Caro Sodar, Mia Grieg, Sitala Helki und Karo Steinn auf der Buch Berlin

Montag, 27. April 2015

Auslosung

Vielen Dank für die schöne Kommentare.
Ich finde es toll, wie unterschiedlich die Meinungen sind, obwohl meine "EisJungs" inklusive Oliver recht weit oben in der Gunst stehen. Das motiviert mich noch mehr, endlich meinen Entschluss in die Tat umzusetzen. Der 23.8.2015 könnte da ein heiß-kalter Termin werden.
Und für alle Hannes und Farid Fans habe ich hoffentlich auch bald eine gute Nachricht.

Aber nun zum eigentlich Grund für diesen Post:
 Mein Sohn war mal wieder der Glücksbote und hat folgenden Gewinner ermittelt: 

Man Ri 
 Herzlichen Glückwunsch und viel Spaß mit den Büchern!



Donnerstag, 23. April 2015

Es schreibt sich gut....

In der letzten Woche sorgte eine Artikel auf dem Blog des Cursed Verlages für großes Aufsehen und für einige lebhafte Diskussionen. (zum Arktikel)
Auch wenn ich mich nicht aktiv daran beteiligt habe, so habe ich mir doch ein paar Gedanken darüber gemacht. Natürlich kannte ich meinen eigenen Anteil an einem Verlagsbuch (print und ebook) schon vor der Aufstellung und ich weiß auch, dass die Dinge nicht von allein in den Himmel wachsen. Trotzdem macht es mich immer wieder stolz, wenn ich mit dem Cursed Verlag ein neues Projekt in Angriff nehmen kann.
Ich gehöre ja zu den Autoren, die gern beides machen, also Selfpublishing und Verlag. Beides funktioniert für mich gut nebeneinander und ich fühle mich auch in beiden Bereichen wohl, auch wenn es sich für mich schon ein bisschen unterscheidet.

Ein Verlagsprojekt hat eine andere Dynamik als ein Projekt, das ich allein herausbringen möchte. Die Zeit spielt eine andere Rolle und tatsächlich fordert ein Verlagsprojekt meine Geduld ein bisschen mehr heraus.
Das liegt nicht am Verlag, sondern in erster Linie an mir und an der Vereinbarung, die wir getroffen haben. Ich liefere keinen kompletten Roman, er entsteht mit dem Verlag zusammen. Dinge, die gewissermaßen unterwegs auffallen, werden auch gleich unterwegs geändert.
Pro Woche ein Kapitel und manchmal schaffe ich nicht mal das... Aber es ist nicht nur langsamer, es kommt mir auch intensiver vor. Es wird mehr geredet, ich bekomme wertvolle Denkanstöße, kann meine eigenen Vorstellungen erklären und erhalte ein direktes Feedback, ob es auch so angekommen ist, wie ich es mir gedacht habe.
Wenn der Roman komplett ist, geht er ins Lektorat und ich warte bangend auf die Rückkehr der ersten Kapitel. Es ist ein anderes Gefühl, wenn jemand deine Geschichte bearbeitet, den du gar nicht kennst und der deshalb auch schmerzfrei alles anmeckert.
Und an dieser Stelle bin ich auch schmerzfrei, denn viele Dinge nehme ich anstandslos an. Tatsächlich hat so ein Lektorat einen echten Mehrwert für mich, denn es gibt einiges, was ich auch in mein Selfpublishing mit hinübernehme.
Ich kriege ein Cover, an dem ich natürlich so lange herumkritisieren kann, bis ich zufrieden bin. Das gleiche gilt für den Titel. Wer mich kennt, weiß um meine Probleme mit Titel und Namen. Es ist für mich also eine echte Erleichterung, die ich dankbar annehme.Wenn Julia mir sagt, dass sie im Verlag zusammengesessen und über den Titel diskutiert haben, dann tripple ich aufgeregt vor dem PC hin und her.
Es ist das Drumherum, was für mich die Arbeit mit dem Verlag ausmacht. Das vertrauensvolle Loslassen, denn da gibt es Leute, die sich gut um die Geschichte kümmern. Die Aufregung, wenn der Print da ist und natürlich auch die Überraschung, wenn du nichtsahnend zum Messestand gehst und dich dort ein übergroßer Michael mit scharfem Blick mustert.... Das kann man sich selbst einfach nicht in diesem Maße bieten.
Natürlich kenne ich die Argumente, die mehr oder weniger gegen einen Verlag sprechen und ich werde gern mal darauf hingewiesen, was für einen "Verlust" ich doch machen würde. Aber für mich fühlt es sich anders an.
Ich weiß auch, wie meine Zahlen beim Selfpublishing aussehen. Und doch sitze ich nicht jeden Abend heulend zu Hause, sondern freue mich, dass es ein neues Verlagsprojekt gibt. Denn für mich ist eines ganz klar: Wenn ich mich für die Arbeit mit dem Verlag entscheide, dann lasse ich mich voll und ganz darauf ein, dann denke ich nicht darüber nach ob und wie es anders laufen könnte. Dann ist es genau so, wie beide Vertragspartner es wollen und ich hoffe jedes Mal, dass es sich am Ende für uns beide lohnt.

Im Selfpublishing bin ich spontaner. Ich kann Projekte umsetzen, die mir quasi augenblicklich auf der Seele brennen.
Das bedeutet nicht, dass ich mir hier weniger Mühe gebe. Ich hänge an jeder Geschichte. Ich will, dass jedes Buch so gut, wie nur irgendmöglich wird.
Ich verliere mich oft in Recherchearbeit und bin kritisch, manchmal überempfindlich und hin und wieder sogar maulig. Ich finde die Dinge, über die andere oft Stöhnen, wie zum Beispiel das Formatieren recht spannend, auch wenn ich weiß, dass ich Ewigkeiten damit zubringe und vermutlich viele Fehler mache.
Ich tüftle gern herum, bis alles so ist, wie ich es haben will. Es ist mein eigenes Gefühl von Perfektionismus, der mich oft nicht zur Ruhe kommen lässt und so kommt es schon mal vor, dass ich den halben Tag damit verbringe, Seitenzahlen richtig einzufügen, Absätze zu formatieren oder Inhaltsverzeichnisse anzulegen. Natürlich wird es mit der Zeit besser, aber dafür treten bei jedem Buch andere und neue Probleme auf. Da kommt eine Menge Zeit zusammen, die ich nicht mit Schreiben verbringe.
Und dann die Cover! Auch hier bin ich so jemand, der nach dem Motto "Wenn schon Selfpublishing, dann aber komplett" es gern allein macht. Das ist echt mühselig und jetzt, wo ich zwei Cover gemacht bekommen habe, erscheint es mir noch mühseliger. Immerhin bilde ich mir ein, dass ich ein bisschen schneller passende Bilder finde und mittlerweile auch ein paar grundsätzliche Dinge beherrsche, aber diesen wow- Effekt erziele ich damit vermutlich nur bedingt.
An dieser Stelle danke ich auch meinen unermütlichen Beta- und Korrekturlesern für das Auffinden der Fehler und für die Hilfe, die sie mir zur Verfügung stellen.
Würde ich diese kleine Netzwerk nicht haben und müsste mir dafür professionelle Hilfe holen, würde vermutlich auch erst mal ein großer Teil meiner Einnahmen weggehen.

Ich mach beides, weil mir beides Spaß macht. Natürlich tragen meine Einnahmen auch zum Lebensunterhalt bei, aber auch das funktioniert auf beiden Schienen. Sicherlich gehöre ich nicht zu den großen Autoren, vemutlich werde ich da auch nie hingelangen, aber ich bin dankbar für die Möglichkeiten, die sich mir bieten.

Und weil heute der Welttag des Buches ist und Blogger Lesefreude schenken, beteilige ich mich spontan an dieser Aktion und verschenke unter allen, die mir bis zum Sonntag verraten, welchen meiner Charaktere sie am meisten mögen, ein kleines Bücherpaket.
Darin befindet sich:
"MargeritenEngel" und "Tanz inklusive"
 plus Lesezeichen und Signierkarte 

Viel Glück!





Donnerstag, 16. April 2015

Ich liebe Lesungen

Je näher der Termin für die Lesung beim Quedlinburger Bücherfrühling rückte, umso nervöser wurde ich. Obwohl ich schon ein paar Mal vor Publikum gelesen habe, finde ich es immer wieder aufregend. Es ist schließlich immer wieder neu und im Grunde weiß man nicht, worauf man sich einlässt bzw. wie der Abend verlaufen wird.
Ich konnte nicht abschätzen, ob die Werbung in der Zeitung etwas hinsichtlich der Zuhörerzahlen bewirken würde. Der Quedlinburger Bücherfrühling ist immerhin eine Veranstaltung, die ein gewisses Prestige besitzt, aber ich bin ja doch eine eher unbekannte Autorin. Dass ich in diesem Rahmen lesen durfte, finde ich noch immer unglaublich und großartig. 
Ja, ich war aufgeregt. Ein Heimspiel und dann noch als Newcomer-Autorin angekündigt, das waren zwei gute Gründe, um ein wenig Herzrasen und ein flaues Gefühl im Bauch zu bekommen.
Aber trotzdem überwog von Anfang an die unbändige Freude. Ich mag es, vorzulesen und auch diesmal hat es sich wieder bestätigt. Ich hätte am liebsten noch viel mehr davon.
Es macht so unbändigen Spaß, dass ich mich jedes Mal frage, wieso ich im Vorfeld beinahe vor Aufregung Amok laufe. (Tatsächlich habe ich, als ich vor der Lesung noch mal zur Toilette gegangen bin, darüber nachgedacht, mich in der Kabine einzuschließen und nicht wieder rauszukommen *lach*)
Ich versuche mir immer einzureden, dass es egal ist, wie viele Leute im Publikum sitzen. Das stimmt insoweit, dass ich auch vor einem einzigen Interessierten lesen würde, ich auch schon viel Spaß vor drei Leuten hatte und natürlich auch weiß, dass Lesungen nicht gerade die Knallerveranstaltungen sind.
Trotzdem erfüllte es mich mit Stolz und Freude, als sich die meisten der Stühle im Saal füllten. Ich schätze, es waren zwischen 20 und 25 Leute da, darunter auch meine Mutter, meine Tante und meine Cousine... alle drei in der ersten Reihe. Das hat meinen Puls noch mal zusätzlich in die Höhe getrieben.
Da saß ich nun, allein auf der Bühne, mit einer Leselampe, einem Mikrophon und zwei Strahlern, die auf mich gerichtet waren. Der Rest des Saals lag im Dunkeln und wenn ich nach vorn gesehen habe, konnte ich nicht wirklich viel erkennen.
Kaum hatte ich auf meinem Stuhl platzgenommen, fiel auch die Aufregung ab. Zugeben, manchmal fehlten mir die Worte und das, wo ich in Gedanken meinen freien Text so gut geübt hatte. Ich möchte immer so viel sagen, so viel erklären, aber eine Lesung hat nun mal das Ziel aus Büchern zu lesen. Und das ist es, worauf es am Ende ankommt.
Ich glaube, den Enthusiasmus kann ich ohnehin nicht verbergen.
Gelesen habe ich zwei Geschichten aus den Liebesschlössern. Die Omis, die ihre Enkel verkuppeln, brachten mir viele Lacher ein. Die Scheidungstorte für Kai kam ebenfalls gut an, als einheimischer kennt man den Begriff Mutschekiepchen schließlich.
Nach einer kurzen Pause habe ich dann noch eine Stelle aus dem WhiskyTeufel gelesen. Kevins erste Verkostung, die nicht nur mit dem süßen Plüschwolf endete, sondern ihn auch zu einem kleinen Gespräch mit der Kloschüssel zwang.
Und dann war die Zeit auch schon um. Knapp zwei Stunden Programm und niemand ist vor Langeweile vom Stuhl gekippt. Am Ende gab es noch ein paar lustige Gespräche und dann... Anstatt Nervosität hatte mich nun Euphorie voll im Griff.
Was soll ich sagen? Ich liebe Lesungen...


Donnerstag, 9. April 2015

Quedlinburger Bücherfrühling

Es ist für mich ja immer noch ein wenig unglaublich, aber nächste Woche ist es schon soweit.
Ich werde im Rahmen des Quedlinburger Bücherfrühlings eine Lesung im KuZ Reichenstrasse haben.
Ich bin gleichermaßen aufgeregt und erfreut, denn der Bücherfrühling ist schon seit vielen Jahren eine feste Veranstaltung der Stadt und es gab bereits einige Lesungen von wirklich berühmten Schriftstellern, wie z.B. im letztem Jahr Ralf König oder Veit Etzold 2013.
Mit Autoren wie Wladimir Kaminer in einem Flyer zu stehen, ist schon irgendwie surreal, als Quedlinburgs Newcomer- Autorin angekündigt zu werden, ist im höchsten Maße erstaunlich.
Ich hoffe, ich werde dem auch nur ansatzweise gerecht.
Auf jeden Fall werde ich mir Mühe geben, bringe alle meine Bücher mit (so viele sind es ja nicht) und werde ein paar hoffentlich schöne Szenen aussuchen.
Wer also nächsten Mittwoch in der Nähe ist, kann gern vorbei- bzw. reinkommen. Ich würde mich auf jeden Fall freuen.

Sonntag, 5. April 2015

Ein Osterei am Ostersonntag

Ich wünsche Euch allen ein schönes Osterfest und ein paar erholsame Tage.
Um den Sonntag zu versüßen, habe ich eine kleine Geschichte.
Sie ist im wahrsten Sinn zuckersüß, aber dafür macht sie nicht dick und so könnt ihr quasi unbedenklich schlemmen.
Achtung: Es handelt sich um P18 slash!

Für alle, die nicht gern auf dem blog lesen,  habe ich eine PDF-Datei zum herunterladen:

Samstag, 4. April 2015

Auslosung

Hier kommt auch schon die Auslosung zum Sweetfriday. 
Das Osterei geht an Mica! 
Herzlichen Glückwunsch und hoffentlich viel Spaß damit! 
Bitte schick mir deine Adresse per email an kath74@gmx.de 

Freitag, 3. April 2015

Sweetfriday

Karfreitag und damit beinahe Ostern.
Mein Sweetfriday ist heute ganz kurz und schnell erzählt: 
Es gibt etwas zu gewinnen 
und weil Ostern ist, 
ist es gewissermaßen ein Überraschungsei für euch. 
Und ähnlich wie bei einem Ü-Ei ist es etwas zum Ansehen, Genießen und Spielen
 (in diesem Fall zum Lesen).
Ich verlose das Ü-Ei unter allen, die auf diesen Post antworten. 
Also lasst euch überraschen und macht mit!