Samstag, 31. Januar 2015

Valentinstag

Es ist bald wieder soweit. Der Valentinstag steht vor der Tür und damit auch das erste kleine Spiel des Jahres hier auf dem Blog.
Eine Weile habe ich darüber nachgedacht, ob und was ich machen könnte und dann dachte ich mir: Wieso etwas Neues ausdenken, wenn das "Alte" doch eigentlich viel Spaß gemacht hat. Mir jedenfalls und ich hoffe, euch auch.
Also halten wir an der Tradition fest. Ihr macht die Vorgaben und ich zaubere daraus eine kleine Geschichte.
Zu gewinnen gibt es auch etwas, aber was es genau sein wird, darüber werde ich mir in meinem Kurzurlaub ein paar Gedanken machen. Ich habe hier zum Beispiel noch eine Tasse, die ich mit ein paar Leckerein oder alternativ mit Badezeugs füllen könnte.

Das sind die Regeln:
Bitte postet unter diesem Beitrag folgende Dinge (und an dieser Stelle gibt es doch eine kleine Änderung, denn die meisten von euch wissen, dass ich mit Namen immer ein Problem habe)

1. Die Namen der Protagonisten (maximal drei, männlich/weiblich ist euch überlassen)
2. Drei Wörter, die in der Geschichte vorkommen sollen, die gewissermaßen den Rahmen vorgeben
3. Das Ende (Open-Happy-Sad, ich nehme jede Herausforderung an)
4. Das Genre ist optional und nur nötig, wenn ihr mich unbedingt in ein für mich fremdes Gebiet schubsen wollt (also z.B. Fantasy, Dystopie, Hetero u.s.w.)

Ihr habt Zeit bis zum 7.2.2015.
Ich gönne mir die Woche bis zum 14.2. 2015 um eure Wörter in eine Geschichte zu verwandeln, die ihr hier auf dem blog lesen könnt. 
Wie immer entscheidet das Los über den Gewinner.
Ich hoffe, ihr habt Lust auf die kleine Aktion!



Freitag, 30. Januar 2015

Kuschelgang- Neuigkeiten

In den letzten zwei Wochen war ich extrem fleißig. Und wenn ich extrem sage...dann danke ich an dieser Stelle meiner neuen App, die mich zum Schreiben zwingt, motiviert, Druck aufbaut... auf jeden Fall funktioniert und mich voran bringt.
Ich möchte das nicht ständig, aber ich habe in den letzten Tagen drei Kurzgeschichten mit insgesamt 29.000 Wörtern geschrieben. Das ist so unglaublich, dass ich es selbst kaum fassen kann. Aber ich freue mich, denn ich habe alles geschafft und kann mich nun wieder auf andere Projekte stürzen.
Eigene Bücher... und wenn das mit der App weiterhin so funktioniert, sollte doch eigentlich noch ein Buch vor der Messe möglich sein :-) Ich bin jedenfalls noch hoch motivert.
Aber Pläne und Deadlines... da bin ich vorsichtig und berichte lieber über die Dinge, die bereits geschafft sind.
Heute ist eine neue Anthologie der Kuschelgang erschienen. "Ein ganzes Jahr Liebe" enthält zwölf Geschichten, in denen die Monate eine Rolle spielen. Aber natürlich dreht sich alles um Liebe, Freundschaft, Glück und Trauer, Drama und unerwartete Wendungen. Alles, was so rund ums Jahr passieren kann.
Ein spannendes Projekt und ein echt prall gefülltes Buch.
Ich habe den Oktober und November geschrieben. Zwei Geschichten, die wirklich lang geworden sind.
Hier sind die Klappentexte:

Kleine und große Wunder im Oktober

 Bisher war Jan gar nicht bewusst, welche Bedeutung der Oktober innehat, seitdem er mit Noah zusammen ist. Und nun befinden sie sich an einer ganz besonderen Schwelle und sie zu überschreiten, erfordert nicht nur Mut, sondern wird von großen und kleinen Wundern begleitet.

Novembersonne

 Tonio lässt sich nur widerwillig von seinen besten Freunden nach Lanzarote verschleppen. Er will nicht feiern, sondern trauern. Anstatt die Sonne zu genießen, verhüllt er sich in einen dicken Pullover voller schmerzhafter Erinnerungen. Bis eine Begegnung ihn aus der Starre herausholt und Hoffnung sich in seinem Herzen ausbreitet. 

und hier ist ein Link Ein ganzes Jahr Liebe

 Außerdem wird die Kuschelgang mit einem Stand auf der LBM vertreten sein. Ich bin sehr gespannt und freue mich darauf, euch zu treffen. Voraussichtlich bin ich von Freitag bis Sonntag dabei. Genauere Information gebe ich später noch bekannt, aber ihr könnt euch ja schon mal folgendes vormerken:




Donnerstag, 8. Januar 2015

Schöne bunte Welt

Manchmal passiert es, dass ich auf Facebook gewissermaßen fremde Profile stalke.
Meist ist es ein Kommentar, den ich zufällig gelesen habe und interessant finde. Dann bin ich neugierig und wenn ich Glück habe, hat derjenige sich nicht vollkommen unsichtbar gemacht und ich kann neugierig die Bilder und Posts angucken.
Ich gebe zu, dass es schon ein bisschen seltsam ist, in fremden Leben rumzuwühlen, aber es liegt wohl in der Natur des Menschen, seine Umwelt mit einer gewissen Neugier zu durchsuchen und Facebook macht es einem ja in dieser Hinsicht auch nicht ganz so schwer.
Eigentlich habe ich gerade gar keine Zeit für so etwas, aber natürlich finde ich genau dann diesen besonderen Kommentar, der mich neugierig macht und dazu einen Menschen, der interessant ist und in dessem Profil ich mich festlese.
Meine Disziplin ist mir schon vor einer Weile abhanden gekommen, deshalb nehme ich es längst nicht mehr so schwer, wenn ich mich ablenken lasse. Das ist es aber nicht, was mich zu diesem Post bringt. Es war viel eher diese Person, an dessen Leben ich für ein paar Augenblicke teilnehmen durfte. Ehrlich gesagt habe ich darüber nachgedacht, eine Freundschaftsanfrage zu stellen, aber das wäre unsinnig und albern gewesen, denn wir kennen uns nicht und es gibt vermutlich auch keinen Grund, das zu ändern. Aber eines hat dieses Profil geschafft: Es hat mir mal wieder vor Augen geführt, wie wunderbar bunt diese Welt sein kann.
Ich weiß, in Zeiten von Pegida und diesem furchtbaren Anschlag in Frankreich, sollte man umso mehr mit der bunten Fahne der Vernunft wedeln und die Menschen daran erinnern, dass weder Glaube noch Intoleranz der Schlüssel zu einem echten Miteinander sind.
Aber das meine ich gar nicht. Eigentlich musste ich die ganze Zeit an eine andere heftige Diskussion denken. Die Frage nach den Klischees, nach dem Realen, dem echten Homosexuellen... Ich weiß, dass das nicht mein Kampf ist und eigentlich ist es beinahe komisch anzusehen, wie sich eine Gruppe von Menschen selbst zerfleischt. Nein, nicht komisch im Sinne von Lachen und Fröhlichsein. Man möchte einfach nur den Kopf schütteln und leise Seufzen, denn es ist leider auch verdammt menschlich.
Schwule Männer, die nicht nicht schwul genug sind oder eben viel zu schwul. Ebenso wie lesbische Frauen. Immerhin gibt es das gleiche Phänomen auch bei den Heteros. Blond gegen Dunkel, Muttertier gegen Karrierefrau, Feministin gegen Sexy Hexy … oh, ich werde polemisch und falle selbst auf die Klischees herein.
Vermutlich sind diejenigen, die am meisten und am lautesten dagegen angehen, auch die, die sie am perfektesten ausleben. Womit wir wieder beim komischen Element sind....
Was mich immer wieder glücklich lächeln lässt ist die Tatsache, dass es so viel dazwischen gibt. Da ist nicht nur DER Schwule, DIE Lesbe, DER Hetero … sondern da gibt es wunderbar viele bunte Abwandlungen, spannende Lebenswege, erstaunliche Abzweigungen, interessante Möglichkeiten. Jeder baut seine eigene Straße, auf der entlang geht. Walking in my Shoes oder These boots are make vor walkin´...



Man muss nicht alles verstehen. Ich glaube es ist auch nicht nötig, dass man sich mit jedem Menschen identifizieren kann, aber man sollte akzeptieren, dass es mehr als einen Weg gibt, um Spuren zu hinterlassen. Immerhin ist unser Dasein zeitlich sehr begrenzt. Weshalb sollten wir uns also damit aufhalten, das Leben der Anderen zu sabotieren, anstatt an unserem eigenen zu feilen?
Ich rede nicht davon, dass man nicht neugierig sein soll. Tatsächlich finde ich es immer unglaublich spannend, wie andere leben. Manchmal hoffe ich, dass ein Stück auf mich abfärbt oder ich freue mich, wenn jemand einen Rat von mir annimmt oder sich etwas von mir abguckt. Niemand ist wohl so autark, dass er keine Lebewesen um sich herum braucht. Das ist es, was wir brauchen. Ein Miteinander, alle mitnehmen und niemanden ausgrenzen. Homo oder Hetero oder Trans... ( und all die anderen Bezeichnungen, die ich noch immer lernen muss)
Es gibt so viel zu entdecken und zu erkunden, so viel, was außerhalb der eigenen Vorstellungskraft liegt. Nur das, was für den einen richtig ist, muss es noch lange nicht für den anderen auch sein. Manche leben Klischees und andere basteln sich eigene. Bunt, schrill, laut, leise, hart und kämpferisch, spitzfindig und messerscharf, langhaarig oder kurz geschoren... Eigentlich ist es doch toll, dass wir in einer Welt leben, in der im Grunde alles erlaubt ist, in der es so viele Möglichkeiten gibt, individuell zu sein.
Bitte haltet mich nicht für durchweg naiv. Ich weiß, dass noch längst nicht alle Kämpfe gewonnen sind, dass es mehr Schlachtfelder gibt, als wir vermutlich je bewältigen können, aber es gibt eben auch sehr viele schöne und spannende Momente. Egal, ob es ein besonderes Facebookprofil ist oder eine berührende Szene, die man zufällig beobachtet oder eine besondere Geschichte...
Ich mag es bunt und wenn jemand behauptet, eine Sache, ein Detail oder eine Geschichte sei nicht realistisch, dann bedeutet es nur, dass es in dessen Augen nicht real ist … und vielleicht sollte derjenige dann zuerst seine eigene Fähigkeit zur Akzeptanz und Toleranz in Frage stellen, anstatt über andere zu richten.
Wenn ich beim Schreiben aus dem Fenster schaue, sehe ich heute einen grauen und wolkenverhangenen Himmel, aber davor steht meine kleine Regenbogenfahne, neben kitschigen Jahrmarktschießbudenrosen mit Glitzerrand in einer Vase. Dann sind da noch die gehäkelten Fliegenpilze, ein Stern, ein Bild, eine Kerze und ein paar andere Sachen, die vermutlich alle nicht zusammenpassen und doch zaubern sie mir jeden Tag ein Lächeln ins Gesicht...

Freitag, 2. Januar 2015

Zum Start ins neue Jahr


Ich hoffe, ihr seid alle wunderbar sanft und angenehm und gesund ins neue Jahr gerutscht!
Ich mag das kribblige Gefühl am Anfang eines neuen Jahres. Irgendwie scheint alles möglich zu sein. 12 neue Monate, die man selbst mit Leben und Erlebnissen ausfüllen kann. Wünsche und Träume, die sich möglicherweise in diesem Jahr erfüllen lassen... so viel kann passieren: Unerwartete Wendungen, neue Wege, erstaunliche Zufälle oder schwere Aufgaben, denen man sich stellen muss.
Es erfüllt mich immer wieder mit einer gewissen Vorfreude, aber auch mit einer ordentlichen Portion Respekt, denn der Blick auf das alte Jahr zeigt, wie schnell Dinge aus dem Ruder laufen können oder uns eben in neues Fahrwasser führen.
Auf jeden Fall werde ich mir Mühe geben, auch in diesem Jahr den blog mit Leben zu füllen, mir Mitmachaktionen ausdenken, Gewinnspiele ausloben und über besondere Momente berichten.
Wenn ich meine Statistiken ansehe, dann fühle ich mich ganz besonders motiviert und denke gleich mal über ein paar Highlights nach.
Bisher gab es:
  • 772 Kommentare -  Wow! Vielen Dank, ich habe mich über jeden einzelnen gefreut. Auch in diesem Jahr werde ich weder Kommentare löschen, noch Veröffentlichungen verhindern (solange sie mich nicht persönlich angreifen oder Meinungen enthalten, die ich auf dieser Seite nicht dulden kann, was bisher noch nicht vorkam... Auch hierfür ein dickes Dankeschön!)
  • 288 Posts - da geht doch noch was! Ich versuche, mir eine gewisse Regelmäßigkeit anzugewöhnen
  • 52 Follower - Danke, dass ihr an meinem blog interessiert seid
  • 184.396 Seitenaufrufe -Auch hierfür ein großes Dankeschön! Dieser blog macht mir wirklich viel Spaß!

Ach ja, ich weiß nicht, ob ihr es mitbekommen habt. Es gab zum 1.1.15 eine Mehrwertsteueränderung. Dies betrifft die ebooks auf Amazon, die nun ebenfalls mit 19% anstatt mit 3% besteuert werden. Das ist ziemlich heftig für uns Autoren.
Ich habe eine Weile darüber nachgedacht, wie ich mit dieser Tatsache umgehen soll und habe mich für folgende Variante entschieden:
Alle bisher erschienen Bücher von mir (MargeritenEngel als Verlagsbuch ausgenommen) behalten den alten Preis, das heißt, die Preiserhöhung trage ich.
Bei Neuerscheinungen werde ich vermutlich den Preis ein wenig anheben und hoffe, ihr habt Verständnis dafür. 

Dann lasst uns die leeren Seiten des Jahres 2015 mal mit wunderbaren Erlebnissen füllen!