Samstag, 31. Oktober 2015

Halloween-Verlosung

Ich wollte gerade behaupten, dass ich noch nie eine Halloween-Geschichte geschrieben habe ... und dann fiel es mir wieder ein.
Da war doch mal was: Zusammen mit der wunderbaren Sissi​ Kaipurygay habe ich mich nicht nur zum ersten und bisher einzigen Mal an einer Zusammenarbeit ausprobiert, sondern auch eine Halloween Geschichte geschrieben. Mit einer Verwechslung, einem Tilo in seinem süßen Prinzessinnenkostüm und Wayne, der Frosch fing alles an. Irgendwie hat die eine Geschichte nicht gereicht, denn es gab ja noch Hannes, der auch nicht allein bleiben durfte. Und Andre und Zach und Justin und Christoph...
Am Ende waren alle vergeben und ein kleines Buch mit vier Geschichten entstand unter dem Label der HomoSchmuddelNudeln.
Ich hatte echt viel Spaß beim Schreiben, auch wenn ich vermutlich nicht so richtig für derartige Projekte geeignet bin.

Da heute Halloween ist, 
verlose ich recht spontan einen Print 
"Von Fröschen und Frankfurter Würstchen" 

Vier Geschichten von "durchgeknallten" Kerlen und zwei Autorinnen, die vermutlich auch nicht ganz bei Sinnen waren *kicher*

Mögt ihr Halloweengeschichten? Sollten sie richtig gruselig sein oder eher lustig? Schreibt einen kleinen Kommentar und wandert in den Lostopf
Bis Morgen, Sonntag, den 1.11.2015 habt ihr Zeit dazu. Am Montag lose ich dann aus (mein Sohn freut sich schon)

Viel Glück und einen schönen, gruseligen, amüsanten, goldenen oder kuscheligen Samstag!

Mittwoch, 28. Oktober 2015

Es ist da!

Mein neues Buch hat gestern Abend Amazon erreicht.
Bisher nur als ebook, aber ich denke, der Print wird es in dieser Woche auch noch in den Verkauf schaffen.
Bei bookrix gibt es für euch die ersten fünf Kapitel als Leseprobe: Leseprobe
und bei Amazon findet ihr es hier: ebook 
Ich freue mich riesig und bin sehr gespannt, wie und ob euch die kleine Geschichte gefallen wird.

Montag, 26. Oktober 2015

Die Arme ausbreiten und fliegen

Zum Start in die Woche möchte ich euch mein neues Baby vorstellen.
Ich hoffe, das ebook erscheint noch in dieser Woche.
Zum ersten Mal habe ich so etwas wie ein Jugendbuch geschrieben. Zumindest ist mein Protagonist Marvin erst 17 Jahre.

Eigentlich dachte Marvin, es wird der Sommer seines Lebens ... aber dann ändert sich alles, denn ein schlimmes Gerücht, das ausgerechnet das Mädchen betrifft, mit dem er zum ersten Mal Sex hatte, stellt sich als Wahrheit heraus. Dieser Wahrheit muss er sich nun stellen. Dabei erfährt er nicht nur wie wichtig Freundschaften sind, sondern auch, dass das Leben viel mehr für ihn bereithält und man sich manchmal einfach nur trauen muss.

In dieser Geschichte geht es um HIV. Ein Thema, von dem ich irgendwie nicht loskomme.
Ein paar Mal habe ich schon darüber nachgedacht, wieso das so ist und immer wieder komme ich zu der Erkenntnis, dass manche Dinge einen wohl durch das ganze Leben begleiten.
Ich erinnere mich noch genau, dass ich schon am Anfang meines ersten Studiums in Halle/Saale versucht habe, mich in dieser Richtung zu engagieren. Damals, Anfang der 90-ziger Jahre sah das Thema HIV/Aids noch anders aus. Die ersten Medikamente kamen auf, aber noch immer überwog die Wahrscheinlichkeit, dass man ziemlich zeitnah daran sterben wird. Obwohl es für mich wahrscheinlich niemals einen Grund gab, mich in dieser Richtung zu betätigen ... hetero, nicht infiziert und eigentlich nicht mal mit Homosexuellen bewusst befreundet, bin in zur Aidshilfe Halle gegangen und wollte mitarbeiten, aufklären, mich irgendwie kümmern.
Die Zeit dort gehört zu den nicht wirklich angenehmen Erfahrungen und das lag weniger an der Krankheit als an den Leuten. Mein Enthusiasmus und der Wille mitzuhelfen und aktiv zu sein, haben mich einige Monate durchhalten lassen, ehe ich aufgab. Vermutlich habe ich mich noch nie so ausgegrenzt gefühlt, aber auch das ist eine Erfahrung, die man quasi für sein Leben mitnimmt. Mittlerweile bin ich dank einiger wirklich netter Leute mit den Aidshilfen im Allgemeinen ausgesöhnt. Okay, da war bisher niemand von Halle dabei...
Es ist schon irgendwie seltsam, welche Fügungen es so im Leben gibt. Meine Geschichten sind sicherlich keine Wegweiser oder Richtlinien, wie man mit HIV umgehen sollte. Trotzdem habe ich das Gefühl, endlich dort zu sein, wo ich schon vor vielen Jahren hinwollte. Vielleicht bin ich in vierlei Hinsicht zu tolerant, aber ich bin immer noch der Überzeugung, dass HIV und Aids uns alle angeht. Und sei es nur, dass wir uns im Umgang damit üben, besser verstehen und endlich begreifen, wie wenig Gefahr von einem HIV-positiven Menschen ausgeht. HIV sollte wirklich nicht das erste Ausschlusskriterium sein, um jemanden nicht kennenlernen zu wollen. Ich denke, da gibt es wirklich bessere, vor allem charakterliche Merkmale.
Auch heute arbeite ich in keiner Aidshilfe mit. Ich wohne vermutlich ein bisschen ungünstig dafür und vielleicht sitzt der Schock auch immer noch tief. Aber hin und wieder überfällt  mich ein Plot zu diesem Thema und den verfolge ich dann mit großer Begeisterung.
Ich hoffe, ich kann euch auf Marvins Reise mitnehmen. Sie ist nicht einfach, aber wie immer gibt es ein schönes Happy End.
In der Hoffnung, dass ich sogar ein paar jüngere Leser mit dieser Geschichte erreiche, gibt es diesmal nur minimalen expliziten Sex. Das war beinahe so etwas wie eine Herausforderung, aber auch nicht wirklich schwierig. Ich habe schließlich genügend andere Projekte, in denen ich mich quasi wieder austoben kann. Der NaNoWriMo steht ja schon direkt vor der Tür und in diesem Jahr möchte ich die Herausforderung gern wieder annehmen.
Das wunderschöne Cover ist von Caro Sodar.
Sobald das Buch seinen Weg zu Amazon gefunden hat, werde ich euch natürlich davon in Kenntnis setzen.
Ach ja, wie bei den meisten meiner Schreibprojekte habe ich auch wieder mit Musik geschrieben. Diesmal lief Amy Winehouse ständig im Hintergrund, auch wenn ich nicht genau weiß, wieso ausgerechnet sie für mich so gut zu dieser Story gepasst hat. 


Freitag, 23. Oktober 2015

Sweet Friday

Zum vorerst letzten Mal öffne ich für euch diese Kategorie, ein letztes Mal habe ich die bunten Farben herausgeholt und die Kamera gezückt.
Ich bin kein Backprofi und irgendwas geht immer schief. Dafür habe ich aber eine sehr liebevolle Familie, die mich immer brav lobt und alles auffuttert *gg*
Eigentlich war ich mir nicht sicher, was zum Schluss ich backen soll. Es gibt noch so viele Rezepte, die ich ausprobieren könnte, aber irgendwie habe ich mich dann doch für den Tipp meiner Freundin und Schwester im Geiste entschieden.
Am liebsten würde ich euch heute ganz viel zu meinem neuen Buch verraten, aber das passt ja leider nicht an diese Stelle. Ich erwähne jedoch, dass ich es in dieser Woche fertig geschrieben habe und dass auch schon der erste Korrekturgang fast beendet ist.
In einer Woche zwei Geschichten fertig zu bekommen ist, ist schon ein tolles Gefühl. Witzig sind die Dimensionen, während das Buchprojekt knapp 65.000 Wörter aufweist, hat mein "Marmorkuchen" gerade mal knapp 15.000. Wobei ich mit dem Buch deutlich später angefangen habe.
Es hat auf jeden Fall viel Spaß gemacht, diese kleine Geschichte zu schreiben. Ich freue mich, dass ihr mich begleitet habt und hoffe, Max und Bijan haben euch gefallen.
Mal abwarten, ob oder was ich mit der Geschichte mache. Sie bleibt auf jeden Fall hier, aber vielleicht bearbeite ich sie noch mal ordentlich und lade sie auch auf die bekannten Portale.
Starten wir ein letztes Mal bunt und süß ins Wochenende.
Hier kommt mein Regenbogengugelhupf

Dieser Kuchen ist wirklich mächtig. Ich habe die 1 1/2 fache Menge des Rezeptes genommen. Da ist ganz schön was zusammengekommen. Eine Schüssel voll Schokoladenteig:
Dazu noch heller Teig, den ich wieder eingefärbt habe:
Dann habe ich zuerst eine Schicht vom dunklen Teig in die Form gefüllt und den bunten darauf verteilt:

 Zum Schluss noch den restlichen Schokoteig drauf und ab in den Ofen. Fertig gebacken sah er dann so aus:
Dekoriert mit lilafarbenen Zuckerguß, blauem Glitter und bronzefarbenen Streuseln sieht er nun so aus. Ich finde ihn ziemlich hübsch, den Geschmackstest muss er erst heute Nachmittag bestehen.
Und damit kommen wir nun zum kleinen Epilog meiner Geschichte.
Viel Vergügen beim Lesen und ein wunderschönes, buntes Herbstwochenende.

Achtung P16slash!

Freitag, 16. Oktober 2015

Sweet Friday

Der vorletzte süße Freitag, bevor sich die Rubrik in eine Pause zurückzieht und die kleinen Geschichte "Marmorkuchen" beendet ist.
Ich hoffe, ich konnte euch sowohl mit den bunten Kuchen als auch mit der Minigeschichte ein wenig den Start ins Wochenende versüßen. Mir hat es auf jeden Fall viel Spaß gemacht. Ich mag ja auch so ein gedankenloses Drauflosschreiben. Sicherlich ist das nicht die beste, jemals von mir geschriebene Geschichte, aber ich hoffe, sie ist trotzdem unterhaltsam und vergnüglich.
Okay, mein heutiges buntes Erlebnis ist kein Kuchen im klassischen Sinne. Mögt ihr Baiser? Diese kleinen Zuckerdinger, die so wunderbar auf der Zunge schmelzen und einem ein kleines Lächeln ins Gesicht zaubern?
Mein erster Versuch ist zugegebenermaßen nicht perfekt gelungen, aber sie schmecken trotzdem ziemlich gut.

Regenbogenbunte Baiser
Zuerst den Eischnee steif schlagen. (Ein Schelm, wer versautes dabei denkt )

Dann wurde es ein bisschen tricky. Ich habe in die Spritztüte (auch ein hübsches Wort) mit Holzstäbchen je einen Strich mit den Farben gezogen.
Die Masse einfüllen und los geht es. Leider war es wohl nicht steif genug. Als ich darüber gejammert habe, musste ich mir von den Jungs sagen lassen, dass ich als Frau ja auch keine Ahnung davon hätte, wie man "Dinge" steif bekommt. Ich habe dazu geschwiegen und gelächelt. 
Am Anfang hat das mit der Farbe auch nicht so richtig funktioniert, aber dann wurde es besser.
  
 und fertig gebacken sehen sie so aus:
Ich wünsche euch einen schönen Start ins Wochenende.
Allen, die auf der Frankfurter Buchmesse sind, wünsche ich viel Spaß und Erfolg. Ich freu mich auf die Messe in Berlin. Das dauert ja auch nicht mehr lange.
Hier kommt das vorletzte Kapitel "Marmorkuchen"

Achtung P16slash

Mittwoch, 14. Oktober 2015

Auslosung

Vielen Dank für die rege Teilnahme und das Interesse an dem Büchlein.
Mein Sohn war die Glückfee ... eine zugegebenermaßen brummige Glückfee *lach*

Hier sind die beiden Gewinner: 

Sabrina 

 Marlies Brandl

 Herzlichen Glückwunsch und Viel Spaß mit der Geschichte! 

Schickt mir bitte eure Adressen auf kath74@gmx.de

Montag, 12. Oktober 2015

Coming out Day

Nicht, dass ihr glaubt, ich hätte den Coming Out Day vergessen ... Ich habe einfach nur nicht so richtig dran gedacht. Obwohl ich ihn sogar in meinen Notizen hatte.
Manchmal funktioniert es ganz spontan, eine winzige Geschichte zu schreiben und manchmal starre ich ein leeres Dokument an und weiß, dass es leer bleiben wird.
Die Muse ist unberechenbar und zur Zeit schreit sie mich an, dass es keine neuen Ideen in diesem Jahr geben wird. Spontanität ist verboten, stattdessen ist Kontinuität gefordert.
Aber so ganz unerwähnt möchte ich diesen besonderen Tag nicht lassen. Ein Coming Out ist immer eine sehr persönliche Sache. Vielleicht könnte man sich wünschen, dass es irgendwann nicht mehr nötig ist, aber ich glaube eher, dass es sinnvoller ist, zu hoffen, dass es irgendwann keine negativen Konsequenzen mehr hat. 
Wenn es also keine neue Geschichte von mir gibt, dann verschenke ich eine "alte"
Schreibt einen kurzen Kommentar und nehmt damit an einer spontanen Blitzverlosung teil.
Ich habe zwei Bücher meiner Coming Out Story "Schatten und Liebe" für euch.
Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr auf diese kleine Geschichte Lust hättet.



Freitag, 9. Oktober 2015

Sweet Friday

Heute gibt es Geburtstagskuchen! Da ich am Anfang der Woche ohnehin backen musste, habe ich das gleich mit dem Freitag verbunden.
Diesmal war ich nicht auf das Internet angewiesen, denn ich habe den Familienlieblingskuchen ein wenig modifiziert. Eigentlich ist es ein wirlich schneller Streuselkuchen, der für unerwarteten Besuch besonders gut geeignet ist. Allerdings ist er auch sehr gehaltvoll, deshalb ist es gut, dass es bei mir nur selten unerwarteten Besuch gibt.

Heute ist so ein Freitag, an dem irgendwie alles ein bisschen schwerfälliger geht. Meine Gedanken schweifen ständig ab, ich lasse mich nur zu gern ablenken und beschäftige mich mit den Problemen anderer Leute. Natürlich habe ich mittlerweile das Wort dafür gelernt: Prokrastination... Hach, es klingt so herrlich und allein darüber nachzudenken ...
Okay, man merkt es vermutlich und das, wo ich eigentlich keine Zeit dafür habe.

Hier kommt mein 
farbenfroher und verdammt leckerer Streuselkuchen:

Der Teig ist schon auf dem Blech und nun müssen die Streusel bunt gefärbt werden. Das ist verdammt anstrengend:
bunte Streusel sorgen dafür, das sich schnell in zeitintensiv verwandelt, aber irgendwann waren alle Farben eingeknetet:
dann habe ich sie auf dem Teig verteilt und wie immer ein bisschen vor Begeisterung gequietscht:
Ab in den Ofen und bloß nicht verbrennen lassen. Zum Schluss kommt dann noch Sahne über den heißen Kuchen:
und aufgeschnitten sah er so aus. Kam auch recht gut zum Geburtstag an. Mittlerweile halten mich vermutlich alle für verrückt:
An dieser Stelle kommt wie immer mein Wunsch für ein schönes, erholsames oder feierfreudiges und aufregendes Wochenende.
Die nächsten zwei Wochen werde ich euch noch mit bunten Kreationen und einem winzigen Kapitel "Marmorkuchen" überraschen, dann ist die Geschichte zu Ende und die Rubrik wird sich ein bisschen erholen, bis ich eine neue Idee habe. Vermutlich nicht mehr in diesem Jahr.
Aber nun wünsche ich euch erst einmal viel Spaß mit dem achten Kapitel.

Achtung: P16slash

Donnerstag, 8. Oktober 2015

Liebe ist Liebe ist Liebe ist Liebe ist...

In meinem Kopf gehen seit Tagen wieder viele Gedanken herum. Natürlich ist das meiste geprägt von Facebook, von Diskussionen oder Kommentaren und ein bisschen auch von dem, was so in meinem Umfeld passiert.
Vermutlich würde jedes einzelne Thema für einen eigenen Blogartikel reichen, aber eigentlich will ich gar nicht ständig darüber nachdenken. Ich habe ja so viel zu tun ...

Liebe ist Liebe ... Zu behaupten, dass wir alle gleich sind, gleich denken und fühlen, das Gleiche wollen und auch die gleichen Rechten haben (sollten) bedeutet doch nicht, dass wir uniformiert und im Gleichschritt durchs Leben gehen sollten.
Jede Liebe ist anders, jede Beziehung hat eigene Gesetze, Voraussetzungen und vermutlich sogar eigene Ziele. Wir sind Individuen und diese Tatsache auszuleben, ist doch eigentlich am wichtigsten. Wenn man also behauptet, dass es keinen Unterschied in der Liebe geben darf, dann beinhaltet es doch genau diesen wichtigen Unterschied. Es geht nicht darum, dass das, was zwischen mir und meinem Mann funktioniert auch bei den Nachbarn, den Verwandten oder bei dem schwulen Paar drei Straßen weiter läuft. Es bedeutet doch nur, dass jeder von uns die gleichen chemischen Reaktionen genießen und ausleben darf.
Die meisten Menschen möchten nicht allein sein (natürlich gibt es auch zu akzeptierende Ausnahmen). Wir wollen jemanden an der Seite, zum lieben, zum gemeinsam alt werden, vielleicht auch nur gegen kalte Nächte. Die Regeln für das Zusammenleben legt jeder selbst fest, den Anspruch muss jeder allein definieren. Manche mögen es klassisch, andere wollen eigene Wege gehen. Hin und wieder scheitert der Versuch und man muss seine Prioritäten neu überdenken. Es gibt Menschen, die können nicht genug von Romantik bekommen und andere werden schon bei einem Strauß roter Rosen nervös. Aber genau das macht es für mich aus. Ich habe keine Lust, mich mit anderen zu vergleichen, auch wenn es trotzdem immer mal wieder passiert. Meine Ehe ist genau so wie wir sie wollen. Ein bisschen chaotisch, extrem innig, sehr kuschelig und voller Vertrauen.
Ich finde andere Rollenmodelle spannend, gebe zu, dass ich ein neugieriger Mensch bin (was vielleicht nicht unlogisch ist, wenn man Geschichten schreibt) und mir gern ansehe wie andere leben, darüber nachdenke und durchaus auch mal stundenlang darüber philosophiere. Und das ist es, was es für mich gleich macht. Egal ob hetero oder homo, zu zweit, zu dritt, zu viert ... jeder sollte seinen Lebensweg so gehen können wie er/sie es möchte.
Und deshalb lege ich euch an dieser Stelle noch mal die zwei wunderbaren Bücher ans Herz. Sowohl in "Herbst, Handicap und heißen Herzen" als auch in "Love is Love" haben sich ein Vielzahl Autoren für einen guten Zweck, aber vor allem zur Unterhaltung zusammengefunden und ich bin in beiden Büchern dabei.

... ist Liebe: Mein Geburtstag ist bereits ein paar Tage vorbei. Unglaublich wie schnell ein Jahr vergeht. Vielleicht auch, weil so viele tolle Sachen passiert sind. Im Moment bleibt mir eigentlich gar nichts anderes übrig, als zu behaupten, dass ich mein Leben wirklich liebe. Ich fühle mich zuhause, angekommen, so wohl, dass es mir beinahe Angst macht. Es gibt natürlich noch einiges, was ich schaffen möchte, Dinge, die ich erleben möchte, aber ich habe auch echt viel Spaß und ein paar wirklich tolle Leute kennengelernt. Ich spüre diese unglaubliche Energie in mir und hoffe, dass sie noch eine ganze Weile anhält, denn ich liebe, was ich mache. Damit will ich keineswegs behaupten, dass alles rundherum perfekt ist, aber es fühlt sich so gut, dass ich mir manchmal ein bisschen vorkomme, als würde ich ständig high sein. Ich liebe es!

...ist Liebe: und zum Schluss noch ein paar Worte zu meinem gestrigen Ausflug. Ich bin im Grunde einer Einladung gefolgt und sehr dankbar, denn ich wollte mir die Ausstellung schon im Sommer in Rostock ansehen, aber irgendwie hat das nicht geklappt. So war ich echt froh, davon zu erfahren, dass die Wanderaussstellung "Große Freiheit Liebe.Lust.Leben" in Braunschweig ist. Ich kann jedem nur empfehlen, wenn ihr irgendwie in der Nähe von Braunschweig seid, nutzt die Chance und geht dorthin. Die Ausstellung ist noch bis zum Samstag auf dem Platz der deutschen Einheit zu finden. Ich habe es tatsächlich geschafft, meine drei Männer davon zu überzeugen, mitzukommen. Am Anfang war ich mir nicht so sicher ... Das Thema Sex will man mit 13 und 14 ganz bestimmt nicht an der Seite von Mama und Papa erörtern. Deshalb hatte ich den Jungs auch gleich im Vorfeld gesagt, dass wir nicht zusammenbleiben müssen, dass sie sich alles allein angucken können. Aber letztendlich standen wir doch die ganze Zeit zusammen. Wir haben gemeinsam die Kopfhörer aufgesetzt, haben im Flugzeug gesessen und uns von der heißen Flugbegleiterin die Sicherheitsmaßnahmen beim "Fliegen" erklären lassen. Wir haben uns gemeinsamen über STI informiert und sogar geguckt, wer von uns blind ein Gummi über einen Holzdildo ziehen kann. Ich musste mir anhören, wie die Jungs mit dem "Stöhngeräusche-Schlagzeug" Musik gemacht haben und habe das HIV und STI Quiz nur gewonnnen, weil ich angeblich betrogen hätte ... Aber mal ehrlich, ich würde doch nie betrügen!




Ausstellung GROßE Freheit

Vielleicht ist es verückt, vielleicht finden manche es auch nicht normal wie es in meiner Familie läuft, aber das ist eben Liebe ... individuell und wunderbar, denn Liebe ist Liebe ist Liebe ...

Freitag, 2. Oktober 2015

Sweet Friday

Ach ja, schon wieder Freitag :-) Die Wochen vergehen einfach viel zu schnell.
Die letzten drei Monate sind angebrochen und ich habe das Gefühl, ich hätte so viel mehr schaffen müssen. Offene Baustellen, wohin ich blicke.
Die Auswahl, die ich getroffen habe, überdenke ich immer wieder, aber noch erscheint es mir die beste Lösung. Ich hoffe einfach mal, dass die Leser auch noch im nächsten Jahr Geschichten von mir haben wollen. Es ist also nicht so, dass ich mir über die Haltbarkeit Gedanken machen müsste. Es ist wohl eher diese innere Stimme, die mir immer wieder suggeriert, dass ich doch viel mehr, viel besser, viel intensiver, viel ... niemals genug irgendwie. Okay, ich gebe es an dieser Stelle zu, das heutige Kapitel, inklusive Musik und Keksen könnte .... eventuell ein bisschen abgefärbt haben. Aber ich schwöre, nur theretisch und nur beim Schreiben.
Als ich mich im world wide web auf die Suche nach bunten Kuchen begeben habe, habe ich diesmal etwas gefunden, das ein bisschen verrückt ist. Aber verrückt ist lustig und immerhin ist Freitag, passt also alles irgendwie.
Die englische Bezeichnung für die Kekse ist: Unicorn poop cookies.
Klingt eigentlich ein bisschen ekelig, aber wir wissen alle, dass Einhörner Regenbögen pupsen, da passt dieser Keks dann irgendwie auch.
(Rezept notfalls erfragen, die Bilder nicht zu intensiv mustern, nicht, dass sie ihre psychedelische Wirkung ausbreiten)

Kekse, direkt vom Einhorn: 

Heute zeige ich euch mal, wie wenig Farbe man zum einfärben des Teiges braucht. Es ist wirklich eine vergleichsweise winzige Menge:
und hier das Ergebnis. Es war ganz schön anstrengend:
nach einer Runde im Kühlschrank, habe ich von jeder Farbe ein Stück abgeschnitten und zu einer Rolle geformt:
Die Rollen werden nun miteinander verdreht und weiter gerollt:
durchschneiden und schmaler rollen, bis man ungefähr einen Durchmesser von einem Zentimeter hat und dann eindrehen, bis man ein ganzes Blech Einhornpups fertig ist:
Ab in den Ofen und neugierig warten: Geschmackstest von meinem Mann (die Kekse waren noch heiß): Sehr köstlich! Die Jungs haben heute morgen gekostet und fanden sie ebenfalls lecker. Wie gut, dass meine Männer alles mitmachen.

Mit diesen bunten Keksen wünsche ich euch ein schönes Wochenende. Genießt den Feiertag und macht euch gemütlich Sonntag. Zumindest hier ist wunderbares Wetter angesagt, sodass ich hoffentlich endlich mal zu einem intensiven Herbstspaziergang komme. Ansonsten wartet noch meine Nähmaschine auf mich, mit der ich an meinem Weihnachtsgewinnspiel arbeite:

Hier gehts zum neuen Kapitel:
Achtung: P16slash!