Caro Sodar, Mia Grieg, Sitala Helki und Karo Steinn auf der Buch Berlin

Sonntag, 29. September 2013

Sonntagslesetipp

Heute habe ich mal einen Tipp in eigener Sache. Möglicherweise macht man das ja nicht,aber ich bin ja nicht der alleinige Autor dieses Buches und deshalb darf ich das.
Das neue Buch der Kuschelgang ist seit ein paar Tagen online und heißt "Farben der Liebe".
Die Kuschelgang bestand für dieses Buch aus Chris P. Rolls, Ashan Delon, Gerry Stratmann, Karolina Peli, Kataro Nuel, Caitlin Daray, Moos Rose und natürlich meiner Wenigkeit.
Die Geschichte haben allesamt schwule Protagonisten.
Amazon
Ich kann es nicht anders sagen: Dieses Projekt macht Spaß. Die Leute sind toll, man begibt sich in eine Art freiwillige Abhängigkeit, die einen aber trotzdem nicht einzwängt. Gefällt das Thema nicht oder passt es zeitlich nicht, setzt man aus ... findet sich jemand neues, der mitmachen möchte, beraten wir gemeinsam darüber ... Die Kuschelgang ist ein wirklich angenehmer Haufen *lach* und ich finde, das, was bisher dabei herausgekommen ist, kann sich sehen lassen. 
Ich mag den Moment, wenn sich das Buch zusammenfügt und Chris die Version an uns schickt. Dann kann ich mich kaum beherrschen und stürze mich auf die Geschichten der anderen, denn ich bin natürlich neugierig, was für Ideen Einzug in das Buch gehalten haben.
Ich finde, wir haben eine gute Mischung zusammengestellt ... so bunt wie der Herbst und so farbenfroh wie das Leben (darf man sich so loben? Ach, manchmal schon!)
Natürlich mag nicht jeder Leser Kurzgeschichten. Manchmal möchte man gern mehr erfahren, will nicht, dass es schon endet und würde so gern wissen, wie es weitergeht, vielleicht auch, weil noch viele Fragen unbeantwortet geblieben sind.
Ich kenne das Gefühl auch, obwohl ich ziemlich gern Kurzgeschichten lese und schreibe. Ich mag es einen Moment einzufangen, fast wie mit einer Kamera und daraus eine Geschichte zu entspinnen. Ich finde es auch durchaus angenehm, wenn ich nicht jede Einzelheit über einen Charakter wissen muss, mir nicht überleben muss, wie er in jeder möglichen Situation reagieren würde. Hier zeigt er eben nur, wie er in diesem speziellen Fall reagiert. Das finde ich ziemlich spannend. Aber auf der anderen Seite gebe ich auch zu, wenn man zu viele Kurzgeschichten geschrieben hat, dann wünscht man sich auch mal wieder etwas Langes ... eine Geschichte, in die ich als Autor hineintauchen kann.
Aber zurück zum Buch. Habe ich eine Lieblingsgeschichte? Hm, jede ist einzigartig und besonders und lesenswert... wie diplomatisch von mir! Aber es fällt mir wirklich schwer einen Favoriten zu benennen, denn so farbenfroh sie sind, so unterschiedlich sind auch die Themen. Mal ist die Geschichte eher leise, mal laut und quietschig, die eine ist traurig, eine andere lustig, aber allesamt haben eine Happy End.  
Ich finde, wir haben ein wunderschönes Buch für kühle Herbstnachmittage geschaffen!

Dienstag, 24. September 2013

Altes und Neues und Weihnachtliches

Es gibt ein paar Neuigkeiten, die ich Euch an dieser Stelle nicht vorenthalten möchte.
Fangen wir mit dem "Alten" an.
Heute habe ich das achte Kapitel vom "Hexentanz" bei Fanfiktion.de hochgeladen. Ich weiß, die Pause war ziemlich lang, aber manchmal kann ich wohl nichts dagegen machen. Wenn ich ehrlich bin, hatte ich sogar darüber nachgedacht, die Geschichte erst im nächsten Jahr zur Walpurgisnacht weiterzuschreiben. Aber es ist bald Halloween und dann passen Hexen und Teufel auch sehr gut. Es gibt keinen genauen Plan, aber ich denke, es werden insgesamt zehn Kapitel werden, bis wir uns von Janosch und Dennis verabschieden. Wobei ich das Gefühl habe, die beiden werde ich möglicherweise doch noch hier und da mal besuchen.
Der direkte Weg zum Kapitel führt euch HIER entlang.

Zum "Neuen" und damit auch zu meiner nächsten großen Freude und Aufregung. Am Ende der Woche kommt das zweite Buch der Kuschelgang "Farben der Liebe" heraus. Diesmal bin ich mit zwei Geschichten und den Farben blau und silbergrau vertreten. Zusammen mit sieben anderen Autoren haben wir es diesmal auf zehn farbenfrohe Geschichten gebracht und ich hoffe sehr, dass sie Euch die kühlen Herbsttage angenehmer machen. Den Klappentext habe ich hier auch noch für Euch: Ein Farbenspiel der anderen Art. Kühles Blau tritt in den Wettstreit mit warmem Rot. Flippiges Pink gegen erdige Herbsttöne. Doch eines haben diese Farben gemeinsam: Hinter jeder verbirgt sich eine aufregende homoerotische Geschichte. Dieses Mal sind 8 Autoren mit 10 schwul - homoerotischen Storys vertreten.

Zum Schluss noch der blogübergreifenden Adventskalender. Auch in diesem Jahr habe ich die 24 Türchen mit Hilfe vieler netter Kollegen gefüllt bekommen. Nun muss ich nur noch die Tage verteilen und dann können wir uns alle auf die Adventszeit mit vielen schönen Geschichten freuen.
 

Sonntag, 22. September 2013

Lesetipps zum Sonntag


Kennt ihr das Gefühl, wenn man nach einem anstrengenden Tag erschöpft auf dem Sofa landet und beim zappen durch die Programme am Ende bei einem netten, kleinen Spielfilm hängen bleibt? So ein Film, in dem alles drin ist, was man zum wohlfühlen braucht. Liebe, Irrungen und Wirrungen, ein bisschen Drama, ein paar lustige Begebenheiten und am Ende wird alles gut und man hat vielleicht sogar noch ein paar Tränchen herausgedrückt, ein Seufzen auf dem Lippen und leider ist die Tafel Schokolade auch aufgegessen.
Wenn man dann ins Bett geht, hat man dieses gute und befriedigende Gefühl, ein bisschen rosarot oder … wie in diesem Fall waldmeistergrün...
Meine heutige Buchempfehlung ist „Waldmeister mit Sahne“ von Sandra Busch. Ein Buch, das mir genau dieses Filmgefühl vermittelt hat. Eine Liebesgeschichte, wie sie kaum schöner sein könnte. Lustige Dialoge, Charaktere, mit denen man mitfühlen konnte und bei denen sofort klar wurde, wer gut oder böse ist. Okay, am Ende verwandelt sich eine negative Figur noch, aber ich glaube, so wirklich sympathischer wird sie deswegen trotzdem nicht. Muss sie auch gar nicht, denn wichtig ist nur, dass es den Hauptcharakteren gut geht.
Ich mag schwule Geschichten mit Kindern. Vielleicht weil ich die Hoffnung nicht aufgeben will, das die Welt für die nächsten Generationen bunter und weniger vorurteilsbelastet ist. Und diese Kinder waren großartig, zumal der älteste Sohn bereits sechszehn ist, ein Alter in dem es bestimmt schwer ist, das Coming out seines Vater und obendrein noch die Trennung der Eltern und den Kampf um das Sorgerecht zu erleben.Vielleicht hätte es mir an dieser Stelle ein wenig besser gefallen, wenn die Exfrau nicht ganz so negativ dargestellt gewesen wäre, aber das war nichts, was der Geschichte geschadet hat.
Witzig fand ich auch die „Schwiegereltern“, sprich Michas Eltern. Sie waren für mich ein echtes Highlight und brauchten mich mehr als einmal zum Lachen.
Ich finde es nicht schlimm, dass Jos Geheimnis vorhersehbar war (warum sollte man versuchen, das Rad neu zu erfinden, wenn das Leben einem genug Vorlagen bietet?)
Alles in allem hat die Geschichte genau das gehalten, was ich von einem Buch erwarte: richtig gute Unterhaltung, mit der perfekten Mischung aus Humor, Liebe, Erotik und Drama. Am Ende hatte ich dieses Wohlfühlgefühl. Ein kleiner Urlaub, ein echter Kopfkinogenuss … das richtige Buch für einen trüben Sonntag …

 Und hier ist noch der Klappentext: Beim Cruisen auf dem Kennel-Parkplatz lernen sich Jo und Micha kennen. Ist es Liebe auf den ersten oder zweiten Blick? Schnell wird aus der Zufallsbekanntschaft mehr. Doch Jo trägt Geheimnisse mit sich herum, an denen ihre frisch gefundene Liebe scheitern könnte. Denn Jo muss eine Entscheidung treffen: Waldmeister oder Zitrone ...
 Zum Buch auf Amazon geht es hier entlang.

Sonntag, 15. September 2013

Sonntagslesetipps


Ich lese wirklich gern und viel und seit ich nun auch zu den Kindle- Besitzern gehöre ... Was soll ich sagen, diese kleine Teil hat mich wirklich gefangen genommen. Am Ende einer jeden Geschichte frage ich mich, was ich machen soll. Schreibe ich eine Rezension? Bedanke ich mich kurz persönlich, wenn ich den Autor auf Facebook kenne? Mache ich gar nichts? Und wie wirkt das auf andere? Ich weiß, ich denke womöglich zu viel nach, aber was soll ich sagen? So bin ich nun einmal.
Natürlich freue ich mich selbst über jeden Kommentar, jede Rezension, jedes Feedback zu meinen Geschichten. Und trotzdem frage ich mich, wie machen es die anderen Schriftsteller? Können sie tatsächlich so ... vorurteilsfrei ihre Meinung sagen oder lesen sie immer nur Bücher, von denen sie wissen, dass sie gefallen werden? (So viele Fragezeichen habe ich ja schon lange nicht mehr benutzt!)
Ich gebe es ehrlich zu, ich werde Euch nicht mit den Untiefen meines Kindles belästigen, denn ich habe ein paar Geschichten da drauf ... dazu möchte ich wirklich nichts sagen. Und schon habe ich das Gefühl, überheblich zu wirken, dabei weiß ich, dass eben nicht jedem jede Geschichte gefallen kann. Es ist ja auch gut, dass Geschmäcker verschieden sind, dass jeder einen anderen Fokus auf eine Geschichte legt. Das macht im Grunde auch das Schreiben so spannend, denn was manche Leser aus meinen Geschichten lesen, das wäre mir oftmals gar nicht in den Sinn gekommen.
Wie auch immer... Ich glaube, ich bin kein guter Rezensionsschreiber ... Ich werde an dieser Stelle auch keine Abhandlung über ein Buch schreiben, weder Benotungen, Sterne, Hasen, Regenwürmer noch sonst irgendetwas verteilen, aber ich würde Euch gern schreiben, was mich vom Schreiben ablenkt ... und vielleicht habt ihr einen ähnlichen Geschmack wie ich und könnt euch mit meiner Empfehlung einen grauen oder langweiligen Sonntag vertreiben.

Samstag, 7. September 2013

Gemeinschaftsprojekte

Heute habe ich in der Zeitung einen interessanten Bericht gelesen, über acht Krimiautoren, die sich acht Tage in einer Villa verschanzt und dort zusammen einen Roman geschrieben haben.
Ich war total fasziniert von dieser Idee, aber vor allem von der Tatsache, dass sie es am Ende tatsächlich geschafft haben.
Ich halte mich ja eher für einen Einzelgänger. Ich brauche zum Schreiben vor allem meine Ruhe und im Grunde rede ich auch nicht gern über meine Ideen, bis ich sie zu Papier bzw. auf eine leere Dokumentseite gebracht habe. Mir ist nicht einmal klar, wie man mit jemand anderem ein gemeinsames Projekt starten soll. Also eine gemeinsame Geschichte, nicht so was wie eine Anthologie ... und da finde ich es manchmal schon anstrengend, wenn jeder seine Wünsche einbringt.
Echt, ich habe keine Ahnung, wie das funktioniert.
Allerdings habe ich mir vorgestellt, wie es wohl in so einer Villa zugehen würde, wenn sich da acht schreibwütige Autoren aus meinem Genre einfinden würden. Die Krimiautoren hatten eine Villa mit einem Kaminzimmer und einem parkähnlichen Garten … So was hätten wir natürlich auch. Wir sitzen abends beim Brainstorming um den großen Esstisch herum oder lesen uns die fertig geschriebenen Szenen vor und bewundern die Kerle, die wir uns ausgedacht haben und die dramatischen, erotischen oder lustigen Begebenheiten, die sie durchleben müssen. Wobei wahrscheinlich die erotischen Begebenheiten überwiegen würden. Hm, das hätte schon was …
Trotzdem verstehe ich nicht, wie am Ende bei, wie in diesem Fall, acht verschiedenen Leuten, eine Geschichte herauskommen soll. Wie findet man sich da zusammen? Es ist mir ein Rätsel und es macht mich neugierig.
Na gut, eine einsame Villa kann ich wohl vergessen und acht ist mir auch viel zu viel … aber sollte es dort draußen in den Weiten des Internets jemanden geben, der sich auskennt und der Lust hat, mit mir ein gemeinsames Projekt zu versuchen … dann habt keine Hemmungen mir eine persönliche Nachricht zu schicken.
Und irgendwann könnt ihr dann vielleicht das Ergebnis dieses Selbstversuches lesen und wenn das klappt  … will ich auch in so eine Schreibvilla mit riesigem Garten und Kaminzimmer für eine Woche!

Donnerstag, 5. September 2013

Blogübergreifender Adventskalender

Ich bin ja immer neugierig und dachte, ich versuche das mal mit dem Teilen meines eigenen Posts (Faulheit siegt!*gg*). 
Auch hier: Ich würde mich freuen, wenn wieder so viele Leute wie im letzten Jahr mitmachen. 
Bis Ende September würde ich Euch einsammeln und dann gucken, wieviele wir sind und die entsprechenden Türchen verteilen.