Dienstag, 30. April 2013

Hexentanz

Jedes Jahr am 30. April fliegen die Hexen auf ihren Besen herbei, um sich mit ihrem Herrn und Meister zu treffen und ein rauschendes Fest zu feiern.
Die Walpurgisnacht ist die Nacht der Hexen und Teufel. Sie tanzen um ein flackerndes Feuer, bereiten Zaubertränke, küssen den Teufel und erhalten neue Kräfte.
Hier im Harz wird nahezu in jedem Ort gefeiert und in den Mai getanzt.
Aber natürlich gibt es auch die bekannten Hochburgen, wie der Hexentanzplatz in Thale, wo die Hexen sich für den gemeinsamen Abflug zum Blocksberg treffen.
Ich möchte Euch heute (und in den nächsten Tagen) auf eine ganz besondere Walpurgisfeier entführen. Also haltet Euch gut auf meinem Besen fest, wenn wir über die Wipfel der Bäume zum großen Feuer fliegen. Mischt Euch unter die Hexen, lauscht ihren Geschichten, denn in dieser Nacht gibt es Unerhörtes zu berichten...

Dienstag, 23. April 2013

Zum Welttag des Buches

Heute ist der „Weltbuchtag“. So wie Ostern und Weihnachten und sämtlichen Geburtstage trifft mich auch der Weltbuchtag vollkommen überraschend. Gerade denke ich noch: „Das dauert ja noch ewig“ und schwupps, ist der Tag an mir vorbeigezogen. Ich habe keine Ahnung, wer die Macht besitzt, die Uhren schneller laufen zu lassen und mir damit meine Zeit dreist klaut. Mir eben noch den Kalender mit dem aufgeschlagenen Februar zeigt und eine Millisekunde später ist es bereits Ende April. Ostern habe ich nur am Rande mitbekommen und den Welttag des Buches … na ja, ich feiere trotzdem ein wenig. Denn ich bin flexibel und wachse an meinen Aufgaben.

Freitag, 19. April 2013

Mein erstes Buch

Ich kann es selbst noch gar nicht glauben, aber es ist endlich soweit! Na ja, noch nicht ganz, aber … ich darf ganz offiziell und mit aufgeregt pochendem Herzen (sozusagen als Ersatz für den Trommelwirbel) eine erste echte Ankündigung machen:
Mein Buch „MargeritenEngel“ wird voraussichtlich Ende Mai als ebook beim Cursed Side Verlag erscheinen.
Ich schwanke zwischen mächtig stolz und furchtbar ängstlich.
Jede Geschichte hat ihren eigenen Reiz, bringt neue Erfahrungen mit sich, verändert auch meine eigene Erwartungshaltung.
Als mir die Idee zu dieser Geschichte kam, hatte ich das Gefühl ein neues Terrain zu betreten. Nicht grundsätzlich neu … aber noch nie hatte ich so klare Vorstellungen vom Geschehen und den Charakteren. Meine Muse Kleeblatt meinte, es wäre eine unheimlich intensive Geschichte.
Das ist sie auch für mich.
Ich habe mir viele Gedanken im Vorfeld gemacht, einen Weg geplant. Ich habe versucht, die Charaktere möglichst genau für mich zu skizzieren. Es ist spannend, die Aufzeichnungen im Nachhinein zu lesen und zu sehen, dass ich mittendrin in eine andere Richtung abgebogen und zu einem ganz anderen Ende gekommen bin. Natürlich immer noch ein Happy End. Etwas Anderes wird man wohl von mir auch nicht zu lesen bekommen.
Und trotzdem kam immer wieder die Chaostante in mir durch. Wenn ein, zwar nicht persönlich, aber trotzdem immer mal wieder auftretender Charakter aus der Vergangenheit drei verschiedene Namen hat und sich die Augenfarbe eines der Hauptcharaktere plötzlich von blau zu grün verwandelt, dann muss ich nicht nur darüber grinsen, sondern fühle mich auch irgendwie ganz bei mir. Denn, und dabei gucke ich grinsend in Kleeblatts Richtung, die Sache mit den Namen ist ein echtes Problem. Oft bekommt sie Kapitel von mir, in denen anstatt Namen nur XXX steht. In der Hoffnung, dass sie sich noch erinnert, oder Zeit zum Nachgucken hat. Ganz abgesehen davon, dass mein Hauptcharakter Bengt ein anstrengendes Eigenleben entwickelt hat. Ich musste hier und da ganz schön mit ihm diskutieren, mal hat er sich verweigert, mal ich mich … Ich habe tatsächlich mit verschränkten Armen den Bildschirm meines Netbooks angestarrt und wirr „Das schreibe ich nicht!“ gemurmelt. Aber am Ende haben wir einen Weg gefunden, der uns beiden gefiel.
 Ja, es ist auch für mich eine intensive Geschichte, weil mir die Charaktere so nah wie noch nie waren (vielleicht einmal abgesehen von Tobi und Oliver).
Erschreckenderweise fielen mir die fiesen Szenen sehr viel leichter, als die schönen, was auch irgendwie neu und intensiv war.
Ich hoffe, ihr habt Lust, Bengt Engel ein Stück auf seinem Weg zu begleiten. Er ist ein junger Mann, der sich nach Liebe sehnt, nach einer festen monogamen Beziehung … nach Beständigkeit und Romantik. Mit Kevin an seiner Seite ist er sich sicher, dass dieser Traum in Erfüllung geht. Leider basiert ihre Beziehung nicht auf Vertrauen, wird eher von Eifersucht und Zweifeln dominiert. Und dann taucht Rik auf, ein Kumpel von Kevin. Er lässt Bengts Probleme mit Kevin in einem anderen Licht erscheinen und schleicht sich dabei auch noch in Bengts Herz hinein.
Ich hoffe, ich kann euch ein wenig neugierig machen.
Es wird in ungefähr zwei Wochen eine Leseprobe auf Fanfiktion.de für euch geben.
Hatte ich schon erwähnt, wie furchtbar aufgeregt ich bin?

Dienstag, 16. April 2013

Ich tauche auch ab ...

Manchmal gibt es schon irgendwie merkwürdige Zufälle. Ich lese gerade „Wie Jakob die Zeit verlor“ von Jan Stressenreuter. Schon lange hat mich kein Buch mehr dermaßen fasziniert und beeindruckt und bedrückt ... aber mich vor allem dazu gebracht, darüber nachzudenken, wie für mich das Leben in den 80-zigern war. Dann sehe ich den Blogeintrag von Jannis Plastargias und muss einen Moment verwundert innehalten. Also nicht wegen dem, was Jannis geschrieben hat, sondern weil mich das Thema tatsächlich schon vorher beschäftigt hat … und dann dachte ich mir, wenn ich ohnehin schon in die 80-ziger abgetaucht bin, dann kann ich hier auch mitmachen. Also folge ich der Weltentaucherin Hilke-Gesa Bußmann in ihrer Blogparade.