Dienstag, 25. April 2017

Auslosung zum Welttag des Buches


Es ist soweit. Welche Protagonisten dürfen euch einen kleinen Einblick in ihr Leben nach dem "Buch" geben?

Bei jedem neuen Kommentar, dachte ich: Jaaaa, über die beiden würde ich auch gern schreiben!

Den Kommentar zu meiner Sorgenkindgeschichte "Verschlossene Türen" konnte ich leider nicht mit in die Auslosung nehmen, denn wie die meisten wissen, ist diese Story noch immer nicht abgeschlossen. Es treibt mich schier in die Verzweiflung, dass ich bisher nicht geschafft habe, diese Geschichte zu ihrem verdienten Ende zu bringen. Ich weiß, dass immer noch viele Leser an Hannes und Farid hängen und sicherlich gern etwas über die beiden lesen möchten, aber das hier ist leider nicht der richtige Rahmen dafür. Tut mir wirklich leid. Ich gebe allerdings noch nicht auf und vertraue darauf, dass irgendwann der richtige Zeitpunkt kommt, um die Geschichte zu beenden.

Am liebsten hätte ich mich auf das Flammenerbe gestürzt (egal ob eins oder zwei), denn ich weiß, auch wenn der zweite Teil die Leser möglicherweise nicht so sehr erreicht hat wie der erste, dass es noch mindestens ein weiteres Buch, in meiner übergeschnappten Fantasie sogar noch zwei geben wird) Ich möchte so gern noch über eine besondere Liebe und ein Flammenkind schreiben.

Hach ja, wenn ich so viel Zeit und Disziplin hätte ... aber die habe ich leider nicht, was mir auch am strengen Blick der Glücksfee bewusst geworden ist. Deshalb hat sie (also eigentlich er) ausgelost, mich noch einmal unerbittlich angesehen und gemahnt, dass es nur diesen einen Oneshot geben wird.

Gewonnen hat:
Ketin
und damit auch auch alle, die sich eine Geschichte von Michael und Kevin aus "WhiskyTeufel" gewünscht haben. 


Ich freu mich auf die beiden und hoffe, ich kann den Oneshot schon bald posten.
Vielen Dank an alle fürs Mitmachen! 




Sonntag, 23. April 2017

Welttag des Buches

Heute, am 23. April, ist der Welttag des Buches, und damit quasi der höchste Feiertag für uns Autoren, Leser und Buchliebhaber.
1995 machte die UNESCO diesen Tag weltweit zum Feiertag für das Lesen, für Bücher und für die Rechte der Autoren.
Es ist mittlerweile zu einer Tradition geworden, an diesem Tag Bücher zu verschwenken. Vermutlich werdet ihr heute allerlei Gewinnaktionen bei Autoren und Verlagen entdecken.  Natürlich habe ich auch sofort darüber nachgedacht, ein Buch zu verlosen, allerdings liegt meine Osteraktion erst knapp eine Woche zurück. Also habe ich die Idee verworfen und weiter überlegt.

Seit 1997 heißt es in Deutschland Ich schenke dir eine Geschichte Diese Aktion richtet sich zwar in erster Linie an Kinder, die mit Gutscheinen dazu motiviert werden sollen, mehr zu lesen und sich hin und wieder auch mal eine Buchhandlung von innen anzuschauen. Ich finde, das ist eine echt großartige Idee, denn noch immer bedauere ich es sehr, dass meine Jungs so gar kein Interesse an Büchern haben. Vermutlich ist es eine Art Rebellion gegen die ständig schreibende oder lesende Mutter *lach*

Ich schenke euch eine Geschichte ... die Idee gefällt mir, trotz meines nicht gerade kleinen Stapels unfertiger Geschichten und Bücher. Auch meine Osterstory nimmt allmählich einen Umfang an, mit dem ich überhaupt nicht gerechnet hätte. Aber Justus hört einfach nicht auf zu reden, schließlich ist gerade alles so neu und aufregend und auch ziemlich beängstigend.
Trotzdem ... und weil ich eine chaotische Person bin und Herausforderungen mag ...
Ich schenke euch eine Geschichte und ihr dürft aussuchen, wer die Hauptpersonen dieser Geschichte sein sollen.

Worum geht es:
Eines meiner Bücher gehört zu euren Lieblingsbüchern? Und ihr wollt wissen, was die beiden Hauptcharaktere oder vielleicht auch ein Nebencharakter gerade machen oder wie es ihnen geht?
Dann schreibt mir bis morgen (24.04.) einen Kommentar mit den Namen der Protagonisten und des Buches unter diesen Beitrag.
Meine Glücksfee wird am Dienstag ihre Flügel ausbreiten, den Gewinner ermitteln und ich schau mal, wie schnell mir ein kurzer Oneshot einfällt.

Ich schenke euch eine Geschichte und hoffe, ihr habt Lust, mitzumachen!
 

Donnerstag, 20. April 2017

Meine Lesung zum Quedlinburger Bücherfrühling

Alle guten Dinge sind drei, aber vielleicht oder hoffentlich werden es noch viel mehr.
Wie in jedem Jahr war ich furchtbar aufgeregt, wie immer habe ich meine Umwelt damit genervt, dass vielleicht überhaupt niemand kommt und (das behauptet mein Mann jedenfalls)  ich war schlecht vorbereitet. Nicht auf die Lesung ansich, aber ich habe die Bücherkiste erst kurz vor der Abfahrt gepackt und musste natürlich auch noch duschen. Beim Fönen habe ich mir eine seltsame "Delle" ins Haar gezaubert und mein Lieblingsregenbogentuch habe ich auch nicht gefunden.
Aber vermutlich muss es genau so sein, denn natürlich (und zum Glück!!!) war ich nicht allein. Ein Teil der Anspannung verflog, sobald ich auf der Bühne saß und meine Leidenschaft fürs Vorlesen durchbrach.

In diesem Jahr habe ich im Vorfeld eine kleine, vermutlich ziemlich emotionale und flammende Rede über meine Motivation und meine Liebe zur Gay Romance gehalten. Ein Teil davon war in den Dingen begründet, die mir im letzten Jahr geschehen sind, ein Teil hing aber auch mit der Diskussionsrunde auf der LBM zusammen. Aber vor allem habe ich sie deshalb "gehalten", weil dort im Publikum Leute saßen, die, vielleicht eher unbeabsichtigt, mich aufgefangen und mir gezeigt haben, dass es sich lohnt weiterzumachen, dass es so einfach sein kann, Teil einer Gruppe zu sein und es wirklich keine Rolle spielt, wen man liebt oder wie man lebt, weil man eben auch einfach miteinander Spaß haben kann.
Manchmal wurde zwischendurch geklatscht und mir wurde ganz warm ums Herz und wenn ich nicht dort oben auf der Bühne gesessen hätte, angestrahlt von grellen Scheinwerfern, dann hätte ich vermutlich vor Glück sogar ein bisschen geheult.

Aber natürlich ging es an diesem Abend nicht darum große Reden zu schwingen, sondern um Bücher. Ich muss es ja gestehen, lustige Geschichten zu lesen, macht natürlich ungeheuer viel Spaß. Deshalb und weil der diesjährige Gewinner der Valentinstagsaktion zu den Leuten gehört, die mich so lieb unterstützen, habe ich zuerst ein Stück der Kurzgeschichte "Ein Amor zum Valentinstag" gelesen. Es ist schon ziemlich cool, wenn die Zuhörer an den Stellen lachen, von denen man beim Schreiben hofft, dass sie lustig sind.

Der Hauptakt war dann aus "Unglaublich verliebt" Auch wenn es natürlich grundsätzlich weniger lustig war, hatte ich trotzdem das Gefühl, die Zuhörer gut zu unterhalten. Es war gar nicht so einfach, die richtigen Stellen zu finden. Bei diesem Buch bestand  vor allem die Schwierigkeit, dass es im Grunde zwei Handlungsverläufe gab: das Verhältnis der Brüder, aber eben auch die Liebesgeschichte zwischen Daniel und Lukas. Ich hoffe, ich konnte auf beide Seiten gleichermaßen neugierig machen.

Am Ende war die Stimme ein bisschen angeschlagen, dafür der Körper voller Glückshormone und die zwei Gläser Rotwein, die ich danach quasi in einem Zug und auf nüchternem Magen getrunken habe, haben mich noch ein bisschen taumliger werden lassen.

Ein großes Dankeschön dafür, dass ich auch in diesem Jahr lesen durfte. 
Es war mir ein ausgesprochenes Vergnügen!