Caro Sodar, Mia Grieg, Sitala Helki und Karo Steinn auf der Buch Berlin

Mittwoch, 31. Dezember 2014

Rückblick 2014

Die letzten Stunden des Jahres brechen an. Zeit, eine kleine Tradition fortzuführen und einen Rückblick auf die vergangenen zwölf Monate zu wagen.
Es war in jeder Hinsicht ein turbulentes Jahr. Ich habe das Gefühl, dass noch nie Freude und Leid, Glück und Unglück, Wut und Trauer so dicht beieinander gelegen haben.
Das gilt sowohl für den privaten als auch für meinen schriftstellerischen Bereich.
Am Ende überwiegt ganz knapp das positive, denn es wirkt gewissermaßen nachhaltig.
Als ich mich im Januar als freie Schriftstellerin selbständig gemacht habe, hatte ich so viele Pläne im Kopf. Viel habe ich davon nicht erreicht, denn es kamen immer wieder Dinge, die mich vom Schreiben abgelenkt haben. Nicht allein vom Schreiben, sondern eher davon, meine Ziele zu verfolgen. Ich weiß, dass ich nicht gut mit Plänen zurechtkomme. Vielleicht macht das auch jemanden wie mich aus. Kreativität ist nur im begrenzten Maße planbar, aber ich weiß, dass ich mich viel zu schnell ablenken lassen. Es gibt so viele Projekte, die Spaß machen und in diesem Jahr habe ich an wirklich vielen davon teilgenommen.
Kurzgeschichten zu schreiben, ist eine perfekte Ablenkung. Die Energie fließt in einen kurzen Augenblick und sehr schnell ist ein befriedigendes Ergebnis vorhanden. Dass mir eine dieser Geschichte dermaßen den Hals brechen würde, hätte ich nicht gedacht. Auf einmal stand meine Welt Kopf, war ich in meinen Grundfesten erschüttert und hatte das Gefühl, ständig gegen eine Wand zu laufen. Jeder Weg, den ich gehen wollte, fühlte sich falsch an. Es gab ein paar Leute, die mir sagten, wie ich damit umgehen soll und ich habe versucht jeden Ratschlag anzunehmen. Am Ende war ich einfach nur verwirrt und traurig. Heute weiß ich, dass ich eine Menge Vertrauen verloren habe, aber zum Glück nicht die Lust am Schreiben.
Die meisten haben sicherlich den ganzen Ärger auf Facebook mitbekommen. Oft hatte ich gar keine Ahnung, worum es geht und trotzdem das Gefühl, als ein Teil davon wahrgenommen zu werden. Das ist nicht nur befremdlich, sondern vor allem unheimlich. Ich mag nicht in irgendeine Richtung geschubst werden, will nicht, dass die Leute falsche Schlüsse aus meiner Freundesliste ziehen. Ich bin auch nicht dafür verantwortlich, was andere Leute sagen oder machen. Nicht alles, was andere machen, muss mir gefallen, aber ich kann trotzdem befreundet bleiben, mich an Projekten beteiligen, die ich gut und wichtig finde. Es ist eigentlich lustig, dass wir Autoren in unseren Büchern Toleranz und Akzeptanz fordern und im wahren Leben so selten bereit dafür sind.
Aber ich will niemanden auf die Füße treten, denn ich habe in diesem Jahr viele tolle und liebenswerte Autorenkollegen kennengelernt und von all diesen wunderbaren Ereignissen zehre ich noch immer. Wenn man es gewissermaßen von hinten aufrollt, dann war Berlin wohl am nachhaltigsten. Die geballte Ladung Autoren und wir hatten so unglaublich viel Spaß miteinander. Die kleinste Buchmesse mit der größten Wirkung... Das war absolut irre!
Aber auch Leipzig hallt noch immer in mir nach. Meine erste Signierstunde und alle, die mich dort erlebt haben, haben mit Sicherheit bemerkt, wie verdammt aufgeregt ich war. Mein Kopf war vollkommen leer und ich kann mich kaum noch an jemanden erinnern, dessen Buch ich signiert habe. Also seid nicht böse, wenn ich euch nicht lachend um den Hals falle, ich glaube, ich war ziemlich geflasht. Vielleicht gelingt es mir in diesem Jahr die Stunde besser zu genießen (kleiner Wink gg)
Und dann gab es noch drei Lesungen, die ich bestritten habe. Jede davon war besonders und schön. Ich mach das wirklich gern... und ich hoffe, auch das neue Jahr bringt mir die eine oder andere Möglichkeit, mich mit einem Buch vor ein paar Leute zu setzen.
Dann gab es noch meinen allerersten CSD, der Kontakt zu den Schwestern der Perpetuellen Indulgenz... gewonnene Wettbewerbe … die HomoSchmuddelNudeln... Kuschelgangprojekte... das Waikiki- Beach- Projekt und einen Beitrag für „Mein schwules Auge“ Ich weiß nicht, welcher Teufel mich geritten hat, da mitzumachen, aber ich steh im Buch drin und im nächsten Jahr überlasse ich es wieder den Leuten, die sich dazu berufen fühlen.
Für das neue Jahr wünsche ich mir in erster Linie Gelassenheit. Ich glaube, es ist nicht nötig auf jeder Hochzeit zu tanzen... man hat auch nichts davon, sich in Bereichen zu beweisen, in die man nie gehören wird.
Ich will nicht mehr so viel auf Facebook rumhängen und mir den Tag mit dem Lesen von sinnlosen Streitereien verderben.
Es gibt so viele angefangene Projekte, die endlich fertig werden sollten. Ein Versprechen, das ich seit zwei Jahren erneuere und verschiebe und das nun endlich eingelöst werden sollte. Ich habe so viele Ideen und hoffe, zumindest ein paar davon in die Tat umsetzen zu können.
Immerhin habe ich es gestern geschafft, die Fortsetzung des MargeritenEngels fertig zu schreiben. Wenn alles gut läuft, gibt es zumindest ein neues Buch im nächsten Jahr … und das wird für meine Verhältnisse ein recht dicker Wälzer sein. Ich bin schon jetzt verdammt aufgeregt, wie euch Kevins Geschichte gefallen wird.
Am Ende danke ich all den großartigen Lesern, die mich durch das Jahr getragen haben, die mir Rezensionen und Kommentare geschrieben haben und mir gezeigt haben, dass es sich lohnt nicht aufzugeben.
Ich freue mich, so viele nette Leute kennengelernt zu haben und hoffe, dass sich einige Kontakte im neuen Jahr verstärken oder wenigstens erhalten bleiben.
Ich freue mich auf neue Herausforderungen und hoffe, dass ich endlich, den für mich richtigen Weg finden werde.
Aber nun wünsche ich Euch einen guten Rutsch ins neue Jahr! 
Wir hören, lesen und sehen uns 2015!


Dienstag, 9. Dezember 2014

Noch einmal Berlin

Eigentlich haben Berlin und ich ja keine besonders gute Beziehung zueinander. Wobei es beinahe so scheint, als würden wir nach 13 Jahren doch noch einen gemeinsamen Weg finden.
Egal, ich habe mich am Sonntag auf den Weg gemacht. Diesmal mit der Bahn und ich muss gestehen, dass ich Busfahren sehr viel angenehmer finde. Vielleicht hatte ich auch nur eine ungünstige Verbindung, denn ich musste zweimal umsteigen und mir die Zeit an hässlichen und kalten Bahnsteigen vertreiben. Allein macht so was noch viel weniger Spaß... Aber letztendlich bin ich einigermaßen entspannt, aber vor allem wie immer sehr aufgeregt angekommen.
Es war ja in mehr als einer Hinsicht eine Premiere, denn es war das erste Aufeinandertreffen von Sissi Kaipurgay und mir. Ich war sehr gespannt auf die Frau, die mein Autorenleben in vielerlei Hinsicht im letzten Jahr verändert hat. Es war auf jeden Fall eine große Freude und ich glaube, wir haben uns gar nicht schlecht verstanden *lach*
Der Grund für dieses Zusammentreffen war eine Einladung der Ordensschwestern zum Adventskaffee. Nachdem auch Katrin, die dritte im Bunde am Bahnhof eingetroffen war, standen wir erst mal ein wenig unkoordiniert an irgendeiner Bushaltestelle herum, bis es uns nach gefühlten zwanzig Minuten gereicht hat und wir uns ein Taxi zum Hotel gegönnt haben.
Das Hotel... also na ja, Berlin hat mit Sicherheit Schöneres zu bieten, aber für eine Nacht sollte es schon gehen. Immerhin war es sehr nah am Ulrichs- Café, was ja unser eigentliches Ziel war.
Nach einer kurzen Zimmerbesichtigung haben wir uns auf den Weg gemacht. Julklupp- Geschenke hatten wir natürlich auch dabei. Mein Mann hatte mich genötigt, das riesige, viel zu bunte Sparschwein mitzunehmen, dass er selbst mal nach einem Julklupp mit nach Hause gebracht hat. Obwohl ich nicht begeistert war, habe ich es brav verpackt und in Handtücher eingepackt (die ich ansonsten gar nicht mitgenommen hätte) und eigentlich habe ich beinahe damit gerechnet, dass es die Zugfahrt nicht überstehen würde. Hat es aber und so konnte ich es an der Tür bei Schwester Suzette abgeben.
Wir haben uns ziemlich weit hinten ... also im Grunde ganz hinten und dann auch noch hinter einer Wand einen Tisch gesucht und verharrten der Dinge, die da kommen würden. Okay, ich hatte keine Zeit zum verharren, denn, während die anderen einfach am Tisch sitzen blieben, wurde ich gewissermaßen von Schwester Francine zur Bühne entführt. Das Motte lautete: Wir machen ein bisschen Werbung für die HomoSchmuddelNudeln und dann reden wir noch über "positiv verliebt". Oh mein Gott! Ehrlich, auf so einen Auftritt war ich nicht vorbereitet! Und dann bekam ich auch noch ein Mikro in die Hand gedrückt und für einen Moment habe ich mich gefragt, ob es nicht irgendwo einen Notausgang gibt, idealerweise hinter mir. Aber da war nichts, außer ein paar Bildern. Die Bühne hatte auch kein Loch, durch das ich verschwinden konnte.

Also habe ich tapfer die HomoSchmuddelNudeln vertreten, während sich die anderen hinter der Ecke versteckt hielten.
Als ich im Mai den Button mit der Aufschrift "Rampensau" von den Schwestern bekommen habe, hatten sie damit wohl mehr recht, als ich selbst gedacht habe. Na ja, zugebenermaßen fällt mir hinterher immer mehr ein, aber ich denke, ich habe es einigermaßen hinbekommen.
Vor dem Weihnachtsliedersingen durfte ich allerdings zurück in meine Ecke... Singen gehört nämlich wirklich nicht zu meinen Talenten.
Das erste Highlight war die Verteilung der Spendengelder. Fünf Sterne mit je 1000 Euro machten sich auf den Weg an Einrichtungen, die sich um Menschen mit HIV und Aids kümmern, die auch die bereits verstorbenen Opfer nicht vergessen. Es hat mich sehr berührt und es war ein unglaublich tolles Gefühl zu wissen, dass ein Teil des Geldes von den Nudeln kam.
Einen musikalischen Leckerbissen gab es auch. Der Sänger war absolut genial, ich hätte ihm noch ewig zuhören können. Er hatte so eine unglaublich erfrischende Art und war dabei so charmant und charismatisch, dass man sich ihm vermutlich nur schwer entziehen konnte.
Julklupp... Oh Mann! Zugucken ist ja echt super und lustig, aber selbst mitmachen? Ich meine, ich wollte doch nur dieses Schwein loswerden. Davon, dass ich mir anschließend selbst eine Tüte aussuchen und mich damit auf den Schoß von Schwester Daphne setzen muss, war doch niemals die Rede gewesen ... Irgendwer sagte mal, es gibt einen Zeitpunkt, da ist einem nichts mehr peinlich. Scheint, als wenn das stimmen würde, denn was könnte netter sein, als Fisthandschuhe aus seiner Tüte zu ziehen und das in einem Saal, der zu 95 Prozent aus schwulen Männern bestand...
Schätze, da konnte selbst der Penisaschenbecher, den ebenfalls eine Frau bekommen hatte, kaum mithalten. Aber ich habe sie (hoffentlich) mit Würde von der Bühne getragen. Ach ja, das Sparschwein schien endlich den richtigen Besitzer gefunden zu haben, denn der junge Mann hat sich echt gefreut. So kanns gehen!
Es war ein wirklich schöner Nachmittag und Abend mit tollen Gesprächen und jede Menge Spaß. Wir drei Mädels haben hinterher noch einen Italiener aufgesucht, die Nacht gewissermaßen ausklingen lassen und Schreibpläne fürs neue Jahr geschmiedet.
Schlaf habe ich in meinem Bett nicht viel bekommen. Das Hotel war ziemlich lebhaft ... und das ist nur vorsichtig ausgedrückt.
Nach dem Frühstück ging es zurück zum Bahnhof. Die beiden fuhren leider sehr viel früher als ich ab und so habe ich mir die Zeit damit vertrieben, ein paar Runden durch die verschiedenen Etagen zu drehen, bis das ziemlich langweilig wurde und ich in einem Bücherladen eine Zeitschrift erstanden und mit dieser bei Mc Donalds die nächste Stunde verbracht habe. Da es so was bei mir ja nicht gibt, habe ich mir mal eine Schwulissimo gegönnt und mich auf den neuesten Stand gebracht.
Vom Bahnhof zum Busbahnhof ... den Weg kannte ich noch gut. Und dann endlich, ziemlich durchgefroren im Bus nach Hause.
Ich denke, für dieses Jahr habe ich genug Ausflüge gemacht. Aber ich freu mich auf das neue Jahr und hoffe, dass ich noch mehr so wundervolle Erfahrungen machen darf.

Ich nutze diese Stelle gleich noch für ein paar sehr, sehr persönliche Worte: Die HomoSchmuddelNudeln sind sicherlich ein durchaus umstrittendes Projekt. Ich weiß, dass sich viele Autoren am Namen stören, dass sie Angst haben, nicht ernst genommen zu werden, sich nicht identifizieren können... Ich habe schon vieles gehört und hatte die ungewollte Chance auch über einige Dinge nachdenken zu müssen. Ehrlich gesagt, als ich das erste Mal diesen Begriff hörte, fand ich es einfach nur lustig. Es ist natürlich nicht politisch korrekt. Aber muss eigentlich immer alles korrekt sein? Muss man sich selbst ausschließlich ernst nehmen? Ich finde, manchmal darf man auch Spaß haben ... Spaß, der anderen Leuten zugute kommt. Als am Sonntag diese fünf Sterne verteilt wurden und der Name HomoSchmuddelNudeln gefühlte 100 Mal während der Veranstaltung fiel, da habe ich echten Stolz empfunden. Natürlich ist unser Geld nur ein Bruchteil dessen, was an Spenden gesammelt wurde. Aber vielleicht ist ein Teil davon an die HIV- positiven Kinder gegangen, denen damit ein Stück bessere Zukunft ermöglicht wird.... oder vielleicht sind sie auch ein Teil des Geldes, von dem nun Weihnachtsgeschenke für Pflegebedürftige gekauft werden können. Ich will wirklich nicht patetisch werden, aber in diesem Moment bin ich echt gern eine SchmuddelNudel... und es schien sich wirklich niemand an diesem Namen zu stören. Ich weiß genau, dass ich auch im nächsten Jahren bei den Projekten dabei sein werde, denn noch nie hat sich etwas so verdammt gut angefühlt. 



Und für die Leser: Bitte macht weiter! Gönnt euch diese wunderbaren Bücher und verbringt eine schöne Zeit mit einer Vielzahl an Geschichten, die auch ein bisschen wie eine Pralinenschachtel sind. Vielleicht ist nicht jede köstlich, aber hinter jeder steckt das Bedürfnis Geld für einen guten Zweck zu sammeln. 

Aber nun genug der Rührseligkeiten, es gibt ja noch so viel zu tun!

Samstag, 6. Dezember 2014

Fröhlichen Nikolaus


Auch wenn es in diesem Jahr keinen blogübergreifenden Kalender gibt, so bin ich doch nicht ganz untätig geblieben.
Zum einen haben ich eine kleine Geschichte für den Weihnachtsband der HomoSchmuddelNudeln geschrieben. Dort dreht sich alles um süße Niko-Mäuse, die dafür sorgen, dass in der Weihnachtszeit auch alles so funktioniert wie es soll. Zum ersten Mal habe ich ein bisschen Fantasy/Märchen geschrieben und es hat viel Spaß gemacht. Meine Geschichte heißt "Von Mäusen und Prinzen" und zeigt, dass manche Märchen wahr werden können.
Wenn ihr diesem Link folgt, dann könnt ihr euch das Wochenende mit den wunderbaren Geschichten von tollen Autoren versüßen und nebenbei noch etwas Gutes tun, denn wie immer gehen die kompletten Einnahmen an den Orden der Schwestern der Perpetuellen Indulgenz Berlin.
Aber das ist noch nicht alles, was der Nikolaus in den virtuellen Stiefel gesteckt hat. Ab Mittwoch, den 12.12. geht es endlich bei Verschlossene Türen weiter. Hannes und Farid bekommen sozusagen einen "halben" Kalender.
Und hier auf meinem blog gibt es auch noch eine kleine Geschichte. Winzige Kapitel, die ich in den nächsten Tagen posten werde. Eine bittersüße Geschichte, ein bisschen melancholisch, ein bisschen ernst, aber natürlich voller Hoffnung und eine Maus spielt auch eine Rolle.
Ich hoffe, sie wird Euch gefallen, auch wenn sie nicht so weihnachtlich süß ist
(Achtung nicht korrigiert oder lektoriert):

Donnerstag, 4. Dezember 2014

Rund um den Weltaidstag


In diesem Jahr wurde der Weltaidstag am 1.12. bereits zum 27. Mal begannen.
27 Jahre, in denen, den mittlerweile mehr als 35 Millionen Opfern dieser unfassbaren Krankheit gedacht und in denen den mehr als 60 Millionen mit HIV infizierten Menschen Mut und Unterstützung zugesprochen wird, in denen die Erfolge beim Kampf gegen HIV und Aids gefeiert werden und gegen Diskriminierung und Stigmatisierung gekämpft wird.
Es ist das erste Mal, dass ich aktiv an diesem Tag (und darüber hinaus) beteiligt war.
Zum ersten Mal hatte ich als Autorin ein Heimspiel, sprich eine Lesung mehr oder weniger direkt vor der Haustür. Das hat mich in gewisser Weise schon nervös gemacht, auch wenn die meisten Leute, die mich kennen und die mir etwas bedeuten, längst wissen, womit ich meine Zeit verbringe. Trotzdem, eine Lesung ist immer aufregend und spannend, denn egal wie gut man sich vorbereitet, es hängt letztendlich ganz viel von der Stimmung und den Zuhörern ab. Trotz meiner Aufregung stapele ich ja eher immer lieber tief, denn ich weiß, dass Lesungen meist gar nicht so gut angenommen werden.
Wenn man das allererste Mal vor einer handvoll Leuten sitzt, von denen einige nicht mal wussten, wieso sie überhaupt da sind, dann prägt einen das wohl für alle Zeit. Jedenfalls geht es mir so, denn ich freue mich über jeden einzelen Zuhörer und würde auch für nur eine Person lesen, wenn sie es denn wollen würde. Außerdem weiß ich, dass dort, wo ich gelesen habe, Buchvorstellungen gar nicht so intensiv wahrgenommen werden und da ich ein zweckoptimistischer Mensch bin, hielt ich mir die Lesung von Ralf König vor Augen und dachte, wenn nur zwei oder drei Leute da sind, dann ist das ja in Proportion zum Bekanntheitsgrad und der Anzahl der Leute, die zu seiner Lesung da waren (an dieser Stelle entschuldige ich mich in aller Form *lach*) … Na ja, langer Rede ….der Raum war nicht voll, aber es waren genügend Zuhörer da, um sich wohlzufühlen. So eine Lesung vor Freunden ist schon irgendwie besonders, vor allem, wenn du spürst, dass sie nicht nur aus irgendeinem Pflichtgefühl kommen, sondern weil sie wirklich interessiert sind. Immerhin haben wir noch über eine Stunde diskutiert und das macht es für mich ganz besonders. An dieser Stelle danke ich noch einmal allen, die da waren und diesen Abend mit mir verbracht haben.
Der Mittwoch war für die Schülerlesungen reserviert. Zwei Mal sollte ich mein Buch jeweils einer 10. Klasse vorstellen. Nachdem ich erst mal ins falsche Haus gegangen bin und ein Lehrer so nett war, mich mitzunehmen, war ein Teil meiner Aufregung schon verschwunden. Okay, nicht ganz, denn nun galt es meiner ehemaligen Lehrerin und Nachbarin gegenüber zu treten, die bisher noch nicht wusste, wer sich hinter dem Namen Karo Stein versteckt. Das Erstaunen war deutlich, die Freude jedoch ehrlich und groß. Und dann kam auch gleich der Hammer: So viele kranke Lehrer, dazu noch 12. Klassen die betreut werden müssten und … Karo wird gleich mal ins eiskalte Wasser geworden, denn sie steht diesen Jugendlichen allein gegenüber.
Okay, die Aufregung kam mit doppelter Geschwindigkeit zurück. Ich habe also ganz brav ein bisschen was an die Tafel geschrieben (ich wusste gar nicht, dass ich so eine furchtbare Handschrift habe und Kreide an den Fingern ist echt ekelhaft) Dann kamen die Schüler rein, setzten sich... natürlich möglichst weit nach hinten, sodass die erste Reihe vor mir leer blieb. Tief durchatmen, grinsen, Panik … und anfangen... Ich arbeitete meine Punkte ab, habe ein bisschen gelesen und versucht, die Schüler zu einer Diskussion zu motiveren. Okay, letzteres ist mir nicht wirklich gelungen, vermutlich fehlen mir da ein paar pädagogische Tricks. Trotzdem, die Zeit verging wie im Flug und am Ende kamen dann doch noch ein paar zu mir und wir quatschen in kleiner Runde. „Ich lese Mangas und slash- Storys“ Das große Bekenntnis ließ mich erleichtert aufseufzen und zauberte mir ein Lächeln ins Gesicht.
Nach einer kleinen Pause im Sekretariat, einer Tasse Kaffee und einem kleinen Plausch mit der Sekretärin, die schon da war, als ich den heiligen Hallen mein Abi gemacht habe, ging es weiter. Diesmal mit einem Lehrer in der letzten Reihe, der die Zeit für Korrekturen nutzte. Die Klasse war schon anwesend, als ich hereinkam.
Auch hier verging die Zeit schnell und die Stimmung war angenehm. Leider hat auch diesmal die Sache mit dem Diskutieren nicht geklappt. Tatsächlich waren beide Klassen so ruhig, dass es schon beinahe unheimlich war und nein, es waren nicht alle eingeschlafen ….
Und auch hier kam ein Gespräch erst in kleiner Runde zustande. Diesmal mit der berühmten Frage, wie ich denn dazu gekommen bin, Gay Romance zu schreiben. Nun, diese Frage kann ich ja mittlerweile im Schlaf und in mehreren Versionen beantworten.
Mit etwas angeschlagenen Stimmbändern, aber irgendwie tief befriedigt habe ich das Schulgebäude verlassen und mein erster Gedanke an der frischen Luft war: Das musst du unbedingt mal wieder machen.
Am Ende dieser aufregenden Tage kann ich erneut feststellen, wie gern ich lese. Auch wenn ich vermutlich viel zu enthusiastisch oder flammend den Leuten etwas über HIV und Aids erzähle, ist es jedoch eine Erfahrung, die ich wirklich nicht missen möchte. Darüber hinaus hatte ich allerdings den Eindruck, dass die jungen Leute in diesem Bereich viel zu wenig aufgeklärt sind.
Nun heißt es für mich, wieder runter zu kommen und endlich die Weihnachtszeit einzuläuten, denn ich habe weder virtuell noch real Weihnachtsdeko verteilt und eine kleine Kalendernascherei sollte ich es ja auch noch geben. Guckt mal, ob der Nikolaus eventuell diesen blog besucht.
Ansonsten … ich hatte ja einige Anfragen wegen des blogübergreifenden Kalenders. Wie ihr bereits bemerkt haben dürftet, findet er in diesem Jahr nicht statt. Es gab ein paar nicht wirklich schöne Erfahrungen im letzten Jahr, die mich dazu bewogen haben, mir diesen Stress nicht anzutun. Aber ich muss ehrlich gestehen, ich hatte die vielen wunderbaren Leser und Rückmeldungen dabei irgendwie vergessen und von daher tut es mir unglaublich leid. Im nächsten Jahr werde ich mich wieder bemühen, blogger und Autoren zusammen zu bekommen und die Sache gelassener sehen.

Montag, 24. November 2014

Der letzte Novemberpost

Der NaNoWriMo ist nahezu vorbei und meine Datei ist noch absolut jungfräulich. Es gibt nur die Recherchearbeit und dieses kribblige Gefühl, anfangen zu wollen, aber noch immer nicht zu können. Da sind noch ein paar Projekte, die nicht fertig sind und die Vorrang haben ... und die Messe hat neben all den tollen Eindrücken auch eine gutes Stück Energie geraubt. Langsam sollte ich wirklich lernen, dass ich, wenn mein Kopf voll mit anderen Dingen ist, ich nicht wirklich abschalten kann.
Im Grunde ist es nicht schlimm, denn die Geschichte wird in jedem Fall geschrieben. Ich werde aus dem November einfach einen Januar machen. Schon lange habe ich mich nicht so sehr darauf gefreut, ein wirklich kontroverses Thema aufzugreifen und Daniel aus "positiv verliebt" ist dafür tatsächlich ziemlich gut geeignet.  Aber ich möchte es auch gut machen und nachvollziehbar machen (auch wenn ich es im Moment selbst noch nicht wirklich nachvollziehen kann)
Und mein Weihnachtskalender? Ich hoffe, ihr hört mich tief seufzen. Zum Glück ist auch diese Idee nicht verloren, sondern nur verschoben.
Dafür habe ich eine hoffentlich gute Nachricht für alle Fans von "Verschlossene Türen" Ich werde aus den letzten, noch offenen Kapiteln eine Art Kalender machen. Also jeden Tag ein, allerdings nicht so langes Kapitel. Sodass sich am 24.12. die Türen tatsächlich schließen und die Geschichte endlich ihr verdientes Ende findet. Soweit der Plan.
Trotzdem fühlt es ich nicht so richtig gut an, in der Vorweihnachtszeit hier gar nichts geschehen zu lassen. Hm, ich hoffe, mir fällt noch was ein. Habt ihr vielleicht eine Idee für eine spontane Aktion? Im Moment hibbele ich der nächsten Woche entgegen. Zwei Lesungen (im Grunde sogar drei) stehen an und ich kann gar nicht glauben, dass ich wirklich zugesagt habe, aber ich freu mich natürlich riesig. Wer also am 1.12. in Quedlinburg oder Umgebung ist und Lust hat, mich mal live zu erleben, der hat hiermit die Möglichkeit. Ich werde im Kuz Reichenstraße aus meinem Roman "positiv verliebt" lesen. Die anderen beiden Veranstalungen werden im Gymnasium stattfinden und ich bin sehr gespannt und aufgeregt, was mich dort erwarten wird. Absolutes Neuland, aber ich mag ja Herausforderungen.


Donnerstag, 20. November 2014

Gewinnspiel der HomoSchmuddelNudeln

dieses Gewinnspiel findet auf Facebook statt
Bis einschließlich morgen könnt ihr noch an einem Gewinnspiel der HomoSchmuddelNudeln teilnehmen. Dazu solltet ihr auf meine Facebookseite gehen und den entsprechenden Beitrag liken.

Auch wenn ich an diesen beiden Büchern nicht beteiligt war, so liegen sie mir doch sehr am Herzen, denn die Erlöse gehen allesamt an den Orden der Schwestern der Perpetuellen Indulgenz Berlin.
Wenn ihr euch meinen Berlinbeitrag anseht, dann könnt ihr die Ordensschwestern und Gardisten ziemlich leicht erkennen.
Also gönnt Euch die Bücher, denn sie sind für einen wirklich guten Zweck.
Bei den "positiven Storys" bin ich mit zwei Geschichten vertreten und hoffe, dass ich bei zukünftigen Projekten auch wieder dabei sein werde.



Montag, 17. November 2014

1. Buch Berlin und ich war dabei...

Die Messe in Berlin … ein bisschen fehlen mir die Worte, um die ganzen Eindrücke wirklich würdig einzufangen, aber ich werde es trotzdem versuchen, euch ein paar Einblicke in meine ganz persönlichen Erlebnisse zu geben.
Wenn ein Tag beschissen anfängt, weil die Kinder noch am frühen Morgen mit Hiobsbotschaften aufwarten und man sich fragt, ob es besser ist, das Berlinwochenende sausen zu lassen, dann … kann es doch eigentlich nur noch besser werden.
Die Busfahrt hat jedenfalls super geklappt und ich schätze, ich werde diese Reisemöglichkeit tatsächlich öfter in Betracht ziehen. Allerdings ist der Busbahnhof ein bisschen gruselig, da möchte man doch lieber mit dem Zug in Berlin ankommen.
Aber gut, vollkommen ziel-und planlos bin ich einmal in alle Richtungen gegangen um festzustellen, dass die große Stadt mich auf Anhieb erschlägt. Okay, Berlin und ich … wir haben ohnehin unsere persönlichen Differenzen und manchmal kommt eben doch das Kleinstadtmädchen in mir durch.
Ehe jedoch Verzweiflung aufkommen konnte, wie ich es zum Hauptbahnhof schaffen soll, wo ich mit Chris P. Rolls und Karolina Peli verabredet war, bin ich kurzerhand zu einem Taxifahrer gegangen.
Ja, ja, die Autorin von Welt lässt sich mit dem Taxi durch Berlin fahren und starrt dabei wie ein Kind an Weihnachten aus dem Fenster. Offensichtlich ist das dem Taxifahrer nicht entgangen, denn er fing an, mir quasi eine Stadtführung zu geben. Das war wirklich sehr nett von ihm.
Am Bahnhof die erste freudige Umarmung mit Chris. Es war so schön, sie wieder zu sehen, auch wenn Magdeburg noch gar nicht soo lange her ist. Von Karolina fehlte noch jede Spur, dafür durfte ich Lotti Noctua und Violet Mascarpone kennenlernen. Karolina kam irgendwann zum Glück auch an.
Irgendwie haben wir uns bis zum Hotel durchgeschlagen, nicht ohne den Bahnhof noch einmal in jede erdenkliche Richtung auszumessen. Aber dann ging es eigentlich beinahe wie von allein. Sogar das Hotel haben wir recht problemlos gefunden.
Einchecken, Zimmer angucken und zufrieden aufs Bett fallen lassen. Spätestens jetzt war ich mir sicher, dass es richtig war, nicht zu Hause zu bleiben.
Am Abend dann das Treffen mit einigen Schwestern vom Orden der perpetuellen Indulgenz in der Havanna Bar. Warum unser Tisch im Raucherbereich reserviert war, wird sich vermutlich nicht abschließend klären lassen, aber es hat der Stimmung keinerlei Abbruch getan. Gegen das kratzige Gefühl im Hals gab es schließlich genug zu trinken. Irgendwie waren plötzlich die meisten Autoren dabei und die Stimmung war super ausgelassen und positiv. Die Schwestern und Gardisten erregen natürlich mit ihren imposanten Erscheinungen und den wunderbar geschminkten Gesichtern jede Menge Aufsehen, aber ich finde es so großartig, dass mir wirklich die Worte dafür fehlen.
Letztendlich hat mir dieser Abend erneut gezeigt, dass das Projekt der HomoSchmuddelNudeln einzigartig ist und ich stolz darauf bin, ein Teil davon zu sein. Todmüde, aber trotzdem vollkommen aufgekratzt bin ich ins Bett gegangen und musste mal wieder feststellen, dass ich allein wirklich nicht gut schlafen kann. Aber ich hatte ja meinen ebookreader dabei.
Am Samstag ging es dann nach dem gemeinsamen Frühstück zur Messe.
Ich denke, jeder, der schon mal in Leipzig oder Frankfurt war, hätte ähnlich erstaunt reagiert. Die Messe erinnerte eher an einen Basar, was aber keineswegs uncharmant war. Nein, es war toll und die Halle war den ganzen Tag voller Leute.
Wie gut, dass der Dead Soft so einen strategisch günstigen Standort hatte. Da war viel Platz für die ganzen Autoren und Leser, um zu quatschen, zu gucken, zu staunen und sich gegenseitig diverse Readerhüllen zu unterschreiben. Die wunderbaren Dead Soft Leseprobenheftchen waren zum Unterschriftensammeln im Übrigen ebenso super geeignet.
11.30 Uhr, das erste Treffen im Foyer. Wir fühlten uns vielleicht ein bisschen unorganisiert, aber irgendwie standen wir dann doch auf der Treppe und das imposante Bild von uns allen konnte entstehen. Imposant in jeder Hinsicht. Nach all dem Ärger der letzten Tage war es ein ganz besonderes Gefühl, dass sich so viele Autoren aus dem gay- Bereich (und natürlich auch Leser) zusammengefunden haben. Ich finde, es gibt eigentlich kein besseres Statement und jedes Mal, wenn ich mir das Bild auf Facebook ansehe, kann ich es echt fühlen. Dieses Treffen war etwas Besonderes für jeden von uns und ich hoffe, dass wir diese Verbundenheit noch eine ganze Weile spüren können.
Aber auch die Mitglieder der Kuschelgang haben die Messe genutzt, um ein paar Pläne zu schmieden, sich auszutauschen und über alles Mögliche und Unmögliche zu reden.
Es kam eigentlich keine Sekunde Langeweile auf, auch wenn man die Messestände, selbst mit sehr viel Gelassenheit in kaum einer Stunde angesehen hatte. Kinder-und Jugendliteratur war, zumindest meinem Gefühl nach, am meisten vertreten.
Am Abend gab es dann das Autoren-und Lesertreffen im Hotel mit einem überaus köstlichen armenischen Bufett. Uneingeschränkte Essensempfehlung! Es war wirklich lecker und wie am Abend davor und während der Messe gab es immer jemanden mit dem man sich unterhalten und lachen konnte. Irgendwann nach Mitternacht habe ich mich in mein Bett getrollt, obwohl ich auch in dieser Nacht nur wenig geschlafen habe.
Kurzfristig und weil ich ohnehin nicht bis zum Ende der Messe am Sonntag bleiben konnte, haben Karolina, Lotti und ich uns entschlossen, ein bisschen Berlin anzugucken. Die Verabschiedung von den anderen nach dem Frühstück war groß und herzlich und mit echtem Bedauern.
Am Hauptbahnhof haben wir unsere Taschen verstaut und dann … na ja, mal wieder planlos … ein bisschen Reichstag, Brandenburger Tor, Karolina und das Hotel Adlon … und weil wir schließlich als Gay- Autoren unterwegs waren, haben wir uns das Denkmal für die im Nationalsozialmus verfolgten Homosexuellen angesehen. Ich weiß, es ist eigentlich auf den ersten Blick nur ein grauer, nicht gerade aufsehenerregender Kasten, aber er hat mich vollkommen gefangen genommen. Das Video im Inneren … ich konnte mich nicht davon losreißen, egal ob mit der Nase quasi an der Scheibe, oder mit einigem Abstand. Es hat mich so tief berührt … Ich wünschte, ich hätte wenigstens ein Blümchen, eine kleine Regenbogenfahne … oder etwas persönliches dabei gehabt, um es davor zu legen. Aber beim nächsten Mal werde ich etwas dabei haben.



Okay, Zeit für den Abschied. Diesmal habe ich es sogar mit der S-Bahn bis zum Busbahnhof geschafft. Immer noch gruselig und hässlich! Dann kam der Bus und ich habe so richtig gespürt, wie die Müdigkeit mit einem Hammer auf mich eingeschlagen hat.
Tschüss Berlin, aber nach Berlin ist ja vor Berlin … Zwar keine Messe aber wahrscheinlich komme ich in diesem Jahr noch einmal zurück.
Ein ganz großartiges Wochenende mit so viel Input, dass ich es noch gar nicht verarbeiten konnte.

Freitag, 7. November 2014

Schatten und Liebe

Das ebook hat es zu Amazon und beam.ebooks geschafft. Der Print ist in Arbeit.
Zugegeben, es ist nur ein Büchlein, aber vielleicht mag es der ein oder andere ja trotzdem gern als Print haben.
Ich freue mich in jedem Fall, dass ich die kleine Geschichte nun beendet habe. Es macht Spaß hin und wieder spontanen Eingebungen zu folgen und zu sehen, wie sich eine Idee verselbständigt und ein bisschen wächst.
Kaum ist eine Geschichte beendet, geht es auch schon mit der nächsten weiter. Zwei große Ziele habe ich in diesem Jahr noch und ich hoffe, dass ich sie am Ende beide schaffe.
Mein NaNoWriMo beginnt erst nach der Buchmesse in Berlin, zu der ich auch fahren werde. Ich bin wahnsinnig gespannt, denn es haben sich viele bekannte Autoren und Facebookfreunde angemeldet. Das wird ein Fest!
Aber bis dahin muss ich noch ein bisschen fleißig sein.
Euch wünsche ich jedoch viel Spaß mit der Kurzgeschichte und würde mich natürlich sehr über Feedback freuen.

Montag, 3. November 2014

NaNoWriMo

Der November ist bereits drei Tage alt und die Datei ist noch vollkommen leer.
Kein einziges Wort geschrieben und wenn ich ehrlich bin, habe ich es mir sogar verboten, daran zu denken...
Nicht, weil ich die Geschichte nicht schreiben will, denn ich will! Und wie ich will! Leider bin ich in meinem Zeitplan (nun zu der Beziehung, die ich zu Plänen habe, habe ich ja schon oft etwas geschrieben) ... wie auch immer, der Plan und ich ... wir haben es nicht geschafft.
Es gab ein paar Differenzen, die ich trotz eifrigen Schreibens nicht ausgleichen konnte. Natürlich könnte ich meine choatische Ader zutage treten lassen und überall ... Aber nein, das mache ich nicht, denn sich zu fokussieren ist irgendwie besser und effektiver. Also werde ich Schritt für Schritt die Geschichten abarbeiten.
Dazu gehört als erstes "Schatten und Liebe". Die Geschichte geht hoffentlich Ende der Woche in den Verkauf.
 Dann braucht Kevins Geschichte noch ungefähr 4 Kapitel und dann ... beginnt mein persönlicher NaNoWriMo mit Daniels Geschichte.
Diesmal steht HIV nicht im Vordergrund, wenngleich es natürlich auch ein Thema bleibt, denn Daniel ohne Jakob und Jakob ohne Fabian ... das geht nicht. Allerdings ist das Thema, mit dem sich Daniel "herumschlagen" wird, nicht weniger ... spannend und für mich extrem aufregend. Ich weiß, ich habe schon oft gedacht, dass ich mit der einen oder anderen Geschiche meine Komfortzone verlasse, aber so deutlich wie in dieser Geschichte angedacht, habe ich es noch nie getan. Ich bin tastsächlich selbst neugierig, ob ich es hinbekomme und vor allem, ob ihr Leser mir auf diesem Weg folgen werdet ...
Ich werde Euch auf jeden Fall immer mal wieder über den Fortschritt informieren.
Jetzt kümmere ich mich erst einmal um "Schatten und Liebe", meine kleine Coming-Out-Story. Das Cover ist immerhin schon fertig.


Sonntag, 2. November 2014

Die letzte Auslosung

Ein letztes Mal habe ich meine Söhne in kleine Glücksfeen verwandelt (sie sind nicht amüsiert *gg*) damit sie die drei Gewinner ermitteln, die sich über ein Buch nach Wahl hoffentlich freuen.
Ich habe alle, die in den letzten Wochen unter einem der Geburtstagsposts einen Kommentar hinterlassen haben, in den Topf geworfen, gut geschüttelt und hier kommen die Namen der Gewinner: 

Savannah Lichtenwald 
 Brigitte Böhm
 Bernd Frielingsdorf 

 Herzlichen Glückwunsch!
Bitte schickt mir Eure Adressen mit dem Wunschtitel per E-mail an kath74@gmx.de


Samstag, 1. November 2014

Vitamine für den Herbst!

In dieser Woche ist die neue Anthologie der Kuschelgang an den Start gegangen.
Neun Geschichten, in denen Früchte auf die ein oder andere Weise eine Rolle spielen, warten auf Euch.
Meine Geschichte heißt "Bittersüße Versuchung".Kennt ihr Kumquats ? Diese kleinen Dinger, die aussehen wie eine Mischung aus Zitrone und Orange im Miniformat? Sie haben einen süßlich- herben Geschmack, beinahe wie die Geschichte von Justus.
Ich wünsche Euch viel Spaß mit einem fruchtig-frischen Korb bunter Geschichten.
Wenn ihr dem Link folgt, landet ihr bei Amazon, aber das ebook könnt ihr ebenfalls bei beam.ebooks kaufen.





Sonntag, 26. Oktober 2014

Der letzte Sonntag im Oktober


Ich philosophiere heute mal nicht darüber, wie schnell so eine Woche vorübergeht, denn nun ist der Oktober nahezu vorbei und ich hatte genügend Zeit zum Feiern und Nachdenken.
Ich könnte mich an dieser Stelle mit dem beschäftigen, was in den letzten Tagen mein Gemüt zum Kochen gebracht hat, aber alle, die auf Facebook sind, haben vermutlich genug davon mitbekommen und die anderen können gewissermaßen froh sein, dass sie davon verschont geblieben sind.
Allerdings habe ich festgestellt, wenn man sich an seine Vorsätze hält, dann scheint das irgendwie zu klappen, denn ich fühle mich weit weniger betroffen, als vermutet und beinahe möchte ich behaupten, dass ich sogar noch mehr Spaß am Schreiben habe.
Auf uns, die wir ein bisschen mehr Romantik abbekommen haben und auf alle, die gern träumen und natürlich auf die, die Realität und Fiktion auseinander halten können!
Der NaNoWriMo steht bereits direkt vor der Tür und ich bin schon jetzt ein bisschen aufgeregt, ob ich mein Ziel in diesem Jahr auch wieder erreichen werde. Im letzten Jahr ist im Zuge des Novembers "positiv verliebt" entstanden. Die Geschichte, die ich in diesem Monat schreiben möchte, ist nicht ganz einfach und im Moment siind da beinahe mehr Fragezeichen als echte Szenen in meinem Kopf. Trotzdem freue ich mich auf die Herausforderung und hoffe, dass ich Euch am Ende wieder mit einem Buch überraschen kann.
Weil heute der letzte Sonntag und damit der Höhepunkt des Geschenkemonats ist, habe ich mir etwas Besonderes überlegt. Ich verlose drei Bücher Eurer Wahl unter allen, die auf diesen Post oder bei FB antworten, aber auch die, die bei den vorherigen Verlosungen teilgenommen haben, wandern automatisch in den Lostopf. Zur Verfügung steht alles, was von mir in gedruckter Form erhaltbar ist, also auch die Anthologien der Kuschelgang bzw. die zwei Bücher der HomoSchmuddelNudeln, in denen ich vertreten bin (Von Fröschen und Frankfurter Würstchen und Positive Storys), die einzige Ausnahme bilden die Anthologien des FWZ- Verlages und natürlich nur Prints.
Wenn ihr ein wenig Geduld habt, dann könnt ihr Euch auch das zukünftige Buch (also der zweite Teil zu "positiv verliebt") wünschen oder die Kurzgschichte "Schatten und Liebe", die Ende nächster Woche als ebook und print erscheinen wird.
Die meisten Bücher könnt ihr links sehen, sie sind auch hier aufgelistet: Veröffentlichungen 
Viel Glück und Viel Spaß beim Mitmachen!

und nun kommt natürlich noch der Gewinner des heutigen Sonntags:
(heute war wieder der kleine Sohn dran)

Bea Daniels
Herzlichen Glückwunsch und viel Spaß mit dem Buch!
(bitte schick deine Adresse an kath74@gmx.de oder als PN auf FB)
   

Sonntag, 19. Oktober 2014

Die dritte Runde

Wahnsinn, wie die Zeit vergeht! Der dritte Sonntag und damit auch das dritte Buch, das ich unter allen verlose, die hier oder auf FB einen Kommentar für mich hinterlassen.
Einmal abgesehen von einem akuten "Krankheitsbefall" (der aber hoffentlich altersunabhängig ist) fühle ich mich wirklich nicht anders. Auch wenn meine Bauchtanzmädels meinten, dass ich, nun da ich vierzig bin, ziemlich frech geworden wäre. Ich schätze, sie irren sich, denn ich bin eigentlich niemals frech, meistens auch viel zu ruhig, um für meine Bedürfnisse wirklich einzutreten.
Trotzdem ist es irgendwie lustig ... dieses Spiel mit dem Alter. Zahnpasta, Shampoo, Creme ... alles für die Frau ab 40. Dazu noch allerlei seltsame Hinweise wie: besserer Sex, mehr Ausstrahlung, mehr Gelassenheit ... okay, letzteres ist ja mein Credo für das neue Lebensjahr und daran arbeite ich. Obendrein versuche ich ein bisschen mehr an mich zu denken ... auch wenn ich finde, dass meine Familie mir wirklich viel Raum lässt, um mich zu verwirklichen.
Natürlich ist da noch die Frage nach der Reflexion ... sollte ich die letzten Jahre Revue passieren lassen? Eine Liste von dem aufstellen, was ich bereits geschafft habe und was ich unbedingt noch erreichen will? Ich mag ja Listen, auch wenn ich weiß, dass ich damit nicht zurecht komme. Vielleicht sollte ich den neuen Lebensabschnitt dazu nutzen, mir einige Zugeständnisse zu machen. Ich habe so oft das Gefühl, noch immer nicht den richtigen Weg gefunden  zu haben. Ich renne und renne und suche und probiere und gucke ... und kann mich doch nicht entscheiden, wo lang ich gehen möchte. Ich verliere mich in dem, was ich nicht schaffe und blockiere mich selbst damit. Es fällt mir nicht leicht, auf mich selbst zu hören, denn ich bin eine Waage und werfe Argumente in jede Waagschale, ohne mich endgültig zu entscheiden.
Viele Dinge passieren mir irgendwie spontan. Ich bekomme Ideen, wenn ich keine Zeit dafür habe und weiß doch, dass sich nicht jede verdrängen lässt.
So wie die neue kleine Geschichte "Schatten und Liebe". Eigentlich habe ich keine Zeit dafür, eigentlich gibt es genug zu schreiben, mindestens zwei Geschichten müssen endlich zu ihrem verdienten Ende gebracht werden und trotzdem kann ich nicht anders. Ich muss anfangen, muss sehen, wohin es mich führt. Möglicherweise ist es genau diese Art der Kreativität, die mich voranbringt, aber es ist auch die Art, mit der ich mich selbst blockiere. Der Teufelskreis beginnt vermutlich damit, dass ich an die unbeendeten Projekte denke, weiß, dass ich im Moment nicht daran schreiben kann und traue mich nicht, die neue Idee, die meinen Kopf belagert, anzufangen ... Gelassenheit ... Ich möchte die Dinge so nehmen, wie sie sind, wie sie über mich herfallen, wie ich sie mag. Natürlich brauche ich auch einen gewissen Druck, mag es sogar, wenn die Deadline näher rückt, wenn ich weiß, dass ich nicht mehr ausweichen kann. Aber ich mag eben auch diese andere Seite ... einfach nur schreiben und gucken, wohin eine Geschichte treibt ...

Deshalb lasse ich mich jetzt auch treiben, genieße den Sonntag, der noch einmal ganz viel Sonne bringen soll und beglückwünsche den Gewinner der "MargeritenEngels"
(diesmal war der große Sohn die Glücksfee)
Elle Eveninghymn (Losian)
(bitte schick deine Adresse an kath74@gmx.de)
In dieser Woche gibt es ein ganz besonderes Buch. Eigentlich verbinde ich mit dem Buch nicht besonders viele positive Erlebnisse, aber vermutlich machen viele Leute irgendwann in ihrem Leben die Erfahrung, dass man sich in einem Menschen täuschen kann. Wir ehemaligen Autoren des FWZ- Verlages mussten diese bittere Pille schlucken und aus dem daraus entstandenen Scherbenhaufen hat wohl jeder für sich Konsequenzen gezogen.
Trotzdem hat dieses Buch auch viel Spaß gemacht und die Geschichten sind wirklich schön und lesenswert.



Freitag, 17. Oktober 2014

Waikiki Beach Storys

Vor einer ganzen Weile hat sich eine Gruppe von Autoren zur Cooperation Gay Authors (CGA) zusammengeschlossen.
Recht schnell hat sich ein erstes Projekt eingestellt, an dem wir alle fleißig gearbeitet haben.
Jeder der 12 Autoren hat sich ein Paar aus einer seiner Geschichten geschnappt und sie auf eine Urlaubsreise geschickt. Herausgekommen ist ein E-book voller Sonne, Sand, Meer und Cocktails; voller Erotik, Romantik, Liebe, Spaß und Fantasie:

In meiner Geschichte könnt ihr Kadir und Alex aus Arabische Nächte treffen.
Das Buch ist kostenlos und perfekt, um sich das Wochenende zu versüßen.

Montag, 13. Oktober 2014

Coming Out Day

Ich weiß, dass der Coming Out Day am 11.10. ist, aber das Wochenende war intensiver als erwartet und so habe ich es einfach nicht geschafft, meinen Beitrag rechtzeitig online zu stellen.
Ich und Termine ... mir scheint, ich werde es wohl nie lernen. Ich sollte es vemutlich auch mit auf meine Geburtstagswunschliste setzen. Aber ich wollte nicht ganz auf den Post verzichten und obendrein hat sich die kleine Geschichte, die ich dafür vorgesehen hatte, ein wenig verselbständigt, sodass ich sie spontan in drei Kapitel geteilt habe, um alles, was für diese Woche geplant ist, zu schaffen.
Ich poste sie auf fanfiktion.de.
Aber zuerst habe ich noch ein paar ganz persönliche Coming out Gedanken für Euch
 
Als Autorin überwiegend schwuler Geschichten, die selbst hetero und in einer absolut klassischen Familienkonstellation lebt, habe ich in gewisser Weise auch ein coming out erlebt.
Vermutlich durchläuft man sogar ähnliche Stadien, wie diejenigen, die sich mit ihrer eigenen Sexualität auseinander setzen müssen.
Ich schreibe jetzt schon seit einigen Jahren Geschichten mit schwulen Charakteren. Ich mag es, auch wenn ich vermutlich niemals die perfekte Antwort auf die Frage finden werde, warum ich das mache. Mittlerweile habe ich ein paar Standardsätze, die ich je nach dem, wer mein Gegenüber ist, kundtue. Manchmal entwickelt sich ein Gespräch daraus, aber meistens gibt es eher so etwas wie ein verständnisloses Kopfnicken oder ein verschämtes Grinsen, was mich dann auch nur dazu bringt, verschämt zurückzunicken.
Als ich, Queer as Folk und Fanfiktion sei Dank, mit dem Schreiben angefangen habe, war ich voller Enthusiasmus und Aufregung. Es fühlte sich irgendwie verboten und gleichzeitig total berauschend an. Ich wollte nicht, dass es jemand erfährt und hätte es am liebsten laut herausgebrüllt.
Natürlich waren die Kommentare auf Fanfiktion der Treibstoff, der mich vorangebracht hat. Auch die Leute, die ich dort kennengelernt habe. Aber das war das Internet und dort kann man irgendwie sein, wer man will, machen was man will, schwulen Sex schreiben, soviel man will. Es bleibt dort, dank Pseudonym, dank Nickname … Ich war mir sicher, dass ich es niemals jemanden erzählen würde (außer dem Gatten, der nahezu alles von mir weiß) Damals befand ich mich zudem in einer echten persönlichen Krise und das Schreiben hat mich perfekt abgelenkt, hat den Fokus auf andere Dinge gelegt. Vermutlich habe ich mich deshalb so gut gefangen.
Da ich aber grundsätzlich ein kommunikativer Mensch bin und diesen kleinen Erfolg auf Fanfiktion nicht für mich behalten wollte, habe ich es zuerst einer Freundin erzählt. Wir saßen auf einer Bank im Park und ich erzählte ihr zuerst von dieser unglaublich tollen Serie und dann vom Schreiben und irgendwann sagte ich sowas wie: „Ich schreibe über zwei Männer“ Das Wort schwul wollte nicht über meine Lippen und selbst dieser Satz fiel mir unglaublich schwer. Eigentlich weiß ich nicht genau, wieso es so war, dass ich mich dermaßen gehemmt gefühlt habe. Sie beendete das Thema mit einem „Interessant“ und mehr gab es dazu wohl nicht zu sagen. Ich war ein bisschen enttäuscht, obwohl ich nicht genau sagen kann, was ich erwartet hatte.
Mit der ersten Veröffentlichung in Buchform wuchs mein Selbstbewusstsein minimal, aber immerhin. Schreiben wurde so ein wichtiger Teil in meinem Leben, dass ich mich nicht mehr verstecken wollte. Trotzdem habe ich viel nachgedacht, denn mit zwei Kindern geht es nicht nur um das eigene Wohlbefinden. Es ist ja auch nicht so, dass ich vollkommen harmlose Liebesgeschichten schreibe, sondern es geht ja meistens um Sex, um explizite Szenen und viele Leute sind ja schon mit Heterosex vollkommen überfordert. Ich hatte auf der einen Seite Zweifel und wollte auf der anderen Seite diesen wichtigen Teil meines Lebens nicht verleugnen.
Hm, mein „Outing“ rollte regelrecht über mich hinweg: Ich schreibe schwule Geschichten und ich bin verdammt Stolz darauf! Ich will, dass die Leute wissen, wie ich zu Homosexualität stehe und ich will diese Meinung vertreten, auch wenn es nicht immer leicht für mich ist.
Spätestens als das erste (unfreiwillige) Bild von mir auf Facebook zu sehen war, hatte ich das Gefühl, jetzt ist es wirklich raus und es fühlt sich gar nicht schlecht an.
Trotzdem fällt es mir noch immer schwer, es nach außen zu tragen. Als vor einer Weile eine ganz entfernte Bekannte quer über die Straße brüllte: Du schreibst Bücher über Schwule? Das finde ich toll, mein Bruder ist auch schwul“ da setzte mein Herz echt ein paar Takte aus, bevor ich anfing zu grinsen, die Schultern straffte und ebenso laut bestätigte, dass ich solche Bücher schreibe. 
Dank der LBM, die bisher immer an dem Wochenende stattfand, an dem auch meine Mutter ihren Geburtstag feiert, wissen es auch die meisten Verwandten in meiner Familie.
Manchmal sage ich schlicht, dass ich Liebesgeschichten schreibe, nicht, weil ich mich schäme, sondern weil es stimmt. Liebe ist Liebe … und nur das allein zählt.
Demnächst habe ich eine Lesung bei mir in der Stadt und ich spüre schon jetzt ein aufgeregtes Kribbeln, denn damit komme ich irgendwie noch einen Schritt weiter aus dem Schrank heraus … 
Und hier ist der erste Teil meiner Kurzgeschichte 


Sonntag, 12. Oktober 2014

Die zweite Geburtstagsrunde

Eine Woche geht verdammt schnell vorbei und die Aufregungen um meinen großen Tag haben sich mittlerweile wieder gelegt. Es war eigentlich genau so, wie ich es mir gewünscht hatte. Eine große Feier mit Familie und Freunde,dazu mein bester Freund und Bruder aus Greifswald. Neben all den wunderbaren Geschenken und Glückwünschen, die ich bekommen habe, hat er mir vermutlich mit seiner Anwesenheit die größte Freude gemacht (okay, einmal abgesehen von meinem Mann).
Tatsächlich ist der nächste Tag auch nicht anders und es macht keinen Unterschied ob da von nun an eine vier im Zehner ist. Letztendlich ist man tatsächlich so alt, wie man sich fühlt und das ist es wohl, was jeden von uns ausmacht.

In dieser Woche war mein kleiner Sohn die Glücksfee und hat:
 Piccolo 
ausgewählt. 
Herzlichen Glückwunsch!
(Bitte schick mir deine Adresse per E-mail (kath74@gmx.de), damit sich das Buch auf den Weg machen kann)

In dieser Woche verlose ich meinen "MargeritenEngel":

Schreibt mir einen kleinen Kommentar bis einschließlich 18.10. und am Sonntag gebe ich den Gewinner bekannt.