Tage zurück bin, fällt es mir immer noch nicht so richtig leicht, die Zeit in Worte zu fassen. Das ist allerdings überaus positiv, denn ich bin in jeder Hinsicht geflasht von den Eindrücken.
Jeder Tag hatte einen ganz besonderen Charme. An jedem Tag habe ich mich so viel unterhalten, dass es vermutlich für die nächsten Wochen reichen würde, so viele Erkenntnisse gewonnen und natürlich so unglaublich viel Spaß gehabt.
Die große Stadt Berlin mit der winzig kleinen Messe: Eigentlich ist es ein echter Widerspruch und gleichzeitig ist es ein ganz besonderes Erlebnis, denn vermutlich trifft man bei keiner anderen Buchmesse so viele Autoren aus dem Bereich gay/gay romance.
Dazu die wunderbaren Leser, denen offensichtlich kein Weg zu weit ist, um sich direkt vor Ort ein Buch zu kaufen, es sich signieren zu lassen und mit uns "Schreiberlingen" ins Gespräch zu kommen. An dieser Stelle ein riesiges Dankeschön an alle Leser. Ihr seid unglaublich!
Das ist nicht mit Leipzig zu vergleichen (in Frankfurt war ich noch nie), denn die Messe ansich ist eigentlich nur der Ort, um sich zu begegnen. Natürlich geht es auch um Bücher und um den Verkauf, aber irgendwie tritt das trotzallem in den Hintergrund. Es fühlt sich tatsächlich wie ein großes Autoren/Lesertreffen mit allem Drum und Dran an.
Wir haben wieder zum Großteil im gleichen Hotel gewohnt und dort die Bar bis weit nach Mitternacht in Beschlag genommen. Es gab eigentlich an jedem Abend gemeinsame Essen. Eines davon fand gleich am Freitag mit den Schwestern statt. Es ist immer wieder eine Freude die Schwestern zu treffen.

Das größte war sicherlich am Samstag beim Chinesen. Vielleicht lief es nicht perfekt, weil einfach nicht genug Platz war, aber ich fand es trotzdem schön und gelungen.
Am Ende stellt man vermutlich immer fest, dass man längst nicht mit allen erzählt hat, dass es immer noch Leute gibt, die man besser kennenlernen möchte oder dass man sich wünscht, hier und da ein bisschen "ungestörter" zu sein. Aber das ist im Grunde nur ein Jammern auf hohem Niveau, denn die meiste Zeit war ich vollkommen zufrieden und überaus glücklich.
Ich schätze, wir Gay-Autoren sind schon ein besonderer Haufen und es ist ein ziemlich gutes Gefühl, dazuzugehören. 
Neben den "großen" Auftritten gab es auch ein paar sehr persönliche Momente. Als meine Freundin, die ich seit der ersten Klasse kenne und liebe, den Messeraum betreten hat ... das war wirlich ein ganz toller Augenblick.
Trotz aller Euphorie gab es für mich auch ein paar Augenblicke, in denen Erkenntnisse auf mich einschlugen, an denen ich wohl noch eine Weile knabbern werde. Ich weiß nicht, ob es wirklich daran liegt, dass ich grundsätzlich zu lieb oder zu kompromissbereit bin ... Immerhin kristallisiert sich immer deutlicher heraus, was ich nicht will und auch dazu hat diese Messe einen deutlich Beitrag geleistet.
Trotzdem... ein wahres Highlight, von dem ich noch lange zehren werde. Ein  wunderbares Wochenende mit lieben Kollegen und Freunden ... da war es am Ende sogar egal, dass ich meinen Bus verpasst habe und die Bahn sich mal wieder von ihrer düsteren Seite gezeigt hat. Irgendwie und irgendwann bin ich meinem Mann in die Arme gefallen und mehr oder weniger direkt eingeschlafen. Vermutlich werde ich allmählich zu alt, für drei Nächte mit maximal vier Stunden Schlaf!

Und hier noch ein paar Impressionen von den Messetagen: 
 






Danke Berlin, das war ein echt tolles Wochenende: 





Dienstag, 1. Dezember 2015

Adventskalender 2015



Herzlich Willkommen zum diesjährigen
 blog- Adventskalender!
Ich freue mich riesig darüber, dass wir (Caro Sodar, France Carol, Mia Grieg, Sissi Kaipurgay und ich) es geschafft haben, 24 Türchen für euch zu befüllen.
Ihr findet auf unseren Seiten Geschichten und Geschenke, die euch hoffentlich die Vorweihnachtszeit verkürzen und Spaß machen.
Es läuft im Prinzig wie bei den blogübergreifenden Kalendern: Am Ende jedes Beitrages findet ihr den Link zum nächsten Tag.
Bei Geschichten, die aus mehreren Kapiteln bestehen, setzen wir noch einen Link zu den vorherigen Tagen, damit ihr noch mal nachlesen könnt, wenn ihr wollt.
Wir wünschen euch ganz viel Vergnügen und freuen uns natürlich über Kommentare.

Morgen geht es bei Caro Sodar weiter