Dienstag, 27. August 2013

Autoreninterview


Die Homo Schmuddel Nudeln haben mich zu einem Autoreninterview eingeladen.
Ich sage an dieser Stelle mit einem breiten Grinsen Dankeschön!  Die Beantwortung der Fragen hat viel Spaß gemacht und hier kommt das Ergebnis:

Autoreninterview

Warum und seit wann schreibst du?
Ich schreibe noch gar nicht lange.  2010 habe ich mich bei fanfiktion.de angemeldet. Zuerst nur zum Lesen und dann schwirrte auf einmal eine Idee in meinem Kopf herum und ich habe versucht sie aufzuschreiben. Das ging ziemlich gut und dann wurde es mehr und mehr und als ich das erste Mal das Wort „Ende“ darunter setzen konnte, war ich vollends infiziert. 

Wie bist du gerade auf schwule Erotik gekommen?
Das schreibe ich nur drei Worte: Queer as Folk 

Was inspiriert dich?
Alles kann inspirierend sein. Ich beobachte gern Menschen, lese viel und treibe mich noch mehr im Internet herum. Da wimmelt es nur so von Inspiration *grins*

Was verhagelt dir das Schreibvergnügen?
Wenn die Stimmung nicht passst oder wenn die Idee in eine ganz andere Richtung läuft, als ich geplant hatte. Und natürlich auch Stress, wenn meine Familie mir keine Ruhe gönnt oder mein Kopf mit zu vielen anderen Dingen vollgestopft ist. Ganz schlimm ist es auch, wenn sich plötzlich so viele Ideen einschleichen, dass ich nicht weiß, wo ich anfangen soll.

Hast du ein Ziel?
Keine Ahnung … der Weg ist das Ziel. Ich möchte möglichst viele Leute gut unterhalten und gern ein oder zwei Bücher mit meinem Namen im Bücherregal stehen haben oder mich im Idealfall einmal in einer Buchhandlung wiederfinden.  

Was brauchst du zum Schreiben?
Mein Netbook, ein bisschen Ruhe, einen Cappu und manchmal auch Musik.

Glaubst du, dass du die Wiedergeburt eines Mannes bist?
Nein, aber wenn ich mal wiedergeboren werden würde, dann wäre ich gern ein Mann. Allerdings glaube ich schon, dass ich gewisse männliche Züge an mir hab. Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass ich vor allem von männlichen Wesen umgeben bin, aber ich kam grundsätzlich schon immer besser mit Kerlen zurecht und fand bzw. finde mädchenhaftes Gezicke ziemlich furchtbar. 

Kannst du während bestimmter Mondphasen besser schreiben als sonst?
Das habe ich noch nicht beobachtet … ich bin eher von eigenen Phasen abhängig ….

Welchen Männertyp bevorzugst du?
Beim Schreiben finde ich eigentlich jeden Typ spannend. Privat bevorzuge ich … meinen Mann *gg*

Trägst du oft einen Schafspelz und rennst mähend über die Weiden?
Die Zeiten auf der Weide liegen zum Glück schon Ewigkeiten zurück und der Schafspelz dient als Bettvorleger, wo er bereits plattgetrampelt ist.

Denkst du oft über den Sinn des Lebens nach?
Weshalb sollte man den Sinn des Lebens ergründen wollen? Ich fühle mich ziemlich wohl in meinem Leben, habe durchaus das Gefühl angekommen zu sein, auch wenn natürlich nicht alles perfekt ist. Manchmal wünsche ich mir mehr Spannung, manchmal ist es mir zu aufregend … Ich muss nicht nachdenken, denn ich stehe mittendrin und das gefällt mir ziemlich gut. 

Quälst du oft Tiere und wenn nicht, was quälst du dann?
Ich muss keine Tiere quälen, habe ja drei Männer in meinem Haushalt …

Hast du oft Albträume, die sich um deine Protagonisten drehen?
Nein, so was hatte ich noch nie. 


Wie viele Tastaturen gehen so während einer Geschichte zu Bruch?
Wer schafft es denn eine Tastatur beim Schreiben kaputt zu machen? Also das ist mir bisher noch nicht passiert. Meine Susi ist da anscheinend sehr resistent.

Ist das Schreiben von Sexszenen erotisch, oder nur Arbeit?
Beides … Es kribbelt schon beim Schreiben und manchmal schließe ich auch die Augen und lasse mich treiben (dann sind da allerdings so viele Rechtschreibfehler, dass ich manche Worte gar nicht erkennen kann) Allerdings gebe ich auch zu, dass ich es anstrengend finde, dass ich viel Zeit brauche, bis ich mit einer Sex-Szene zufrieden bin. Meine größte Sorge ist es immer, mich nicht zu wiederholen und irgendwie einzigartig zu bleiben. 

Kannst du in Hinblick auf den Nahost-Konflikt dem Zionismus etwas abgewinnen?
Ich kann gar keinem Kampf im Namen irgendeiner Religion etwas abgewinnen.

Und wer neugierig ist, was die Homo Schmuddel Nudeln noch so schönes machen kann sie auf ihrer Seite gern mal besuchen.

Freitag, 23. August 2013

Sommerurlaub

Urlaubstage gehen immer viel zu schnell vorbei und auch diese, die wir sogar noch verlängert haben, sind nun zu Ende.
Manchmal gibt es echt merkwürdige Zufälle, denn unser Urlaub beginnt eigentlich immer mit einem Besuch bei McDonalds in Neubrandenburg. Als wir in die Straße einbiegen, in der sich das große M befindet, fange ich an zu quietschen, denn die Straße heißt doch tatsächlich „Margeritenstraße“. Mein Mann hat mir einen spöttischen Blick zugeworfen und gefragt, ob er das Schild fotografieren soll. Ich weiß, dass er es nicht ernst gemeint hat und habe dankend abgelehnt.
Und so wie mein Urlaub mit den Margeriten begonnen hat, so endete er auch damit. Denn leider konnte ich es nicht aushalten, konnte den Blick am letzten Abend nicht von dem PC- Platz in der Zeltplatzgaststätte lassen, während meine Männer Billard gespielt haben. Also habe ich einen Euro investiert, wollte nur ganz kurz mal nachgucken und dann ist mein Herz für einen Moment stehen geblieben. Ein einzelner Stern und eine vernichtenden Rezension für meinen MargeritenEngel… es bricht mir das Herz, aber ich weiß, dass man es nicht jedem Recht machen kann, dass nicht jede Geschichte jedem gefallen kann. Ich habe selbst in letzter Zeit so viele gelesen, von denen ich auch bei weitem nicht so begeistert war, wie ich es erwartet hatte … Trotzdem, ich gebe zu, dass es weh tut.
Aber Strafe muss sein, wenn man gegen die eigenen Regeln verstößt, denn schließlich wollten wir auf Internet und Arbeitshandy verzichten…
Zurück zum Urlaub, denn natürlich kann mir so eine Rezension nicht die schöne Zeit vermiesen, die ich unzweifelhaft hatte.
Den Urlaub haben wir in der Mitte geteilt, waren zuerst in Greifswald und haben ein paar Tage mit meinem lieben Bruder verbracht. Danach sind wir weiter nach Markgrafenheide zum Zelten.
Wir hatten jede Menge Spaß, Erholung, Entspannung, witzige Gespräche, Gewitter, Wanderungen, ein Schloß, dass als solches kaum zu erkennen war, natürlich Wasser von oben und unten und Schiffe … so viele Schiffe …
Und Kultur gab es auch. Wir sind zum Jagdschloß Granitz gewandert und sogar die unendlichen Stufen zum Turm hinaufgeklettert. Der unglaubliche Blick über Rügen hat für die Strapazen des Aufstiegs entschädigt.
Ein absolutes Highlight waren die Störtebeker Festspiele in Ralswiek auf Rügen. Das ist wirklich absolut empfehlenswert und einfach nur genial anzusehen. Die Atmosphäre nimmt einen so schnell gefangen, dass man gar nicht merkt, wie die Zeit vergeht. Vor allem nicht, wenn der Bruder so eine selbstgemixte Flasche mit Cola dabei hat, von der man nur vom Riechen schon angetrunken ist. Mit der Cola war er wohl eher sparsam. Auf jeden Fall war mir von innen recht warm, denn ansonsten ist es echt bitter kalt gewesen.
Ein bisschen wehmütig war ich schon, als wir uns von meinem Bruder verabschieden mussten, aber aufs Zelten habe ich mich auch gefreut. Vier Jahre waren wir nicht mehr auf dem Zeltplatz, aber wir haben uns gleich wieder wohl gefühlt. Obwohl ich erneut feststelle, dass so eine Luftmatratze nicht wirklich bequem ist und ich mich am Morgen erst einmal heftig strecken musste und ich glaube, mein Rücken hat auch ein paar merkwürdige Geräusche von sich gegeben. Aber das kann uns ja nicht abschrecken, gleich mal nach einem größeren Zelt im Internet zu suchen … denn wir lieben zelten …. Und zwar alle vier.
Die Ostsee hat uns auch in diesem Jahr nicht enttäuscht, hat uns mal riesige Wellen und mal absolute Ruhe gezeigt, wir haben ordentlich getobt im Wasser und haben bestimmt den halben Strand mit nach Hause gebracht. Natürlich konnten wir nicht widerstehen und so haben wir auch wieder ein „paar“ Muscheln gesammelt.
Die Abende haben wir mit Kartenspielen verbracht. Kennt ihr „Knack“? Das war unser Urlaubsspiel. Anstatt mit Geld haben wir es … ich weiß man soll nicht mit Essen spielen … mit Erdnüssen, Rosinen, Gummimäusen und Erdnussflips gespielt. Wir hatten so viel Spaß, dass wir sogar einmal vom Wachschutz ermahnt wurden, weil wir nach 22 Uhr so laut gelacht haben.
Ich liebe die Zeit mit den Jungs, die lustigen Gespräche, die gemeinsamen Spiele und auch die Tatsache, wie groß sie schon sind. Es lässt mich wehmütig werden, wenn ich daran denke, dass die Zeit, in der sie noch mit uns wegfahren werden, nur noch sehr begrenzt ist.
Aber hier und da waren ein paar Gruppen mit jungen Leuten und ich hoffe, dass meine auch irgendwann dazu gehören werden und mit ihren Freunden die Zeltplätze unsicher machen.
Nun freue ich mich jedoch aufs Schreiben, auf die vielen Projekte, die vor mir liegen und darauf warten beendet zu werden.
Ach ja, andere nutzen ihren Urlaub um zu lesen ...
Wie immer musste ich feststellen, dass ich so gut wie gar nicht zu lesen komme. Ich habe es in den elf  Tagen geschafft "Just a Porn" von Cat T.Mad zu lesen ... und war froh, dass es "nur" Kurzgeschichten waren,  denn an einer langen Geschichte wäre ich wahrscheinlich verzweifelt. Meine Männer haben mir kaum fünf Minuten am Stück zum Lesen gegönnt.
Aber natürlich freue ich mich auf den nächsten Urlaub, wann immer er sein wird …


Sonntag, 11. August 2013

Ein Büchlein ...

Kurz bevor ich für zwei Wochen in den Urlaub, sprich an die Ostsee verschwinde, wollte ich noch eine kleine Neuigkeit hinterlassen. Eigentlich wollte ich mich erst nach dem Urlaub mit der Erstellung eines Printbuches beschäftigen, aber da waren ein paar Leute sehr ungeduldig und haben mich sozusagen angesteckt ...
Ich konnte nicht widerstehen, habe meinen Zeitplan der letzten Woche ziemlich über den Haufen geworfen und nun darf ich es euch recht stolz präsentieren.
Die "Liebeschlösser" gibt es bei Amazon in gedruckter Form
Wenn ihr diesem Link folgt, dann könnt ihr es finden und wenn ihr mögt auch kaufen ... darüber würde ich mich natürlich sehr freuen.
Amazon
Ansonsten wollte ich Euch für sechs wunderschöne Rezensionen zum ebook danken, für Platz 3 in der Kategorie schwul und für die große Nachfrage.
Ach ja, für alle, die bei beam.ebook kaufen, ihr müsst euch noch bis nach dem Urlaub gedulden, aber dann sollte es dort auch funktionieren. 
Ich weiß, es ist nur ein kleines Buch, nicht sehr viele Seiten und kurze Geschichten, aber ich hatte viel Spaß beim Schreiben und beim Erstellen ... und ich bin mir sicher, dass es bald noch mehr von mir zu lesen geben wird.
Bis in zwei Wochen!

Dienstag, 6. August 2013

Liebesschlösser

Es ist da!
Hier geht es zu Amazon
Mein erstes kleines Buch, das ich selbst verlegt habe.
Ich kann euch gar nicht schreiben wie aufgeregt ich bin (obwohl, beim "MargeritenEngel" war ich mindestens genau so aufgeregt, aber da hatte ich ja den Verlag im Rücken und mich darauf verlassen, dass sie wissen, was sie tun...)
Diesmal hatte ich "nur" jede Menge Hilfe von Chris, Ingrid und Martina und natürlich viel Unterstützung von meinem Kleeblatt und meinem Bruder. Gerade letzterer hatte es nicht leicht mit mir in den vergangenen Tagen, denn ich kann ziemlich ungehalten sein, wenn etwas nicht so funktioniert, wie ich es mir wünsche bzw. wenn es nicht so schnell geht, wie ich gedacht habe.
Wobei... am Ende ging es irgendwie so schnell, dass ich es kaum glauben konnte.
Jetzt sitze ich jedenfalls hier, starre ein wenig den Bildschirm an und hoffe, dass meine Kurzgeschichten ähnlich gut ankommen, wie mein Roman.
Und ein paar Träume von noch mehr Karo Steins bei Amazon habe ich auch. Mal schauen, was sich davon umsetzen lässt.
Aber nun freue ich mich erst einmal auf  meinen Urlaub an der Ostsee und dafür gibt es noch jede Menge zu tun. Aber das neue Kapitel "Verschlossene Türen" sollte am Freitag oder Samstag noch online gehen.
Ach ja, bisher gibt es das ebook nur bei Amazon, ein Print ist ebenfalls noch nicht geplant, weil ich mir gar nicht so sicher bin, ob die Seitenzahl nicht etwas zu gering dafür ist. 
Über Meinungen und Kommentare zum Buch würde ich mich sehr freuen!

Sonntag, 4. August 2013

Von Seifenblasen, Liebesschlössern und Ferien

Die neueste Errungenschaft meiner Söhne ... Seifenblasenmaschinen. Leider machen die Dinger so ein furchtbares  Geräusch, aber die Seifenblasen sind echt toll, nur sehr schwer zu fotografieren. 
Aber davon einmal abgesehen, kann ich an dieser Stelle eine Neuigkeit verkünden. Wenn alles klappt, dann ist es noch in dieser Woche so weit. Nach der wunderbaren Zusammenarbeit mit dem Cursed Side Verlag, an deren Ende mein Kurzroman "MargeritenEngel" entstanden ist, habe ich mich entschlossen, die Sache mit dem Selfpublishing auch einmal auszutesten (was allerdings nicht bedeutet ... nee, mehr sage ich dazu nicht)
Ich hatte diese kleine Idee bereits angekündigt und nun stehe ich tatsächlich kurz vor der Vollendung, wobei ich hoffe, dass der Rest auch noch funktionieren wird. Es sind insgesamt fünf Kurzgeschichten geworden, von denen vier bereits auf meinem blog zu lesen waren. Vielleicht kann sich der eine oder andere noch an die "Zuckerwatte- Geschichten" erinnern. Ich habe die Geschichte bearbeitet und ausgebaut (sie sind ungefähr doppelt so lang). Zusätzlich gibt es noch eine unveröffentlichte Geschichte. 
Ein Liebeschloss an einer Brücke zu befestigen ist ein Brauch von Verliebten, um damit symbolisch ihre ewige Liebe zu besiegeln. Fünf Schlösser habe ich symbolisch in diesem Buch befestigt. Sie stehen für sinnlich prickelnde Geschichten, für Liebe und Hoffnung, für Freundschaft und Familie.
Wer mich kennt, weiß, dass ich gern Kurzgeschichten schreibe. Ich mag es, einen bedeutenden Moment einzufangen, ihn zu beschreiben, zu genießen und dann meine Protagonisten wieder ziehen zu lassen. Natürlich und das beweise ich mir gerade in zweifacher Hinsicht selbst, kann ich auch lang. 
"Verschlossene Türen" geht ja nun endlich seit drei Wochen weiter und ich kann euch sagen, das Ende ist diesmal noch nicht in greifbarer Nähe. Ich bin so unglaublich erleichtert, dass ich nach so langer Zeit die Kraft gefunden habe, mich Hannes und Farid und ihrer schwierigen Geschichte zu stellen und gleichzeitig bin ich erstaunt darüber, wie viele Ideen ich noch verwirklichen möchte. Wer die beiden so wie ich mag, kann sich also noch eine ganze Weile mit mir freuen. 
Ach ja ... ab nächsten Sonntag bin ich im Urlaub. Ich weiß, da gibt es in Greifswald eine Person, die es gar nicht mehr abwarten kann, bis wir endlich da sind. Und natürlich geht es mir genauso. Aber Urlaub bedeutet auch Schreibpause, denn so wie mein Mann sein Arbeitshandy zu Hause lassen muss, muss ich im Gegenzug auch mein Netbook ganz allein lassen. Es fällt mir nicht leicht, aber diese Zeit ist nun einmal Familienzeit und ich liebe es, Urlaub mit meiner Familie zu machen. Somit wird es vermutlich mindestens zwei Wochen nichts von mir zu lesen geben... deshalb hoffe ich, dass es mit den "Liebesschlössern" auch vorher klappt. Sozusagen als kleine Entschädigung und weil sie, wie ich finde, so gut zum Sommer passen. 
Und am Ende gestehe ich .... ich bin furchtbar aufgeregt und hoffe, dass meine kleinen Geschichten von ein paar Lesern gefunden werden.