Caro Sodar, Mia Grieg, Sitala Helki und Karo Steinn auf der Buch Berlin

Montag, 24. November 2014

Der letzte Novemberpost

Der NaNoWriMo ist nahezu vorbei und meine Datei ist noch absolut jungfräulich. Es gibt nur die Recherchearbeit und dieses kribblige Gefühl, anfangen zu wollen, aber noch immer nicht zu können. Da sind noch ein paar Projekte, die nicht fertig sind und die Vorrang haben ... und die Messe hat neben all den tollen Eindrücken auch eine gutes Stück Energie geraubt. Langsam sollte ich wirklich lernen, dass ich, wenn mein Kopf voll mit anderen Dingen ist, ich nicht wirklich abschalten kann.
Im Grunde ist es nicht schlimm, denn die Geschichte wird in jedem Fall geschrieben. Ich werde aus dem November einfach einen Januar machen. Schon lange habe ich mich nicht so sehr darauf gefreut, ein wirklich kontroverses Thema aufzugreifen und Daniel aus "positiv verliebt" ist dafür tatsächlich ziemlich gut geeignet.  Aber ich möchte es auch gut machen und nachvollziehbar machen (auch wenn ich es im Moment selbst noch nicht wirklich nachvollziehen kann)
Und mein Weihnachtskalender? Ich hoffe, ihr hört mich tief seufzen. Zum Glück ist auch diese Idee nicht verloren, sondern nur verschoben.
Dafür habe ich eine hoffentlich gute Nachricht für alle Fans von "Verschlossene Türen" Ich werde aus den letzten, noch offenen Kapiteln eine Art Kalender machen. Also jeden Tag ein, allerdings nicht so langes Kapitel. Sodass sich am 24.12. die Türen tatsächlich schließen und die Geschichte endlich ihr verdientes Ende findet. Soweit der Plan.
Trotzdem fühlt es ich nicht so richtig gut an, in der Vorweihnachtszeit hier gar nichts geschehen zu lassen. Hm, ich hoffe, mir fällt noch was ein. Habt ihr vielleicht eine Idee für eine spontane Aktion? Im Moment hibbele ich der nächsten Woche entgegen. Zwei Lesungen (im Grunde sogar drei) stehen an und ich kann gar nicht glauben, dass ich wirklich zugesagt habe, aber ich freu mich natürlich riesig. Wer also am 1.12. in Quedlinburg oder Umgebung ist und Lust hat, mich mal live zu erleben, der hat hiermit die Möglichkeit. Ich werde im Kuz Reichenstraße aus meinem Roman "positiv verliebt" lesen. Die anderen beiden Veranstalungen werden im Gymnasium stattfinden und ich bin sehr gespannt und aufgeregt, was mich dort erwarten wird. Absolutes Neuland, aber ich mag ja Herausforderungen.


Donnerstag, 20. November 2014

Gewinnspiel der HomoSchmuddelNudeln

dieses Gewinnspiel findet auf Facebook statt
Bis einschließlich morgen könnt ihr noch an einem Gewinnspiel der HomoSchmuddelNudeln teilnehmen. Dazu solltet ihr auf meine Facebookseite gehen und den entsprechenden Beitrag liken.

Auch wenn ich an diesen beiden Büchern nicht beteiligt war, so liegen sie mir doch sehr am Herzen, denn die Erlöse gehen allesamt an den Orden der Schwestern der Perpetuellen Indulgenz Berlin.
Wenn ihr euch meinen Berlinbeitrag anseht, dann könnt ihr die Ordensschwestern und Gardisten ziemlich leicht erkennen.
Also gönnt Euch die Bücher, denn sie sind für einen wirklich guten Zweck.
Bei den "positiven Storys" bin ich mit zwei Geschichten vertreten und hoffe, dass ich bei zukünftigen Projekten auch wieder dabei sein werde.



Montag, 17. November 2014

1. Buch Berlin und ich war dabei...

Die Messe in Berlin … ein bisschen fehlen mir die Worte, um die ganzen Eindrücke wirklich würdig einzufangen, aber ich werde es trotzdem versuchen, euch ein paar Einblicke in meine ganz persönlichen Erlebnisse zu geben.
Wenn ein Tag beschissen anfängt, weil die Kinder noch am frühen Morgen mit Hiobsbotschaften aufwarten und man sich fragt, ob es besser ist, das Berlinwochenende sausen zu lassen, dann … kann es doch eigentlich nur noch besser werden.
Die Busfahrt hat jedenfalls super geklappt und ich schätze, ich werde diese Reisemöglichkeit tatsächlich öfter in Betracht ziehen. Allerdings ist der Busbahnhof ein bisschen gruselig, da möchte man doch lieber mit dem Zug in Berlin ankommen.
Aber gut, vollkommen ziel-und planlos bin ich einmal in alle Richtungen gegangen um festzustellen, dass die große Stadt mich auf Anhieb erschlägt. Okay, Berlin und ich … wir haben ohnehin unsere persönlichen Differenzen und manchmal kommt eben doch das Kleinstadtmädchen in mir durch.
Ehe jedoch Verzweiflung aufkommen konnte, wie ich es zum Hauptbahnhof schaffen soll, wo ich mit Chris P. Rolls und Karolina Peli verabredet war, bin ich kurzerhand zu einem Taxifahrer gegangen.
Ja, ja, die Autorin von Welt lässt sich mit dem Taxi durch Berlin fahren und starrt dabei wie ein Kind an Weihnachten aus dem Fenster. Offensichtlich ist das dem Taxifahrer nicht entgangen, denn er fing an, mir quasi eine Stadtführung zu geben. Das war wirklich sehr nett von ihm.
Am Bahnhof die erste freudige Umarmung mit Chris. Es war so schön, sie wieder zu sehen, auch wenn Magdeburg noch gar nicht soo lange her ist. Von Karolina fehlte noch jede Spur, dafür durfte ich Lotti Noctua und Violet Mascarpone kennenlernen. Karolina kam irgendwann zum Glück auch an.
Irgendwie haben wir uns bis zum Hotel durchgeschlagen, nicht ohne den Bahnhof noch einmal in jede erdenkliche Richtung auszumessen. Aber dann ging es eigentlich beinahe wie von allein. Sogar das Hotel haben wir recht problemlos gefunden.
Einchecken, Zimmer angucken und zufrieden aufs Bett fallen lassen. Spätestens jetzt war ich mir sicher, dass es richtig war, nicht zu Hause zu bleiben.
Am Abend dann das Treffen mit einigen Schwestern vom Orden der perpetuellen Indulgenz in der Havanna Bar. Warum unser Tisch im Raucherbereich reserviert war, wird sich vermutlich nicht abschließend klären lassen, aber es hat der Stimmung keinerlei Abbruch getan. Gegen das kratzige Gefühl im Hals gab es schließlich genug zu trinken. Irgendwie waren plötzlich die meisten Autoren dabei und die Stimmung war super ausgelassen und positiv. Die Schwestern und Gardisten erregen natürlich mit ihren imposanten Erscheinungen und den wunderbar geschminkten Gesichtern jede Menge Aufsehen, aber ich finde es so großartig, dass mir wirklich die Worte dafür fehlen.
Letztendlich hat mir dieser Abend erneut gezeigt, dass das Projekt der HomoSchmuddelNudeln einzigartig ist und ich stolz darauf bin, ein Teil davon zu sein. Todmüde, aber trotzdem vollkommen aufgekratzt bin ich ins Bett gegangen und musste mal wieder feststellen, dass ich allein wirklich nicht gut schlafen kann. Aber ich hatte ja meinen ebookreader dabei.
Am Samstag ging es dann nach dem gemeinsamen Frühstück zur Messe.
Ich denke, jeder, der schon mal in Leipzig oder Frankfurt war, hätte ähnlich erstaunt reagiert. Die Messe erinnerte eher an einen Basar, was aber keineswegs uncharmant war. Nein, es war toll und die Halle war den ganzen Tag voller Leute.
Wie gut, dass der Dead Soft so einen strategisch günstigen Standort hatte. Da war viel Platz für die ganzen Autoren und Leser, um zu quatschen, zu gucken, zu staunen und sich gegenseitig diverse Readerhüllen zu unterschreiben. Die wunderbaren Dead Soft Leseprobenheftchen waren zum Unterschriftensammeln im Übrigen ebenso super geeignet.
11.30 Uhr, das erste Treffen im Foyer. Wir fühlten uns vielleicht ein bisschen unorganisiert, aber irgendwie standen wir dann doch auf der Treppe und das imposante Bild von uns allen konnte entstehen. Imposant in jeder Hinsicht. Nach all dem Ärger der letzten Tage war es ein ganz besonderes Gefühl, dass sich so viele Autoren aus dem gay- Bereich (und natürlich auch Leser) zusammengefunden haben. Ich finde, es gibt eigentlich kein besseres Statement und jedes Mal, wenn ich mir das Bild auf Facebook ansehe, kann ich es echt fühlen. Dieses Treffen war etwas Besonderes für jeden von uns und ich hoffe, dass wir diese Verbundenheit noch eine ganze Weile spüren können.
Aber auch die Mitglieder der Kuschelgang haben die Messe genutzt, um ein paar Pläne zu schmieden, sich auszutauschen und über alles Mögliche und Unmögliche zu reden.
Es kam eigentlich keine Sekunde Langeweile auf, auch wenn man die Messestände, selbst mit sehr viel Gelassenheit in kaum einer Stunde angesehen hatte. Kinder-und Jugendliteratur war, zumindest meinem Gefühl nach, am meisten vertreten.
Am Abend gab es dann das Autoren-und Lesertreffen im Hotel mit einem überaus köstlichen armenischen Bufett. Uneingeschränkte Essensempfehlung! Es war wirklich lecker und wie am Abend davor und während der Messe gab es immer jemanden mit dem man sich unterhalten und lachen konnte. Irgendwann nach Mitternacht habe ich mich in mein Bett getrollt, obwohl ich auch in dieser Nacht nur wenig geschlafen habe.
Kurzfristig und weil ich ohnehin nicht bis zum Ende der Messe am Sonntag bleiben konnte, haben Karolina, Lotti und ich uns entschlossen, ein bisschen Berlin anzugucken. Die Verabschiedung von den anderen nach dem Frühstück war groß und herzlich und mit echtem Bedauern.
Am Hauptbahnhof haben wir unsere Taschen verstaut und dann … na ja, mal wieder planlos … ein bisschen Reichstag, Brandenburger Tor, Karolina und das Hotel Adlon … und weil wir schließlich als Gay- Autoren unterwegs waren, haben wir uns das Denkmal für die im Nationalsozialmus verfolgten Homosexuellen angesehen. Ich weiß, es ist eigentlich auf den ersten Blick nur ein grauer, nicht gerade aufsehenerregender Kasten, aber er hat mich vollkommen gefangen genommen. Das Video im Inneren … ich konnte mich nicht davon losreißen, egal ob mit der Nase quasi an der Scheibe, oder mit einigem Abstand. Es hat mich so tief berührt … Ich wünschte, ich hätte wenigstens ein Blümchen, eine kleine Regenbogenfahne … oder etwas persönliches dabei gehabt, um es davor zu legen. Aber beim nächsten Mal werde ich etwas dabei haben.



Okay, Zeit für den Abschied. Diesmal habe ich es sogar mit der S-Bahn bis zum Busbahnhof geschafft. Immer noch gruselig und hässlich! Dann kam der Bus und ich habe so richtig gespürt, wie die Müdigkeit mit einem Hammer auf mich eingeschlagen hat.
Tschüss Berlin, aber nach Berlin ist ja vor Berlin … Zwar keine Messe aber wahrscheinlich komme ich in diesem Jahr noch einmal zurück.
Ein ganz großartiges Wochenende mit so viel Input, dass ich es noch gar nicht verarbeiten konnte.

Freitag, 7. November 2014

Schatten und Liebe

Das ebook hat es zu Amazon und beam.ebooks geschafft. Der Print ist in Arbeit.
Zugegeben, es ist nur ein Büchlein, aber vielleicht mag es der ein oder andere ja trotzdem gern als Print haben.
Ich freue mich in jedem Fall, dass ich die kleine Geschichte nun beendet habe. Es macht Spaß hin und wieder spontanen Eingebungen zu folgen und zu sehen, wie sich eine Idee verselbständigt und ein bisschen wächst.
Kaum ist eine Geschichte beendet, geht es auch schon mit der nächsten weiter. Zwei große Ziele habe ich in diesem Jahr noch und ich hoffe, dass ich sie am Ende beide schaffe.
Mein NaNoWriMo beginnt erst nach der Buchmesse in Berlin, zu der ich auch fahren werde. Ich bin wahnsinnig gespannt, denn es haben sich viele bekannte Autoren und Facebookfreunde angemeldet. Das wird ein Fest!
Aber bis dahin muss ich noch ein bisschen fleißig sein.
Euch wünsche ich jedoch viel Spaß mit der Kurzgeschichte und würde mich natürlich sehr über Feedback freuen.

Montag, 3. November 2014

NaNoWriMo

Der November ist bereits drei Tage alt und die Datei ist noch vollkommen leer.
Kein einziges Wort geschrieben und wenn ich ehrlich bin, habe ich es mir sogar verboten, daran zu denken...
Nicht, weil ich die Geschichte nicht schreiben will, denn ich will! Und wie ich will! Leider bin ich in meinem Zeitplan (nun zu der Beziehung, die ich zu Plänen habe, habe ich ja schon oft etwas geschrieben) ... wie auch immer, der Plan und ich ... wir haben es nicht geschafft.
Es gab ein paar Differenzen, die ich trotz eifrigen Schreibens nicht ausgleichen konnte. Natürlich könnte ich meine choatische Ader zutage treten lassen und überall ... Aber nein, das mache ich nicht, denn sich zu fokussieren ist irgendwie besser und effektiver. Also werde ich Schritt für Schritt die Geschichten abarbeiten.
Dazu gehört als erstes "Schatten und Liebe". Die Geschichte geht hoffentlich Ende der Woche in den Verkauf.
 Dann braucht Kevins Geschichte noch ungefähr 4 Kapitel und dann ... beginnt mein persönlicher NaNoWriMo mit Daniels Geschichte.
Diesmal steht HIV nicht im Vordergrund, wenngleich es natürlich auch ein Thema bleibt, denn Daniel ohne Jakob und Jakob ohne Fabian ... das geht nicht. Allerdings ist das Thema, mit dem sich Daniel "herumschlagen" wird, nicht weniger ... spannend und für mich extrem aufregend. Ich weiß, ich habe schon oft gedacht, dass ich mit der einen oder anderen Geschiche meine Komfortzone verlasse, aber so deutlich wie in dieser Geschichte angedacht, habe ich es noch nie getan. Ich bin tastsächlich selbst neugierig, ob ich es hinbekomme und vor allem, ob ihr Leser mir auf diesem Weg folgen werdet ...
Ich werde Euch auf jeden Fall immer mal wieder über den Fortschritt informieren.
Jetzt kümmere ich mich erst einmal um "Schatten und Liebe", meine kleine Coming-Out-Story. Das Cover ist immerhin schon fertig.


Sonntag, 2. November 2014

Die letzte Auslosung

Ein letztes Mal habe ich meine Söhne in kleine Glücksfeen verwandelt (sie sind nicht amüsiert *gg*) damit sie die drei Gewinner ermitteln, die sich über ein Buch nach Wahl hoffentlich freuen.
Ich habe alle, die in den letzten Wochen unter einem der Geburtstagsposts einen Kommentar hinterlassen haben, in den Topf geworfen, gut geschüttelt und hier kommen die Namen der Gewinner: 

Savannah Lichtenwald 
 Brigitte Böhm
 Bernd Frielingsdorf 

 Herzlichen Glückwunsch!
Bitte schickt mir Eure Adressen mit dem Wunschtitel per E-mail an kath74@gmx.de


Samstag, 1. November 2014

Vitamine für den Herbst!

In dieser Woche ist die neue Anthologie der Kuschelgang an den Start gegangen.
Neun Geschichten, in denen Früchte auf die ein oder andere Weise eine Rolle spielen, warten auf Euch.
Meine Geschichte heißt "Bittersüße Versuchung".Kennt ihr Kumquats ? Diese kleinen Dinger, die aussehen wie eine Mischung aus Zitrone und Orange im Miniformat? Sie haben einen süßlich- herben Geschmack, beinahe wie die Geschichte von Justus.
Ich wünsche Euch viel Spaß mit einem fruchtig-frischen Korb bunter Geschichten.
Wenn ihr dem Link folgt, landet ihr bei Amazon, aber das ebook könnt ihr ebenfalls bei beam.ebooks kaufen.