Caro Sodar, Mia Grieg, Sitala Helki und Karo Steinn auf der Buch Berlin

Samstag, 29. Dezember 2012

Häkelzoo

Ich hoffe, ihr habt die Weihnachtstage gut überstanden. Bei uns ging es wie in jedem Jahr sehr familiär zu ... schön, aber auch anstrengend.
In den letzten Wochen habe ich sozusagen ein neues Hobby für mich entdeckt ...
Dank Anna Scholz häkele ich wie wild Tierchen und gehe ohne meinen Sack voller Wolle, Anleitungen und Füllwatte kaum noch aus dem Haus. Wenn ich schon nicht die Ruhe und Zeit zum Schreiben habe, dann wenigstens zum Häkeln, denn das geht durchaus nebenbei (wenn ich nicht gerade wie verrückt dabei zählen muss!)
Und so hat bereits ein kleiner Zoo bei mir Einzug gehalten:
Die weiße Katze hat zu Weihnachten ein neues zu Hause bekommen, während die graue ganz brav neben mir am PC sitzt (ich glaube, sie schnurrt manchmal leise)






Den roten Hund hat sich mein kleiner Sohn gewünscht. Keine Ahnung, warum er unbedingt rot sein sollte, aber wie gewünscht, so gehäkelt.



Den Fuchs hat mein Mann zu Weihnachten bekommen. Er fand ihm im Internet so niedlich und da habe ich mir kurzerhand die Anleitung bestellt. Ich muss zugeben, dass ich da einige Male am Fluchen war, aber am Ende war er fertig und mein Mann hat sich wirklich gefreut.

Und da mein andere Sohn ja auch nicht ohne ein eigenes Häkeltierchen auskommen konnte, hier der gewünschte Wal!







Angefangen hat ja alles mit einem Hund für meinen Bruder, den ich leider vergessen habe zu fotografieren.
Aber keine Sorge, das Häkeln verdrängt das Schreiben nicht.
In meinem Kopf gibt es ein paar sehr spannende neue Ideen, die aber erst im neuen Jahr aufgeschrieben werden. Ganz oberste Priorität hat natürlich mein Projekt mit Cursed Side und gleich danach kommt eine Geschichte, die ich schon so lange vernachlässigt habe. Ich werde zusehen, dass sich da ein Geburtstagswunsch erfüllen lässt.
Bis dahin wünsche ich euch einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Montag, 24. Dezember 2012

Letzte Zusammenfassung

Die 24 Türchen sind geöffnet.Ich hoffe, Ihr hattet alle genau so viel Spaß beim Lesen und vom blog zu blog hüpfen wie ich. Ursprünglich sollte an dieser Stelle mein Beitrag erscheinen, aber ich musste ja kurz umdisponieren. Deshalb bleibt es bei 24 Beiträgen.
Ich möchte mich bei allen bedanken, die mitgemacht haben!
Ihr habt großartige Geschichten geschrieben, kurzweilig und wunderbar gemischt: von zuckersüß bis schmerzlich, von amüsant bis nachdenklich.
Hier kommt für alle noch einmal eine Zusammenfassung!

Donnerstag, 20. Dezember 2012

Das 20. Türchen

Anstatt auf Randys blog gibt es noch einmal hier etwas zu lesen für euch:


Ich danke Karo Stein fürs reinstellen meiner Geschichte..., da mein Blog gehackt wurde!
Hier kommt meine ersteWeihnachtsgeschichte, die schon gestern auf FF.de hochgeladen wurde.
Damit wünsche ich Euch ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.
Euer Randy

Samstag, 15. Dezember 2012

Das 15. Türchen

Willkommen zur dritten Geschichte auf meinem blog.
Diesmal hat sich meine eigene Geschichte hinter dem Türchen versteckt.
Ich wünsche Euch viel Vergnügen beim Lesen.
Auch an dieser Stelle noch einmal den Hinweis darauf, dass es sich um eine P18slash Geschichte handelt.

Donnerstag, 13. Dezember 2012

Jetzt haben wir schon mehr als die Hälfte geschafft! 
Wie schnell die Zeit vergeht! Aber ich freue mich, dass es bisher so gut geklappt hat.
Ich weiß nicht, ob es Euch ebenfalls so geht, aber ich bin jeden Morgen sehr gespannt auf die Geschichte, die sich hinter dem Türchen befindet.



Wo waren wir bisher?







Tag eins: Michas Weihnachtsengel von Nirtak Siebenundsiebzig hier auf meinem Blog

Tag zwei: Der 1.Advent von Sigrid Frings 

Tag drei: Eisregen von Raik Thorstad

Tag vier: Süße Versuchung von Sandra Mehlstäubl

Tag fünf: Noemi von Patricia Jankowski

Tag sechs: Zimtwaffeln von Rita Sachs auf meinem Blog

Tag sieben: Patricia Gückel´s traurige Geschichte ;-)

Tag acht: Pink X-Mass von Chris P.Rolls

Tag neun: Von Abstürzen, Kaffee in Pappbechern, Rentierpullovern und nicht so üblen Weihnachten... von Rona Cole

Tag zehn: Weihnachtselfen und Wunschträume von Martina Tauchnitz-Geiger

Tag elf: Eine zweite Chance? von Jule Becker

Tag zwölf: Alle Jahre wieder von Marie-Jeanne Rimpler

Tag dreizehn: Aber bitte mit Zuckerguss! von Nico Morleen

Und morgen geht es bei  Janine Sander weiter!

Ich wünsche Euch auch weiterhin viel Spass und eine schöne Vorweihnachtszeit!

Samstag, 8. Dezember 2012

Fassen wir noch einmal zusammen...

Heute hat sich das achte Türchen geöffnet. Es ist also wieder an der Zeit für eine Zusammenfassung. Entgegen meiner optimistischen Vorhersage, dass ganz bestimmt niemand abspringen würde, hatte ich in diesern ersten acht Tagen bereits zwei davon ...
Obwohl es eine freiwillige Angelegenheit, auch wenn recht kurzfristig, so hatte ich trotzdem nicht damit gerechnet.
Aber ich bin ja kreativ *gg* und meine Mitstreiter sind es ebenfalls, sodass sich bis jetzt jedes Türchen geöffnet hat. Ich klopfe mal fest auf Holz, dass es bis zum Ende so bleibt.

Wo waren wir bisher? 
Tag eins: Michas Weihnachtsengel von Nirtak Siebenundsiebzig hier auf meinem Blog
Tag zwei: Der 1.Advent von Sigrid Frings
Tag drei: Eisregen von Raik Thorstad 
Tag vier: Süße Versuchung von Sandra Mehlstäubl
Tag fünf: Noemi von Patricia Jankowski
Tag sechs: Zimtwaffeln von Rita Sachs auf meinem Blog
Tag sieben: Patricia Gückel´s traurige Geschichte ;-)
Tag acht: Pink X-Mass von Chris P.Rolls

Morgen öffnet sich das nächste Türchen bei Rona Cole

Ich wünsche Euch weiterhin eine kurzweilige Vorweihnachtszeit mit unseren Geschichten. 
 

Donnerstag, 6. Dezember 2012

Das sechste Türchen

gezeichnet von Janine Sander

Für den heutigen 6. Dezember hat sich Rita Sachs (manri auf ff.de) meinen Blog ausgeliehen.
Wir wünschen Euch einen schönen Nikolaustag!

Dienstag, 4. Dezember 2012

Vier Türchen

Nach vier Tagen kommt 
die erste kleine 
Zusammenfassung.




Tag eins: Michas Weihnachtsengel von Nirtak Siebenundsiebzig hier auf meinem Blog
Tag zwei: Der 1.Advent von Sigrid Frings
Tag drei: Eisregen von Raik Thorstad
Tag vier: Süße Versuchung von Sandra Mehlstäubl
 
Morgen geht es bei Patrica Jankowski weiter.
Ich hoffe, es macht Euch ebenso viel Spaß wie mir.

Samstag, 1. Dezember 2012

Das erste Türchen


das wunderschöne Bild hat Janine Sander gezeichnet
Ich freue mich, Euch herzlich beim Adventskalender 2012 begrüßen zu können.
Bevor es los geht, erkläre ich noch einmal kurz, wie es funktioniert. Am Ende der Geschichte steht ein Link, dort findet ihr die nächste Geschichte.
Ich werde alle drei bis vier Tage eine Liste hier veröffentlichen, in der Ihr noch einmal nachverfolgen könnt, auf welchem Blog sich bereits ein Türchen geöffnet hat.
Dann wünsche ich Euch eine schöne und einigermaßen stressfreie Vorweihnachtszeit und ganz viel Vergnügen mit dem, was wir für Euch vorbereitet haben.
Für die erste Geschichte habe ich meinen Blog an Nirtak Siebenundsiebzig ausgeliehen.

Donnerstag, 22. November 2012

Blogübergreifender Adventskalender

Bald ist es soweit.
Das erste Türchen des blogübergreifenden Adventskalender wird sich pünktlich nächste Woche Samstag öffnen. Ich freue mich, dass alle Türchen belegt sind und hoffe, dass es euch Spaß machen wird, von blog zu blog zu hüpfen und zu gucken, was dort auf euch wartet. Ich kenne die Geschichten im Übrigen auch nicht und werde deshalb ebenfalls fleißig mithüpfen.
Die erste Geschichte gibt es auf meinem Blog zu lesen.
In regelmäßigen Abständen werde ich eine Liste von den blogs posten, die bereits dran waren, damit diejenigen, die erst später unseren Kalender entdecken, auch noch in den Genuss aller Geschichten kommen.
Mein eigener Weihnachtskalender wird natürlich auch pünktlich am 1.12. starten (es gibt also viel zu lesen bei mir). Lasst euch von mir entführen, in ein Märchen aus "Tausend und einer Nacht". Obwohl ich natürlich nur für euch schreibe, ich ja auch kein Reviewjäger bin, musste ich doch feststellen, dass so ein Kalender einen entscheidenen Nachteil hat. Dort kann man tatsächlich gar keinen Kommentar hinterlassen. Ihr könnt die Geschichte also ohne ein schlechtes Gewissen zu bekommen, als "Schwarzleser" genießen *lach*  oder mir alternativ auf FB etwas schreiben.   

Dienstag, 13. November 2012

Karo hat eine spontane Idee ....

... wozu sie die Hilfe der anderen Blogger braucht.
Wer hat Lust auf einen  
blogübergreifenden Adventskalender?
Ich rufe alle Schreiberlinge und Autoren auf, die einen blog oder Webseite besitzen, mitzumachen.
Worum geht es? Ein Adventskalender, bei dem jedes Türchen in einem anderen blog geöffnet wird. Da es relativ kurzfristig ist, würde ich jedem selbst überlassen, was er bzw. sie hinter dem Türchen versteckt ... eine kurze Geschichte, ein Interview mit einem Charakter, eine Weihnachtserinnerung, Gedanken, Gedichte, ein Bild ... kurz oder lang ... Vielleicht habt ihr ja noch eine Idee auf der Festplatte, die ihr schon lange mal veröffentlichen wolltet. Natürlich wäre ein weihnachtlicher Bezug gut, aber auch das ist keine Voraussetzung. Heute ist der 13. 11. Ich würde bis nächsten Dienstag, 20.11. abwarten und gucken, wer mitmachen möchte.
Bitte gebt mir entweder auf FB als persönliche Nachricht oder als Mail (kath74@gmx.de)Bescheid, denn es soll ja für die Leser eine Überraschung werden.
Wie funktioniert es? Ich verteile die Tage an die Teilnehmer. Der erste setzt am Ende seines Beitrags einen Link, wer als nächstes dran ist u.s.w.
Ein kleines Bildchen (möglichst für alle das gleiche) wäre vielleicht auch nicht schlecht.
Also, gebt Euch einen Ruck, das macht bestimmt Spaß. Außerdem ist es sicherlich auch gut für unsere Blogs und Webseiten.
Und für alle, die sich fragen, ob mein Adventskalender nicht erscheinen wird ... doch, natürlich ... ich bin fleißig!

Montag, 5. November 2012

Was macht Karo?

Für alle, die sich fragen, was Karo eigentlich die ganze Zeit macht, gibt es an dieser Stelle ein paar Informationen.
Ich schreibe!
Zwei,oder na ja, eigentlich drei Projekte werfen ihre Schatten voraus. Zwei davon erscheinen mir ziemlich groß und bedeutsam.
Zum einen hoffe ich, dass ich noch in diesem Jahr ein Buch beim FWZ- Verlag in der Reihe "First Love" herausbringen werde. Die Jungs sind keine Unbekannten, auch wenn es ein paar deutliche Änderungen geben wird. Die Story ist komplett überarbeitet und auch deutlich gekürzt. Ich hoffe, ich konnte den Charme der Geschichte erhalten und ihr lasst Euch gemeinsam mit mir auf dieses "Experiment" ein.
Das andere Projekt mache ich zusammen mit dem Cursed Side Verlag. Dort wird im nächsten Jahr ein ebook für Euch erscheinen. Ich kenne natürlich die Diskussionen bei FB über ebooks. Auch ich habe einen Moment darüber nachgedacht, ob ich das machen möchte.Es ist eben etwas Anderes, wenn man von vorn herein weiß, dass man kein Buch in der Hand halten wird. Aber trotz allem, Ebooks sind auf dem Vormarsch. Dies zu leugnen oder zu behaupten, dass nur ein Buch aus Papier und Druckerschwärze das Wahre ist, ist unsinnig. Die Zeit bleibt nicht stehen, das hat sie noch nie getan. Viele Dinge, gegen die man sich anfangs gewehrt hat, sind heute nicht mehr wegzudenken. Ich glaube aber nicht, dass Ebooks ein richtiges Buch vollkommen ersetzen werden. Ebooks haben Vorteile, die nicht von der Hand zu weisen sind. Allein die Größe und das Gewicht des Readers. Ein Buch lässt sich dort ebenso gut lesen, von den technischen Spielerein ganz zu schweigen. Ich mag meinen ebookreader, auch wenn ich seine Grenzen schon deutlich zu spüren bekommen habe. Ich sage nur: allein im Zug, noch sechs Stunden Fahrt vor mir und das Akku macht einfach schlapp.Aber vermutlich war ich selbst Schuld ... ans Laden hatte ich irgendwie gar nicht mehr gedacht.
Das Einzige, was ich wirklich schade finde, dass man ein ebook nicht verschenken oder verleihen kann. Ich werde es auch nicht in den Schrank stellen können und sagen: "Wow, das habe ich geschrieben!" Das ändert jedoch nichts daran, dass ich mich auf und über die Zusammenarbeit mit Cursed Side freue. Ich bin gespannt, ob Euch die Geschichte gefällt.
Das dritte Projekt ist der Adventskalender. In diesem Jahr soll es einen mit "richtigen" Türchen geben. Mal sehen, ob das klappt. Vor allem bin ich schon ganz hibbelig auf das Bild!Es spuken ein paar Ideen in meinem Kopf herum, aber noch habe ich mich nicht entschieden.
Ein Blick auf den Kalender zeigt mir allerdings, dass ich mich langsam beeilen sollte. Zeitdruck ist etwas Großartiges!
Vermutlich müsst ihr also noch einen Monat durchstehen, bis es wieder etwas von mir zu lesen gibt. Ich halte Euch auf jeden Fall auf dem Laufenden ... und teile allen wichtigen Neuigkeiten mit Euch.
In diesem Sinne wünsche ich eine schöne Woche!

Sonntag, 21. Oktober 2012

Buch zum Sonntag

Der Herbst ist die Jahreszeit, in der man es sich gemütlich auf dem Sofa machen kann, eine kuschelige Decke bis ans Kinn gezogen, einen leckeren Tee, Kakao oder Cappuccino dazu... und natürlich ein gutes Buch. Während der Wind die Blätter von den Bäumen fegt, steckt man seine Nase zwischen die Seiten, lässt sich gefangen nehmen von spannenden Geschichten, großen Liebesromanzen oder lustigen Begebenheiten.
Als kleiner Schreiberling sollte man auch ab und zu ein Buch zur Hand nehmen. Ich gebe zu, dass ich selten dafür Zeit habe, aber es gibt Bücher, auf die freue ich mich ganz besonders und die lassen mich auch eine lange Zeit nicht mehr los. Damit meine ich nicht, dass ich daran lange lese … denn wenn ich einmal anfange, dann kann ich meistens nicht mehr aufhören, dann vergesse ich entweder die Welt um mich herum, oder erledige die Dinge mit dem Buch in der Hand.
„Ich soll dir bei den Hausaufgaben helfen? Moment, ich lese nur noch den Absatz fertig....“
„Du willst Abendbrot? Mist, jetzt habe ich Butter auf die Seite geschmiert!“
„Einen Kuss? Ach wenn wir uns doch nur so küssen würden, wie die beiden im Buch!“
„Schlafen? Geh nur schon vor, ich komme gleich hinterher!“
Gleich bedeutet dann, wenn ich die letzten 200 Seiten gelesen habe … also irgendwann mitten in der Nacht bzw. am sehr frühen Morgen. Wie ich dann den nächsten Tag überlebe, ist mir immer wieder schleierhaft. Deshalb … und weil ich im Moment lieber schreibe als lese … gönne ich mir nur selten ein Buch. Trotzdem möchte ich euch hier und heute eines vorstellen. Ich weiß, ich bin spät dran. Die meisten haben es wohl inzwischen schon selbst gelesen, aber wer weiß, vielleicht ist der eine oder andere noch unentschlossen.

„Koch zum Frühstück“ von Rona Cole ist genau das richtige für diese Zeit der Herbststürme, Nebel- und Regentage. Ach, was sage ich? Es ist auch perfekt für Sommerhitze, Winterwetter und von Frühlingsgefühlen spreche ich gar nicht erst. Sollte man über Bücher von „Kollegen“ schreiben? Vielleicht nicht, aber das hier ist auch keine Rezension im klassischen Sinne. Ich werde auch mit Sicherheit nicht jede Woche ein Buch vorstellen und mich mit Inhalt und Schreibstil auseinandersetzen. Dafür fehlt mir sowohl die Kraft als auch die Lust. Außerdem  habe ich im Moment auch genug eigene Ideen im Kopf, die irgendwie aufgeschrieben werden wollen.
Ich würde mich als Genussleser bezeichnen. Ein Buch ist für mich gut, wenn ich am Ende dieses „Sattgefühl“ habe. Die Protagonisten sind angekommen, das Ende ist schlüssig und man möchte trotz allem noch nicht loslassen … Also blättert man noch einmal durch, genießt einzelne Stellen ein zweites, drittes, viertes Mal … und fängt irgendwann einfach noch mal von vorn zu lesen an.
Das Buch hat mir genau dieses Gefühl vermittelt. Stella war der pure Zucker, David und Flo zusammen so heiß, dass die Seiten ja nahezu in Flammen gestanden haben. Natürlich mochte ich den Sex, aber vor allem die Szenen, in denen die drei schon längst wie eine Familie agierten und es sich einfach nicht eingestehen wollten.
Zugegebenermaßen kriegt man beim Lesen ziemlich großen Hunger. Egal ob auf altes Brot mit Tomaten, Cordon bleu oder Apple Crumble (diesen Nachtisch habe ich vor kurzen tatsächlich auf einer Speisekarte entdeckt … ich glaube, ich habe den ganzen Abend gegrinst).
Wie immer schafft es Rona, das man leidet, sich ein Tränchen aus den Augen wischt, dann wieder lacht, die Luft anhält … und sich vollkommen verwirrt fragt, wieso es sich die beiden so schwer machen. Dabei sieht man als Leser doch ganz klar, dass sie zusammengehören!
Am Anfang fühlte es sich für mich merkwürdig an, dass beide in Beziehungen steckten. Aber da man die Partner nicht wirklich kennenlernt, sie gar keine wirkliche Rolle spielen, ist es auch kein großer Verlust. Man kann da durchaus geteilter Meinung sein, was das "Fremdgehen" betrifft, aber auch das reale Leben hält oft Überraschungen für einen bereit, mit denen man nicht rechnet und die einen dazu bringen, sein Leben zu überdenken. Liebe ist dabei wohl der beste Grund überhaupt. 
In Anbetracht der ständigen Diskussionen über Adoption und Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften, ist dieses Buch dann auch noch politisch aktuell. Wobei ich nicht weiß, ob das so beabsichtigt war. Aber was es deutlich zeigt … Es gibt nicht nur diese bekloppten Frauen (Entschuldigung Frau Reiche, aber mir fällt da keine bessere Bezeichnung für Sie und ihre Gleichgesinnten ein), die glauben, dass sie einen von Natur aus alleinigen Anspruch auf Familie hätten. Ich bin ganz fest davon überzeugt, dass es keine Rolle spielt, ob ein Kind Mutter und Vater, zwei Väter, zwei Mütter oder sogar alles zusammen hat … Liebe und Zuwendung ist das Einzige, was zählt und was eine Familie ausmacht.
In diesem Sinne wünsche ich Euch einen schönen Sonntag und viel Vergnügen beim Lesen!

Dienstag, 9. Oktober 2012

Liebe Leser!


Heute ist der weltweite Tag der Post. Wann habe ich eigentlich den letzten richtigen Brief geschrieben? So mit Briefpapier und Füller ...  Postkarten und Geburtstagskarten schreibe ich gern und oft, aber Briefe?
Dabei hat mir erst vor ein paar Wochen meine beste Freundin gestanden,  nachdem ich ihren Geburtstag vergessen und deshalb ganz reumütig über skype einen Gruß nach New Orleans geschickt habe, dass sie sich immer sehr über Post freut ... Da habe ich mich sehr geschämt, allerdings trotzdem nicht zu Füller und Papier gegriffen ... schäme ich mich gleich noch einmal.
Wenn ich es mir überlege, dann muss ich gestehen, dass ich es auch toll finde, wenn ich Post in meinem Briefkasten finde. Also richtige Post, keine Rechnungen, Mahnungen oder diesen ganzen Werbemüll. Wenn ich den Briefkasten aufschließe, bin ich ... und das ist eigentlich albern, jedes Mal wieder voller Erwartung.
In 99 % der Fälle werde ich natürlich enttäuscht.
Im Sommer besteht die Chance auf eine Postkarte, zum Geburtstag bekomme ich die eine oder andere Karte ... dann vielleicht noch Ostern und Weihnachten.
Ein Brief oder eine Karte ist eben etwas ganz Besonderes. Ich bastle ja gern Karten selbst ... allerdings frage ich mich in unserer schnelllebigen Zeit, ob derjenige, für den ich mir dann so viel Zeit genommen habe, das auch zu schätzen weiß. Ob ihm bewusst ist, dass ich das Papier ausgesucht und es in Form gebracht habe, dass ich den Stempelabdruck selbst coloriert und vielleicht sogar etwas ganz Neues ausprobiert habe. Jede Karte ist eben sehr persönlich. Ich sehe die Person vor mir, denke im Grunde die ganze Zeit an sie.
Natürlich ist es einfacher das Telefon zur Hand zu nehmen, oder alternativ über skype zu kommunizieren.  Er/ sie kann dir antworten, dir Rat geben und auf die allgemeine Floskel "Ich hoffe, es geht dir gut!" gleich mit einem "Ja, alles bestens" oder "Scheiße, geht es mir schlecht" antworten. Soforthilfe kann natürlich in einem Brief nicht geleistet werden.
Emails sind ja auch Briefe. Ein Emailaccount ist auch ein Briefkasten, in den ich jeden Tag hineinschaue... mit dem gleichen Gefühl und meist mit der gleichen Enttäuschung.
Wenn ich ein wenig  zurück denke ... Was habe ich früher für Briefe geschrieben! Haufenweise! Ich hatte ein paar echte Brieffreunde und wir haben bestimmt jede Woche einen Brief geschrieben. Die Briefe habe ich alle noch ... ein paar Liebesbriefe befinden sich auch in der Erinnerungskiste. 
Einmal im Jahr nehme ich mir allerdings schon Zeit für einen Brief. Mein Weihnachtsbrief. Gut, er ist nicht hangeschrieben, sondern meist getippt. Nur die persönlichen Grüße kommen dann noch von Hand darunter. Er ist zu einer guten Tradition geworden, um all den Freunden und Verwandten, die man selten im Jahr sieht, einen kleinen Einblick in unser Leben zu gewähren, ihnen zum Jahresende zu erzählen, was sich bei uns getan hat, wie wir leben und vielleicht auch, was im neuen Jahr ansteht.
Bis zum Weihnachtsbrief ist es nicht mehr lange hin. Unglaublich, wie schnell ein Jahr vergeht.
Ich wünsche Euch einen schönen Tag und eine schöne Woche!
Vielleicht greift man ja doch mal wieder zu Stift und Papier!
 Eure

Sonntag, 9. September 2012

Ein paar Neuigkeiten

Als ich vor ein paar Tagen die ersten Lebkuchen in den Regalen der Supermärkte entdeckt habe, da wurde mir bewusst, dass sich das Jahr mit großen Schritten dem Ende neigt.
Ein Blick auf die Anzahl meiner Post der letzten Wochen hat mir gezeigt, dass ich meinen Blog ziemlich vernachlässigt habe.
Es ist also an der Zeit, darüber nachzudenken, was ich in diesem Jahr noch so anliegt.
Die „Regentropfen“ sind ein Sommerprojekt. Da sich der Sommer nun allmählich dem Ende neigt, geht diese kleine Geschichte auch zu Ende. Auf eine genaue Anzahl der noch folgenden Kapitel lege ich mich nicht fest, aber ich denke spätestens Ende September werden wir Thomas und Edwin gehen lassen müssen.
Dann gibt es da noch dieses Projekt, von dem ich Euch noch nichts Genaues erzählen kann (womöglich könnt ihr euch auch so vorstellen, in welche Richtung es gehen wird). Es ist anstrengender und zeitaufwendiger als ich es erwartet hatte. Deshalb werde ich in den nächsten Wochen mein Augenmerk vollkommen darauf richten. Ich hoffe, das Ergebnis wird euch gefallen.Über Neuigkeiten werde ich euch natürlich auf dem Laufenden halten.
Meine Kurzgeschichte für die Kräuteranthologie von Raik ist leider nicht rechtzeitig fertig geworden. Aufgrund der Thematik werde ich sie euch im Frühjahr 2013 vorstellen.
Und da Weihnachten schon irgendwie vor der Tür steht, habe ich mir bereits ein paar Gedanken über einen Weihnachtskalender gemacht. Allerdings habe noch keine konkreten Vorstellungen. Stattdessen haben meine Ideen ein paar abartige Blüten getrieben. Zum Beispiel 24 Geschichten mit einem bittersüßen Ende … Soweit wird es wohl nicht gehen, aber es wird ein Weihnachtsspezial von mir geben. Mit großer Wahrscheinlichkeit werde ich es wieder ausschließlich auf meinem Blog posten.
Von kleinen Plotbunnys einmal abgesehen gibt es zwei größere Projekte, die ich in Angriff nehmen werde. Die Geschichte mit den drei Männern, die von einigen ja bereits sehnsüchtig erwartet wird, gehört auf jeden Fall dazu.
Mit einer anderen Geschichte werde ich mich auf ein neues Terrain begeben. Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich mich dort wohlfühle, geschweige, ob ihr euch dort wohlfühlen werdet. Ich bin sehr gespannt.
Leider hat mein Tag auch nur 24 Stunden und ein Großteil davon ist mit anderen Dingen ausgefüllt. Ich musste in den letzten Wochen lernen, dass das Schreiben langsamer geht, ich mir meine Ziele deutlich niedriger stecken muss, wenn ich sie erreichen möchte. Aber ich freue mich darüber, meine Kreativität wieder zu haben. Das Schreiben bedeutet mir unendlich viel, also werde ich dafür sorgen, dass das auch so bleibt.
Ein Wort zu „Verschlossene Türen“ … meine erste Langzeit- und Krisengeschichte. Ich will euch nicht vertrösten, aber ich verspreche, dass es weiter geht. In einem zugegebenermaßen langsamen Tempo. Aber es wird der Zeitpunkt kommen, an dem ich mit guten Gewissen ein „Fertiggestellt“ anklicken kann. Ich hoffe, ihr begleitet mich auf diesem Weg.
Ansonsten ist noch ein letztes Wochenende in Greifswald geplant. Ich werde erneut versuchen, im Zug zu schreiben. Ich habe ja eine lange Bahnfahrt vor mir. Vielleicht klappt es dieses Mal besser. Zur Not habe ich meinen Reader noch dabei, wenn schon nicht schreiben, dann wenigstens lesen.
So, genug Pläne geschmiedet. Jetzt geht es daran, das Ganze in die Tat umzusetzen.

Mittwoch, 22. August 2012

Sternschnuppenurlaub

Wenn mein Bruder einen Sonnentanz macht, dann scheint das auch hervorragend zu funktionieren. So viel Sonnenschein hatten wir schon seit langem nicht mehr im Urlaub. Da war auch der eine Abend, den wir dank eines heftigen Regenschauers Milchreis essend und Kniffel spielend im Zelt verbringen mussten, nicht wirklich schlimm.

Freitag, 10. August 2012

Hendriks Geschichte und Urlaub

Es hat ganz schön lange gedauert. Ich glaube, ich habe auch noch nie so intensiv an einem Kapitel geschrieben. Am Ende sind über 10.000 Wörter herausgekommen und eine Geschichte, bei der ich extrem gespannt auf eure Reaktionen bin.
Hier ist der Link zum Kapitel Hendriks Geschichte

Gleichzeitig möchte ich mich an dieser Stelle für die nächsten 10 Tage abmelden. Familienurlaub an der Ostsee, mit Besuch bei den "Störtebeker- Feststpielen" in Ralswiek. Da freue mich schon am meisten drauf. Womöglich werdet ihr am Ende wieder nicht um einen kleinen Bericht herumkommen.

Montag, 30. Juli 2012

Allein unter Männern

Eine einsame Hütte mitten im Wald. Karo mit vier Männern, einer Menge Mücken und einer Maus.
Zugegeben, zwei der vier Männer sind erst auf dem Weg solche zu werden. Es ändert jedoch nichts daran, dass ich in meinem Kurzurlaub tatsächlich das einzige weibliche Wesen war. Natürlich abgesehen von den Mücken und den Wildschweinen, die uns in der Nacht besucht haben. Bei der Maus weiß ich das natürlich nicht.
Wer allerdings jetzt vermutet, dass ich deshalb auch so etwas wie Aschenputtel war, der irrt. Nein, ich fand die Verteilung der Arbeit durchaus gerecht. Wir waren ja alle in erster Linie da, um uns zu erholen, um ein paar schöne Tage zu verbringen … und das waren sie auch!
Nicht nur, dass unser Gast aus Greifswald einen Sonnentanz gemacht hat und uns damit tatsächlich eine Woche mit unterbrochenem Sonnenschein beschert hat, sondern auch, weil wir uns alle so gut verstanden haben. Das ist etwas, was mich immer wieder zum Staunen gebracht hat: Dieses Gefühl, sich wirklich wohl zu fühlen, ungezwungen miteinander umgehen zu können.
Was aber nicht bedeutet, dass mein typisches Chaos ausgeblieben wäre. Das fing ja schon damit an, dass ich meinen ganzen Zeitplan am Montag darauf ausgelegt hatte, dass er nicht vor um 12 Uhr bei mir anrufen würde. Ich sprang also den ganzen Morgen zwischen PC (noch schnell das neue Kapitel hochladen) und Taschen packen hin und her. Außerdem musste sich mein kleiner Sohn, anstatt in die Ferienspiele zu gehen, mit Kopfschmerzen ins Bett legen. Auch nach zwei Stunden Schlaf sah er immer noch nicht besonders gut aus und ich suchte in Gedanken schon nach einem Notfallplan, wenn er wirklich krank werden würde. Natürlich hatte ich immer einen Blick auf die Uhr. Ich wollte schließlich noch einen Kuchen backen und mich duschen. Ich gebe es ja zu, ich vertrödele immer gern mal die Zeit, um dann zwar in Hektik, aber trotzdem noch alles so zu schaffen, wie ich es mir vorgenommen habe. Das klappt natürlich nur, wenn die vorgegebenen Zeiten auch eingehalten werden und nichts Ungeplantes passiert. Mein Handy, das ich eigentlich immer in meiner Nähe haben wollte, um seinen Anruf auch ja nicht zu verpassen, war für einen Augenblick verschollen … und genau diesen Augenblick hat er genutzt, um bei mir anzurufen. Mehr als eine Stunde zu früh! Mit klopfendem Herzen sah ich die drei in Abwesenheit eingegangen Nachrichten. Meine Gedanken kreisten zwischen "Hurra, er ist da!" und "Shit, wie sehe ich denn aus!" hin und her. Aber es nützte ja nichts. Ich rief also zurück und tatsächlich, er wartete darauf, von mir abgeholt zu werden. Wenigstens waren die Taschen schon gepackt. Nur der Blick durch meine Wohnung war etwas verstörend, aber das nutzte ja nun auch nichts mehr.
Hektisch und ganz schön aufgeregt bin ich ins Auto gesprungen. Mein Navi wollte mich auf der Schnellstraße zum links abbiegen zwingen, ich habe mich anschließend noch zwei Mal verfahren … aber letztendlich bin ich doch angekommen.
Als er dann neben mir im Auto saß, wurde es für mich erst real. Er war da! Wir würden zusammen einige Tage verbringen …
Wie haben wir sie verbracht? Mit all dem, was man so typischerweise im Wald macht. Wir waren angeln. Familienangeltag Nummer zwei … ich hoffe, damit habe ich es für dieses Jahr geschafft. Schätzungsweise sehen meine Kinder das aber anders.
Wir haben Lagerfeuer gemacht und Marshmellows geröstet, dabei Bier getrunken und stundenlang gequatscht. Wir haben Federball und Schach gespielt. Natürlich haben wir unserem Besuch auch etwas von der Gegend gezeigt. Obwohl es bei der Hitze nicht wirklich Spaß machte herumzulaufen. Deshalb gab es nur einen kurzen Ausflug ins Bodetal mit Minigolf und einen in eine Glasbläserei mit anschließendem Freibadbesuch.
die Tische an der Gulaschkanone
Wir haben an einer Gulaschkanone Mittag gegessen und uns über die herrlich gewachsenen Astgabeln köstlich amüsiert.
Wenn ich darüber nachdenke, was mir am besten gefallen hat, dann waren es wohl die Nächte. Wenn die Kinder im Bett waren, haben wir es uns im Wohnzimmer gemütlich gemacht und am Laptop Filme geguckt. Angefangen mit Bruce Willis, über brutal kämpfende Frauen, die die armen Männer zuerst verführt und anschließend umgebracht haben. Das Knacken der Wirbelsäule war wirklich widerlich.
Am letzten Abend haben wir dann sozusagen als Kontrastprogramm nach so viel Gewalt „Latter days“ geguckt.
Und manchmal, in unbeobachteten Momenten, habe ich von einem zum anderen geguckt und leise bei mir gedacht: Ich kann mich echt glücklich schätzen, so geliebt zu werden.

 

Montag, 23. Juli 2012

Urlaub und Regentropfen

Ich hatte es ja bereits am Freitag angekündigt. Ich bin ab heute Nachmittag für ein paar Tage nicht online. Eine einsame Hütte mitten im Wald, zusammen mit meiner Familie und meinem Seelenbruder. Ich freue mich so unglaublich darüber, dass ich vermutlich einige Zentimeter über dem Boden schwebe.
Allerdings bedeutet das für euch, dass es am Mittwoch kein neues Kapitel geben wird.
Die Vorbereitungen und die überall stattfindenden Abschlussfeiern habe meine Zeit etwas mehr in Anspruch genommen als geplant. Das nächste Kapitel ist erst zur Hälfte fertig...
Aber ich nehme mein Netbook mit und werde bestimmt Zeit zum Schreiben finden, sodass ich das fehlende Kapitel am Wochenende ausgleichen kann.
Ich wünsche Euch allen eine schöne Woche (die Sonne soll sich ja tatsächlich ein wenig heraustrauen).
Das heutige Kapitel ist bereits online.
 

Freitag, 20. Juli 2012

Regentropfen

Auch wenn es im Moment bei mir nicht regnet... ganz im Gegenteil, da schiebt sich doch tatsächlich ein einsamer Sonnenstrahl durch die Wolken ... Man möchte ihn am liebsten in den Arm nehmen und trösten, dass er bestimmt nicht ganz allein auf der Welt ist... Irgendwo muss der Sommer doch sein ...
Ich habe ja gehört, dass er nächste Woche kommen soll. Jedenfalls kommt er zu mir in den Harz, denn ich kriege Besuch, mit dem ich die nächste Woche irgendwo in einer einsamen Hütte im Wald verbringen werde. Ich freue mich riesig darüber und zähle schon fast die Stunden ...
Da sich das Ganze recht spontan ergeben hat, habe ich auch ein kleines Problem mit dem Posten in der nächsten Woche. Montag gibt es das Kapitel pünktlich, am Freiag wird es auch eins geben, aber erst am Nachmittag bzw. frühen Abend. Der Mittwoch ist schwierig. Allerdings könnte ich das Mittwochskapitel hier posten (kann man ja so toll vorprogammieren) und bei fanfiktion dann am Freitag nachreichen.
Aber jetzt gibt es erst mal den Hinweis, dass das heutige Kapitel online ist.

 

Mittwoch, 18. Juli 2012

Regentropfen


Das dritte Kapitel ist soeben online gegangen.
Ich mache es ab jetzt so, wie ich es bereits angekündigt hatte. Ich poste die Teile ausschließlich bei fanfiktion. Aber hier gibt es zumindest den Link dorthin.
Passend zum Wetter, aber vor allem passend zu meiner ausgesprochen guten Laune:

 

Montag, 16. Juli 2012

Regentropfen

Seit ein paar Stunden gibt es die neue kleine Geschichte nun auch bei fanfiktion.
Ich bin mir nicht ganz sicher, ob es nötig ist, die Geschichte auch hier weiterhin zu posten. Das heutige Kapitel veröffentliche ich an dieser Stelle noch komplett, ab Mittwoch würde ich nur noch ein paar Zeilen und den Link zur Geschichte einstellen. Außer, es gibt jemanden, der es ausschließlich auf dem blog lesen möchte. Dann bitte ein kurzes Zeichen an mich ;-)
An dieser Stelle weise ich auch noch einmal darauf hin, dass diese Geschichte P18 ist!

Freitag, 13. Juli 2012

Regentropfen

Ich will Sommer! Mal ehrlich, dieses Wetter macht mich ... ungeduldig.
Immer nur Regen und Wind und Regen ... Die paar Sonnenstrahlen erwärmen mich auch nicht und das, wo ich doch immer so schnell friere.
Deshalb und weil heute Freitag, der 13. ist (zum Glück zum letzten Mal in diesem Jahr) habe ich hier ein kleines Sommerspecial für euch.
Es ist sozusagen nicht allein auf meinem Mist gewachsen. Verantwortlich zeichnet sich Kerstin, die mir folgende Wörte zur Verfügung gestellt hat:
  • Regen 
  • Scheißwetter 
  • Das soll Sommer sein 
  • Freitag, der 13. 
Während ich ja von Sommer, Sonne, Strand geträumt habe, von Männern die sich leidenschaftlich im heißen Sand rekeln... wurde ich nun damit konfrontriert.
Na gut, wenn es schon draußen so ekelhaft ist, dann haben es die Jungs in der kleinen Geschichte auch nicht besser verdient.
Ach ja, und mein großer Bruder hat sich auch ein paar Szenen gewünscht.
Es werden nur kurze Kapitel sein, über deren Anzahl ich noch nicht nachgedacht habe. Sozusagen eine kleine Schreibablenkung.
Ich denke, ich stelle jeden zweiten Tag ein neues Kapitel online. Außer am Wochenende. Ich habe festgestellt, dass ich da nur mit viel Mühe zum Schreiben komme, also räume ich dieses Hinderniss gleich aus dem Weg. Das nächste Kapitel kommt also erst am Montag.
Ab Montag stelle ich sie dann auch bei fanfiktion online.
Da die Worte so "unkreativ" sind, darf ich mit dem Titel auch unkreativ sein.
Die Geschichte heißt "Regentropfen"

Donnerstag, 5. Juli 2012

Disziplinprobleme...

Nein, ich habe doch keine Zeit!
Wieso wühle ich mich denn durch Amazon?
Wer bitte hat denn jetzt diese zwei Bücher in den Warenkorb gelegt? Suchend sehe ich mich um. Aber da ist niemand und ich ... ich war es ganz, ganz bestimmt nicht. Denn ich habe ja überhaupt keine Zeit zum Lesen.

Es gibt doch so viel zu tun! Schreiben... ich muss schreiben ...
Aber doch nicht mein Passwort! Wer hat denn gesagt, dass ich mein Passwort eingeben soll?
Ein verzweifelter Blick auf die Bestellung. Noch habe ich sie nicht abgeschickt. Noch gibt es ein Zurück ... Ich könnte mir die Bücher in ein paar Wochen bestellen... Vielleicht für den Urlaub...
Zu spät!
Irgendjemand hat die Maus betätigt und das nette "Vielen Dank für ihre Bestellung" klingt wie Hohn in meinen Ohren.

Aber noch bin ich guter Dinge. Das Päckchen muss ja erst einmal ankommen.
Und ich kann auch diszipliniert sein.
Jawohl, ich kann sehr, sehr diszpliniert sein!

zwei Tage später (Dienstag)... mein Telefon klingelt am Vormittag: 
meine Mutter (sie arbeitet bei der Post):Kind, ich habe heute ein Päckchen für dich angenommen.
ich: von Amazon?
Sie: Ja
ich: hmm, hättest du doch nicht machen brauchen. Ich bin ja zu Hause und ich komme auch erst Ende der Woche zu dir. 
Innerlich reibe ich mir die Hände. Perfekt...
Ende der Woche! Freu, freu, freu
sie: Ach daran habe ich ja gar nicht gedacht. Na vielleicht schaffst du es ja noch zwischendurch.
ich (mit Bedauern in der Stimme): nein, das sieht echt schlecht aus. Na ja, dann mus ich eben bis Donnerstag warten.

Vielleicht sollte ich Donnerstag absagen und erst Freitag hingehen... Ich ziehe die Möglichkeit ernsthaft in Betracht.
Wir legen auf und ich fühle ich froh und erleichert ... Das gibt mir noch ein paar Tage mehr Zeit an meiner Disziplin zu arbeiten.

Einige Stunden später... es klingelt an der Haustür.
meine Mutter: Ich dachte, ich bringe dir das Päckchen vorbei. Dann musst du auch nicht so lange warten...
ich: Das wäre doch nicht nötig gewesen (ich verfluche sie innerlich)
Ich nehme das Päckchen und stelle es möglichst weit aus meinem Sichtfeld. Zum Glück bleibt sie noch eine Weile. Ich hoffe auf so etwas wie spontanen Alzheimer... Dann vergesse ich vielleicht, dass sich ein schlimmes Suchtmittel in meiner Wohnung befindet.

Aber was mache ich mir denn Sorgen? Ich bin schließlich so diszipliniert... man könnte behaupten, ich habe das Wort selbst erfunden.
Meine Mutter ist wieder weg. Auch wenn ich den kleinen grauen Karton mit den schwarzen Buchstaben drauf nicht sehe, ich weiß wo er steht. Nach einer gefühlten Ewigkeit (es handelt sich vermutlich um mehrere nutzlos verbrachte Minuten) reiße ich den Karton auf.
Wenigstens mal die Bücher angucken... mehr nicht.
Ich schwöre mir, dass sie gleich ins Bücherregal verschwinden ... und zwar ungelesen!
Ich beginne an meiner Disziplin zu zweifeln...
Aber nur ganz wenig. Nein, ich habe es noch im Griff. Die Einbände gefallen mir und wie gut,dass die beiden Bücher eingeschweißt sind. Ähmm, waren... sie waren eingeschweißt! Aber man kann ja mal kurz durchblättern... sich die wirklich tollen Bilder angucken ...
Ich bin diszipiniert, bewundere die Bilder, blättere mal kurz durch, lese das ein oder andere Wort und lege die Bücher tatsächlich ins Regal. Ich habe keine Zeit zum Lesen... Vielleicht am Wochenende!
Wo kommt nur diese innere Unruhe her? Was sollen die verstohlene Blicke ins Bücherregal?
Wer hat eigentlich behauptet, dass ich diszipliniert sein kann? Und was hat das mit dem Lesen von Büchern zu tun? Nach einer weiteren, schier unendlich langen Stunde schnappe ich mir das erste Buch. Nur ein paar Seiten... Man darf doch schließlich kein ungelesenes Buch ins Regal stellen ... Ich lesen den ganzen Abend ... bis spät in die Nacht hinein. Am nächsten Morgen kriege ich meine Augen kaum auf, aber zum Weiterlesen reicht es. Nach einer weiteren Nacht ist auch das zweite Buch am Donnerstag ausgelesen ... und dabei wollte ich das Päckchen erst am Donnerstag abholen.
Zum Teufel mit meiner Disziplin!

Ach ja, die Bücher, die meine Disziplin so ins Wanken gebracht haben:
Männerheld von Katja Kober
Liebe gegen jede Regel von Andrew Grey

Absolutes Suchtpotential und nichts für Leute, für die die Einhaltung von Disziplin ebenso schwierig ist, wie für mich, obwohl ich habe sie schließlich mit ganz viel Disziplin in nahezu einem Zug zu Ende gelesen!

Sonntag, 1. Juli 2012

Kindergeburtstag Teil 3

Soeben ist auch der dritte Teil des Kindergeburtstages online gegangen.
Ich hätte selbst nicht gedacht, dass es so viel werden wird.
Was soll ich sagen ... es ist auch noch nicht zu Ende. Ein Kapitel wird es zu diesem Thema noch geben. Ich denke, dass Hendrik zu kurz gekommen ist. Obwohl die Geschichte so eng mit ihm verknüpft ist, die offenen Fragen im Grunde nur Hendrik beantworten kann, haben er und ich es nicht geschafft, sie in diesem letzten Kapitel noch umfassend zu klären.
Wobei "umfassend" vielleicht ein zu großes Wort dafür ist. Trotzdem denke ich, dass sich der eine oder andere doch fragt, was dazu geführt hat, dass sich Hendrik so benommen hat, wie er es eben hat. Ich werde versuchen diese Frage in einem neuen Kapitel zu beantworten.
Wann es erscheinen wird, kann ich noch nicht mit Gewissheit sagen. Auch wenn ich das Gefühl habe, es ist besser geworden, die elenden Blockaden verschwinden allmählich wieder, möchte ich mich nicht auf irgendeinen Termin festlegen.
 Lange Rede ... ich wünsche Euch auf jeden Fall viel Spaß mit dem neuen Kapitel und einen schönen Sonntag!
Das Kapitel ist hier zu finden.