Caro Sodar, Mia Grieg, Sitala Helki und Karo Steinn auf der Buch Berlin

Montag, 28. September 2015

Love is Love

Seit gestern gibt es eine wunderbare Anthologie, deren Erlös komplett an die Initative "Enough is Enough! Open your mouth!" geht.

Über 15 Autor*innen zeigen in ihren Kurzgeschichten und Gedichten rund um die Themen Liebe, Partnerschaft, Respekt, Homophobie und Ehe: Love is Love. Liebe ist Liebe
Wir alle haben dieselben Bedürfnisse, lieben mit derselben Inbrunst, leiden dieselben Qualen, erfreuen uns an denselben Glücksmomenten. Ob homo- oder heterosexuell, spielt dabei keine Rolle.
Liebe ist Liebe. Verantwortung ist Verantwortung. Und Ehe ist Ehe!
Menschen auf der ganzen Welt sollten – unabhängig von Nationalität, Religion, Hautfarbe, sexueller Identität oder Orientierung – heiraten dürfen, für wen auch immer ihr Herz schlägt. Wir sind alle gleich und lieben somit auch auf dieselbe Weise.

Ich freue mich sehr, dass ich mit einer kleinen Geschichte dabei bin. 
Meine Geschichte heißt: Vom Mondlicht, Rotkäppchen und goldenen Ringen
Eine Leseprobe findet ihr hier: Leseprobe
Und kaufen könnt ihr das Buch unter anderem hier: Amazon

Ich wünsche Euch viel Spaß mit diesem unterhaltsamen, romantischen, lustigen und auch nachdenklich stimmenden Geschichten und Gedichte und hoffe, dass ganz viel Geld für die Initiative zusammenkommt.

 

Freitag, 25. September 2015

Sweet Friday

Ich wundere mich besser nicht darüber wie schnell die Tage vergehen. Im Moment hat mich mal wieder eine Geschichte extrem gefangen genommen, da habe ich nicht einmal meinen Kuchen rechtzeitig fertig bekommen.
Es ist schon seltsam. Wochenlang schreibe ich überall ein bisschen herum und dann passiert es doch: Eine Idee fordert meine ganze Aufmerksamkeit und lässt alles andere in den Hintergrund verschwinden. Ich freue mich, bin gespannt und aufgeregt. Es ist ein bisschen fremd für mich, aber ich hoffe, dass ich es trotzdem einigermaßen gut hinbekomme.
Wie immer wird es kein sehr langes Buch, sondern eher eine kleine Novelle. Das Thema ist mir auf eine seltsame Art und Weise ans Herz gewachsen. Ich kann nicht einmal genau beschreiben woran es liegt. Vermutlich, weil ich mich schon als Jugendliche damit beschäftigt habe, ich aber damals nicht genug Mut hatte, es richtig anzugehen.
Mit dem Schreiben öffnen sich für mich Wege, die es mir leicht machen, sie zu beschreiten. Das ist es, was ich einigermaßen gut kann und was mir natürlich auch unheimlich viel Spaß macht.
Es dauert nicht mehr lange, dann erzähle ich ein bisschen mehr, aber dieser Freitag gehört schließlich Max und seinen Kuchen.
Im Moment denke ich, dass es doch nur noch zwei oder drei Kapitel werden. Mal gucken, was passiert und wie sich meine kleine Dramaqueen so anstellt.

Heute habe ich einen kleinen Tod für euch.
Den besten, den es vermutlich gibt: Death by Chocolate
(jedenfalls eine Version davon)
Nach dem Rezept könnt er gern fragen, ich poste es hier nicht ausführlich.
Es wird natürlich wieder bunt ... was sonst :-))))

Polka Dots im Schokokuchen:
Zuerst brauchen wir ein paar Regenbogenbällchen (Cakepops)

Die Bällchen kommen in den leckeren Schokoladenteig. Leider sind sie bei mir nach oben getrieben, also nicht im Teig versunken (warum auch immer) Ich war auch ein bisschen sparsam mit den Bällchen. Meine Männer hats gefreut, sie haben die übrigen gleich weggenascht:
Zwei Schichten haben ich gebacken, die ich dann übereinandergestapelt habe. Den unteren Boden musste ich dafür gerade schneiden und habe ich mich gleich mal über den tollen Anblick gefreut:
Und nun kommt der Tod. Eine Mischung aus Kuvertüre, Sahne, Butter und Puderzucker ... Sagt nichts ... ich schweige auch *lach*
Am Ende sieht sie dann so aus:
und aufgeschnitten so (ich habe den oberen Boden auch noch mal geteilt, weil er ziemlich hoch war, da waren auch überhaupt keine Punkte zu sehen)
Wie immer nicht perfekt, aber mit viel Liebe und Spaß!
An dieser Stelle wünsche ich euch ein schönes, erholsames und abenteuerliches Wochenende und viel Spaß mit dem neuen Minikapitel.

Achtung: P16 slash!


Sonntag, 20. September 2015

Lesung in Leipzig

Der Freitagabend war eine Mischung aus Euphorie und Wehmut, gespickt mit einem winzigen Tropfen Enttäuschung. Aber davon war wirklich nur eine Minispur zu entdecken.
Es wäre gelogen, zu behaupten, dass es nicht enttäuschend ist, wenn die Stühle überwiegend leer bleiben. Ich bin jedoch ein großes Mädchen und weiß wie unterschiedlich es bei Lesungen laufen kann. Da haben schon ganz andere, sehr viel bedeutendere Autoren von einer verschwindend geringen Anzahl von Zuhörern gesessen.
Es ist also vollkommen okay, auch wenn man natürlich immer mit anderen Erwartungen an so einen Abend herangeht.
Trotzdem sage und schreibe ich es immer wieder: Ich lese gern, mir machen solche Abende unglaublich viel Spaß und solange es auch nur einen gibt, der daran ein Interesse hat, wird er mich wieder zum Lesen bringen.
Auf die RosaLinde hatte ich mich ziemlich gefreut. Schließlich habe ich hier vor vier Jahren zum ersten Mal überhaupt gelesen. Das war damals noch für den FWZ-Verlag. Ich saß zusammen mit Chris P. Rolls auf dem roten Sofa und wir hatten echt viel Spaß.
Beim Schmökern in den Bücherregalen habe ich unsere Bücher entdeckt. Obwohl dieser Verlag keinem vom uns wirklich Glück gebracht hat, war es doch ein gutes Gefühl, die Bücher anzusehen. Ein bisschen Wehmut kann ich an dieser Stelle nicht leugnen, denn im Grunde ist es immer noch unfassbar, was dieser Verlag uns Autoren angetan hat
.
Die Euphorie kommt mit dem Beginn jeder Lesung. Während ich Stunden davor ein reines Nervenbündel bin, ändert sich das mehr oder weniger schlagartig wenn es losgeht.
Da wir so eine intime Gruppe waren, haben ich mich mit meiner sonst üblichen Vorrede ein wenig kürzer gehalten. Darin beantworte ich schon mal am Anfang die obligatorische Frage, warum ich als heterosexuelle Frau Geschichten mit schwulen Protagonisten schreibe. Ich dachte, in diesem kleinen Rahmen wäre das nicht nötig.  Was soll ich sagen? Am Ende wurde sie mir doch noch gestellt... 
Ich kann es nicht anders sagen, die Zeit verging wie im Flug.
Es war ein wirklich schöner und unterhaltsamer Abend.
Mit jeder Lesung erlange ich mehr Sicherheit, gewinne neue Erkenntnisse und Erfahrungen. Ich mag das. Vielleicht ist es ein bisschen verrückt, aber das ist es, was ich wirklich gern mache. Wenn ich ehrlich bin, ist mein Traum gar  nicht unbedingt ein riesiger Saal mit Zuhörern, sondern eher so eine Art Deutschlandreise, wo ich jeden Tag woanders lese, gern auch in kleinen, gemütlichen Runden .... Na ja, ein bisschen träumen ist schließlich erlaubt.
Ich danke der RosaLinde auf jeden Fall für die Mühe, für das schöne Ambiente und für den netten Abend. Wer weiß, vielleicht kriegen wir es irgendwann noch einmal hin, im Idealfall mit ein paar mehr Gästen.

Freitag, 18. September 2015

Sweet Friday

Willkommen zu einer weiteren Runde mit süßem klebrigen Zeug. Heute entspricht es sogar in vielerlei Hinsicht der Wahrheit. Wie versprochen bleibt der Ofen heute aus. Es gibt keinen Kuchen, sondern eine leckere Nascherei: Pfefferminztaler.
Zwei von drei Männern in meinem Haushalt stehen auf Pfefferminzsüßigkeiten, die demzufolge auch recht schnell aufgegessen sind, sobald ich sie aus dem Supermarkt geschleppt habe. Deshalb haben mich die selbstgemachten Taler schon eine ganze Weile fasziniert. Natürlich ist es nicht nötig, sie so bunt einzufärben, aber die Kerle waren ganz begeistert.
Also gut, wie immer gibt es das Rezept auf Anfrage oder ihr googelt, da gibt es wirklich gute Anleitungen.
Regenbogenpfefferminztaler:

Folgende Zutaten habe ich benötigt:
Die Masse ist wirklich unglaublich klebrig, also unbedingt in den Kühlschrank damit, überhaupt muss man alles immer und immer wieder kühlen:
Ausrollen und übereinanderstapeln:
Man könnte es jetzt aufrollen und in Scheiben schneiden, aber ich habe es mit einem Schnapsglas und einem Backförmchen ausgestochen.
Bis dahin erschien mir alles vollkommen einfach. Aber natürlich komme ich immer an den Punkt, an dem ich feststellen muss, dass ich weder Bäcker, noch Konditor oder Pralinenmacher bin. Diesmal war es der Schokoladenüberzug.
Ich habe mich da echt angestellt, aber irgendwann waren dann alle unter einem Schokomantel versteckt.
Und ... na ja, das Ergebnis kann sich doch eigentlich durchaus sehen lassen, oder was meint ihr?


Ein bisschen klebrig geht es hier nun auch weiter. Viel Spaß mit dem fünften Kapitel von Marmorkuchen.

Achtung P16slash!

Donnerstag, 17. September 2015

Lesung

Morgen lese ich in der RosaLinde in Leipzig.

Wie immer bin ich schon jetzt total aufgeregt, aber ich freue mich auch.
Solltet ihr in Leipzig oder in der Nähe sein, dann kommt doch gegen 19 Uhr vorbei und natürlich auch rein :-)
Wir machen uns zusammen einen gemütlichen, lustigen und unterhaltsamen Abend.
Ich lese aus den Liebeschlössern
und aus dem WhiskyTeufel
Natürlich habe ich auch alle anderen Bücher, Signierkarten und Lesezeichen dabei und signiere die Bücher auf Wunsch.
Ich freu mich auf Euch!

Freitag, 11. September 2015

Sweet Friday

Die Wochen rasen nur so dahin. Ich weiß im Moment irgendwie gar nicht, wo mir der Kopf steht. So viele Ideen, die ich zeitnah umsetzen möchte und auf die ich allesamt neugierig bin. Das ist schon ein bisschen unheimlich, aber ich bin vor allem gespannt, was am Ende wirklich dabei herauskommt.
Zwei Geschichten sind mir dabei ganz besonders ans Herz gewachsen. Mit der einen begebe ich mich mal wieder auf absolutes Neuland, denn es wird bald eine neue Anthologie der Kuschelgang herauskommen, mit einem für mich nicht ganz so einfachen Thema. Ich bin schon jetzt neugierig, wie es euch gefallen wird.
Die andere Geschichte entsteht im Rahmen des Weltaidstages. Diesmal werden meine Protagonisten deutlich jünger sein und der "große" Begriff Gender wird neben HIV eine wichtige Rolle spielen. 

Soweit der Ausblick, nun aber zum heutigen Freitag. Wie immer wird es süß und bunt.
Meine heutige Herausforderung waren Kuchen im Glas. Und ich muss gestehen, dass ich mich ziemlich herausgefordert fühle. Weil der Kuchen nämlich irgendwie nicht im Glas bleiben wollte und allmählich über den Rand lief. Dabei habe ich schon ein Glas mehr genommen, als in der Anleitung. Es wären wohl locker doppelt so viele geworden. Das ist ein bisschen schade, aber wie immer bin ich zeitlich spät dran, sodass ich euch meine Kuchen trotzdem zeige ... (da bin ich hemmungslos *lach*)

Wie immer sechs Schüsseln mit sechs Farben . Ich kenne die Diskussion um die Gefahr von Azo- Farbstoffen und denke da auch schon eine Weile drüber nach. Im Grunde ist das hier eine Ausnahme, denn ich backe für gewöhnlich gar nicht so viel bunt in so kurzer Zeit. Eigentlich backe ich überhaupt nicht so viel, das kann mein Vater nämlich viel besser als ich. Davon abgesehen, verwende ich nur Minimengen. Es sind immer noch die ersten Farben, die ich mir von Wilton gekauft habe ... keine Ahnung, wieviel Kuchen und Glasuren ich damit schon gefärbt habe, aber vermutlich kommt da doch einiges im Laufe der Zeit zusammen. Die Farben halten wirklich ewig und man sollte nicht zuviel davon nehmen. In jedem dieser Schälchen befindet sich eine Messerspitze voll. Mehr ist wirklich nicht nötig, um ein extrem farbintensives Ergebnis zu bekommen.
Heute ist der Teig mal noch nicht eingefärbt :
und hier sind meine zauberhaften Gläschen:
nach der Halbzeit war ich ein bisschen genervt. Kennt ihr das? Je mehr man versucht, nicht an den Rand zu kommen, desto öfter stößt man dran ....
vor dem Backen:
nach dem Backen:
irgendwie hat das ja was ...

Ich fand ihn trotz allem ziemlich lecker, meine Männer auch. Nächste Woche gibt es  mal keinen Kuchen, bunt wird es trotzdem.
An dieser Stelle wünsche ich euch ein schönes Wochenende und viel Spaß mit einem neuen Minikapitel "Marmorkuchen"

Achtung: P16 slash!

Freitag, 4. September 2015

Sweet Friday

Ein herzliches Willkommen zum heutigen Freitag.
Kurz vor dem Wochenende habe ich wieder einen süßen Kuchen (obwohl mein Sohn meinte, er hätte durchaus süßer sein können) und ein weiteres Kapitel zuckerhaltigen Lesestoffs.
Laut Plan (also quasi vollkommen bedeutungslos) endet diese Aktion und damit auch die Geschichte am 30. Oktober. Das sind, einschließlich heute noch neun Kapitel inklusive Kuchen.
Sollte jemand das ein oder andere Rezept haben wollen, ohne dabei im Internet googlen zu müssen, dann schreibt mich ruhig an. Ich habe darauf verzichtet, da ich ja keinen Backblog betreibe, aber trotzdem gern zeigen möchte, was mit ein bisschen Farbe alles möglich ist :-)))
Ich wünsche Euch viel Spaß mit dem dritten Kapitel von "Marmorkuchen" und beim Anschauen der leckeren Regenbogen-Bisquitrolle mit einer Quark-Sahne-Füllung.

Den Teig einfärben und in Streifen aufs Backblech spritzen (man sieht, dass ich nicht besonders begabt dafür bin)
 nach dem Backen mithilfe eines Geschirrtuchs einrollen, auskühlen lassen und dann mit dem Quark bestreichen:
anschließend wieder zusammenrollen und schon ist die Bisquitrolle fertig:
und weil ich schrecklich neugierig bin, musste ich natürlich gleich ein Stück abschneiden und kosten:




Achtung: P16slash!